Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung: Arbeits­kraft rich­tig absi­chern

Ob Ange­stell­te, Selbst­stän­di­ge oder Beam­te: Wir zei­gen, wor­auf es wirk­lich ankommt

Glückliche Familie spielt bei Sonnenuntergang im Freien – Vater trägt Tochter, Mutter trägt Sohn, Symbolbild für finanzielle Absicherung.

Was leis­tet eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung und wann zahlt sie?

Wer sei­nen Beruf aus gesund­heit­li­chen Grün­den nicht mehr aus­üben kann, ver­liert im schlimms­ten Fall das Ein­kom­men von heu­te auf mor­gen. Genau hier setzt die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung an: Sie zahlt eine ver­ein­bar­te Ren­te, wenn die Vor­aus­set­zun­gen im Ver­trag erfüllt sind.

Ent­schei­dend ist dabei nicht nur der Bei­trag, son­dern vor allem das Klein­ge­druck­te, etwa die Leis­tungs­de­fi­ni­ti­on, wich­ti­ge Klau­seln und der sau­be­re Umgang mit Gesund­heits­fra­gen. Als Ver­si­che­rungs­mak­ler sind wir nicht der Ver­si­che­rer. Wir ver­glei­chen Tari­fe, erklä­ren Unter­schie­de ver­ständ­lich und hel­fen Ihnen dabei, eine Lösung zu fin­den, die zu Ihrem Beruf und Ihrem All­tag passt.

Inhalts­ver­zeich­nis
Ver­trau­en ist mess­bar

Mehr als 700 Bewer­tun­gen auf Goog­le, Pro­ven­Ex­pert und makler.de durch­schnitt­lich 4,9 bis 5,0 Ster­ne für AMBA Ver­si­che­run­gen als Ver­si­che­rungs­mak­ler im All­gäu.

Google-Bewertungssiegel mit 5 Sternen und 144 Kundenrezensionen für amba-versicherungen.de
Goog­le

114 Bewer­tun­gen | 5,0 Ster­ne

Logo von ProvenExpert – Bewertungsplattform mit dem Claim „It’s All About Trust“
Pro­ven Expert

328 Bewer­tun­gen | 4,9 Ster­ne

Logo der Plattform makler.de mit Schriftzug und orangem Symbol auf transparentem Hintergrund
Makler.de

334 Bewer­tun­gen | 5,0 Ster­ne

Das Wich­tigs­te im Über­blick

Unter­schätzt, aber lebens­wich­tig

War­um Berufs­un­fä­hig­keit jeden tref­fen kann

Berufs­un­fä­hig­keit betrifft nicht nur Men­schen in kör­per­lich schwe­ren Beru­fen. Auch Büro­jobs, Selbst­stän­di­ge oder Beam­te kön­nen durch Krank­heit oder psy­chi­sche Belas­tun­gen so ein­ge­schränkt sein, dass der eige­ne Beruf nicht mehr wie gewohnt aus­ge­übt wer­den kann. Der Knack­punkt: Fällt das Ein­kom­men weg, wird es schnell exis­ten­zi­ell. Und die gesetz­li­che Absi­che­rung greift häu­fig nur unter engen Vor­aus­set­zun­gen.

Die Grün­de für Berufs­un­fä­hig­keit sind viel­fäl­tig und in der Pra­xis oft weni­ger „Unfall“ als vie­le den­ken. In Leis­tungs­fäl­len zäh­len psy­chi­sche Erkran­kun­gen regel­mä­ßig zu den häu­figs­ten Ursa­chen, dane­ben spie­len Erkran­kun­gen des Bewe­gungs­ap­pa­rats, Krebs­er­kran­kun­gen sowie Herz- und Kreis­lauf­pro­ble­me eine wich­ti­ge Rol­le. Auch ein Unfall im All­tag oder im Stra­ßen­ver­kehr kann von einem Tag auf den ande­ren alles ver­än­dern.

Was vie­le unter­schät­zen: Wer aus dem Berufs­le­ben her­aus­fällt, ver­liert nicht nur sei­nen Job, son­dern meist auch die finan­zi­el­le Grund­la­ge für den bis­he­ri­gen Lebens­stan­dard. Die gesetz­li­che Erwerbs­min­de­rungs­ren­te ist dabei kein Ersatz für eine BU. Sie ori­en­tiert sich dar­an, wie vie­le Stun­den eine Per­son über­haupt noch arbei­ten kann, und nicht dar­an, ob der erlern­te oder zuletzt aus­ge­üb­te Beruf wei­ter mög­lich ist. Dadurch ent­steht bei vie­len Betrof­fe­nen eine spür­ba­re Lücke zwi­schen dem bis­he­ri­gen Ein­kom­men und dem, was gesetz­lich abge­si­chert ist.

Gera­de bei jun­gen Men­schen, Fami­li­en mit lau­fen­den Ver­pflich­tun­gen oder Selbst­stän­di­gen kann die­se Lücke schnell zum Pro­blem wer­den. Eine pri­va­te Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung setzt genau hier an: Sie kann eine monat­li­che BU-Ren­te zah­len, wenn die Vor­aus­set­zun­gen im Ver­trag erfüllt sind. Ent­schei­dend ist dabei, den Schutz früh­zei­tig und pas­send zu Beruf, Lebens­si­tua­ti­on und Bud­get zu gestal­ten, damit die Absi­che­rung spä­ter auch wirk­lich trägt.

Infografik zeigt häufigste Ursachen für Berufsunfähigkeit 2025: Nervenkrankheiten führen vor Krebs, Bewegungsapparat und Unfällen.

Unter­schie­de je nach Lebens­pha­se

Wodurch wird man berufs­un­fä­hig?

