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Brachycephalie beim Hund – Wenn kurzes Gesicht zur Qual wird
Atemnot, Würgen, Augenprobleme: Brachycephalie betrifft viele kurzköpfige Rassen. Wir zeigen, was dahintersteckt – und was Halter wissen müssen
Es ist bekannt, dass kurzköpfige Hunderassen, wie Mops und Französische Bulldogge, sehr beliebt sind. Ein weiteres Beispiel für eine brachycephale Rasse ist der Boston Terrier, eine kleine bis mittelgroße Hunderasse mit markanten ‘Smoking’-Fellzeichnung und flachem Gesicht, die ebenfalls unter den gesundheitlichen Folgen der Brachyzephalie leiden kann. Allerdings ist diese “niedliche” Optik mit einem hohen Preis verbunden, da diese Tiere meist unter schweren Atemwegs- und Verdauungsproblemen leiden. Um mehr über Kurzköpfigkeit bei Hunden zu erfahren, haben wir hier wesentliche Informationen zusammengetragen.
Das Wichtigste im Überblick
- Brachycephalie hat seinen Ursprung im Griechischen und besteht aus dem Präfix “brachys” und dem Suffix “kephale”, jeweils für kurz und Kopf.
- Das Auswählen eines runden, kurzen Kopfes bewirkt schwere Gesundheitsprobleme, die unter dem Begriff brachycephales Syndrom zusammengefasst werden, einschließlich Atemproblemen durch verengte Atemwege, Augenschäden und möglichen Gehirnproblemen aufgrund der Schädeldeformation.
- Mit zunehmendem Alter verschlechtern sich die Symptome bei vielen Hunden mit Brachycephalie meist.
- Einige Hunde können jedoch bereits als Welpen betroffen sein.
- Zur Verbesserung der Lebensqualität von Hunden mit Brachycephalie gibt es aufwendige OP-Verfahren. Allerdings beheben sie nicht das Problem, das durch Züchter verursacht wurde.
Was bezeichnet man als Brachycephalie?
Der Terminus Brachycephalie hat seinen Ursprung im Griechischen und besteht aus dem Präfix “brachys” und dem Suffix “kephale”, jeweils für kurz und Kopf. Demnach bedeutet Brachycephalie eine Verkürzung des Kopfes. Diese ist vererbbar und wurde durch Zucht bei verschiedenen brachyephalen Hunderassen künstlich herbeigeführt, zu denen zum Beispiel zählen:
In den vergangenen Jahren hat sich die Anzahl an brachycephalen Hunden stark erhöht. Dies ist auf das Aussenden von Babysignalen (runder Kopf, große Augen) sowie das freundliche und gut gelaunte Wesen dieser Hunde zurückzuführen. Außerdem hat der “mopsfidele”, ein sehr agiler kleiner Hund, in den letzten 50–80 Jahren durch überzogene Rassestandards von Hundezuchtverbänden an Nase eingebüßt. Die Brachycephalie betrifft ebenfalls einige Katzenrassen, insbesondere Perser oder Exotic Shorthair.
Was ist Qualzucht?
Das deutsche Tierschutzgesetz verbietet die Zucht von Tieren, die unter nachteiligen oder schmerzhaften Erkrankungen, wie fehlender oder abnormer Organfunktion, Verhaltensstörungen usw. leiden können. Es ist verboten, Wirbeltiere zu züchten, wenn zu erwarten ist, dass die Nachkommen aufgrund erblicher Defekte Schmerzen leiden oder Schäden erleiden. Betrachtet man unter anderem die Auswirkungen der Zucht von Kurzköpfigkeit bei Hunden, so ist diese als qualvoll zu betrachten. Daher müssen Hunde, die an Atemwegssyndromen aufgrund von Brachycephalie leiden, unter keinen Umständen zur Zucht verwendet werden! Das Problem mit Hunden, die an Atemwegssyndromen aufgrund von Brachycephalie leiden, ist, dass sie unter extremen Atemnot leiden. Diese Hunde können keine ausreichende Menge an Sauerstoff aufnehmen und es kann zu schweren gesundheitlichen Komplikationen kommen. In einigen Fällen kann die Atemnot so schwerwiegend sein, dass die Hunde sterben.
