Parasiten beim Hund – Erkennen, behandeln und wirksam vor erneutem Befall schützen
Ob Zecken, Flöhe oder Würmer – wir zeigen typische Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und sinnvolle Vorsorgemaßnahmen
Parasiten gehören zu den häufigsten Gesundheitsrisiken für Hunde – ob Zecken, Flöhe, Milben oder Würmer. Sie können nicht nur Juckreiz und Hautprobleme verursachen, sondern auch gefährliche Krankheiten übertragen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie einen Befall frühzeitig erkennen, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie Sie Ihren Hund nachhaltig schützen – mit Fakten, Tipps und aktuellen Empfehlungen für Hundehalter.
Das Wichtigste im Überblick
- Parasiten wie Zecken, Flöhe, Milben und Würmer kommen bei Hunden häufig vor – besonders bei Kontakt zu anderen Tieren oder Auslauf im Freien.
- Ein Befall kann Juckreiz, Entzündungen und schwere Krankheiten wie Borreliose oder Babesiose auslösen.
- Früherkennung ist entscheidend: Symptome wie ständiges Kratzen, Haarausfall, Hautrötungen oder Gewichtsverlust sollten ernst genommen werden.
- Behandlungsmöglichkeiten reichen von Spot-ons und Tabletten bis zu medizinischen Bädern und Wurmkuren.
- Vorbeugung ist der beste Schutz: Regelmäßige Kontrollen, antiparasitäre Mittel und Hygiene im Umfeld des Hundes minimieren das Risiko deutlich.
Diese Parasiten befallen Hunde besonders häufig
Häufige Parasiten beim Hund im Überblick
Ob im Fell, auf der Haut oder im Inneren des Körpers – Hunde können von zahlreichen Parasiten befallen werden. Einige sind harmlos, andere gefährlich. Die wichtigsten Erreger zu kennen, hilft dabei, frühzeitig zu handeln und den Hund gezielt zu schützen.
Parasiten lassen sich grundsätzlich in äußere (Ektoparasiten) und innere (Endoparasiten) unterteilen. Zu den häufigsten Ektoparasiten zählen Zecken, Flöhe und Milben. Sie leben auf Haut oder im Fell und verursachen oft Juckreiz, Entzündungen oder Hautprobleme. Manche übertragen gefährliche Krankheiten wie Borreliose, Anaplasmose oder Babesiose – vor allem durch Zecken.
Zecken treten besonders in den warmen Monaten auf und sitzen bevorzugt in hohem Gras oder Büschen. Flöhe verursachen intensiven Juckreiz und können Allergien auslösen. Milben (z. B. Ohrmilben oder Grabmilben) sind mit bloßem Auge kaum sichtbar, führen aber oft zu schweren Ohrenentzündungen oder Krustenbildung an Hautstellen.
Im Inneren des Hundes befallen Würmer wie Spulwürmer, Bandwürmer oder Hakenwürmer den Magen-Darm-Trakt. Ein Wurmbefall kann Durchfall, Erbrechen, Gewichtsverlust und eine gestörte Nährstoffaufnahme verursachen – besonders bei Welpen oder geschwächten Tieren kann das gefährlich werden.
Giardien sind ebenfalls weit verbreitet. Diese Einzeller befallen den Darm und lösen vor allem bei jungen oder immungeschwächten Hunden Durchfall aus. Die Übertragung erfolgt meist über kontaminiertes Wasser oder den Kot anderer Tiere.
Ein umfassender Schutz ist möglich – durch regelmäßige Parasitenprophylaxe, gezielte Kontrolle und hygienische Maßnahmen.
Woran Sie Parasiten beim Hund frühzeitig erkennen
Symptome bei Parasitenbefall
Nicht jeder Parasitenbefall ist sofort sichtbar. Viele Anzeichen sind unspezifisch – umso wichtiger ist es, typische Symptome zu kennen. Wer früh reagiert, kann Beschwerden lindern und Folgeerkrankungen vermeiden.
Parasiten äußern sich beim Hund je nach Art, Ort des Befalls und Gesundheitszustand sehr unterschiedlich. Typische äußerliche Symptome sind Juckreiz, häufiges Kratzen, Schütteln des Kopfes, vermehrtes Lecken oder Knabbern an bestimmten Körperstellen. Auch Haarausfall, Rötungen, Schuppenbildung oder kleine Wunden können Hinweise auf Ektoparasiten wie Flöhe, Zecken oder Milben sein.
