Mega­öso­pha­gus beim Hund – Sym­pto­me, Ursa­chen und Leben mit der Erkran­kung

Mega­öso­pha­gus beein­träch­tigt die Nah­rungs­auf­nah­me – wir erklä­ren Ursa­chen, Dia­gno­se, Füt­te­rung und Behand­lungs­mög­lich­kei­ten

Ein kleiner kranker Hund schläft erschöpft auf dem Schoß einer Frau, die ihn liebevoll auf dem Sofa hält

Ein Mega­öso­pha­gus ist eine krank­haf­te Erwei­te­rung der Spei­se­röh­re, bei der die natür­li­che Mus­ku­la­tur nicht mehr rich­tig arbei­tet. Die Nah­rung wird nicht mehr zuver­läs­sig in den Magen trans­por­tiert, son­dern ver­bleibt in der erwei­ter­ten Spei­se­röh­re – oft mit schwe­ren Fol­gen wie Erbre­chen, Gewichts­ver­lust und sogar Lun­gen­ent­zün­dung durch Aspi­ra­ti­on. Beson­ders betrof­fen sind Wel­pen oder älte­re Hun­de bestimm­ter Ras­sen wie Deut­sche Dog­ge, Labra­dor oder Fox­ter­ri­er. Die Erkran­kung kann ange­bo­ren sein oder sich im Lau­fe des Lebens ent­wi­ckeln. Eine früh­zei­ti­ge Dia­gno­se und geziel­te Füt­te­rungs­tech­ni­ken sind ent­schei­dend, um Lebens­qua­li­tät und Lebens­er­war­tung des Hun­des zu ver­bes­sern.

Das Wich­tigs­te im Über­blick

Ihre Über­sicht
Ihre Über­sicht

Ver­ständ­nis der Spei­se­röh­ren­er­kran­kung

Was ist Mega­öso­pha­gus beim Hund?

Der Begriff Mega­öso­pha­gus beschreibt die Erwei­te­rung der Spei­se­röh­re und der damit ein­her­ge­hen­den redu­zier­ten Mus­kel­funk­ti­on. Ihr Fell­freund hat Schwie­rig­kei­ten beim Schlu­cken sei­nes Fut­ters. Dies wirkt sich so aus, dass die Nah­rung nicht mehr rich­tig in den Magen trans­por­tiert wer­den kann. Unter Umstän­den „ver­schluckt“ er sich sogar, dann gelangt das Fut­ter in die Luft­röh­re und Lun­ge anstatt in den Magen und eine Lun­gen­ent­zün­dung aus­lö­sen. Jeden­falls führt die­se Erkran­kung zu einer unan­ge­neh­men Beein­träch­ti­gung bei Ihrem vier­bei­ni­gen Schütz­ling, denn das Fut­ter bleibt für län­ge­re Zeit in der erwei­ter­ten Spei­se­röh­re lie­gen bis es irgend­wann wie­der her­vor­ge­bracht wird, ohne dass es den Magen erreicht hat.

Fut­ter, das in der Spei­se­röh­re steckt, wird durch Bak­te­ri­en zer­setzt, was wie­der­um zu einer Ent­zün­dung der Schleim­häu­te füh­ren kann. Mega­öso­pha­gus beim Hund kann ange­bo­ren sein, es kann sich aber auch erst im Lau­fe der Zeit ent­wi­ckeln. Zur Dia­gno­se­stel­lung von Mega­öso­pha­gus wer­den meist Rönt­gen­auf­nah­men gemacht. In eini­gen Fäl­len wird zur Siche­rung der Dia­gno­se zusätz­lich noch eine Endo­sko­pie durch­ge­führt.

Wel­che Sym­pto­me hat Ihr Hund bei Mega­öso­pha­gus?

Ein Hin­weis auf Mega­öso­pha­gus bei Ihrem Hund kann sein, wenn er sein Fut­ter direkt nach der Fut­ter­auf­nah­me oder Stun­den spä­ter erbricht und Sie bemer­ken, dass das Fut­ter nicht aus dem Magen, son­dern aus der Spei­se­röh­re her­vor­ge­bracht wird. Auch Pro­ble­me beim Schlu­cken, Hus­ten beim Fres­sen und Trin­ken, Ver­mehr­ter Spei­chel­fluss, Ent­zün­dun­gen im Maul und Rachen, übler Geruch aus dem Maul oder Gewichts­ver­lust als lang­fris­ti­ge Fol­ge kön­nen auf eine Spei­se­röh­rener­wei­te­rung hin­deu­ten.

