Han­se­Mer­kur Hun­de-OP-Ver­si­che­rung: Tari­fe & Kos­ten

Kom­fort, Pre­mi­um, Pre­mi­um plus. War­te­zeit, Jah­res­li­mit und Erstat­tung nach GOT auf einen Blick.

Tierärztin untersucht vorsichtig das Gebiss eines kleinen Hundes auf einem Behandlungstisch in moderner Praxis

Wel­che OP-Kos­ten über­nimmt die Han­se­Mer­kur Hun­de-OP-Ver­si­che­rung?

Ope­ra­tio­nen beim Hund sind sel­ten plan­bar und oft teu­er. Im Ernst­fall geht es nicht um Theo­rie, son­dern um schnel­le Ent­schei­dun­gen: Greift der Schutz recht­zei­tig, wie hoch ist die Erstat­tung und reicht das Jah­res­li­mit für die OP-Kos­ten. Genau hier unter­schei­den sich die Tarif­stu­fen Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus. Wich­tig sind vor allem drei Punk­te: die Erstat­tung nach der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren, das Jah­res­li­mit für Ope­ra­tio­nen und der Umfang rund um Nach­be­hand­lung, Medi­ka­men­te und Kli­nik­auf­ent­halt nach der OP.

Damit Sie pas­send aus­wäh­len, lohnt sich ein kur­zer Rea­li­täts­check vor dem Klick auf „Berech­nen“: Wel­che Selbst­be­tei­li­gung möch­ten Sie tra­gen, wie wich­tig ist Ihnen ein unbe­grenz­tes Jah­res­li­mit und wie lan­ge sol­len Nach­sor­ge­leis­tun­gen nach der OP abge­si­chert sein. Je nach Tarif sind hier 15, 30 oder 60 Tage vor­ge­se­hen, zum Bei­spiel für Medi­ka­men­te, Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en, Unter­brin­gung in der Tier­kli­nik und Kon­troll­ter­mi­ne. Je nach Tarif kön­nen zusätz­li­che Bau­stei­ne wie Zahn und Tier Assis­tance sinn­voll sein. Auch vor­über­ge­hen­de Aus­lands­auf­ent­hal­te sind je nach Tarif unter­schied­lich lan­ge mit­ver­si­chert.

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Wenn Sie mehr als OP absi­chern möch­ten

Wei­te­re Han­se­Mer­kur Absi­che­run­gen rund um Ihren Hund

Eine OP-Ver­si­che­rung deckt Ope­ra­tio­nen ab, nicht aber alle lau­fen­den Tier­arzt­kos­ten. Wenn Sie auch Dia­gnos­tik, Behand­lun­gen und Medi­ka­men­te absi­chern möch­ten, ist die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung die pas­sen­de­re Ergän­zung. Unab­hän­gig davon ist die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht für vie­le Hal­ter Pflicht oder drin­gend zu emp­feh­len, weil sie Schä­den abdeckt, die Ihr Hund Drit­ten zufügt.

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Das Wich­tigs­te im Über­blick

OP-Kos­ten ver­ste­hen, Tarif pas­send wäh­len

War­um die Han­se­Mer­kur Hun­de-OP-Ver­si­che­rung sinn­voll sein kann

Eine Ope­ra­ti­on beim Hund kommt sel­ten gele­gen und kann schnell teu­er wer­den, vor allem wenn Dia­gnos­tik, Kli­nik­auf­ent­halt und Nach­sor­ge dazu­kom­men. Ent­schei­dend ist des­halb nicht nur der Bei­trag, son­dern was im OP-Fall wirk­lich abge­si­chert ist. Bei der Han­se­Mer­kur ste­hen dafür drei Tarif­stu­fen zur Wahl: Kom­fort, Pre­mi­um, Pre­mi­um plus. Unter­schie­de zei­gen sich vor allem beim OP-Jah­res­li­mit, der Erstat­tung nach GOT inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren, der Dau­er der Nach­sor­ge sowie bei War­te­zei­ten und beson­de­ren Rege­lun­gen.

OP-Rech­nun­gen lan­den schnell im vier­stel­li­gen Bereich, in man­chen Fäl­len deut­lich dar­über. Für die Absi­che­rung sind drei Punk­te beson­ders wich­tig: das Jah­res­li­mit, die GOT-Erstat­tung und ob typi­sche OP-Bau­stei­ne rund­her­um mit abge­deckt sind.

  • Jah­res­li­mit für Ope­ra­tio­nen: 2.500 € (Kom­fort), 5.000 € (Pre­mi­um) oder unbe­grenzt (Pre­mi­um plus).

  • Erstat­tung nach GOT inkl. Not­dienst­ge­büh­ren: Kom­fort bis zum 3‑fachen Satz, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus bis zum 4‑fachen Satz.

Mit­ver­si­chert sind außer­dem die häu­fig ent­schei­den­den „Rund­her­um-Leis­tun­gen“: Diagnostik/Untersuchungen vor der OP (z. B. bild­ge­ben­de Ver­fah­ren, Labor, Biop­sie) sowie Leis­tun­gen nach der OP wie Medi­ka­men­te, Kli­nik­un­ter­brin­gung und Nach­sor­ge im tarif­li­chen Rah­men.

Die Tarif­wahl hängt meist davon ab, wie viel finan­zi­el­len Puf­fer Sie im OP-Fall möch­ten und wie wich­tig Ihnen ein höhe­res Limit oder zusätz­li­che Bau­stei­ne sind. Als gro­be Ori­en­tie­rung hel­fen die­se Unter­schie­de:

  • Nach­sor­ge & Kli­nik nach der OP: 15 Tage (Kom­fort), 30 Tage (Pre­mi­um), 60 Tage (Pre­mi­um plus).

  • Beson­de­re Erkrankungen/Diagnosen (z. B. ED/HD): im Kom­fort nicht ver­si­chert, in Pre­mi­um bis 5.000 €, in Pre­mi­um plus unbe­grenzt.

  • Optio­na­le Bau­stei­ne: Zahn in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus optio­nal, in Kom­fort nicht vor­ge­se­hen. Tier Assis­tance ist in allen Tari­fen optio­nal.

Wer den Schutz auch für Rei­sen nut­zen möch­te: vor­über­ge­hen­de Aus­lands­auf­ent­hal­te sind je Tarif 3/6/12 Mona­te mit­ver­si­chert, zusätz­lich gibt es je nach Tarif Stor­no und Rück­trans­port.

War­te­zei­ten ent­schei­den dar­über, ab wann der Schutz wirk­lich greift. Hier ist die Grund­re­gel ein­fach, die Details sind es manch­mal nicht.