Warum stellt die Züchtung auf Kurzköpfigkeit ein Problem dar?
Brachyzephale Hunde leiden unter schweren Gesundheitsproblemen, die unter dem Begriff Brachycephalie-Syndrom zusammengefasst werden. Diese Erkrankungen umfassen folgende Auswirkungen.
Die Nasenöffnung ist eingeschränkt und erlaubt weniger Atemluft in die Nasenhöhle. Zudem ist der angrenzende Nasenvorsprung oft reduziert, da die Nasenflügel zu groß sind und in den Bereich hineinragen.
Stauchung der Nasenmuscheln
Bei gesunden Hunden verlängert sich die Schnauze während des Wachstums – aus der Welpennase wird eine normale, funktionale Hundeschnauze. In der Nasenhöhle befinden sich die sogenannten Nasenmuscheln: schleimhautüberzogene, stark gefaltete Knochenstrukturen. Sie erfüllen mehrere lebenswichtige Aufgaben: Sie befeuchten die Atemluft, erwärmen sie bei Kälte und kühlen sie bei Hitze. Beim Hecheln verdunstet über die große Oberfläche der Nasenmuscheln Feuchtigkeit – das ist für Hunde essenziell, da sie nicht effizient schwitzen können.
Bei brachycephalen Hunden (z. B. Mops, Französische Bulldogge) verlängert sich die Nase nicht wie üblich. Die Nasenmuscheln sind in dem verkürzten Schädel zusammengedrängt und können ihre Funktionen nicht mehr voll erfüllen. Sie verengen den Luftweg und blockieren teilweise den Luftstrom in Richtung Lunge. Das erschwert die Atmung erheblich.
Rachenverengung
Auch im Rachenraum kommt es zu Engpässen. Das sogenannte Gaumensegel (weicher Gaumen) ist oft zu lang und zu dick. Es kann in die Luftröhre hineinragen und den Luftstrom behindern – vor allem beim Einatmen. Zusätzlich ist bei manchen Tieren die Zunge überproportional groß. In Kombination mit geschwollenem oder vergrößertem Mandelgewebe entsteht ein deutlich reduzierter Atemweg.
Kehlkopfprobleme
Der Kehlkopf liegt am Eingang zur Luftröhre und wird beim Schlucken durch die Epiglottis (Kehldeckel) verschlossen, um die Lunge vor Nahrung zu schützen. Bei kurzschnäuzigen Rassen ist der Kehlkopf häufig betroffen: Weiche, instabile Knorpel und verdickte Schleimhaut (z. B. durch Ödeme) können dazu führen, dass der Kehlkopf kollabiert. Der Hund bekommt dann nur noch wenig Luft und leidet unter akuter Atemnot – insbesondere bei Anstrengung oder Hitze.
Verengte Luftröhre (Trachea)
Bei brachycephalen Hunden treten zwei häufige Varianten auf: Möpse haben oft zu weichen Knorpel in der Luftröhre, was zum sogenannten Trachealkollaps führen kann – die Luftröhre fällt teilweise in sich zusammen. Französische Bulldoggen hingegen zeigen häufiger eine angeboren zu enge Trachea, bei der der Durchmesser schlicht zu klein ist. Beide Varianten schränken den Luftstrom massiv ein – manchmal setzt sich dieses Problem sogar in den Bronchien fort.
Auswirkungen auf den Verdauungstrakt
Durch die stark erschwerte Atmung entsteht ein Unterdruck im Brustkorb, der sich auf die Speiseröhre auswirkt. Diese kann sich erweitern, was zu einem Rückfluss von Magensäure führt – der sogenannten Refluxösophagitis. Dabei wird die Speiseröhre chronisch gereizt und entzündet. Zusätzlich kann der Vagusnerv durch diesen Mechanismus überstimuliert werden, was häufiges Würgen und Erbrechen zur Folge hat.