Nicht jede Ursa­che für eine Berufs­un­fä­hig­keit betrifft alle Alters­grup­pen glei­cher­ma­ßen. Je nach Lebens­pha­se ver­schie­ben sich die typi­schen Grün­de. Wer die­se Unter­schie­de kennt, kann das eige­ne Risi­ko rea­lis­ti­scher ein­schät­zen und den Ver­si­che­rungs­schutz geziel­ter aus­wäh­len.

Die Grün­de für eine Berufs­un­fä­hig­keit ver­än­dern sich je nach Alter. Die Gra­fik zeigt eine typi­sche Ver­tei­lung nach Alters­grup­pen. Dabei ist gut zu erken­nen: In jün­ge­ren Jah­ren spie­len Erkran­kun­gen aus dem Bereich der Ner­ven und Psy­che häu­fig eine gro­ße Rol­le. Bis 40 liegt die­ser Bereich in der Gra­fik bei rund 39,7 Pro­zent. Auch Unfäl­le sind hier stär­ker ver­tre­ten als in spä­te­ren Alters­grup­pen.

Zwi­schen 41 und 50 bleibt der Anteil von Ner­ven und psy­chi­schen Erkran­kun­gen hoch, in der Gra­fik bei rund 35,1 Pro­zent. Gleich­zei­tig gewin­nen ande­re Ursa­chen an Gewicht, zum Bei­spiel Krebs­er­kran­kun­gen und Beschwer­den des Bewe­gungs­ap­pa­rats. Das zeigt, dass das Risi­ko nicht nur von der Berufs­grup­pe abhängt, son­dern auch davon, wel­che gesund­heit­li­chen The­men im Lau­fe der Jah­re wahr­schein­li­cher wer­den.

Ab 51 stei­gen in der Gra­fik vor allem Erkran­kun­gen des Ske­letts und Bewe­gungs­ap­pa­rats sowie Herz und Gefäß­the­men. Ner­ven und psy­chi­sche Erkran­kun­gen blei­ben wei­ter­hin rele­vant, sind aber im Ver­hält­nis gerin­ger als in den jün­ge­ren Grup­pen.

Wich­tig: Kei­ne ein­zel­ne Dia­gno­se führt auto­ma­tisch zur Berufs­un­fä­hig­keit. Ob eine BU Leis­tung gezahlt wird, hängt davon ab, ob die Vor­aus­set­zun­gen im Ver­trag erfüllt sind und wie die Ein­schrän­kung den zuletzt aus­ge­üb­ten Beruf betrifft. Genau des­halb lohnt es sich, Tari­fe und Bedin­gun­gen sau­ber zu prü­fen und Gesund­heits­an­ga­ben von Anfang an kor­rekt und voll­stän­dig zu machen.

Infografik zeigt Ursachen für Berufsunfähigkeit nach Altersgruppen 2025: Häufigste Gründe sind Nervenkrankheiten und Krebserkrankungen.
Die Gra­fik zeigt die häu­figs­ten Ursa­chen für Berufs­un­fä­hig­keit nach Alters­grup­pen. Gut zu erken­nen: Wäh­rend psy­chi­sche Erkran­kun­gen jun­ge Men­schen beson­ders stark betref­fen, neh­men kör­per­li­che Ursa­chen mit dem Alter deut­lich zu.

Berufs­un­fä­hig­keit in 2 Minu­ten erklärt

Die Vor­aus­set­zun­gen im Über­blick

Wann habe ich Anspruch auf BU-Leis­tun­gen?

Damit eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung im Ernst­fall zahlt, müs­sen die Vor­aus­set­zun­gen aus dem Ver­trag erfüllt sein. Vie­le unter­schät­zen, wie stark sich Tari­fe bei Defi­ni­tio­nen, Nach­wei­sen und Abläu­fen unter­schei­den. Neben medi­zi­ni­schen Unter­la­gen spielt auch Ihr kon­kre­tes Tätig­keits­pro­fil eine zen­tra­le Rol­le. Wer die Kri­te­ri­en kennt und Unter­la­gen sau­ber vor­be­rei­tet, sorgt für Klar­heit und ver­mei­det Ver­zö­ge­run­gen im Leis­tungs­fall.

Pro­gno­se­zeit­raum (häu­fig 6 Mona­te)

In vie­len Tari­fen muss die Ein­schrän­kung vor­aus­sicht­lich min­des­tens sechs Mona­te andau­ern oder bereits ent­spre­chend lan­ge bestehen. Ent­schei­dend ist die ver­trag­li­che For­mu­lie­rung und die medi­zi­ni­sche Ein­schät­zung. Kurz­zei­ti­ge Beschwer­den rei­chen in der Regel nicht aus.

50-Pro­zent-Regel (Tätig­keits­pro­fil zählt)

Leis­tung gibt es häu­fig, wenn Sie Ihren zuletzt aus­ge­üb­ten Beruf zu min­des­tens 50 Pro­zent nicht mehr aus­üben kön­nen. Maß­geb­lich ist dabei nicht nur „Arbeits­zeit“, son­dern Ihr kon­kre­tes Tätig­keits­bild: Wel­che Auf­ga­ben prä­gen Ihren Job und wel­che davon sind ein­ge­schränkt?

AU-Klau­sel (optio­nal)

Man­che Tari­fe ent­hal­ten eine Arbeits­un­fä­hig­keits­klau­sel. Sie kann eine befris­te­te Ren­ten­zah­lung ermög­li­chen, wenn eine län­ge­re Arbeits­un­fä­hig­keit ärzt­lich nach­ge­wie­sen ist, auch ohne end­gül­ti­ge BU-Fest­stel­lung. Ob und wie das funk­tio­niert, ist tarif­ab­hän­gig, hier unter­schei­den sich Bedin­gun­gen und Nach­wei­se deut­lich.