Bei einem Zeckenbiss bleibt oft ein kleiner Knoten oder eine gerötete Stelle zurück. Flöhe erkennt man häufig an Flohkot im Fell oder in der Umgebung (z. B. im Körbchen). Milben – etwa Ohrmilben – führen zu dunkelbraunem Ausfluss, Krustenbildung und Entzündungen im Ohr.
Ein Wurmbefall (Endoparasiten) zeigt sich meist über Symptome wie Durchfall, Erbrechen, Blähungen, Abgeschlagenheit oder Gewichtsverlust – bei starkem Befall auch durch sichtbare Würmer im Kot oder Erbrochenem. Junge Hunde haben häufig ein „Wurmbäuchlein“. Giardien lösen vor allem schleimigen oder wechselhaften Durchfall aus, oft mit Blähungen.
Auffälligkeiten wie starker Juckreiz, anhaltende Verdauungsprobleme oder ungewöhnliche Hautveränderungen sollten immer tierärztlich abgeklärt werden – idealerweise verbunden mit einer Kot- oder Blutuntersuchung. Je früher Parasiten erkannt werden, desto einfacher ist die Behandlung und desto geringer das Risiko für Komplikationen.
Wie Sie Ihren Hund wirksam schützen
Behandlung & Prophylaxe bei Parasiten
Ob Zecke, Floh oder Wurm – ist ein Befall erst einmal festgestellt, sollte schnell gehandelt werden. Gleichzeitig lässt sich mit gezielter Vorbeugung viel Ärger vermeiden. Moderne Präparate bieten heute zuverlässigen Schutz – abgestimmt auf Alter, Gewicht und Lebensweise des Hundes.
Die Behandlung richtet sich immer nach Art des Parasiten. Bei äußeren Parasiten wie Flöhen oder Zecken kommen meist Spot-on-Präparate, Tabletten, Spezialshampoos oder Zeckenzangen zum Einsatz. Diese Mittel töten Parasiten ab oder halten sie fern. Bei starkem Flohbefall ist zudem eine Behandlung der Umgebung nötig – inklusive Decken, Körbchen und Teppichen.
Milben werden je nach Art mit speziellen Antiparasitika oder Ohrentropfen behandelt. Bei Hautmilben (z. B. Demodex) kann eine längerfristige Therapie erforderlich sein, manchmal kombiniert mit Antibiotika bei bakteriellen Sekundärinfektionen.
Innere Parasiten wie Würmer oder Giardien erfordern eine gezielte Entwurmung. Dabei ist wichtig: Es gibt nicht „die eine Wurmkur“. Je nach Befund wird ein passendes Präparat gewählt. Eine regelmäßige Kotuntersuchung (z. B. alle 3–6 Monate) liefert hierbei wichtige Hinweise – vor allem bei Junghunden, Zuchthunden oder Tieren mit häufigem Kontakt zu Artgenossen.
Für die Vorbeugung bieten sich verschiedene Maßnahmen an:
• Regelmäßige Anwendung von repellierenden Präparaten (z. B. Spot-on, Kautabletten)
• Kontrolle auf Zecken nach Spaziergängen
• Kotuntersuchungen zur frühzeitigen Erkennung innerer Parasiten
• Vermeidung von Pfützen und stehenden Gewässern (Giardien!)
• Hygiene im Wohn- und Ruhebereich
Je nach Haltungsform, Region und Reiseverhalten kann auch eine individuelle Anpassung der Prophylaxe sinnvoll sein. Ein Beratungsgespräch beim Tierarzt schafft hier Klarheit.
Wenn Parasiten auch den Menschen betreffen
Zoonosen: Gesundheitsrisiko für die ganze Familie
Einige Parasiten beim Hund sind nicht nur ein Problem für das Tier selbst – sie können auch auf den Menschen übergehen. Gerade Familien mit Kindern, ältere Menschen oder immungeschwächte Personen sollten hier besonders achtsam sein.
Bestimmte Parasiten, die Hunde befallen, zählen zu den sogenannten Zoonosen – also Infektionskrankheiten, die zwischen Tier und Mensch übertragbar sind. Zu den wichtigsten zählen Würmer, Giardien, Flöhe und Milben.