Weitere Gesundheitsprobleme brachycephaler Hunde
Neben den Atem- und Verdauungsbeschwerden leiden viele kurzschnäuzige Rassen unter einer Reihe weiterer gesundheitlicher Probleme:
- Zahnfehlstellungen durch die verkürzte Schnauze
- Geburtsschwierigkeiten aufgrund des runden Schädels
- Hydrozephalus (Wasserkopf) bei bestimmten Linien
- Chronische Augenentzündungen, da Hautfalten an der Nase oft über die Augen reiben und die Tränenproduktion gestört ist
Die Schwere der Krankheitsbilder variiert je nach Rasse, Zuchtlinie und individueller Ausprägung der Brachycephalie. Nicht jeder Hund mit kurzem Schädel ist gleichermaßen betroffen – einige Tiere zeigen kaum Symptome, während andere massiv unter Atemnot, Kreislaufproblemen und chronischen Entzündungen leiden.
Hunde atmen in Ruhe überwiegend durch die Nase. Bei Hitze oder Anstrengung nutzen sie das Hecheln über das Maul zur Thermoregulation. Eine stark ausgeprägte Maulatmung in Ruhe, gepaart mit Atemgeräuschen oder sichtbarer Anstrengung, kann jedoch ein Warnsignal für eine eingeschränkte Atmung sein – insbesondere bei brachycephalen Rassen.
Trotz ihrer oft normalen Lungenkapazität haben diese Hunde durch die Verengungen in den oberen Atemwegen einen deutlich erschwerten Luftdurchfluss. Das kann dazu führen, dass sie häufiger und schneller atmen müssen, um den Sauerstoffbedarf zu decken – vor allem bei Bewegung oder Stress.
Welche Anzeichen und Ursachen gibt es beim Brachycephalie-Syndrom?
Mit zunehmendem Alter verschlechtern sich die Symptome bei vielen Hunden mit Brachycephalie meist. Einige Hunde können jedoch bereits als Welpen betroffen sein. Der wohl bekannteste Faktor bei dieser Art von Hunden ist die Atemnot, die aufgrund der Einengung der Atemwege resultiert. Da die Atmung notwendigerweise durch den Brustkorb reguliert wird, muss ein sehr hoher Druck aufgebaut werden, um Luft in die Lunge zu bekommen. Dadurch kann es geschehen, dass Teile der Atemwege einfallen, wodurch noch weniger Luft durchströmt und der Hund nach Luft ringt. Nicht unerwähnt sollten auch die bekannten Schnarchgeräusche sein, die sich an den Engstellen bilden. Wenn der Kopf des Tieres auf dem Boden aufliegt, verstärkt der Druck von außen auf den Rachen die Symptome zusätzlich, weshalb viele brachycephale Hunde nicht gern in der Brust-Bauchlage schlafen. Aus diesem Grund müssen manche Hunde sogar im Sitzen schlafen, um nicht zu ersticken.
Und selbst ohne körperliche Anstrengung zeigen viele kurzköpfige Hunde eine geringe Toleranz für hohe Temperaturen. Nach nur geringer Anstrengung bei Hitze oder schwülem Wetter brauchen sie sehr lange Erholungsphasen, um zu einer normalen Atmung zurückzukehren. Wie oben erläutert, übernehmen die Nasenmuscheln beim Hund eine wichtige Funktion in der Thermoregulation. Über die Verdunstung von reichlich Flüssigkeit beim Hecheln wird eine Menge Wärme abgegeben. Bei Hunden mit Brachycephalie ist diese Fähigkeit sehr stark eingeschränkt. Dies erklärt ihre erhöhte Hitzeanfälligkeit. Bei großer Wärme oder plötzlicher Anstrengung ist dies für die Hunde lebensgefährlich!