Sie kön­nen die Sym­pto­me und Beschwer­den am bes­ten lin­dern, indem Sie eini­ge wich­ti­ge Punk­te bei der Füt­te­rung Ihres Lieb­lings beach­ten. Um Ihrer Fell­na­se das Leben so ein­fach wie mög­lich zu machen, könn­te dies auch inter­es­sant für Sie sein, wenn Sie Mega­öso­pha­gus vor­beu­gen möch­ten.

So kön­nen Sie bei­spiels­wei­se auf eine auf­rech­te Füt­te­rungs­po­si­ti­on ach­ten. Bie­ten Sie Ihrem Vier­bei­ner das Fut­ter idea­ler­wei­se von einer erhöh­ten Posi­ti­on aus an. Stel­len Sie den Napf dazu erhöht auf eine Trep­pen­stu­fe. Sie kön­nen Ihren Schütz­ling auch im Sit­zen bzw. auf den Hin­ter­läu­fen ste­hend füt­tern. Ist der Ober­kör­per des Hun­des senk­recht auf­ge­rich­tet, ver­läuft auch die Spei­se­röh­re senk­rech­ten nach unten, was das Schlu­cken erleich­tert. Die­se Posi­ti­on soll­te auch nach der Füt­te­rung noch bis zu 30 Minu­ten bei­be­hal­ten wer­den. Dadurch gelangt das Fut­ter der Schwer­kraft fol­gend bis in den Magen.

Um dies zu erleich­tern, soll­te das Fut­ter mög­lichst weich und gleit­fä­hig sein. Ver­wen­den Sie dazu ent­we­der pürier­tes Frisch- oder Nass­fut­ter oder gut ein­ge­weich­tes Tro­cken­fut­ter. Fin­den Sie her­aus, wel­che Kon­sis­tenz Ihr Fell­freund am bes­ten ver­trägt. Bei der Wahl des Fut­ter­mit­tels soll­ten Sie auf eine aus­ge­wo­ge­ne Rati­on mit gut ver­dau­li­chen Kom­po­nen­ten sowie einem decken­den Ener­gie- und Nähr­stoff­an­teil ach­ten. Mischen Sie auch mal gequol­le­ne Lein­sa­men in das Hun­de­fut­ter. Die dar­in ent­hal­te­nen Quell­stof­fe kön­nen zusätz­lich hel­fen, das Fut­ter gleit­fä­hi­ger zu machen und das Schlu­cken zu erleich­tern. Ver­zich­ten Sie auf die Gabe von Lecker­lis und Kau­kno­chen, weil dabei die Gefahr des Ver­schlu­ckens besteht.

Hun­de mit Mega­öso­pha­gus wol­len ihr Fut­ter oft nicht mehr voll­stän­dig auf­fres­sen, weil es ihnen schwer­fällt. In die­sem Fall ist es sinn­voll, die Fut­ter­men­ge zu redu­zie­ren und eher auf fett- und ener­gie­rei­ches Fut­ter zurück­greift. Außer­dem soll­ten Sie Ihren Lieb­ling lie­ber mehr­mals am Tag mit klei­nen Por­tio­nen füt­tern. Ver­mei­den Sie die Zuga­be von Öl, da dies zu erns­ten Kom­pli­ka­tio­nen füh­ren kann, wenn es ver­se­hent­lich in die Luft­röh­re oder Lun­ge gerät.

Von ange­bo­re­nen Bedin­gun­gen bis zu erwor­be­nen Fak­to­ren: Ein Über­blick über Aus­lö­ser

Ursa­chen von Mega­öso­pha­gus beim Hund

Es wird unter­schie­den zwi­schen ange­bo­re­nen Spei­se­röh­rener­wei­te­run­gen und dem erwor­be­nen (sekun­dä­ren) Mega­öso­pha­gus. Der ange­bo­re­ne Mega­öso­pha­gus ist gene­tisch ver­an­lagt und wird meist bereits in den ers­ten Lebens­mo­na­ten fest­ge­stellt, denn die ers­ten Sym­pto­me tre­ten hier­bei schon bei der Umstel­lung der Wel­pen von Mut­ter­milch auf fes­te Nah­rung auf. Ras­sen, wie der Deut­sche Schä­fer­hund, der Irish Set­ter oder die Deut­sche Dog­ge sind am häu­figs­ten betrof­fen. Hun­de mit der Dia­gno­se Mega­öso­pha­gus soll­ten, genau wie Ihre Eltern­tie­re, am bes­ten von der Zucht aus­ge­schlos­sen wer­den.