Nach­wei­se und Unter­la­gen

Für die Prü­fung sind in der Regel zwei Din­ge ent­schei­dend: eine sau­be­re Tätig­keits­be­schrei­bung (was Sie kon­kret beruf­lich machen) und medi­zi­ni­sche Unter­la­gen wie Befun­de, Arzt­be­rich­te und Ver­lauf. Je nach­voll­zieh­ba­rer die Ein­schrän­kung zur Tätig­keit passt, des­to kla­rer ist die Bewer­tung.

Pflich­ten und wich­ti­ge Ver­trags­de­tails

Im Leis­tungs­fall müs­sen Fris­ten ein­ge­hal­ten und Rück­fra­gen des Ver­si­che­rers beant­wor­tet wer­den. Wich­tig ist außer­dem ein Blick ins Klein­ge­druck­te, bevor es ernst wird, etwa ob der Tarif auf eine abs­trak­te Ver­wei­sung ver­zich­tet und wie Mit­wir­kungs­pflich­ten gere­gelt sind. Genau die­se Details ent­schei­den oft dar­über, wie rei­bungs­los eine Leis­tung geprüft wird.

Infografik zeigt Gründe für die Ablehnung von BU-Leistungen 2025: häufigste Ursachen sind Inaktivität, BU-Grad unter 50 % und Fehler im Antrag.
Die Gra­fik zeigt die häu­figs­ten Grün­de, war­um Leis­tun­gen aus der Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung abge­lehnt wer­den. Beson­ders häu­fig sind unvoll­stän­di­ge Anga­ben oder feh­len­de ärzt­li­che Nach­wei­se – wer sei­ne Pflich­ten kennt, ist klar im Vor­teil.

Chan­cen auch mit Gesund­heits­pro­ble­men

BU-Ver­si­che­rung mit Vor­er­kran­kung: Geht das?

Vie­le Men­schen mit gesund­heit­li­cher Vor­ge­schich­te befürch­ten, gar kei­ne Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung mehr zu bekom­men. Die Rea­li­tät ist meist dif­fe­ren­zier­ter. Eine Vor­er­kran­kung ist nicht auto­ma­tisch ein K.o.-Kriterium. Ent­schei­dend ist, wie gut Dia­gno­sen, Ver­lauf und aktu­el­ler Sta­tus doku­men­tiert sind und wie der Ver­si­che­rer das Risi­ko bewer­tet. Genau dar­um geht es in die­sem Abschnitt.

Vor­er­kran­kun­gen beein­flus­sen die Risi­ko­prü­fung, aber sie bedeu­ten nicht auto­ma­tisch eine Ableh­nung. Je nach Dia­gno­se, Behand­lungs­ver­lauf und Beschwer­de­frei­heit kom­men unter­schied­li­che Ergeb­nis­se infra­ge: ein nor­ma­ler Ver­trag, ein Risi­ko­zu­schlag, eine Aus­schluss­klau­sel oder in man­chen Fäl­len auch eine Zurück­stel­lung, bis eine Behand­lung abge­schlos­sen ist. Wel­che Lösung rea­lis­tisch ist, lässt sich häu­fig vor­ab gut ein­schät­zen, wenn die Infor­ma­tio­nen voll­stän­dig vor­lie­gen.

Ein bewähr­ter Weg ist die Anony­me Risi­ko­vor­anfra­ge für die BU. Dabei wird vor­ab geprüft, wie Ver­si­che­rer Ihre gesund­heit­li­che Vor­ge­schich­te bewer­ten, ohne dass direkt ein offi­zi­el­ler Antrag gestellt wird. Per­sön­li­che Daten wer­den für die Anfra­ge anony­mi­siert. Das hilft, unnö­ti­ge Ableh­nun­gen zu ver­mei­den und struk­tu­riert her­aus­zu­fin­den, wel­che Anbie­ter grund­sätz­lich infra­ge kom­men.

Wich­tig ist außer­dem der Blick auf die Gesund­heits­fra­gen in der BU. Abfra­ge­zeit­räu­me und Fra­ge­lo­gik unter­schei­den sich teils deut­lich. Man­che Tari­fe fra­gen bestimm­te Berei­che kür­zer ab, ande­re gehen wei­ter zurück. Genau de

Infografik zeigt Annahmequoten bei BU-Versicherung trotz Vorerkrankung: 79,24 % ohne Erschwernis, andere mit Ausschlüssen oder Zuschlägen.
Die Gra­fik zeigt: Die Annah­me­chan­cen bei Vor­er­kran­kun­gen sind höher als vie­le glau­ben. Aus­schlüs­se, Zuschlä­ge oder eine Nor­mal­an­nah­me hän­gen stark vom Anbie­ter und der Art der Erkran­kung ab – eine anony­me Vor­anfra­ge gibt hier wert­vol­le Sicher­heit.

Absi­che­rung pas­send zum Ein­kom­men

Wie hoch soll­te die BU-Ren­te sein?

Die Höhe der Berufs­un­fä­hig­keits­ren­te ent­schei­det im Ernst­fall dar­über, ob Sie Ihren Lebens­stan­dard hal­ten kön­nen oder in eine finan­zi­el­le Not­la­ge gera­ten. Doch wie viel BU-Ren­te ist wirk­lich sinn­voll und wie lässt sich der pas­sen­de Betrag ermit­teln? Genau dar­um geht es in die­sem Abschnitt.

Grund­la­ge jeder Berech­nung ist Ihre per­sön­li­che Ver­sor­gungs­lü­cke. Die­se ergibt sich aus der Dif­fe­renz zwi­schen dem Net­to­ein­kom­men und dem, was im Fall einer Berufs­un­fä­hig­keit tat­säch­lich an Leis­tun­gen zur Ver­fü­gung stün­de, etwa aus gesetz­li­cher Erwerbs­min­de­rungs­ren­te oder ande­ren bestehen­den Absi­che­run­gen.