  • All­ge­mei­ne War­te­zeit: 1 Monat in allen Tari­fen.

  • Unfall: kei­ne War­te­zeit, wenn die Ope­ra­ti­on aus­schließ­lich und nach­weis­lich auf das Unfall­ereig­nis zurück­zu­füh­ren ist.

Wich­tig sind die Aus­nah­men: Bestimm­te Erkrankungen/Diagnosen sind im Kom­fort nicht ver­si­chert, in Pre­mi­um gilt eine beson­de­re War­te­zeit von 12 Mona­ten, in Pre­mi­um plus 6 Mona­ten. Für Prothesen/Implantate sowie Gold­aku­punk­tur und Gold(draht)implantation gilt im Kom­fort kein Schutz, in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus beträgt die War­te­zeit 12 Mona­te.

Eine OP-Ver­si­che­rung für Hun­de passt vor allem dann, wenn Sie das gro­ße Kos­ten­ri­si­ko einer Ope­ra­ti­on abfe­dern möch­ten und Wert auf plan­ba­re finan­zi­el­le Gren­zen legen. Beson­ders rele­vant ist sie häu­fig für:

  • Hun­de, bei denen das OP-Risi­ko rea­lis­ti­scher ist (z. B. sehr akti­ve Hun­de oder Hun­de mit höhe­rer Ver­let­zungs­ge­fahr)

  • Hal­ter, die im Ernst­fall schnell ent­schei­den möch­ten, ohne dass die Rech­nung das Tem­po vor­gibt

  • Situa­tio­nen, in denen höhe­re GOT-Sät­ze durch Kli­nik, Not­dienst oder Spe­zia­lis­ten wahr­schein­li­cher wer­den

Wich­tig zur Ein­ord­nung: Eine Hun­de-OP-Ver­si­che­rung ist auf Ope­ra­tio­nen aus­ge­legt. Wenn Sie zusätz­lich lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten ohne OP absi­chern möch­ten, ist eher eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung die pas­sen­de­re Rich­tung.

Wenn Sie schon wis­sen, wel­che Tarif­stu­fe grund­sätz­lich passt, kön­nen Sie direkt den Bei­trag berech­nen und anschlie­ßend Selbst­be­tei­li­gung und mög­li­che Zusatz­bau­stei­ne so ein­stel­len, dass es zu Ihrem Hund und Ihrem Bud­get passt. Wenn Sie noch schwan­ken, hilft meist ein kur­zer Abgleich von Jah­res­li­mit, War­te­zei­ten und Nach­sor­ge­um­fang, das sind in der Pra­xis die ent­schei­den­den Stell­schrau­ben.

Drei Tari­fe, kla­re Unter­schie­de

Leis­tungs­über­sicht der Han­se­Mer­kur Hun­de-OP-Ver­si­che­rung

Eine Hun­de-OP ist sel­ten plan­bar und oft genau dann teu­er, wenn Dia­gnos­tik, Kli­nik­auf­ent­halt und Nach­sor­ge zusam­men­kom­men. Damit der Schutz im Ernst­fall so greift, wie Sie es erwar­ten, soll­ten Sie bei der Tarif­wahl vor allem auf vier Punk­te ach­ten: OP-Jah­res­li­mit, War­te­zei­ten, Erstat­tung nach GOT inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren sowie den Umfang rund um Dia­gnos­tik und Nach­be­hand­lung nach der OP.

Das wich­tigs­te Unter­schei­dungs­merk­mal ist das OP-Jah­res­li­mit. In Kom­fort liegt es bei 2.500 €, in Pre­mi­um bei 5.000 € und in Pre­mi­um plus ist es unbe­grenzt. Je höher das Limit, des­to weni­ger „Deckel“ haben Sie bei grö­ße­ren Ein­grif­fen oder wenn meh­re­re OP-rele­van­te Behand­lun­gen in einem Jahr zusam­men­kom­men.

Direkt danach kommt die War­te­zeit, weil sie dar­über ent­schei­det, ab wann der Schutz wirk­lich nutz­bar ist. Grund­sätz­lich gilt eine all­ge­mei­ne War­te­zeit von 1 Monat. Bei Unfäl­len ent­fällt die War­te­zeit, wenn die Behand­lung aus­schließ­lich und nach­weis­lich auf das Unfall­ereig­nis zurück­zu­füh­ren ist. Wich­tig im Detail: Für bestimm­te Erkrankungen/Diagnosen gel­ten abwei­chen­de Regeln je Tarif (Kom­fort nicht ver­si­chert, Pre­mi­um 12 Mona­te, Pre­mi­um plus 6 Mona­te). Die­se Son­der­re­gel kann auch dann grei­fen, wenn ein Unfall der Aus­lö­ser ist.

Beim Kos­ten­teil ent­schei­det häu­fig die Erstat­tung nach der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te. Kom­fort erstat­tet bis zum 3‑fachen Satz, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus bis zum 4‑fachen Satz inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren. Zusätz­lich sind typi­sche OP-Bau­stei­ne abge­si­chert, die schnell ins Geld gehen: Diagnostik/Untersuchungen vor der OP (z. B. bild­ge­ben­de Ver­fah­ren, Labor, Biop­sie) sowie Medi­ka­men­te, Kli­nik­un­ter­brin­gung und Nach­sor­ge nach der OP je Tarif 15/30/60 Tage.

Tarif­ver­gleich Han­se­Mer­kur Hun­de-OP-Ver­si­che­rung

Wenn Sie Tari­fe ver­glei­chen, hel­fen fünf Leit­plan­ken, die in der Pra­xis den Unter­schied machen:

  1. OP-Jah­res­li­mit

  2. all­ge­mei­ne und beson­de­re War­te­zeit zudem bei Unfall

  3. Erstat­tung nach GOT inklu­si­ve Not­dienst

  4. Dia­gnos­tik vor der OP

  5. Dau­er von Nach­sor­ge und Kli­ni­k­leis­tun­gen nach der OP

Wenn Zahn­ein­grif­fe ein The­ma sind, lohnt zusätz­lich der Blick auf den optio­na­len Zahn­bau­stein.

