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Arbeitgeber Rechtsschutz | AMBA Versicherungen

Arbeitgeber-Rechtsschutz - bestens geschützt bei arbeitsrechtlichen Konflikten

Inhaltsverzeichnis

Was ist unter Arbeitgeber-Rechtsschutz zu verstehen?

Egal, ob Sie als Unternehmer oder als Privatperson Angestellte beschäftigen - mit dem Arbeitgeber-Rechtsschutz schützen Sie Ihre Rechte als Arbeitgeber. Als solcher bewegen Sie sich tagtäglich in einem rechtlich sensiblen Umfeld. Allgemeine Unstimmigkeiten können sich schnell zu einem juristischen Streit vor Gericht ausweiten.

Arbeitgeberrechtsschutzversicherung, Arbeitgeber-Rechtsschutz Ärger mit den Behörden, ein Arbeitsunfall oder eine betriebsbedingte Kündigung: Dies sind nur einige der Situationen, in denen Ihnen der Arbeitgeber-Rechtsschutz zur Seite steht. Somit sind Sie als Gewerbetreibende, Unternehmer oder Freiberufler geschützt und können Ihre Rechte als Arbeitgeber erwirken. Nicht zu verwechseln ist dieser Versicherungsschutz mit der Berufshaftpflicht.

Warum einen Arbeitgeber-Rechtsschutz abschließen?

Der Rechtsschutz für Arbeitgeber schützt Sie als Geschäftsführer oder Inhaberin, ist aber auch für Ihre Mitarbeitenden da. Bewegen Sie sich in diesem Per­sonenkreis, sehen Sie sich deutlich wahrscheinlicher mit Haftungsfällen konfrontiert. Häufig überschreiten diese die Grenzen Ihrer allgemeinen Gewerbehaftpflichtversicherung. Mit Firmenrechtsschutzversicherungen wie dem Arbeitgeber-Rechtsschutz senken Sie das Kostenrisiko im Falle eines Rechtsstreits. Sie können beispielsweise ein integriertes Forderungsmanagement in Anspruch nehmen.

Für welchen Per­sonenkreis ist er geeignet?

Grundsätzlich eignet sich der Arbeitgeberrechtsschutz für Inhaber und Geschäftsführende von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Er schützt Sie, sollten Sie über wenige Rücklagen verfügen. Durch die Übernahme anfallender Kosten laufen Sie also nicht Gefahr, wegen eines Gerichtsverfahrens in die Insolvenz abzurutschen.

Gerade für kleinere Unternehmen mit wenigen Rücklagen ist die Gefahr sehr hoch, aufgrund eines Gerichtsverfahrens insolvent zu gehen.

Grundsätzlich gilt: Rechts­schutz­ver­si­che­rungen sind nach dem Bausteinprinzip abgedeckt. Zusätzlich bewährt sich langfristig ein digitaler Versicherungsordner, um den Überblick über all Ihre Versicherungen als Arbeitgeber zu behalten.

Typische Schadensfälle für den Arbeitgeber-Rechtsschutz

Zu den typischen Schadensfällen einer solchen Rechts­schutz­ver­si­che­rung gehören Streitfälle, die Ihre Mitarbeitenden betreffen.

Der klassischste Fall ist, dass Ihr Angestellter die erteilte Kündigung für ungerechtfertigt hält. Sie hingegen erklären sie für nachvollziehbar: Da er seit Längerem mangelnde Arbeitsleistung erbracht und sich seinen Kollegen gegenüber falsch verhalten hat. Ein Rechtsstreit ist in diesem Fall nahezu unausweichlich.

Zusatzleistungen wie das Weihnachtsgeld oder regelmäßige Boni können ebenfalls zu Problemen führen. Nämlich dann, wenn Sie sie als großzügiges Entgegenkommen sehen, ein Mitarbeiter jedoch als verpflichtende Zahlung.

Diese Leistungen bietet der Arbeitgeber-Rechtsschutz

Der Arbeitgeber-Rechtsschutz hilft Ihnen, sobald es zu Streitigkeiten kommt, die beispielsweise zu einem Gerichtsverfahren führen. Zu den erbrachten Leistungen gehören:

  • Klassischer Arbeits-Rechtsschutz
  • Sozial-Rechtsschutz
  • Schadenersatz-Rechtsschutz
  • Steuer-Rechtsschutz
  • Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz
  • Daten-Rechtsschutz
  • Verwaltungs-Rechtsschutz
  • Standes-, Straf- und Disziplinar-Rechtsschutz
  • Opfer-Rechtsschutz

Spezielle Tarife für bestimmte Branchen

Je nachdem, in welcher Branche Sie tätig sind, benötigen Sie unter Umständen eine spezielle Lösung für Ihren Arbeitgeber-Rechtsschutz. Der Grund dafür ist, dass viele Branchen besondere Zusatzklauseln in ihrer Rechts­schutz­ver­si­che­rung brauchen. Dazu gehören Unternehmen aus dem Bereich Heilberufe, Ärzte, Apotheker, Landwirte oder Kfz-Werkstätten.