Als gro­be Faust­re­gel emp­feh­len Exper­ten, rund 60 % des Brut­to­ge­halts als monat­li­che BU-Ren­te abzu­si­chern. In vie­len Fäl­len bedeu­tet das: min­des­tens 1.000 bis 1.500 Euro im Monat, je nach Berufs­sta­tus, Lebens­si­tua­ti­on und fami­liä­ren Ver­pflich­tun­gen. Wich­tig ist dabei: Die BU-Ren­te ist ein­kom­mens­ab­hän­gig zu wäh­len, aber auch infla­ti­ons­sta­bil – denn sie soll im Zwei­fel vie­le Jah­re lang rei­chen.

Für Schü­ler, Stu­die­ren­de oder Berufs­ein­stei­ger gilt: Auch mit gerin­gen Ein­kom­men macht eine Min­dest­ab­si­che­rung Sinn. Denn ein frü­her Abschluss sichert nicht nur güns­ti­ge Bei­trä­ge, son­dern ermög­licht spä­ter durch Nach­ver­si­che­rungs­klau­seln eine Anpas­sung der Ren­te – ohne erneu­te Gesund­heits­prü­fung.

Zudem soll­ten Sie beden­ken, dass von der BU-Ren­te noch Bei­trä­ge zur Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung sowie ggf. Steu­ern abge­zo­gen wer­den. Auch die­se Aspek­te flie­ßen in die Ermitt­lung der rich­ti­gen Ren­ten­hö­he ein.

Wer unsi­cher ist, kann gemein­sam mit einem Bera­ter prü­fen, wel­che Ver­sor­gungs­lü­cke besteht und wie viel monat­li­che Ren­te sinn­voll, bezahl­bar und rea­lis­tisch ist. Auf Wunsch erstel­len wir hier­für eine indi­vi­du­el­le Berech­nung auf Basis Ihrer Lebens­si­tua­ti­on.

Wenn sich Ihr Leben ändert

Wie Sie Ihre BU-Ren­te spä­ter anpas­sen kön­nen

Die finan­zi­el­le Absi­che­rung soll­te mit Ihrem Leben Schritt hal­ten. Beim Abschluss einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung passt die BU-Ren­te oft zur aktu­el­len Situa­ti­on. Spä­ter kann sich das ändern, etwa durch Gehalts­sprün­ge, Fami­li­en­grün­dung oder eine Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung. Genau dafür gibt es die Nach­ver­si­che­rungs­ga­ran­tie. Sie erlaubt es, die BU-Ren­te in vie­len Tari­fen zu erhö­hen, ohne dass erneut Gesund­heits­fra­gen beant­wor­tet wer­den müs­sen. Wie weit das mög­lich ist, hängt vom kon­kre­ten Ver­trag ab. Allianz.de

Für vie­le ist die­se Opti­on beson­ders wert­voll, weil sie den Schutz plan­bar mit­wach­sen lässt, auch wenn sich der Gesund­heits­zu­stand irgend­wann ver­än­dert. Typi­sche Aus­lö­ser kön­nen je nach Tarif Hei­rat, Geburt eines Kin­des, Berufs­wech­sel, Gehalts­stei­ge­run­gen oder der Kauf einer Immo­bi­lie sein.

Damit die Nach­ver­si­che­rung spä­ter wirk­lich funk­tio­niert, soll­ten Sie bei der Aus­wahl auf die­se Punk­te ach­ten:

  • Wel­che Anläs­se sind für eine Erhö­hung vor­ge­se­hen und gibt es auch anlass­un­ab­hän­gi­ge Erhö­hun­gen in den ers­ten Ver­trags­jah­ren?

  • Wel­che Fris­ten gel­ten nach dem Ereig­nis und ab wann darf frü­hes­tens erhöht wer­den?

  • Wel­che Höchst­gren­zen setzt der Ver­si­che­rer für die BU-Ren­te und für die Nach­ver­si­che­rung?

  • Gibt es Bedin­gun­gen, die eine Erhö­hung aus­schlie­ßen kön­nen, zum Bei­spiel wenn bereits ein Leis­tungs­fall läuft?

Wich­tig: Nach­ver­si­che­rungs­ga­ran­tie und Dyna­mik sind nicht das­sel­be. Dyna­mik erhöht den Schutz auto­ma­tisch, Nach­ver­si­che­rung erhöht ihn gezielt, wenn ein Ereig­nis ein­tritt oder eine Opti­on genutzt wird. Bei­des kann sinn­voll sein, wenn es zu Ihrem Bud­get passt.

Gera­de wenn bereits Vor­er­kran­kun­gen im Spiel sind oder spä­ter dazu­kom­men, kann es ent­schei­dend sein, dass die BU-Ren­te früh und sau­ber auf ein pas­sen­des Niveau gebracht wird. Des­halb lohnt sich vor Abschluss ein Blick ins Klein­ge­druck­te und eine Aus­wahl, die zu Ihrem Lebens­weg passt.

Mehr Klar­heit zur BU

BU ver­ständ­lich erklärt: Die­se The­men hel­fen bei der Ent­schei­dung

Die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ist kom­plex, aber mit dem rich­ti­gen Wis­sen gut ein­zu­ord­nen. Hier fin­den Sie die wich­tigs­ten The­men zu Bei­trag, Ziel­grup­pen und Ver­trags­klau­seln. Wir erklä­ren ver­ständ­lich, wor­auf es in den Bedin­gun­gen ankommt und wann eine per­sön­li­che Bera­tung sinn­voll ist.

Junger Mann mit Brille prüft Rechnungen am Wohnzimmertisch, neben Laptop und Taschenrechner – symbolisiert die Kostenfrage bei BU-Versicherungen
Was kos­tet eine BU-Ver­si­che­rung?