Leis­tung Han­se­Mer­kur Hun­de-OP-Ver­si­che­rung Kom­fort Pre­mi­um Pre­mi­um plus
Emp­feh­lung
All­ge­mein
Jah­res­höchstent­schä­di­gung für Ope­ra­tio­nen auf Grund von Krank­heit oder Unfall2.500 €5.000 €Unbe­grenzt
Erstat­tung von Tier­arzt­rech­nun­gen nach GOT13‑facher Satz4‑facher Satz inkl. Not­dienst­ge­büh­ren4‑facher Satz inkl. Not­dienst­ge­büh­ren
Selbst­be­tei­li­gung (SB) je Ver­si­che­rungs­jahr
Optio­nen: ohne SB / 250,– EUR SB / 500,– EUR SB
Mit SB optio­nal, ohne SB bis Ein­tritts­al­ter 5 Jah­re2Mit SB optio­nal, ohne SB bis Ein­tritts­al­ter 5 Jah­re2Mit SB optio­nal, ohne SB bis Ein­tritts­al­ter 5 Jah­re2
Freie Tier­arzt- und Kli­nik­wahl
Direk­te Abrech­nung mit dem Tier­arzt mög­lich
Tele­me­di­zin
Leis­tun­gen
Chir­ur­gi­scher Ein­griff (Haut/Gewebe mehr als punkt­för­mig durch­trennt)
Wund­ver­sor­gung durch Nähen
Mini­mal­in­va­si­ve Ein­grif­fe (Ope­ra­tio­nen mit Endo­skop)
Erwei­ter­ter Unfall­be­griff (Verschlucken/Vergiftung)
Diagnostik/Untersuchungen vor der OP inkl. Rönt­gen, Labor und Biop­sieLetz­ter Behand­lungs- & OP-TagLetz­ter Behand­lungs- & OP-TagLetz­ter Behand­lungs- & OP-Tag
Medi­ka­men­te und Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en15 Tage30 Tage60 Tage
Unter­brin­gung in Tier­kli­nik nach OP15 Tage30 Tage60 Tage
Nach­sor­ge: Behand­lung nach der OP (z. B. Wund­ver­sor­gung, Kon­trol­le)15 Tage30 Tage60 Tage
Ope­ra­tio­nen bei beson­de­ren Erkrankungen/Diagnosen3 (z.B. ED, HD)Nein5.000,– EUR4Unbe­grenzt
Kas­tra­ti­on oder Ste­ri­li­sa­ti­on, medi­zi­nisch indi­ziert
Kas­tra­ti­on oder Ste­ri­li­sa­ti­on, unab­hän­gig von med. Indi­ka­ti­onNeinNeinEin­ma­lig 100,– EUR
Phy­sio­the­ra­pie, Osteo­pa­thie und Chi­ro­prak­tik nach OP15 Tage30 Tage60 Tage
Alter­na­ti­ve Behand­lungs­me­tho­den nach OP (z.B. Homöo­pa­thie, Aku­punk­tur)Nein30 Tage60 Tage
Hilfs­mit­tel (z.B. Orthe­sen, Roll­stüh­le, Hals­kra­gen)Nein250,– EUR4250,– EUR4
Pro­the­sen und Implan­ta­teNein500,– EUR4500,– EUR4
Gold­aku­punk­tur, Gold(draht)implantationNeinNein
Rei­sen
Schutz bei vor­über­ge­hen­den Aus­lands­auf­ent­hal­ten3 Mona­te, welt­weit6 Mona­te, welt­weit12 Mona­te, welt­weit
Erstat­tung von Stor­no­kos­ten bei Nicht­an­tritt einer Urlaubs­rei­seNein500,– EUR1.000,– EUR
Medi­zi­nisch not­wen­di­ger Rück­trans­port aus dem Aus­landNein500,– EUR500,– EUR
War­te­zei­ten
War­te­zeit bei Unfäl­lenKei­neKei­neKei­ne
All­ge­mei­ne War­te­zeit1 Monat1 Monat1 Monat
Erkrankungen/Diagnosen3 mit beson­de­rer War­te­zeitNicht ver­si­chert12 Mona­te6 Mona­te
War­te­zeit für Pro­the­sen, Implan­ta­te, Gold­aku­punk­turNicht ver­si­chert12 Mona­te12 Mona­te
Anrech­nung War­te­zei­ten bei naht­lo­ser Vor­ver­si­che­rung
Garan­tien
Sta­bi­ler Bei­trag: Kei­ne Bei­trags­er­hö­hun­gen bei stei­gen­dem Tier­al­ter
Ver­län­ger­te Wider­rufs­frist 45 Tage
Täg­li­ches Kün­di­gungs­recht ab dem 2. Ver­si­che­rungs­jahr
Kün­di­gungs­schutz im Scha­den­fall ab Ver­si­che­rungs­be­ginn
Lebens­lan­ger Ver­si­che­rungs­schutz ab dem 4. Ver­si­che­rungs­jahr55
Bedin­gungs-Update-Garan­tie (Inno­va­ti­ons­ga­ran­tie)
Optio­na­le Bau­stei­ne
Zahn: Zahn­ex­trak­ti­on, Wur­zel­be­hand­lun­gen, Zahn­ersatz etc.NeinOptio­nalOptio­nal
Tier Assis­tance: Unter­brin­gung, Tier­be­treu­ung bei Urlaub/KrankheitOptio­nalOptio­nalOptio­nal
  1. GOT = Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te.
  2. Bei Hun­de­ras­sen der Risi­koklas­se E beträgt das Höchst­ein­tritts­al­ter 3 Jah­re.
  3. Details ent­neh­men Sie bit­te den Kun­den­in­for­ma­tio­nen.
  4. Höchst­be­trag gilt für alle Ver­si­che­rungs­fäl­le wäh­rend der Ver­trags­lauf­zeit.
  5. In bestimm­ten Fäl­len garan­tiert die Han­se­Mer­kur ein Umstel­lungs­an­ge­bot im glei­chen Tarif der Tier-OP Ver­si­che­rung mit erhöh­ter SB.

Maß­ge­bend sind die Kun­den­in­for­ma­tio­nen der Tier-OP-Ver­si­che­rung Febru­ar 2026.

Kom­fort ist die schlan­ke Lösung, wenn Sie vor allem das OP-Kos­ten­ri­si­ko abfe­dern möch­ten und mit einem kla­ren Jah­res­li­mit leben kön­nen. Das passt häu­fig, wenn Sie einen plan­ba­ren Rah­men suchen und der Fokus auf dem Kern­schutz liegt: OP-Kos­ten, Dia­gnos­tik vor dem Ein­griff und die Nach­sor­ge im defi­nier­ten Zeit­raum.

Pre­mi­um ist für vie­le der prag­ma­ti­sche Mit­tel­weg, weil das Jah­res­li­mit deut­lich höher liegt und die Erstat­tung nach GOT inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren bis zum 4‑fachen Satz reicht. Dazu kommt der län­ge­re Nach­sor­ge­zeit­raum. Für bestimm­te Erkrankungen/Diagnosen ist Schutz bis 5.000 € vor­ge­se­hen, aller­dings mit beson­de­rer War­te­zeit.