Ver­schie­de­ne Ursa­chen

Der erwor­be­ne Mega­öso­pha­gus kann ver­schie­de­ne Ursa­chen haben. Dar­un­ter zäh­len Ent­zün­dun­gen der Spei­se­röh­re, Schild­drü­sen- oder Neben­nie­ren­un­ter­funk­ti­on, Mus­kel­schwä­che, Tumo­re, Fremd­kör­per oder Ver­gif­tun­gen. Auch Hun­de­krank­hei­ten wie Stau­pe, Botu­lis­mus, Teta­nus oder eine Auto­im­mun­erkran­kun­gen, wie Mor­bus Addi­son kön­nen Aus­lö­ser von Mega­öso­pha­gus sein.

Wel­che Fol­gen hat Mega­öso­pha­gus für den Hund?

Lei­det ein Hund an Mega­öso­pha­gus steigt die Gefahr, dass Fut­ter für län­ge­re Zeit in der Spei­se­röh­re ver­bleibt oder gar in die Luft­röh­re gelangt. Es kann zu einer Lun­gen­ent­zün­dung kom­men. Ist der Mega­öso­pha­gus nicht ange­bo­ren, muss zunächst die zugrun­de­lie­gen­de Erkran­kung behan­delt wer­den.

Gene­ti­sche und erwor­be­ne Bedin­gun­gen: Aus­lö­ser für die Spei­se­röh­rene­wei­te­rung

Ursa­chen und Risi­ko­fak­to­ren: Ein tie­fe­rer Blick

Die Ent­wick­lung eines Mega­öso­pha­gus bei Hun­den kann ver­schie­de­ne Ursa­chen haben, die von gene­ti­schen Fak­to­ren bis zu erwor­be­nen gesund­heit­li­chen Bedin­gun­gen rei­chen. Eini­ge Hun­de­ras­sen, wie der Dackel und der Deut­sche Schä­fer­hund, zei­gen auf­grund gene­ti­scher Prä­dis­po­si­tio­nen eine höhe­re Anfäl­lig­keit für die ange­bo­re­ne Form die­ser Erkran­kung. Die­se ange­bo­re­ne Vari­an­te wird oft bereits in den ers­ten Lebens­mo­na­ten eines Hun­des sicht­bar, wenn Füt­te­rung und Nah­rungs­auf­nah­me gestört sind.

Erwor­be­ne Ursa­chen eines Mega­öso­pha­gus kön­nen durch neu­ro­lo­gi­sche Erkran­kun­gen, wie Myasthe­nia Gra­vis, ver­ur­sacht wer­den, die den Mus­kel­to­nus und die Ner­ven­sti­mu­la­ti­on der Spei­se­röh­re beein­träch­ti­gen. Wei­ter­hin tra­gen hor­mo­nel­le Ungleich­ge­wich­te, Tumor­er­kran­kun­gen oder Ent­zün­dun­gen im Bereich der Spei­se­röh­re zur Ent­wick­lung der Krank­heit bei. Der Zustand des Hun­des kann durch eine Viel­zahl von exter­nen Fak­to­ren beein­flusst wer­den, die ent­we­der die Sym­pto­me ver­schär­fen oder das Fort­schrei­ten der Erkran­kung för­dern. Eine prä­zi­se Iden­ti­fi­ka­ti­on der Ursa­chen ist ent­schei­dend, um einen effek­ti­ven Behand­lungs­an­satz zu wäh­len und die Lebens­qua­li­tät des Hun­des zu maxi­mie­ren. Ein enger Kon­takt mit einem erfah­re­nen Tier­arzt hilft, die vor­ge­la­ger­ten Bedin­gun­gen zu über­wa­chen und zeit­nah ein­zu­grei­fen.