Die Kos­ten einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung hän­gen von vie­len Fak­to­ren ab – etwa Ihrem Alter, Gesund­heits­zu­stand und Beruf. Jun­ge Men­schen zah­len oft deut­lich weni­ger. Wir zei­gen Ihnen, wie Bei­trä­ge kal­ku­liert wer­den, war­um es kei­ne Pau­schal­prei­se gibt und wel­che Ein­fluss­fak­to­ren Sie ken­nen soll­ten.

Junge Menschen mit Rucksäcken gehen gemeinsam eine Treppe hoch – symbolisch für Schüler, Studierende und ihren Bildungsweg.
BU für Schü­ler und Stu­den­ten

Auch jun­ge Men­schen kön­nen berufs­un­fä­hig wer­den. Gera­de Schü­ler und Stu­den­ten pro­fi­tie­ren von nied­ri­gen Bei­trä­gen und ein­fa­cher Gesund­heits­prü­fung. Früh­zei­tig abge­si­chert, schaf­fen Sie sich die Basis für einen dau­er­haf­ten Schutz – inklu­si­ve Nach­ver­si­che­rung bei Kar­rie­re­be­ginn.

Vier Hände halten passende Puzzlestücke – symbolisch für individuelle und abgestimmte Vertragsgestaltung bei der Berufsunfähigkeitsversicherung
Tech­ni­sche Aus­ge­stal­tung

Eine BU-Ver­si­che­rung besteht aus mehr als nur einer Ren­ten­hö­he. Dyna­mik, Nach­ver­si­che­rung, Leis­tungs­dy­na­mik und AU-Klau­sel machen den Ver­trag fle­xi­bel und zukunfts­si­cher. Wir erklä­ren, wel­che Bau­stei­ne wich­tig sind und wor­auf Sie bei Abschluss unbe­dingt ach­ten soll­ten.

Bei­trags­hö­he ist kein Zufall

Was kos­tet eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung?

Die monat­li­chen Bei­trä­ge zur BU-Ver­si­che­rung unter­schei­den sich von Per­son zu Per­son. Alter, Gesund­heits­zu­stand, Beruf und die gewünsch­te Ren­ten­hö­he spie­len eine zen­tra­le Rol­le. Die­ser Abschnitt zeigt, wie Bei­trä­ge kal­ku­liert wer­den – und war­um sich ein frü­her Abschluss lang­fris­tig lohnt.

Die Kos­ten einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung las­sen sich nicht pau­schal bezif­fern. Viel­mehr hän­gen sie von Ihrer indi­vi­du­el­len Risi­ko­ein­stu­fung ab. Ein­fluss­fak­to­ren sind ins­be­son­de­re Ihr Ein­tritts­al­ter, Ihr aktu­el­ler Gesund­heits­zu­stand, even­tu­el­le Vor­er­kran­kun­gen sowie Ihre beruf­li­che Tätig­keit. Wer kör­per­lich arbei­tet, zahlt in der Regel deut­lich mehr als jemand im Büro­be­ruf, ein­fach weil das Risi­ko für eine spä­te­re Berufs­un­fä­hig­keit sta­tis­tisch höher liegt.

Auch die Höhe der gewünsch­ten BU-Ren­te und die Lauf­zeit Ihres Ver­trags beein­flus­sen den Bei­trag. Je höher der gewähl­te Schutz, des­to höher der monat­li­che Bei­trag. Eben­so wir­ken sich Tarif­op­tio­nen wie die AU-Klau­sel, Leis­tungs­dy­na­mik oder Nach­ver­si­che­rungs­ga­ran­tie auf den Preis aus, brin­gen aber auch mehr Fle­xi­bi­li­tät und Sicher­heit.

Ein wich­ti­ger Grund­satz: Je frü­her Sie eine BU-Ver­si­che­rung abschlie­ßen, des­to güns­ti­ger sind meist die Bei­trä­ge. Jun­ge Men­schen mit guter Gesund­heit pro­fi­tie­ren von sta­bi­len, lang­fris­tig kal­ku­lier­ten Prä­mi­en. Wer zu lan­ge war­tet, ris­kiert teu­re Zuschlä­ge oder sogar Ableh­nun­gen auf­grund von Vor­er­kran­kun­gen.

In der per­sön­li­chen Bera­tung prü­fen wir gemein­sam, wel­che Leis­tun­gen Sie wirk­lich benö­ti­gen und wie sich die­se zu einem soli­den Bei­trag rea­li­sie­ren las­sen.

Klar­heit im Leis­tungs­fall

Wann leis­tet eine BU-Ver­si­che­rung und wann nicht?

Vie­le Inter­es­sen­ten fra­gen sich zu Recht: Unter wel­chen Bedin­gun­gen zahlt die BU-Ver­si­che­rung eigent­lich – und wann ver­wei­gert sie die Leis­tung? Die fol­gen­de Über­sicht zeigt auf einen Blick, wor­auf es im Ernst­fall ankommt.

Ihre Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung zahlt, wenn…

Ihre Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung zahlt nicht, wenn…

Klar­heit in einer kom­ple­xen Ver­si­che­rung

Was Sie schon immer über die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung zahlt eine monat­li­che Ren­te, wenn Sie Ihren zuletzt aus­ge­üb­ten Beruf aus gesund­heit­li­chen Grün­den dau­er­haft nicht mehr so aus­üben kön­nen wie vor­her. Maß­geb­lich ist also Ihr kon­kre­ter Beruf, nicht irgend­ei­ne belie­bi­ge Tätig­keit. Die Ren­te soll Ihr Ein­kom­men absi­chern und Ihre lau­fen­den Kos­ten auf­fan­gen.