Das sollten Sie vor Abschluss dieses Rechtsschutzes beachten

Bevor Sie einen Arbeitgeber-Rechtsschutz abschließen, sollten Sie unterschiedliche Faktoren prüfen. Dazu gehören die folgenden Punkte, bei denen Sie keine Abstriche machen sollten.

  • Deckungs­summe: Langwierige Prozesse oder Mediationsverfahren haben ihren Preis. Das gilt vor allem für juristische Streitigkeiten, die sich auf Unternehmensebene abzeichnen. Neben den Gerichts- und Anwaltskosten sind Honorare für Gutachter, Zeugengelder und Kautionen. Unter Umständen müssen Sie ebenfalls die Kosten des gegnerischen Anwalts tragen. Ein Prozess in diesem Ausmaß kostet Sie schnell mehrere Zehntausend Euro. Für kleine Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler sind sie deshalb nicht tragbar. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass die Deckungs­summe ausreichend hoch ist. Mindestens 500.000 Euro sollte sie umfassen, um Ihnen den notwendigen Schutz zu bieten.
  • Selbst­behalt: Bevor Sie einen Arbeitgeber-Rechtsschutz wählen, sollten Sie darauf achten, wie hoch die Selbstbeteiligung ist. Sie hat direkten Einfluss auf die Höhe Ihrer Prämie und wird deshalb oftmals sehr niedrig angesetzt. Aufgrund der andernfalls sehr hohen Jahresgebühr raten Experten beim Arbeitgeber-Rechtsschutz zu einer Selbstbeteiligung von 250 Euro. Achten Sie außerdem darauf, ob Ihr Versicherer auf den Selbst­behalt verzichtet, sollten Sie lediglich eine Erstberatung beanspruchen.
  • Wartezeit: Zusätzlich sollten Sie auf die gängigen Wartezeiten für Ihren Arbeitgeber-Rechtsschutz achten. In der Regel beträgt er drei Monate, wobei er für einige Leistungsarten länger, für andere kürzer ausfallen kann. Der eigentliche Versicherungsschutz beginnt erst dann, wenn die Wartezeit vorbei ist. Dieses Vorgehen schützt die Versicherer davor, dass ihre Kunden den Arbeitgeber-Rechtsschutz abschließen, wenn bereits ein Rechtsstreit abzusehen ist.

Das kostet ein Arbeitgeber-Rechtsschutz

Wie hoch die Prämie für Ihren Arbeitgeber-Rechtsschutz ausfällt, hängt vom Versicherer und dem gewählten Tarif ab. Obwohl die Preise an sich stark schwanken können, sind es einige wenige Kriterien, die direkten Einfluss darauf nehmen.

  • Versicherungssumme: Je höher die Deckungs­summe, desto höher fällt Ihre Prämie aus.
  • Selbstbeteiligung: Je niedriger dieser Betrag angesetzt ist umso mehr kostet Sie der Arbeitgeber-Rechtsschutz.
  • Versicherungsumfang: Durch Zusatzbausteine können Sie den Umfang Ihrer Versicherung ausweiten, allerdings kostet sie dadurch mehr.
  • Laufzeit: Längere Vertragslaufzeiten gehen in der Regel mit einer niedrigeren Prämie einher. Es empfiehlt sich eine Laufzeit zwischen einem und drei Jahren.

Fazit - der Rechtsschutz für Arbeitgeber lohnt sich

Der Arbeitgeber Rechtsschutz schützt Sie vor unerwartet hohen Kosten, die durch einen Rechtsstreit entstehen können. Vor allem als Selbstständiger, Freiberuflerin oder kleines Unternehmen bringen Sie die Kosten einer solchen Auseinandersetzung schnell in eine brenzlige Situation. Mit einer ausreichend hohen Deckungs­summe können Sie dennoch Ihre Rechte als Arbeitgeber einfordern und sich mithilfe dieser Rechts­schutz­ver­si­che­rung schützen. Sie sollte somit zu Ihren Firmenversicherungen unbedingt dazugehören.


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