Ein häufiges Beispiel ist der Spulwurm (Toxocara canis). Die Eier dieses Wurms werden mit dem Kot ausgeschieden und können im Boden über Wochen infektiös bleiben. Menschen – insbesondere Kinder – infizieren sich durch direkten Kontakt, z. B. beim Spielen im Garten oder Sandkasten. Auch der Hakenwurm kann beim Menschen Hautreizungen verursachen, wenn Larven über die Haut eindringen.
Giardien sind einzellige Parasiten, die über kontaminiertes Wasser oder engen Kontakt mit infizierten Tieren übertragen werden. Sie verursachen beim Menschen ähnliche Symptome wie beim Hund: Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen. Die Ansteckung erfolgt meist über verunreinigte Hände, Oberflächen oder Futter-/Wassernäpfe.
Auch Flöhe können in seltenen Fällen auf den Menschen übergehen – allerdings eher als lästige Plage denn als Krankheitsüberträger. Problematisch wird es, wenn Flöhe als Zwischenwirt für Bandwürmer (z. B. Dipylidium caninum) fungieren. Wird ein infizierter Floh versehentlich aufgenommen, kann auch der Mensch befallen werden.
Milben wie die Räudemilbe (Sarcoptes) sind ebenfalls übertragbar und lösen beim Menschen juckende Hautentzündungen aus – sogenannte Pseudokrätze. Die Übertragung erfolgt durch engen Hautkontakt mit infizierten Tieren.
Schutzmaßnahmen:
• Regelmäßige Entwurmung & Parasitenprophylaxe beim Hund
• Sorgfältige Hygiene – vor allem bei engem Kontakt
• Reinigung von Schlafplätzen, Spielzeug & Textilien
• Hände waschen nach dem Streicheln oder Gassigehen
• Kinderspielbereiche regelmäßig reinigen (besonders bei Gartenhaltung)
Mit der richtigen Vorsorge lassen sich diese Risiken deutlich reduzieren. Wer unsicher ist, kann beim Tierarzt gezielt einen Zoonose-Screening durchführen lassen.
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Eine gefährliche Reisekrankheit mit Langzeitfolgen
Leishmaniose beim Hund: Symptome, Ursachen & Behandlung
Die Leishmaniose zählt zu den schwerwiegenden parasitären Erkrankungen beim Hund und wird vor allem im Mittelmeerraum durch Sandmücken übertragen. Eine einmalige Infektion bleibt meist lebenslang bestehen – und kann unbehandelt gravierende Organschäden verursachen.
Leishmaniose wird durch den Parasiten Leishmania infantum verursacht und über den Stich der Sandmücke (Phlebotomus) auf den Hund übertragen. Betroffen sind insbesondere Hunde, die aus südlichen Ländern stammen (z. B. Spanien, Italien, Griechenland) oder dorthin verreist sind. Inzwischen gibt es auch vereinzelte Fälle in Deutschland – durch eingeschleppte Mücken oder importierte Tiere.
Die Krankheit verläuft häufig schleichend. Erste Symptome treten oft erst Monate nach der Infektion auf und reichen von Hautveränderungen (schuppige Stellen, Haarausfall, nicht heilende Wunden) über Lymphknotenschwellung bis hin zu Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust, Lahmheiten oder Nasenbluten. In fortgeschrittenen Fällen sind auch innere Organe betroffen – insbesondere die Nieren (Proteinverlust, Nierenversagen), was langfristig lebensbedrohlich werden kann.
Die Diagnose erfolgt über Blutuntersuchungen, in Kombination mit klinischen Symptomen und ggf. Feinnadelaspirationen (z. B. aus Lymphknoten oder Knochenmark). Ein einmal infizierter Hund bleibt meist Träger – selbst bei erfolgreicher Therapie.
Die Behandlung zielt auf eine Reduktion der Parasitenlast und Stärkung des Immunsystems ab. Zum Einsatz kommen meist Medikamente wie Allopurinol, Miltefosin oder Meglumine-Antimonat. Eine dauerhafte Kontrolle ist notwendig, Rückfälle sind möglich. Entscheidend ist auch eine strikte Kontrolle von Sekundärinfektionen und eine angepasste Fütterung – z. B. purinarm zur Entlastung der Nieren.