Hundebesitzer sollten daher sicherstellen, dass ihre Hunde Zugang zu einer kühlen, schattigen Umgebung haben, frisches Wasser bereitstellen, körperliche Aktivität einschränken, Anzeichen eines Hitzschlags erkennen, Kühlprodukte verwenden, Zugang zu klimatisierten Räumen bieten, regelmäßige Pflege beibehalten und auf Atemprobleme achten.
Eine länger andauernde Maulatmung bei brachycephalen Hunden ist nicht normal und sollte unverzüglich zum Tierarzt führen!
Menschen mit Brachycephalie (Schlafapnoe) leiden unter einer dauerhaften Sauerstoffunterversorgung, die zu einer Belastung des Stoffwechsels, des Hormonsystems und zu Entzündungszeichen führt. Der Körper steht unter ständigem Stress und es kommt häufig zu erbrechen, Durchfall sowie Lungen- und Herzproblemen. In schwerwiegenden Fällen kann es schließlich sogar zu einem Kreislaufkollaps und zum Tod durch Ersticken kommen.
Erkennen des Brachycephalie-Syndroms
Wenn Sie einen kurznasigen Hund besitzen und Ihnen die genannten Symptome vertraut vorkommen, bringen Sie ihn bitte schnellstmöglich zu einem Tierarzt! Der Begriff „Mopssprache“, der von einigen Züchtern verwendet wird, um das Schnarchen und Röcheln ihrer Hunde zu verschönern, unterschlägt völlig das Leiden der Tiere! Sie erhalten ständig nicht ausreichend Sauerstoff, leiden oft unter schwerer Atemnot und können sich nicht nur im Sommer kaum bewegen. Diese Geräusche haben nichts mit Kommunikation zu tun, wie z. B. dem Schnurren der Katze!
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Die Behandlung von Brachycephalie
Wenn Hunde mit angeschlagener Atmung in die Tierarztpraxis kommen, wird ihnen zunächst bei der Stabilisierung geholfen, indem eine kühle und dunkle Umgebung geschaffen, Sauerstoff bereitgestellt und falls erforderlich Medikamente verabreicht werden. Leider ist es nicht möglich, das grundlegende Problem, die Kurzatmigkeit und die abnorme Form des Kopfes, zu beheben. Um Atemwegserkrankungen zuverlässiger zu beseitigen, erfordert die Operation des Nasen-Rachen-Raums am meisten Erfolg.
- Es wird eine Verkürzung und eine Verdünnung des überlangen und zu dicken Gaumensegels vorgenommen.
- Falls die Nasenöffnungen und der Nasenhauptkanal eng sind, wird ihre Weite durch das Entfernen von kleine Knorpel- und Hautteilen vergrößert.
- Mandeln, die eine Entzündung aufweisen und Raum beanspruchen, werden entfernt.
Wenn die Nasenmuscheln den Atemweg blockieren, kann man sie verkleinern.
Es ist wesentlich, alle Engstellen zu lokalisieren und zu operieren, um den bestmöglichen Erfolg zu erzielen. Dieser Prozess wird auch als “Multi-Level-Chirurgie” bezeichnet, da mehrere kritische Punkte gleichzeitig bearbeitet werden. Dabei kommen leichte Lasertechniken zur Anwendung, um sehr feine, nicht blutende Einschnitte zu machen und präzise in der engen Nase zu arbeiten. Der Zweck dieses Verfahrens ist, ein umfassendes und dauerhaftes Ergebnis zu gewährleisten. Dennoch kann es vorkommen, dass nach einiger Zeit Symptome verschlechtern, was dann meist eine weitere Operation erfordert. Manchmal reicht es auch aus, Narbengewebe zu entfernen.
Sobald ein Hund ein ständiges Schnarchen als erstes Anzeichen aufweist, sollte man rasch eingreifen, da andernfalls ein Teufelskreis in Gang gesetzt wird, dessen Symptome sich verschlechtern und der Eingriff umso komplexer wird, ohne dass es eine vollständige Heilung gibt. Da die Langzeitfolgen durch schlechte Atmung so gravierend sind, wird eine Operation gerechtfertigt.