Unter­su­chungs­me­tho­den und the­ra­peu­ti­sche Ansät­ze: Schrit­te zur Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät

Dia­gno­se und Behand­lung von Mega­öso­pha­gus beim Hund

Ein umfas­sen­der dia­gnos­ti­scher Ansatz ist ent­schei­dend, um Mega­öso­pha­gus bei Hun­den kor­rekt zu iden­ti­fi­zie­ren und die geeig­ne­te Behand­lung ein­zu­lei­ten. Die Dia­gno­se beginnt häu­fig mit einer aus­führ­li­chen Unter­su­chung der Sym­pto­me, gefolgt von bild­ge­ben­den Ver­fah­ren wie Rönt­gen, die struk­tu­rel­le Ver­än­de­run­gen in der Spei­se­röh­re visua­li­sie­ren. Um das genaue Aus­maß der Spei­se­röh­rener­wei­te­rung und mög­li­che Ursa­chen zu bestim­men, kön­nen auch endo­sko­pi­sche Unter­su­chun­gen erfor­der­lich sein. Ergän­zend dazu hel­fen Blut­tests, beglei­ten­de oder zugrun­de lie­gen­de Erkran­kun­gen wie neu­ro­lo­gi­sche Stö­run­gen oder hor­mo­nel­le Imba­lan­cen zu iden­ti­fi­zie­ren.

Die Behand­lung von Mega­öso­pha­gus rich­tet sich nach der Ursa­che der Erkran­kung und kann eine Kom­bi­na­ti­on aus medi­ka­men­tö­sen Ansät­zen und diä­te­ti­schen Anpas­sun­gen beinhal­ten. Medi­ka­men­te zur För­de­rung der Moti­li­tät der Spei­se­röh­re und zur Lin­de­rung von Ent­zün­dun­gen kön­nen die Sym­pto­me ver­rin­gern und die Nah­rungs­auf­nah­me erleich­tern. Eine spe­zi­el­le Ernäh­rung, die leicht ver­dau­li­che Lebens­mit­tel beinhal­tet und den Nähr­stoff­be­darf deckt, bil­det die Grund­la­ge der diä­te­ti­schen Behand­lung. Füt­te­rungs­tech­ni­ken, bei denen der Hund in auf­rech­ter Posi­ti­on frisst, sind ent­schei­dend, um das Risi­ko von Aspi­ra­ti­ons­pneu­mo­nie zu mini­mie­ren. Regel­mä­ßi­ge tier­ärzt­li­che Kon­trol­len und Anpas­sun­gen der The­ra­pie hel­fen, die Lebens­qua­li­tät des Hun­des auf­recht­zu­er­hal­ten und die Effek­ti­vi­tät der Behand­lung sicher­zu­stel­len.

Lang­fris­ti­ges Manage­ment und Pfle­ge: Unter­stüt­zung für Hun­de mit Mega­öso­pha­gus

Die lang­fris­ti­ge Pfle­ge eines Hun­des mit Mega­öso­pha­gus erfor­dert einen ganz­heit­li­chen Ansatz, der sowohl medi­zi­ni­sche als auch lebens­stil­be­zo­ge­ne Ele­men­te inte­griert, um die Lebens­qua­li­tät zu erhal­ten und Kom­pli­ka­tio­nen zu ver­mei­den. Regel­mä­ßi­ge tier­ärzt­li­che Über­wa­chung ist ent­schei­dend, um den Gesund­heits­zu­stand des Hun­des zu beob­ach­ten und die Behand­lung ent­spre­chend anzu­pas­sen. Eine der wesent­li­chen Maß­nah­men im Manage­ment von Mega­öso­pha­gus ist die Füt­te­rung in erhöh­ter Posi­ti­on. Durch die­se Tech­nik wird die Schwer­kraft genutzt, um die Nah­rung effi­zi­en­ter durch die Spei­se­röh­re in den Magen zu beför­dern, wodurch das Risi­ko einer Aspi­ra­ti­ons­pneu­mo­nie mini­miert wird.

Zusätz­lich zur phy­si­schen Unter­stüt­zung durch die rich­ti­ge Füt­te­rung gibt es spe­zi­el­le Ernäh­rungs­plä­ne mit leicht ver­dau­li­chen Nah­rungs­mit­teln, die auf die beson­de­ren Bedürf­nis­se des Hun­des abge­stimmt sind. Die Aus­wahl soll­te pro­te­in­reich und kalo­risch effi­zi­ent sein, um den Ernäh­rungs­be­darf des Hun­des zu decken und einen gesun­den Ener­gie- und Ernäh­rungs­sta­tus zu för­dern. Neben den diä­te­ti­schen Anpas­sun­gen ist es wich­tig, eine stress­freie Umge­bung für den Hund zu schaf­fen, die sein all­ge­mei­nes Wohl­be­fin­den unter­stützt. Durch die Kom­bi­na­ti­on aus geziel­ter medi­zi­ni­scher Betreu­ung, ange­pass­ter Ernäh­rung und lie­be­vol­ler Pfle­ge kann ein Hund mit Mega­öso­pha­gus ein kom­for­ta­bles und erfüll­tes Leben füh­ren. Regel­mä­ßi­ge Anpas­sun­gen und Über­prü­fun­gen durch den Tier­arzt sind not­wen­dig, um den Behand­lungs­plan opti­mal zu gestal­ten und die Lebens­qua­li­tät des Hun­des zu maxi­mie­ren.

