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Berufsunfähigkeitsversicherung – wie läuft eine Beratung optimalerweise ab?

Eine Berufs­unfähig­keitsversicherung sollte man nicht zwischen Tür und Angel oder einfach online abschließen, sondern erst nach intensiver Beratung zur Ausgestaltung im Einzelfall zum Abschluss bringen.

Das liegt daran, dass die Anbieter für Berufs­unfähig­keitsversicherungen teilweise höchst unterschiedliche Ausgestaltungen im Detail haben und bereits die Annahme der Versicherung bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen oder Risiken höchst unterschiedlich gehandhabt wird. Daher ist ein koordiniertes Vorgehen unter Aufklärung durch einen Versicherungsexperten für die BU-Versicherung außerordentlich sinnvoll.

Inhaltsverzeichnis


BU-Versicherung: Optimales Vorgehen und Kosten der Beratung

Um abschätzen zu können, welcher Vertrag welcher Berufs­unfähig­keitsversicherung im Einzelfall für den Versicherungsnehmer optimal ist, brauchen wir natürlich ein paar Angaben, die wesentlich für die Entscheidung sind. Deshalb hat sich folgendes Vorgehen bewährt:

  1. Sie füllen den Risikovoranfragebogen aus und teilen somit Ihre Gesundheitsdaten, Hobbys, etc mit. Zusätzlich laden Sie alle ärztlichen Unterlagen wie Diagnosen, Atteste, Krankhausentlassungsberichte, etc dort mit hoch. Diese Daten benötigen wir nur zur Selektion der richtigen Versicherungsgesellschaften und etwaige anonyme Voranfragen dort. 
  2. sind ggfs. ärztliche Atteste (z.B. über Vorerkrankungen oder Gesundheitszustand) einzuholen. Das schützt davor, dass ggf. Versicherungsgesellschaften nicht im Nachhinein die Deckung versagen, weil Vorerkrankungen verschwiegen worden sind.
  3. Registrierung über Simplr
  4. Wir besprechen gemeinsam die erhaltenen Voten der Gesellschaften und wählen das Beste Votum gemeinsam aus
  5. Wir besprechen für die gewählte Gesellschaft die technische Ausgestaltung der Berufs­unfähig­keitsversicherung
  6. Antrag wird von uns eingereicht.

Ablauf der BU-Beratung

Was kostet dieser Service der AMBA-Versicherung in Sachen BU für mich?

Wenn wir eine Anfrage annehmen, so berechnen wir für diesen Service in Sachen Berufs­unfähig­keitsversicherung an den Anfrager nichts. Wir sichten die Unterlagen und suchen eine Versicherungsgesellschaft, bzw. mehrere Versicherungsgesellschaften, die attraktive Angebote für das Anfrageprofil unter Berücksichtigung von Beruf, Tätigkeit und Risikoprofil/Vorerkrankungen, aufweisen. Dort stellen wir – zunächst ohne Kundenadresse – eine Risikovoranfrage, woraufhin die Versicherungsgesellschaft uns mitteilt, zu welchen Konditionen das bestimmte Risiko versichert werden kann.

Je nach Beruf oder Vorerkrankungen kann es dabei zu Haftungsausschlüssen oder Prämienaufschlägen kommen. So zahlt jemand mit dem Hobby Drachenfliegen mehr Beitrag als jemand, der als Hobby Schwimmen angibt. Wir ermitteln aus mehreren Angeboten diejenigen, die aus unserer Experten-Sicht die attraktivsten für den Interessenten sind und teilen dies dann mit.

Die Beratung durch uns ist für den Kunden kostenfrei, - auch wenn uns dadurch natürlich Aufwand entsteht. Wir erhalten im Abschlussfall von der Versicherungsgesellschaft die Beratung und Tätigkeit vergütet.

Warum ist oben geschilderter Ablauf bei der Beratung zur Berufs­unfähig­keitsversicherung wichtig?

Wir halten unseren oben genannten Ansatz des Ablaufs in Sachen Berufs­unfähig­keitsversicherung für erforderlich und zielführend, weil §19 des Versicherungsvertragsgesetzes regelt, dass der Versicherungsnehmer eine umfangreiche vorvertragliche Anzeigepflicht hat:

§ 19 Anzeigepflicht

Der Versicherungsnehmer hat bis zur Abgabe seiner Vertragserklärung die ihm bekannten Gefahrumstände, die für den Entschluss des Versicherers, den Vertrag mit dem vereinbarten Inhalt zu schließen, erheblich sind und nach denen der Versicherer in Textform gefragt hat, dem Versicherer anzuzeigen. …

Verschweigt der Versicherungsnehmer z.B. in einem Fragebogen einen Arztbesuch oder eine Vorerkrankung, so kann sich ggf. die Versicherung später darauf berufen, dass sie getäuscht worden ist und im Krankheitsfall, bzw. im Falle der Berufs­unfähig­keit die Leistung verweigern. Auch wenn sie bis dahin jahrelang Beiträge kassiert hat.

Das gilt auch dann, wenn z.B. beim Arzt nur einmal auf Kopfschmerzen oder schlechten Schlaf hingewiesen worden ist.