Kosten und Risiken einer Operation bei einem brachycephalen Hund
Das Risiko von Operationen bei brachycephalen Hunden ist erhöht, aufgrund ihrer Kreislaufstörungen, fehlender Sauerstoffzufuhr, Vorerkrankungen und Übergewicht, was die Auswirkungen einer Vollnarkose verschlimmert. Ihr Tierarzt wird Sie über den Eingriff informieren und alles Nötige mit Ihnen besprechen. Es ist daher besser, eine mögliche Brachycephalie-Operation frühzeitig durchzuführen, bevor sich die Einschränkungen verschlimmern.
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Fazit zu Brachycephalie
Es ist wahr, dass es zur Verbesserung der Lebensqualität von Hunden mit Brachycephalie aufwendige OP-Verfahren gibt. Allerdings beheben sie nicht das Problem, das durch Züchter verursacht wurde, sondern helfen nur dem einzelnen Hund. Daher sollte das Ziel sein, diesen Hunderassen ein normales Leben durch entsprechende Zuchtauswahl zu ermöglichen. Da die Auswirkungen der Brachyzephalie so schwerwiegend sind, haben Tierärzte bereits versucht, Ausstellungsverbote zu erreichen.
Es wird empfohlen, auf die Anschaffung eines kurzköpfigen Hundes zu verzichten. Sollten Sie dennoch dazu entschließen, so ist auf eine deutlich ausgeprägte Nase zu achten, da bei Möpsen Rückzüchtungen vorliegen können. Um die körperliche Belastbarkeit der Hunde zu prüfen, empfiehlt es sich, einen Fitnesstest durchführen zu lassen, welcher in jüngster Zeit angeboten wird.
Brachycephalie ist eine schwere Krankheit von Hunden, die mit einer kurzen und starken Verformung des Schädels einhergeht. Die Krankheit kann zu schweren Atemproblemen, Herzfehlern und anderen gesundheitlichen Problemen führen. Da die Auswirkungen der Brachycephalie so schwerwiegend sind, haben Tierärzte bereits versucht, Ausstellungsverbote zu erreichen. Um sicherzustellen, dass Ihr vierbeiniger Freund bei einer Erkrankung ordnungsgemäß versorgt wird, ist es wichtig, dass Sie eine geeignete Hundekrankenversicherung, wie beispielsweise die HanseMerkur Hundeversicherung, haben.
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häufige Fragen
Was ist das Brachycephale Syndrom?
Das Brachycephale Syndrom umfasst Atemprobleme, die durch eine verkürzte Schädelstruktur entstehen. Betroffene Hunde haben oft verengte Nasenlöcher, eine verlängerte Gaumensegel und eine verengte Luftröhre, was zu Atemnot führen kann.
Welche Rassen sind brachycephal?
Zu den brachycephalen Rassen gehören unter anderem Mops, Französische Bulldogge, Englische Bulldogge, Shih Tzu, Pekinese, Boxer und Affenpinscher. Diese Hunde haben einen kurzen, flachen Schädel mit oft eingeschränkter Atmung.
Was passiert, wenn Brachyzephalie nicht behandelt wird?
Unbehandelte Brachyzephalie kann zu chronischer Atemnot, Überhitzung, Schlafproblemen und Organschäden führen. In schweren Fällen kann es lebensbedrohlich werden, insbesondere bei hohen Temperaturen oder körperlicher Anstrengung.
Ist Brachyzephalie eine Qualzucht?
Viele Experten und Tierschutzorganisationen betrachten extreme Brachyzephalie als Qualzucht, da sie schwere gesundheitliche Probleme verursacht. Seriöse Züchter achten zunehmend auf eine verbesserte Atmung und vermeiden übermäßige Schädelverkürzungen.