Pre­mi­um plus ist die Vari­an­te mit dem größ­ten Puf­fer: unbe­grenz­tes OP-Jah­res­li­mit, längs­te Nach­sor­ge und wei­ter­hin 4‑fache GOT-Erstat­tung inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren. Dazu kom­men je nach Bedarf optio­na­le Bau­stei­ne (z. B. Zahn) und Rei­se-Extras wie Aus­lands­auf­ent­hal­te bis 12 Mona­te sowie Stor­no und Rück­trans­port im ver­ein­bar­ten Rah­men.

Wich­tig ist trotz­dem eine ehr­li­che Ein­ord­nung: Eine OP-Ver­si­che­rung ist kein Voll­schutz für jede Tier­arzt­rech­nung. Sie ist dafür da, Ope­ra­tio­nen inklu­si­ve typi­scher OP-Neben­kos­ten abzu­si­chern. Wenn Sie auch lau­fen­de Behand­lun­gen mit OP absi­chern möch­ten, dann schau­en Sie sich die Han­se­Mer­kur Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung an. Für die OP-Absi­che­rung gilt: Je bes­ser Sie Limit, War­te­zeit, GOT und Nach­sor­ge pas­send zu Ihrem Hund wäh­len, des­to eher fühlt sich die Ver­si­che­rung im Ernst­fall so an, wie Sie es erwar­ten.

Bei­trag ver­ste­hen, Tarif sau­ber ver­glei­chen

Kos­ten und Ver­gleich: So viel zah­len Sie je nach Hun­de­ras­se und Tarif

Der Bei­trag für die Han­se­Mer­kur Hun­de OP Ver­si­che­rung hängt nicht an einer ein­zi­gen Zahl, son­dern an den Daten Ihres Hun­des und an Ihrer Tarif­wahl. Ent­schei­dend sind vor allem Ein­tritts­al­ter, Hun­de­ras­se, Tarif­stu­fe (Kom­fort, Pre­mi­um, Pre­mi­um plus) und ob Sie eine Selbst­be­tei­li­gung wäh­len. Optio­nal kön­nen Zusatz­bau­stei­ne den Bei­trag ver­än­dern, je nach­dem, was wirk­lich abge­si­chert wer­den soll.

Im Kern gilt: Je mehr finan­zi­el­ler Puf­fer im OP Fall gewünscht ist, des­to höher fällt in der Regel der Bei­trag aus. Das zeigt sich beson­ders am OP Jah­res­li­mit: Kom­fort ist auf 2.500 € begrenzt, Pre­mi­um auf 5.000 €, Pre­mi­um plus ist ohne Jah­res­li­mit. Auch die Erstat­tung nach GOT spielt rein: Kom­fort erstat­tet bis zum 3 fachen Satz, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus bis zum 4 fachen Satz, inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren. Wer hier mehr Spiel­raum möch­te, ent­schei­det sich meist für die höhe­ren Stu­fen.

Hun­de­ras­se und Alter wir­ken sich eben­falls spür­bar aus, weil das Risi­ko je nach Hund unter­schied­lich ein­ge­stuft wird. In der Pra­xis lie­gen Bei­trä­ge für klei­ne­re Ras­sen wie Pudel oder Bea­gle häu­fig unter denen für grö­ße­re Ras­sen wie Gol­den Retrie­ver oder Labra­dor. Das ist kein star­res Gesetz, der Rech­ner zeigt aber meist genau die­se Rich­tung. Wenn Sie den Bei­trag ver­glei­chen, lohnt sich des­halb nicht nur der Blick auf „güns­tig“, son­dern dar­auf, wie viel Luft bei einer teu­ren OP tat­säch­lich bleibt.

Ein star­ker Hebel ist die Selbst­be­tei­li­gung: In der Hun­de OP Ver­si­che­rung ist sie je Ope­ra­ti­on wähl­bar, ohne, 250 € oder 500 €. Ohne Selbst­be­tei­li­gung ist der Abschluss nur bis zu einem bestimm­ten Ein­tritts­al­ter mög­lich. Auch das Höchst­ein­tritts­al­ter spielt mit: Der Neu­ab­schluss ist grund­sätz­lich bis 8 Jah­re mög­lich, bei Hun­de­ras­sen der Risi­koklas­se E bis 3 Jah­re. Wer spät ein­steigt oder maxi­ma­len Schutz ohne Eigen­an­teil möch­te, soll­te das direkt in der Berech­nung tes­ten.

Wenn Zahn­the­men rea­lis­tisch sind, kann der optio­na­le Zahn­bau­stein sinn­voll sein. Wich­tig: Die­ser ist nicht in jeder Tarif­stu­fe vor­ge­se­hen, son­dern als Opti­on in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus, in Kom­fort nicht. Tier Assis­tance kann in allen drei Tari­fen optio­nal ergänzt wer­den. Bei­des kann den Bei­trag erhö­hen, spart aber im pas­sen­den Sze­na­rio spä­ter spür­bar Geld.

Mehr Ori­en­tie­rung für Hun­de­be­sit­zer

Wei­te­re The­men, die für die Gesund­heit Ihres Hun­des wich­tig sind

Eine Hun­de-OP-Ver­si­che­rung ist ein wich­ti­ger Bau­stein, aber sie beant­wor­tet nicht jede Fra­ge rund um Gesund­heit, Hal­tung und typi­sche Kos­ten­fal­len. Wenn Sie wis­sen, wel­che Erkran­kun­gen häu­fig sind, wel­che Risi­ken je nach Ras­se auf­tre­ten kön­nen und wor­auf es im All­tag ankommt, tref­fen Sie bes­se­re Ent­schei­dun­gen. In den fol­gen­den The­men­be­rei­chen fin­den Sie pra­xis­na­he Infor­ma­tio­nen, klar erklärt und so auf­ge­baut, dass Sie schnell die rich­ti­gen Inhal­te fin­den.

Ein kleiner kranker Hund schläft erschöpft auf dem Schoß einer Frau, die ihn liebevoll auf dem Sofa hält
Hun­de­krank­hei­ten

Von Kreuz­band­riss über Magen­dre­hung bis zu Zahn­erkran­kun­gen. Sie sehen, wel­che Krank­heits­bil­der beson­ders oft vor­kom­men, wel­che Warn­zei­chen wich­tig sind und wel­che Behand­lun­gen typi­scher­wei­se teu­er wer­den. So kön­nen Sie Risi­ken bes­ser ein­schät­zen und den OP-Schutz pas­send ein­ord­nen.