Spe­zi­el­le Ver­si­che­run­gen für beson­de­re Fäl­le

Ein kleiner Hund liegt auf einem Tisch, ein Stethoskop ist um seinen Hals gelegt

Kran­ken­schutz mit Vor­er­kran­kung

Ein Hund liegt mit einem Verband auf einer blauen Decke und erholt sich nach einer Operation

Unfall-OP-Ver­si­che­rung für Hun­de

Ein junger Hund springt an der Leine, während sein Halter ihn beim Spaziergang sicher führt

Hun­de­hal­ter­haft­pflicht

Lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ven und Lebens­be­din­gun­gen: Siche­rung des Wohl­be­fin­dens

Pro­gno­se und Lebens­qua­li­tät für Hun­de mit Mega­öso­pha­gus

Die Pro­gno­se für Hun­de mit Mega­öso­pha­gus kann vari­ie­ren, abhän­gig von der Ursa­che der Erkran­kung und der recht­zei­ti­gen Inter­ven­ti­on durch medi­zi­ni­sche Maß­nah­men. Hun­de, die mit ange­bo­re­ner Mega­öso­pha­gus dia­gnos­ti­ziert wer­den, wei­sen oft eine anspruchs­vol­le­re Behand­lungs­an­for­de­rung auf, wäh­rend erwor­be­ne For­men in eini­gen Fäl­len rever­si­bel sind, wenn zugrun­de lie­gen­de Bedin­gun­gen erfolg­reich behan­delt wer­den. Es ist wesent­lich, die Krank­heit früh­zei­tig zu erken­nen und einen indi­vi­du­ell abge­stimm­ten The­ra­pie­plan zu ver­fol­gen, um die best­mög­li­che Lebens­qua­li­tät zu gewähr­leis­ten.

Stra­te­gien

Die Lebens­qua­li­tät eines betrof­fe­nen Hun­des kann durch ein sorg­fäl­tig geplan­tes Pfle­ge- und Unter­stüt­zungs­pro­gramm erheb­lich ver­bes­sert wer­den. Maß­nah­men wie regel­mä­ßi­ge tier­ärzt­li­che Kon­trol­len, eine streng ange­pass­te Ernäh­rung und die För­de­rung eines stress­frei­en Umfel­des sind ent­schei­dend. Die Imple­men­tie­rung sol­cher Stra­te­gien hilft, mög­li­che Kom­pli­ka­tio­nen zu ver­mei­den und die Sym­pto­me in bes­tem Umfang zu kon­trol­lie­ren. Besit­zer soll­ten dar­auf vor­be­rei­tet sein, lang­fris­ti­ge Ände­run­gen in der Pfle­ge und Betreu­ung vor­zu­neh­men, ein­schließ­lich der Anpas­sung von phy­si­schen Akti­vi­täts­le­vels und Umge­bun­gen, um den Bedürf­nis­sen des Hun­des gerecht zu wer­den. Schluss­end­lich bie­tet ein empa­thi­scher und infor­mier­ter Ansatz durch den Hun­de­be­sit­zer eine soli­de Basis für das Wohl­be­fin­den des Hun­des, selbst ange­sichts der Her­aus­for­de­run­gen einer Spei­se­röh­rener­wei­te­rung.

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Gut infor­miert – rund um Ihren Hund und Ihre Absi­che­rung

Wer sich über Hun­de­krank­hei­ten infor­miert, stößt dabei oft auch auf Fra­gen zur rich­ti­gen Ernäh­rung, Hal­tung und Absi­che­rung. Unse­re Bei­trä­ge unter­stüt­zen Sie dabei, Ihrem Hund das zu geben, was er wirk­lich braucht.

Hund mit treuem Blick sitzt vor einem vollen Napf mit Trockenfutter auf einem Holzfußboden

Hun­de­er­näh­rung

Nicht jede Füt­te­rungs­art ist für jeden Hund geeig­net. Ob Trocken‑, Nass- oder Misch­füt­te­rung – ent­schei­dend ist, dass alle wich­ti­gen Nähr­stof­fe abge­deckt sind. Auch die Fut­ter­men­ge und die Häu­fig­keit der Mahl­zei­ten soll­ten indi­vi­du­ell ange­passt sein. So bleibt Ihr Hund leis­tungs­fä­hig und gesund.