In vie­len Tari­fen liegt die Schwel­le bei rund 50 Pro­zent. Das bedeu­tet: Wenn Sie Ihre beruf­li­chen Auf­ga­ben vor­aus­sicht­lich zu weni­ger als der Hälf­te erfül­len kön­nen, kann ein Leis­tungs­an­spruch ent­ste­hen. Ent­schei­dend ist, was Sie in Ihrem Beruf tat­säch­lich tun (Tätig­keits­bild), nicht nur Ihre Stel­len­be­schrei­bung. Oft spielt auch eine Pro­gno­se eine Rol­le, ob die Ein­schrän­kung vor­aus­sicht­lich län­ger andau­ert.

Im Regel­fall zahlt die BU eine monat­li­che Ren­te in der ver­ein­bar­ten Höhe. Je nach Ver­trag kann zusätz­lich eine Bei­trags­be­frei­ung grei­fen, dann müs­sen Sie wäh­rend des Leis­tungs­be­zugs kei­ne Bei­trä­ge mehr zah­len. Wie lan­ge gezahlt wird, hängt von der ver­ein­bar­ten Lauf­zeit ab (zum Bei­spiel bis zum Ren­ten­al­ter) und davon, ob die Vor­aus­set­zun­gen wei­ter erfüllt sind.

Die BU bezieht sich auf Ihren zuletzt aus­ge­üb­ten Beruf. Die gesetz­li­che Erwerbs­min­de­rungs­ren­te beur­teilt dage­gen, ob Sie gene­rell noch arbei­ten kön­nen, oft unab­hän­gig von Ihrem bis­he­ri­gen Beruf. Genau des­halb emp­fin­den vie­le die BU als deut­lich pass­ge­nau­er, wenn es um den Erhalt des eige­nen Lebens­stan­dards geht.

Eine sinn­vol­le BU-Ren­te ori­en­tiert sich an Ihrem Net­to­ein­kom­men und Ihren Fix­kos­ten. In der Pra­xis pla­nen vie­le so, dass Mie­te, Kre­di­te, Ver­si­che­run­gen, Lebens­hal­tung und Kin­der­kos­ten auch dann trag­bar blei­ben, wenn das Arbeits­ein­kom­men weg­fällt. Wich­tig ist, rea­lis­tisch zu blei­ben: Lie­ber eine soli­de, bezahl­ba­re Ren­te, die lang­fris­tig durch­ge­hal­ten wird, als ein über­höh­ter Betrag, der spä­ter gekün­digt wer­den muss.

Der Bei­trag hängt vor allem ab von Alter, Gesund­heits­an­ga­ben, Beruf/Tätigkeit, gewünsch­ter BU-Ren­te, Lauf­zeit und ver­ein­bar­ten Bau­stei­nen (zum Bei­spiel Dyna­mik oder AU-Klau­sel). Je frü­her Sie star­ten, des­to bes­ser sind häu­fig die Kon­di­tio­nen, weil weni­ger Gesund­heits­ri­si­ken ein­ge­preist wer­den müs­sen. Pau­schal­prei­se sind unse­ri­ös, sinn­voll ist immer ein Ver­gleich auf Basis Ihrer Daten.

Ver­si­che­rer fra­gen je nach Anbie­ter und Tarif unter­schied­lich, oft zu Arzt­be­su­chen, Dia­gno­sen, Behand­lun­gen, Medi­ka­men­ten und län­ge­ren Krank­schrei­bun­gen in einem bestimm­ten Zeit­raum. Für eine sau­be­re Antrag­stel­lung hilft es, vor­ab eine klei­ne Unter­la­gen­lis­te zu machen: Dia­gno­sen und Daten, behan­deln­de Ärz­te, Befun­de, Medi­ka­men­te. Wich­tig ist, voll­stän­dig und kor­rekt zu ant­wor­ten, weil Unklar­hei­ten spä­ter im Leis­tungs­fall zu Rück­fra­gen füh­ren kön­nen.

Das ist mög­lich, hängt aber stark von Art, Ver­lauf und Aktua­li­tät der Vor­er­kran­kung ab. Häu­fig gibt es drei Wege: nor­ma­le Annah­me, Annah­me mit Zuschlag oder mit Aus­schluss, oder Ableh­nung. In vie­len Fäl­len ist die anony­me Risi­ko­vor­anfra­ge der klügs­te ers­te Schritt, weil Sie damit aus­lo­ten, wel­che Gesell­schaft wie ent­schei­det, ohne direkt einen „har­ten“ Antrag zu stel­len.

Sie redu­ziert das Risi­ko, dass Sie vor­schnell einen Antrag stel­len, der abge­lehnt wird und spä­ter erklä­rungs­be­dürf­tig ist. Außer­dem ermög­licht sie, vor­ab pas­sen­de Ver­si­che­rer zu iden­ti­fi­zie­ren, je nach Kran­ken­ge­schich­te und Berufs­bild. Ver­brau­cher­infos zum Hin­weis und Infor­ma­ti­ons­sys­tem (HIS) zei­gen zudem, dass Auf­fäl­lig­kei­ten und auch abge­lehn­te Anträ­ge je nach Kon­stel­la­ti­on Fol­gen haben kön­nen. Eine sau­be­re Vor­prü­fung ist des­halb sinn­voll, bevor man Fak­ten schafft.

Abs­trak­te Ver­wei­sung heißt: Der Ver­si­che­rer könn­te theo­re­tisch sagen, Sie könn­ten noch einen ande­ren Beruf aus­üben, auch wenn Sie die­sen gar nicht aus­üben. Vie­le Ver­brau­cher ach­ten des­halb dar­auf, dass Tari­fe auf abs­trak­te Ver­wei­sung ver­zich­ten. Das ist ein zen­tra­ler Qua­li­täts­bau­stein, der im Ernst­fall viel Dis­kus­si­on erspa­ren kann.