Lächelnder Golden Retriever wird von einer Familie liebevoll gestreichelt und sitzt zufrieden auf dem Wohnzimmerboden
Hun­de­rat­ge­ber

Prak­ti­sche Tipps zu OP-Ablauf, Nach­sor­ge und Tier­arzt­kos­ten. Dazu kla­re Erklä­run­gen, wor­auf Sie bei War­te­zei­ten, Erstat­tung nach GOT und Tarif­gren­zen ach­ten soll­ten. Ide­al, wenn Sie sich vor dem Abschluss oder bei einer anste­hen­den OP schnell ori­en­tie­ren möch­ten.

Drei verschiedene Hunderassen sitzen nebeneinander auf einer Wiese – sinnbildlich für Vielfalt und Charakter der beliebtesten Rassen
Hun­de­ras­sen

Jede Ras­se bringt eige­ne Beson­der­hei­ten mit. Sie erfah­ren, wel­che gesund­heit­li­chen The­men häu­fi­ger auf­tre­ten kön­nen und wel­che Fra­gen sich vor einer OP-Ver­si­che­rung beson­ders loh­nen. So wäh­len Sie den Tarif nicht „blind“, son­dern pas­send zu Hun­de­typ und All­tag.

Früh abschlie­ßen lohnt sich oft mehr, als vie­le den­ken

Wann lohnt sich der Abschluss einer Hun­de-OP-Ver­si­che­rung?

Vie­le Hal­ter beschäf­ti­gen sich mit einer Hun­de-OP-Ver­si­che­rung erst dann, wenn eine Dia­gno­se im Raum steht. Genau dann ist es häu­fig zu spät für einen sau­be­ren Schutz, weil War­te­zei­ten lau­fen oder bestimm­te The­men als bereits bekannt gel­ten kön­nen. Wer früh abschließt, sichert sich vor allem eines: Hand­lungs­spiel­raum im Ernst­fall. Das Ziel ist nicht „alles abde­cken“, son­dern die gro­ßen OP-Kos­ten so plan­bar zu machen, dass Sie im Not­fall schnel­ler ent­schei­den kön­nen, ohne dass die Rech­nung im Kopf mit­läuft.

Sinn­voll ist eine OP-Ver­si­che­rung beson­ders bei Hun­den, die ein rea­lis­ti­sches OP-Risi­ko mit­brin­gen. Dazu gehö­ren sehr akti­ve Hun­de, Hun­de mit hohem Ver­let­zungs­ri­si­ko beim Toben, Sport oder Frei­lauf und Tie­re, bei denen ras­se­ty­pi­sche Krank­hei­ten wahr­schein­li­cher sind. Bei grö­ße­ren OPs ist nicht nur der Ein­griff selbst teu­er. Dia­gnos­tik, Kli­nik­auf­ent­halt und Nach­sor­ge kön­nen schnell zusätz­li­che Kos­ten ver­ur­sa­chen. Genau des­halb lohnt es sich, bei der Tarif­wahl nicht nur auf den Bei­trag zu schau­en, son­dern auf Limit, War­te­zeit, Erstat­tung nach GOT und die Fra­ge, ob Nach­sor­ge und Kli­ni­k­leis­tun­gen aus­rei­chend lang abge­deckt sind.

Auch das Alter spielt in der Pra­xis eine gro­ße Rol­le. Je frü­her der Abschluss, des­to ein­fa­cher ist der Start. Bei vie­len Anbie­tern ist der Neu­ab­schluss im höhe­ren Alter ein­ge­schränkt oder der Bei­trag steigt. Bei Han­se­Mer­kur ist für den Neu­ab­schluss in der OP-Ver­si­che­rung ein Ein­tritts­al­ter bis 8 Jah­re vor­ge­se­hen. Das heißt nicht, dass älte­re Hun­de „nicht ver­si­cher­bar“ sind, aber der Zeit­punkt wird zum Fak­tor. Wer erst kurz vor dem Seni­oral­ter star­tet, nimmt sich oft die Mög­lich­keit, ent­spannt zu ver­glei­chen.

Wenn Sie meh­re­re Hun­de haben oder regel­mä­ßig rei­sen, wird Plan­bar­keit noch wich­ti­ger. Eine OP-Ver­si­che­rung sorgt nicht dafür, dass Tier­arzt­be­su­che grund­sätz­lich bil­lig wer­den. Sie sorgt dafür, dass die gro­ßen, sel­te­nen und teu­ren Ereig­nis­se nicht Ihre Rück­la­gen spren­gen. Das ist der Kern­nut­zen. Und genau des­halb lohnt sich der Abschluss am meis­ten, solan­ge Ihr Hund gesund ist und bevor kon­kre­te OP-Fra­gen im Raum ste­hen.

Typi­sche Situa­tio­nen, in denen eine Hun­de-OP-Ver­si­che­rung beson­ders sinn­voll ist:

  • Jun­ger Hund: güns­ti­ger Ein­stieg, weni­ger „bekann­te“ The­men, sau­be­re Aus­gangs­la­ge

  • Akti­ver Hund: höhe­res Risi­ko für Ver­let­zun­gen und Not­fäl­le

  • Ras­se mit OP-typi­schen Risi­ken: z. B. ortho­pä­di­sche The­men oder Atem­wegs­pro­ble­me

  • Wunsch nach Kos­ten­si­cher­heit: wenn ein vier­stel­li­ger Betrag auf ein­mal Ihr Bud­get stark belas­ten wür­de

Wenn Sie unsi­cher sind, wel­cher Zeit­punkt und wel­cher Tarif zu Ihrem Hund passt, lohnt sich ein kur­zer Abgleich: Wel­che OP-Kos­ten wol­len Sie absi­chern, wie wich­tig ist Ihnen eine kur­ze War­te­zeit und wie viel „Puf­fer“ brau­chen Sie beim Jah­res­li­mit. Damit tref­fen Sie eine Ent­schei­dung, die im Ernst­fall wirk­lich trägt.

Häu­fi­ge Fra­gen zur Han­se­Mer­kur Hun­de OP Ver­si­che­rung, klar beant­wor­tet

Was Sie schon immer über die Han­se­Mer­kur Hun­de-OP-Ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Die Ver­si­che­rung über­nimmt Kos­ten rund um medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen. Dazu zäh­len je nach Tarif auch wich­ti­ge Bau­stei­ne, die oft teu­er wer­den: Dia­gnos­tik direkt vor der OP, Kli­nik­un­ter­brin­gung, Nach­sor­ge sowie Medi­ka­men­te und Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en nach dem Ein­griff. Abge­deckt sind außer­dem unter­schied­li­che OP-Arten, inklu­si­ve mini­mal­in­va­si­ver Ein­grif­fe. Wich­tig ist die Tren­nung: Es geht um OP-Kos­ten und OP-nahe Leis­tun­gen, nicht um jeden Tier­arzt­be­such im All­tag.