Hund spielt auf einer Wiese mit einem kleinen, grünen Fußball und zeigt typisches Sozial- und Spielverhalten

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Eine gute Hun­de­hal­tung geht weit über täg­li­che Spa­zier­gän­ge hin­aus. Sie umfasst Pfle­ge, Beschäf­ti­gung und sozia­le Bin­dung. Mit kla­ren Struk­tu­ren und einem ver­ständ­nis­vol­len Umgang för­dern Sie das Ver­trau­en Ihres Hun­des und sor­gen für ein ent­spann­tes Mit­ein­an­der.

Zusam­men­fas­sung: Mega­öso­pha­gus beim Hund

Mega­öso­pha­gus ist eine Spei­se­röh­ren­er­kran­kung, die zu einer Erwei­te­rung und Funk­ti­ons­stö­rung der Spei­se­röh­re führt. Hun­de mit die­ser Erkran­kung zei­gen typi­scher­wei­se Sym­pto­me wie häu­fi­ges Erbre­chen, Gewichts­ver­lust und Schluck­be­schwer­den, die das Risi­ko einer Aspi­ra­ti­ons­pneu­mo­nie erhö­hen. Die Ursa­chen kön­nen ange­bo­ren oder erwor­ben sein, wie neu­ro­lo­gi­sche Pro­ble­me oder Mus­kel­er­kran­kun­gen. Die Dia­gno­se erfolgt durch bild­ge­ben­de Ver­fah­ren wie Rönt­gen und even­tu­ell Endo­sko­pie, unter­stützt durch Blut­tests zur Iden­ti­fi­ka­ti­on zugrun­de lie­gen­der Erkran­kun­gen.

Behand­lungs­op­tio­nen beinhal­ten medi­ka­men­tö­se Ansät­ze zur Lin­de­rung der Sym­pto­me sowie diä­te­ti­sche Anpas­sun­gen und spe­zi­el­le Füt­te­rungs­tech­ni­ken, um die Ver­dau­ung zu unter­stüt­zen und Kom­pli­ka­tio­nen zu redu­zie­ren. Lang­fris­ti­ges Manage­ment erfor­dert regel­mä­ßi­ge tier­ärzt­li­che Kon­trol­len und die Imple­men­tie­rung eines umfas­sen­den Pfle­ge­plans, der erhöh­te Füt­te­rungs­po­si­tio­nen und eine leicht ver­dau­li­che Ernäh­rung umfasst. Mit einem ganz­heit­li­chen Ansatz und der rich­ti­gen Betreu­ung kann die Lebens­qua­li­tät von Hun­den mit Mega­öso­pha­gus erheb­lich ver­bes­sert wer­den. Regel­mä­ßi­ge Anpas­sun­gen und eine stress­freie Umge­bung sind ent­schei­dend, um die Lebens­be­din­gun­gen des Hun­des zu opti­mie­ren.

häu­fi­ge Fra­gen

Mega­öso­pha­gus ist eine Erkran­kung, bei der die Spei­se­röh­re des Hun­des erwei­tert und dys­funk­tio­nal ist, was das Schlu­cken erschwert und häu­fi­ges Erbre­chen ver­ur­sacht.

Zu den Sym­pto­men gehö­ren häu­fi­ges Erbre­chen von unver­dau­ter Nah­rung, Gewichts­ver­lust, Schluck­be­schwer­den und Lethar­gie. Gefähr­lich ist das Risi­ko einer Aspi­ra­ti­ons­pneu­mo­nie.

Die Dia­gno­se erfolgt durch Rönt­gen und gege­be­nen­falls Endo­sko­pie, um den Zustand der Spei­se­röh­re zu beur­tei­len; Blut­tests kön­nen wei­te­re zugrun­de lie­gen­de Erkran­kun­gen iden­ti­fi­zie­ren.

Die Behand­lung umfasst medi­ka­men­tö­se Ansät­ze zur Unter­stüt­zung der Spei­se­röh­re, diä­te­ti­sche Anpas­sun­gen sowie Füt­te­rung in erhöh­ter Posi­ti­on, um die Ver­dau­ung zu för­dern und Kom­pli­ka­tio­nen zu ver­hin­dern.