Die AU-Klau­sel kann Leis­tun­gen erleich­tern, wenn Sie län­ger arbeits­un­fä­hig sind und eine ärzt­li­che Krank­schrei­bung vor­liegt. Je nach Tarif wird dann zeit­wei­se eine Ren­te gezahlt, auch wenn die klas­si­sche BU-Prü­fung noch nicht voll­stän­dig abge­schlos­sen ist oder spä­ter greift. Details unter­schei­den sich stark, des­halb soll­te man genau prü­fen, ab wann gezahlt wird und wel­che Nach­wei­se erfor­der­lich sind.

Kün­di­gen ist mög­lich, kann aber ris­kant sein, weil Sie beim Neu­ab­schluss wie­der Gesund­heits­fra­gen beant­wor­ten müs­sen und Bei­trä­ge im höhe­ren Alter meist stei­gen. Wenn ein Wech­sel sinn­voll ist, soll­te er geplant erfol­gen: erst neu­en Schutz sichern, dann den alten Ver­trag been­den. Oft ist auch eine Anpas­sung (Ren­te, Lauf­zeit, Bau­stei­ne) die bes­se­re Lösung als eine Kün­di­gung.

Anbie­ter im Über­blick

Wel­che BU-Ver­si­che­rung passt zu Ihnen?

Die pas­sen­de BU hängt stark von Beruf, Gesund­heit und gewünsch­ter Ren­ten­hö­he ab. Hier sehen Sie eine Aus­wahl häu­fig nach­ge­frag­ter Anbie­ter. Im Ter­min prü­fen wir, wel­che Tari­fe wirk­lich zu Ihrer Situa­ti­on pas­sen und wor­auf es in den Bedin­gun­gen ankommt.

Logo der Allianz Versicherung
Alli­anz BU

Die Alli­anz bie­tet leis­tungs­star­ke BU-Tari­fe mit soli­der Bei­trags­sta­bi­li­tät und einer optio­na­len AU-Klau­sel. Beson­ders inter­es­sant: die Kom­bi­na­ti­on mit Alters­vor­sor­ge sowie die ein­fa­che Nach­ver­si­che­rung. Für Ange­stell­te mit lang­fris­ti­ger Pla­nung eine sta­bi­le Wahl.

Logo der Alte Leipziger Lebensversicherung mit roter Wortmarke und stilisierter Figur
BU der Alte Leip­zi­ger

Die Alte Leip­zi­ger punk­tet mit beson­ders kun­den­freund­li­cher Nach­ver­si­che­rungs­ga­ran­tie – ohne erneu­te Risi­ko­prü­fung. Der Tarif ist fle­xi­bel, ver­zich­tet auf die abs­trak­te Ver­wei­sung und ist für vie­le Berufs­grup­pen sehr fair kal­ku­liert.

Logo der Nürnberger Versicherung in Blau mit Bildmarke und Schriftzug – offizielles Logo für den Einsatz im Versicherungsvergleich
Nürn­ber­ger BU

Die Nürn­ber­ger über­zeugt durch hohe Annah­me­quo­ten – auch bei schwie­ri­gen Berufs­grup­pen. Beson­ders stark ist der Berufs­schutz im Leis­tungs­fall sowie die trans­pa­ren­te Leis­tungs­be­ar­bei­tung. Auch für Beam­te geeig­net.

Logo der Baloise Versicherung mit dunkelblauem Schriftzug und Symbol auf transparentem Hintergrund
Baloi­se BU

Die Baloi­se (ehe­mals Bas­ler) setzt auf moder­ne, digi­ta­li­sier­te BU-Tari­fe mit soli­der Grund­ab­si­che­rung. Gut geeig­net für jun­ge Men­schen, Selb­stän­di­ge und alle, die eine ein­fa­che Struk­tur und kla­re Leis­tung erwar­ten.

Logo der Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871) mit grünem Schriftzug und Slogan „Maßstäbe in Vorsorge – seit 1871“
LV1871 Gol­den-BU

Die LV1871 ist für ihre star­ke Leis­tung bei psy­chi­schen Erkran­kun­gen bekannt. Auch Nach­ver­si­che­run­gen sind unkom­pli­ziert mög­lich. Ide­al für Aka­de­mi­ker und alle, die Wert auf Tarif­tie­fe und Nach­hal­tig­keit legen.

Zusam­men­fas­sung

Eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung schützt Ihre Exis­tenz, wenn Krank­heit oder Unfall Ihre Arbeits­kraft dau­er­haft ein­schrän­ken. Sie gehört zu den wich­tigs­ten pri­va­ten Absi­che­run­gen – unab­hän­gig von Alter, Beruf oder Gesund­heits­zu­stand. Denn die gesetz­li­che Erwerbs­min­de­rungs­ren­te reicht in den meis­ten Fäl­len nicht aus, um den gewohn­ten Lebens­stan­dard zu hal­ten.

Wer früh abschließt, pro­fi­tiert von nied­ri­gen Bei­trä­gen, unkom­pli­zier­ter Gesund­heits­prü­fung und lang­fris­ti­ger Sicher­heit. Auch mit Vor­er­kran­kun­gen bestehen dank anony­mer Risi­ko­vor­anfra­gen gute Chan­cen auf eine pas­sen­de Lösung. Zudem ermög­licht die Nach­ver­si­che­rung eine spä­te­re Anpas­sung der BU-Ren­te – ohne erneu­te Gesund­heits­prü­fung.