Es gibt drei Tarif­stu­fen: Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus. Die größ­ten Unter­schie­de lie­gen beim Jah­res­li­mit, beim Erstat­tungs­satz nach GOT und bei der Fra­ge, wie lan­ge Kli­nik, Nach­sor­ge und Medi­ka­men­te nach der OP über­nom­men wer­den. Außer­dem unter­schei­den sich die Tari­fe bei Leis­tun­gen, die vie­le erst spät prü­fen, z. B. beson­de­re Erkrankungen/Diagnosen (wie HD/ED), Hilfsmittel/Implantate und bei Rei­se­leis­tun­gen.

Die Jah­res­höchstent­schä­di­gung für OPs auf­grund von Krank­heit oder Unfall beträgt:

  • Kom­fort: 2.500 € pro Jahr

  • Pre­mi­um: 5.000 € pro Jahr

  • Pre­mi­um plus: ohne fes­te Jah­res­gren­ze

Ja, es gibt eine all­ge­mei­ne War­te­zeit von 1 Monat. Bei Unfäl­len besteht kei­ne War­te­zeit. Als Unfall gel­ten dabei nicht nur klas­si­sche Unfäl­le, son­dern auch erwei­ter­te Fäl­le wie Ver­schlu­cken von Fremd- oder Schad­kör­pern und Ver­gif­tun­gen.

Zusätz­lich gibt es je nach The­ma Son­der­re­geln: Bestimm­te Dia­gno­sen kön­nen eine beson­de­re War­te­zeit haben oder in ein­zel­nen Tari­fen gar nicht ver­si­chert sein.

Sie kön­nen je OP zwi­schen ohne Selbst­be­tei­li­gung, 250 € oder 500 € wäh­len. Die Opti­on ohne Selbst­be­tei­li­gung ist bis zu einem Ein­tritts­al­ter von 5 Jah­ren mög­lich. Wel­che Vari­an­te sinn­voll ist, hängt davon ab, ob Sie lie­ber einen nied­ri­ge­ren Bei­trag möch­ten (dann häu­fig mit SB) oder im Leis­tungs­fall mög­lichst wenig Eigen­an­teil.

Ja, Diagnostik/Untersuchungen direkt vor der OP sind ein­ge­schlos­sen, inklu­si­ve bild­ge­ben­der Ver­fah­ren (z. B. Rönt­gen), Labor und Biop­sie. Abge­deckt sind dabei die Kos­ten für den letz­ten Behand­lungs- bzw. Unter­su­chungs­tag und den OP-Tag. Das ist wich­tig, weil die Abklä­rung vor dem Ein­griff schnell ins Geld gehen kann.

Das ist tarif­ab­hän­gig und zeit­lich begrenzt:

  • Kom­fort: bis 15 Tage

  • Pre­mi­um: bis 30 Tage

  • Pre­mi­um plus: bis 60 Tage

Das umfasst sowohl Unter­brin­gung in der Tier­kli­nik als auch Nach­sor­ge­be­hand­lun­gen nach der OP.

Ja, auch hier gel­ten fes­te Zeit­fens­ter je Tarif:

  • Kom­fort: bis 15 Tage

  • Pre­mi­um: bis 30 Tage

  • Pre­mi­um plus: bis 60 Tage

Damit sind typi­sche Post-OP-Kos­ten wie Medi­ka­men­te, Ver­bands­ma­te­ria­li­en oder ähn­li­che Ver­brauchs­mit­tel bes­ser plan­bar.

Ja, Phy­sio­the­ra­pie, Osteo­pa­thie und Chi­ro­prak­tik nach der OP sind ent­hal­ten, eben­falls mit zeit­li­cher Staf­fe­lung:

  • Kom­fort: bis 15 Tage

  • Pre­mi­um: bis 30 Tage

  • Pre­mi­um plus: bis 60 Tage

Alter­na­ti­ve Metho­den nach der OP (z. B. Homöo­pa­thie, Aku­punk­tur, Laser­the­ra­pie) sind nicht in Kom­fort ent­hal­ten, in Pre­mi­um bis 30 Tage und in Pre­mi­um plus bis 60 Tage.

Das fällt unter beson­de­re Erkrankungen/Diagnosen. Hier gibt es deut­li­che Tarif­un­ter­schie­de:

  • Kom­fort: nicht ver­si­chert

  • Pre­mi­um: bis 5.000 € (als Gesamt-Höchst­be­trag über die Ver­trags­lauf­zeit)

  • Pre­mi­um plus: ohne fes­te Begren­zung

Wich­tig ist zusätz­lich: Für die­se Dia­gno­sen gel­ten je nach Tarif beson­de­re War­te­zei­ten.

Einen Zahn­bau­stein gibt es optio­nal in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus (in Kom­fort nicht). Abge­deckt sind je nach Aus­ge­stal­tung typi­sche Zahn­leis­tun­gen wie Zahn­ex­trak­ti­on, Wur­zel­be­hand­lun­gen, Zahn­fül­lun­gen, Kor­rek­tu­ren von Zahn- und Kie­fer­an­oma­lien sowie Zahn­ersatz.

Zusätz­lich gibt es als optio­na­len Bau­stein Tier Assis­tance (in allen drei Tari­fen mög­lich), z. B. Unter­stüt­zung bei der Unter­brin­gung oder Orga­ni­sa­ti­on einer Betreu­ung.

Ja, bei vor­über­ge­hen­den Aus­lands­auf­ent­hal­ten besteht Schutz, je Tarif zeit­lich begrenzt:

  • Kom­fort: bis 3 Mona­te welt­weit

  • Pre­mi­um: bis 6 Mona­te welt­weit

  • Pre­mi­um plus: bis 12 Mona­te welt­weit

Zusätz­lich gibt es je nach Tarif Rei­se-Extras: Stor­no­kos­ten bei Nicht­an­tritt einer Urlaubs­rei­se wegen unfall­be­ding­ter OP (Pre­mi­um 500 €, Pre­mi­um plus 1.000 €) und einen medi­zi­nisch not­wen­di­gen Rück­trans­port bei erfor­der­li­cher OP (Pre­mi­um 500 €, Pre­mi­um plus 500 €).