Daher ist „sauberes Arbeiten“ im Vorfeld einer Berufs­unfähig­keitsversicherung absolut wichtig. Es nützt nichts, nur schnell einen Versicherer zu finden, der bereit ist, für niedrige Prämien eine Versicherung abzuschließen, aber im Leistungsfall dann hinterher die Leistung verweigert. Dann ist die „billigste“ Versicherung nichts wert, sondern jeder Beitrags-Euro wäre rausgeschmissenes Geld.

Wie läuft die Beratung Berufsunfähigkeitsversicherung ab?Wir sehen unsere Aufgabe darin, Verträge so vorzubereiten, dass im Leistungsfall später auch bezahlt wird. Das bedingt genaue Gesundheitsfragen-Beantwortung und Information der Versicherungsgesellschaften. Dazu gehört auch, Krank­hei­ten oder Arztbesuche anzugeben, denen man keine Bedeutung beimisst.

Ärztliche Stellungnahmen / Atteste machen Verträge sicherer

Ärztliche Atteste und Stellungnahmen zu ggf. vorhandenen Vorerkrankungen sind hilfreich und können oft Risikoaufschläge reduzieren oder ganz wegfallen lassen. Dazu gehören Angaben in das Attest wie:

  • Wann wurde behandelt?
  • Wann wurde was diagnostiziert?
  • Woher rührt die Erkrankung?
  • Wie wurde bisher behandelt?
  • Ist die Erkrankung wieder ausgeheilt und wenn ja, wann?

Das Anfordern eines solchen Attests beim Arzt mag lästig erscheinen, kann aber den Beitrag für eine Berufs­unfähig­keitsversicherung ggf. deutlich senken und nimmt zudem der Versicherung später die Möglichkeit zu behaupten „Davon haben wir nichts gewusst“.

Auch Eigenerklärungen zur Gesundheit sind wichtig

Auch Eigenerklärungen zur Gesundheit mit Angaben:

  • Wann hat welche Erkrankung begonnen
  • Wie spielte sich die Erkrankung ab
  • Seit wann ist die Erkrankung beendet

können hilfreich sein und helfen dem Risikoprüfer einer Versicherungsgesellschaft, den Beitrag richtig zu kalkulieren.

Eigenerklärungen sind auch zu Hobbys oder gefährlichen Sportarten wie z.B. Bergsteigen, Tauchen, Drachenfliegen, Fallschirmspringen etc. hilfreich. Wer z.B. nur einmal im Jahr mit einem Gleitschirm fliegt, hat ein geringeres Risiko als jemand, der dies jedes Wochenende betreibt.

Risikovoranfrage ist anonym

Die Risikovoranfragen, die AMBA Versicherung bei Versicherungsgesellschaften stellt, sind immer anonym, also nicht mit Ihren Kundendaten (wie Name und Adresse) versehen. Die Angaben zu Ihrer Person verbleiben sicher bei uns. Die anonyme Risikovoranfrage für BU bei der Versicherungsgesellschaft dient nur dazu, zu ermitteln, welche Versicherungsgesellschaft welches Risiko zu welchem Preis ver­sichern würde.

Sie müssen also keine Angst haben, dass wir Dutzende Versicherungsgesellschaften mit gesundheitlichen Informationen über Ihre Person informieren. Ihre persönlichen Angaben verbleiben bei uns im Haus. Nur das Risikoprofil wird an die Versicherung weitergegeben, wie Angaben zu Ge­schlecht, Alter, Beruf, Vorerkrankungen, nicht aber die Daten zu Ihrer Person.

Was brauchen wir für die Risikovoranfrage?

Zur Risikovoranfrage brauchen wir:

  • Ausgefülltes Risikovoranfrageformular auf unserer Webseite
  • Ärztliche Atteste
  • Eigenerklärungen zu Krank­hei­ten und Hobbys
  • Angaben zur Vorerkrankungen und -behandlungen (in der RiVo enthalten)
  • In der Vergangenheit aufgesuchte Ärzte (in der RiVo enthalten)

Daniel Moser – AMBA Versicherung ermöglicht alles digital

Wir vom AMBA Assekuranz-Makler-Büro-Allgäu ermöglichen die Vorbereitung auf eine Berufs­unfähig­keitsversicherung voll digital. Sie können online die Fragen zur Risikovoranfrage ausfüllen und auch ganze Patientenakten, Atteste, Behandlungsverläufe und Eigenerklärungen hochladen. Durch die digitale Bearbeitung bei uns werden Abläufe beschleunigt und wir können Ihnen deutlich schneller individuelle Angebote zum benötigten Versicherungsschutz unterbreiten.

Beratung BU VersicherungsmaklerIm Gegensatz zu pauschal online aufgrund von Alter und Beruf kalkulierten Standard-Beiträgen, die das persönliche Risiko aufgrund von möglichen Vorerkrankungen oder Hobbys gar nicht berücksichtigen, sind die individuellen Voten dann so, dass dazu tatsächlich ein Versicherungsabschluss möglich ist und sich der Versicherer dann nicht auf die Verletzung vorvertraglicher Anzeigepflichten berufen kann.


Mehr über anonyme Risikovoranfrage

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