Ob Schü­ler, Ange­stell­ter, Selb­stän­di­ger oder Beam­ter: Die BU-Ver­si­che­rung lässt sich fle­xi­bel auf Ihre Lebens­pha­se abstim­men. Mit einem erfah­re­nen Bera­ter an Ihrer Sei­te fin­den Sie den pas­sen­den Tarif und ver­mei­den typi­sche Stol­per­fal­len – vor allem im Leis­tungs­fall.

Sichern Sie Ihre Arbeits­kraft früh­zei­tig ab – für mehr Unab­hän­gig­keit, Schutz und Sicher­heit im Ernst­fall.

Mehr Klar­heit für Ihre BU-Ent­schei­dung

Ver­tie­fen­de The­men zur Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung

Die BU ist schnell abge­schlos­sen, aber die Details ent­schei­den spä­ter über Leis­tung, Bei­trag und Fle­xi­bi­li­tät. Die­se drei The­men hel­fen Ihnen, Ange­bo­te bes­ser ein­zu­ord­nen und typi­sche Feh­ler beim Ver­gleich zu ver­mei­den.

Leis­tungs­dy­na­mik
Frau stapelt lächelnd Münzen zu wachsenden Türmen – symbolisiert steigende BU-Leistungen durch Leistungsdynamik bei Berufsunfähigkeit

Leis­tungs­dy­na­mik erhöht Ihre BU-Ren­te im Leis­tungs­fall, wenn Sie sie im Ver­trag ver­ein­bart haben. Das kann hel­fen, Kauf­kraft­ver­lust über die Jah­re abzu­fe­dern. Wir erklä­ren den Unter­schied zur Bei­trags­dy­na­mik und zei­gen, wann sich wel­che Lösung lohnt.

Abzü­ge bei der BU-Ren­te
Person mit Block und Stift bei der Finanzplanung – auf dem Tisch liegen Unterlagen, Taschenrechner, Laptop und ein Glas Wasser.

Ob und wie viel Steu­ern anfal­len, hängt davon ab, wie Ihre BU auf­ge­baut ist, zum Bei­spiel als eigen­stän­di­ger Ver­trag oder im Rah­men ande­rer Vor­sor­ge­for­men. Auch bei der Kran­ken­ver­si­che­rung kön­nen je nach Sta­tus und Ein­kom­mens­art unter­schied­li­che Regeln grei­fen. Wir ord­nen das an Ihrem kon­kre­ten Fall ver­ständ­lich ein.

BU mit Alters­vor­sor­ge kom­bi­nie­ren
Mann schützt ein rosafarbenes Sparschwein mit seinen Händen – Symbol für finanzielle Sicherheit und kombinierte Vorsorge mit Berufsunfähigkeit.

BU und Alters­vor­sor­ge las­sen sich kom­bi­nie­ren, etwa über eine BU-Zusatz­lö­sung in bestimm­ten Vor­sor­ge­ver­trä­gen. Das kann Vor­tei­le haben, bringt aber oft weni­ger Fle­xi­bi­li­tät als eine sepa­ra­te BU. Wir zei­gen die wich­tigs­ten Vor- und Nach­tei­le, damit Ihre Ent­schei­dung fach­lich sau­ber sitzt.

Häu­fi­ge Fra­gen

Wie läuft ein BU-Leis­tungs­an­trag typi­scher­wei­se ab?

Meist star­tet es mit einer Mel­dung an den Ver­si­che­rer und der Beschrei­bung Ihres Berufs­all­tags: Wel­che Tätig­kei­ten, wie häu­fig, wel­che kör­per­li­chen oder men­ta­len Anfor­de­run­gen. Danach fol­gen medi­zi­ni­sche Unter­la­gen (Befun­de, Arzt­be­rich­te) und oft Rück­fra­gen oder Gut­ach­ten. Je bes­ser Tätig­keits­bild und Medi­zinnach­wei­se zusam­men­pas­sen, des­to ruhi­ger läuft die Prü­fung. Genau hier lohnt es sich, struk­tu­riert vor­zu­ge­hen und nichts „zwi­schen Tür und Angel“ abzu­ge­ben.

Hilf­reich sind eine Lis­te Ihrer behan­deln­den Ärz­te, wich­ti­ge Dia­gno­sen mit Datum, rele­van­te Befun­de und Anga­ben zu Medi­ka­men­ten. Das macht Gesund­heits­fra­gen sau­ber beant­wort­bar und ver­hin­dert Miss­ver­ständ­nis­se. Wenn Sie schon län­ger in Behand­lung waren, kann auch eine kur­ze Über­sicht der Kran­ken­kas­se über abge­rech­ne­te Leis­tun­gen hel­fen, damit nichts ver­ges­sen wird.

Typisch sind unkla­re Gesund­heits­an­ga­ben („Rücken“ statt kon­kre­te Dia­gno­se), lücken­haf­te Zeit­räu­me, feh­len­de Details zu Behand­lun­gen oder ein unprä­zi­ses Tätig­keits­bild. Auch ein zu knapp kal­ku­lier­ter BU-Betrag führt spä­ter dazu, dass der Schutz zwar vor­han­den ist, aber die monat­li­che Lücke trotz­dem groß bleibt. Sau­ber­keit am Anfang spart Stress im Ernst­fall.

Wenn eine BU wegen Gesund­heit oder Bud­get nicht rea­lis­tisch ist, kön­nen je nach Situa­ti­on Alter­na­ti­ven wie Grund­fä­hig­keits­ab­si­che­rung, Erwerbs­un­fä­hig­keits­ab­si­che­rung oder eine gute Unfall­ab­si­che­rung in Fra­ge kom­men. Die­se Pro­duk­te funk­tio­nie­ren anders und erset­zen eine BU nicht auto­ma­tisch. Ent­schei­dend ist, wel­che Risi­ken Sie kon­kret absi­chern wol­len und wie Ihr Beruf und Ihre Gesund­heits­si­tua­ti­on aus­se­hen.

Über den Autor