Typi­sche OP-Fäl­le beim Hund auf einen Blick

3 häu­fi­ge Grün­de für eine Ope­ra­ti­on beim Hund

Man­che Ope­ra­tio­nen ent­ste­hen durch Unfäl­le, ande­re durch ras­se­ty­pi­sche Risi­ken oder alters­be­ding­te Ver­än­de­run­gen. Wer die häu­figs­ten OP-Anläs­se kennt, kann Warn­zei­chen bes­ser ein­ord­nen und ver­steht schnel­ler, war­um Jah­res­li­mit, War­te­zeit und Nach­sor­ge in einer OP-Ver­si­che­rung so wich­tig sind. Die fol­gen­den drei Bei­spie­le gehö­ren zu den typi­schen Fäl­len, die in der Pra­xis immer wie­der vor­kom­men.

Hüft­ge­lenks­dys­pla­sie

HD ist eine häu­fi­ge Fehl­ent­wick­lung des Hüft­ge­lenks, vor allem bei grö­ße­ren Ras­sen. Sie kann Schmer­zen, Lahm­heit und Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen ver­ur­sa­chen. Je nach Ver­lauf kom­men Bild­ge­bung, Medi­ka­men­te und in schwe­ren Fäl­len ein ope­ra­ti­ver Ein­griff hin­zu. Früh erkannt lässt sich oft Fol­ge­scha­den begren­zen.

Kreuz­band­riss

Ein Kreuz­band­riss gehört zu den häu­figs­ten ortho­pä­di­schen OP-Grün­den beim Hund. Typisch sind plötz­li­ches Hum­peln, Schon­hal­tung und Schmer­zen, oft nach Ren­nen oder Sprung. In vie­len Fäl­len ist eine Ope­ra­ti­on die sta­bils­te Lösung, weil sonst Arthro­se und Fol­ge­schä­den dro­hen. Dazu kom­men Nach­sor­ge und even­tu­ell Phy­sio­the­ra­pie.

Magen­dre­hung

Die Magen­dre­hung ist ein aku­ter Not­fall, der ohne schnel­le OP lebens­be­droh­lich wird. Häu­fig betrof­fen sind grö­ße­re Hun­de, beson­ders nach Fres­sen und Bewe­gung. Warn­zei­chen sind Unru­he, Wür­gen ohne Erbre­chen und ein auf­ge­bläh­ter Bauch. Hier zählt jede Minu­te, und die Kos­ten ent­ste­hen nicht nur durch die OP, son­dern auch durch Kli­nik und Über­wa­chung.

Dar­auf soll­ten Sie vor dem Abschluss wirk­lich ach­ten

Wor­auf kommt es beim Abschluss einer Hun­de-OP-Ver­si­che­rung an?

Vie­le Ent­täu­schun­gen ent­ste­hen, weil eine OP-Ver­si­che­rung mit einer Kran­ken­ver­si­che­rung ver­wech­selt wird. Eine Hun­de-OP-Ver­si­che­rung ist dafür da, Kos­ten rund um Ope­ra­tio­nen abzu­fe­dern. Lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten wie Behand­lun­gen ohne OP, Medi­ka­men­te im All­tag oder Vor­sor­ge sind damit nicht auto­ma­tisch abge­deckt. Klä­ren Sie des­halb zuerst, wel­ches Pro­blem Sie lösen möch­ten: Geht es Ihnen um das gro­ße OP-Kos­ten­ri­si­ko oder um mög­lichst vie­le Tier­arzt­kos­ten im All­tag?

Der zwei­te Punkt ist Timing. Bei einer OP-Ver­si­che­rung zäh­len War­te­zei­ten und der Gesund­heits­zu­stand beim Abschluss, weil Not­fäl­le nicht plan­bar sind. Die all­ge­mei­ne War­te­zeit liegt bei 1 Monat. Bei Unfäl­len gibt es kei­ne War­te­zeit, wenn die Ope­ra­ti­on aus­schließ­lich und nach­weis­lich auf das Unfall­ereig­nis zurück­zu­füh­ren ist. Gleich­zei­tig gibt es Berei­che, bei denen Sie genau­er hin­schau­en soll­ten: Bestimm­te Erkrankungen/Diagnosen sind im Kom­fort nicht ver­si­chert, im Pre­mi­um gilt hier eine beson­de­re Rege­lung von 12 Mona­ten, im Pre­mi­um plus von 6 Mona­ten. Für Pro­the­sen, Implan­ta­te sowie Gold­aku­punk­tur und Gold(draht)implantation gilt: im Kom­fort kein Schutz, in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus 12 Mona­te, auch wenn der Aus­lö­ser ein Unfall ist.

Dann kom­men die „har­ten Zah­len“, die im Ernst­fall schnell den Unter­schied machen: OP-Jah­res­li­mit und Erstat­tung nach GOT inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren. Beim Jah­res­li­mit haben Sie drei kla­re Stu­fen: 2.500 € (Kom­fort), 5.000 € (Pre­mi­um) oder ohne Jah­res­li­mit (Pre­mi­um plus). Bei der GOT-Erstat­tung gilt: Kom­fort bis zum 3‑fachen Satz, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus bis zum 4‑fachen Satz, Not­dienst­ge­büh­ren ein­ge­schlos­sen. Wenn Sie häu­fi­ger mit Kli­nik, Not­dienst oder Spe­zia­lis­ten rech­nen, ist die­ser Punkt oft der ent­schei­den­de.

Was vie­le unter­schät­zen, sind die Kos­ten „rund um die OP“. Nicht nur der Ein­griff selbst ist teu­er, son­dern oft auch Dia­gnos­tik vor der OP und die Zeit danach. Hier ist es wich­tig, dass Unter­su­chun­gen vor dem Ein­griff (zum Bei­spiel bild­ge­ben­de Ver­fah­ren oder Labor) sowie Medi­ka­men­te, Ver­brauchs­ma­te­ri­al, Kli­nik­un­ter­brin­gung und Nach­be­hand­lun­gen im ver­ein­bar­ten Rah­men mit­ge­dacht sind. Die Nach­sor­ge ist tarif­ab­hän­gig abge­si­chert: 15 Tage (Kom­fort), 30 Tage (Pre­mi­um) oder 60 Tage (Pre­mi­um plus). Das klingt nach Detail, wird aber rele­vant, wenn Kon­trol­len, Wund­ma­nage­ment oder wei­te­re Behand­lun­gen nicht nach weni­gen Tagen erle­digt sind.

Ein wei­te­rer Hebel ist die Selbst­be­tei­li­gung, weil sie direkt den Bei­trag beein­flusst und im Ernst­fall Ihren Eigen­an­teil bestimmt. In der Hun­de-OP-Ver­si­che­rung ist sie je Ope­ra­ti­on wähl­bar: ohne, 250 € oder 500 €. „Ohne Selbst­be­tei­li­gung“ ist an ein frü­hes Ein­tritts­al­ter geknüpft. Dazu kommt das Höchst­ein­tritts­al­ter: Der Neu­ab­schluss ist grund­sätz­lich bis 8 Jah­re mög­lich, bei Hun­de­ras­sen der Risi­koklas­se E bis 3 Jah­re.

Zum Schluss lohnt sich der Blick auf Extras, aber nur, wenn sie zu Ihrem Hund pas­sen. Ein Zahn­bau­stein ist in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus optio­nal mög­lich, Tier Assis­tance kann in allen drei Tari­fen ergänzt wer­den. Wenn Rei­sen rea­lis­tisch sind, spielt auch der Aus­lands­schutz eine Rol­le: Je Tarif sind vor­über­ge­hen­de Aus­lands­auf­ent­hal­te 3, 6 oder 12 Mona­te mit­ver­si­chert, zusätz­lich gibt es in Pre­mi­um und Pre­mi­um plus Rei­se-Extras wie Stor­no bei Nicht­an­tritt nach unfall­be­ding­ter OP und einen medi­zi­nisch not­wen­di­gen Rück­trans­port im ver­ein­bar­ten Rah­men. Wenn Sie die­se Punk­te ein­mal sau­ber ein­ord­nen, kön­nen Sie den Bei­trag berech­nen und Tarif­stu­fe, Selbst­be­tei­li­gung und Optio­nen so ein­stel­len, dass der Schutz im Ernst­fall wirk­lich passt.

Zusam­men­fas­sung

Die Han­se­Mer­kur Hun­de-OP-Ver­si­che­rung hilft dabei, hohe OP-Kos­ten beim Hund plan­ba­rer zu machen. Sie wäh­len zwi­schen Kom­fort, Pre­mi­um und Pre­mi­um plus. Die wich­tigs­ten Unter­schie­de lie­gen beim OP-Jah­res­li­mit (2.500 €, 5.000 € oder ohne Limit), bei der Erstat­tung nach GOT inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren (Kom­fort bis 3‑fach, Premium/Premium plus bis 4‑fach) sowie beim Umfang rund um die OP, etwa Dia­gnos­tik vor dem Ein­griff und die Nach­sor­ge im tarif­li­chen Rah­men.

Für die Aus­wahl zählt vor allem, wie viel finan­zi­el­len Puf­fer Sie im Ernst­fall möch­ten und wie Sie War­te­zei­ten ein­ord­nen. Grund­sätz­lich gilt eine War­te­zeit von 1 Monat, bei Unfäl­len greift der Schutz sofort, wenn die OP aus­schließ­lich und nach­weis­lich auf das Unfall­ereig­nis zurück­zu­füh­ren ist. Je Tarif sind außer­dem Beson­der­hei­ten bei bestimm­ten Dia­gno­sen zu beach­ten. Über die Berech­nung sehen Sie schnell, wie sich Tarif­stu­fe, Selbst­be­tei­li­gung je OP und mög­li­che Zusatz­bau­stei­ne wie Zahn oder Tier Assis­tance auf den Bei­trag aus­wir­ken.

Wenn Sie den Bei­trag berech­nen, kön­nen Sie die Tarif­stu­fe so ein­stel­len, dass sie zu Ihrem Hund und Ihrem Bud­get passt. Ent­schei­dend ist am Ende nicht der nied­rigs­te Preis, son­dern dass Limit, Erstat­tungs­rah­men und Nach­sor­ge zu Ihrer Erwar­tung pas­sen, damit im OP-Fall nicht unnö­tig hohe Eigen­an­tei­le übrig blei­ben.

Häu­fi­ge Fra­gen

Kann ich spä­ter den Tarif anpas­sen oder kün­di­gen?

Eine Kün­di­gung ist gere­gelt: Ab dem 2. Ver­si­che­rungs­jahr ist ein täg­li­ches Kün­di­gungs­recht vor­ge­se­hen. Zusätz­lich gibt es eine ver­län­ger­te Wider­rufs­frist von 45 Tagen. Für die lang­fris­ti­ge Plan­bar­keit ist außer­dem gere­gelt, dass ein Kün­di­gungs­schutz im Scha­den­fall ab Ver­si­che­rungs­be­ginn besteht und ab dem 4. Ver­si­che­rungs­jahr ein lebens­lan­ger Ver­si­che­rungs­schutz vor­ge­se­hen ist. In ein­zel­nen Fäl­len kann trotz­dem gekün­digt wer­den; dann ist ein Umstel­lungs­an­ge­bot im glei­chen Tarif mit erhöh­ter Selbst­be­tei­li­gung vor­ge­se­hen.

Das ist kein auto­ma­ti­scher „Wech­sel“, son­dern in der Pra­xis ein neu­er Ver­trag für ein ande­res Pro­dukt. Wenn Sie statt OP-Kos­ten auch Behand­lun­gen, Dia­gnos­tik und Medi­ka­men­te im All­tag absi­chern möch­ten, ist eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung die pas­sen­de­re Rich­tung. Bei einem Neu­ab­schluss spie­len der Gesund­heits­zu­stand und mög­li­che War­te­zei­ten eine Rol­le, und bekann­te The­men wer­den typi­scher­wei­se anders bewer­tet als bei einem Start ohne Vor­ge­schich­te.

Die GOT ist die Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärz­te. Je höher der abge­rech­ne­te GOT-Satz, des­to teu­rer wird die Rech­nung, gera­de im Not­dienst oder bei kom­ple­xen Ein­grif­fen. In Kom­fort ist die Erstat­tung bis zum 3‑fachen GOT-Satz vor­ge­se­hen. In Pre­mi­um und Pre­mi­um plus bis zum 4‑fachen GOT-Satz inklu­si­ve Not­dienst­ge­büh­ren. Liegt eine Rech­nung dar­über, bleibt der Dif­fe­renz­be­trag Ihr Eigen­an­teil.

Direkt­ab­rech­nung ist mög­lich. Dafür braucht es eine schrift­li­che Abtre­tungs­er­klä­rung, die unter­schrie­ben vor­liegt. Alter­na­tiv rei­chen Sie die Rech­nung selbst ein, zum Bei­spiel per E‑Mail, Rech­nung­s­upload über die Web­site, Post oder über die App, wenn Sie dort regis­triert sind.

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