Vorbeugung ist entscheidend:
• Vermeidung von Reisen in Risikogebiete (v. a. im Sommer)
• Verwendung von repellierenden Spot-on-Präparaten oder Halsbändern
• Aufenthalt in geschlossenen Räumen während der Dämmerung
• Impfung: Inzwischen gibt es zugelassene Impfstoffe – sie bieten keinen vollständigen Schutz, aber können den Krankheitsverlauf mildern
Gerade bei Auslandshunden aus dem Tierschutz sollte vor Einreise eine Leishmaniose-Testung erfolgen. Eine Infektion ist kein Ausschlusskriterium, erfordert aber lebenslange tierärztliche Betreuung.
Nicht nur Leishmaniose ist eine Gefahr im Süden
Weitere Reisekrankheiten beim Hund erkennen und vermeiden
Neben der Leishmaniose gibt es weitere gefährliche Erkrankungen, die Hunde im Ausland – insbesondere im Mittelmeerraum – durch Insektenstiche oder Parasiten aufnehmen können. Eine gute Prophylaxe und genaue Beobachtung nach der Rückkehr sind entscheidend.
Wer mit seinem Hund ins Ausland reist – oder einen Hund aus dem Tierschutz adoptiert – sollte auch andere parasitäre Reisekrankheiten kennen. Diese verlaufen oft schwerwiegend, manchmal sogar tödlich, wenn sie zu spät erkannt oder unbehandelt bleiben.
Babesiose (Hundemalaria)
Übertragen durch Zecken (v. a. Dermacentor reticulatus), zerstört der Babesia-Parasit die roten Blutkörperchen. Symptome sind hohes Fieber, Apathie, Schleimhautblässe und dunkler Urin. Unbehandelt kann Babesiose binnen weniger Tage zum Tod führen. Die Diagnose erfolgt über Blutausstrich oder PCR. Behandelt wird meist mit Imidocarb.
Ehrlichiose
Verursacht durch das Bakterium Ehrlichia canis, übertragen durch die Braune Hundezecke. Typische Anzeichen: Fieber, Gewichtsverlust, Nasenbluten, Gelenkbeschwerden. Die chronische Form kann das Knochenmark schädigen. Die Behandlung erfolgt mit Doxycyclin, oft über mehrere Wochen.
Dirofilariose (Herzwürmer)
Diese Krankheit wird durch Stechmücken übertragen. Die Larven entwickeln sich im Körper zu bis zu 30 cm langen Würmern, die das Herz und die Lungengefäße befallen. Symptome treten meist spät auf: Husten, Leistungsschwäche, Atemnot. Die Behandlung ist aufwendig und risikobehaftet. Prophylaxe mit Spot-ons oder Tabletten ist besonders wichtig.
Hepatozoonose
Eine eher seltene Krankheit, die durch Aufnahme infizierter Zecken übertragen wird (nicht durch Stich!). Symptome sind Muskelverhärtungen, Lahmheiten, Fieber und Augenveränderungen. Auch hier ist eine Kombinationstherapie notwendig.
Schutzmaßnahmen im Überblick:
• Regelmäßige Anwendung von repellierenden Antiparasitika
• Vermeidung von Risikoregionen (v. a. Mittelmeerraum)
• Reisevorbereitung mit Tierarztbesuch
• Nach dem Urlaub: Kot- und Blutuntersuchung bei Symptomen
• Keine Selbstmedikation – frühzeitig tierärztliche Diagnose ist entscheidend
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Zusammenfassung: Hundekrankheiten durch Parasiten und die Bedeutung der Wurmkur
Parasiten sind bei Hunden keine Seltenheit – ob Flöhe, Zecken, Milben oder innere Erreger wie Würmer und Giardien. Ein unbehandelter Befall kann ernsthafte Gesundheitsprobleme verursachen, insbesondere bei jungen, alten oder geschwächten Tieren. Auch importierte Hunde aus dem Ausland bringen nicht selten gefährliche Reisekrankheiten mit. Umso wichtiger ist es, dass Sie Symptome frühzeitig erkennen und vorbeugen. Mit regelmäßiger Parasitenprophylaxe, gezielter Beobachtung und tierärztlicher Kontrolle schützen Sie Ihren Hund nachhaltig. Informieren Sie sich bei jedem Verdacht, lassen Sie Kot und Blut rechtzeitig untersuchen – und vermeiden Sie schwerwiegende Spätfolgen. Auch die passende Tierkrankenversicherung kann in vielen Fällen helfen, Behandlungskosten zu decken.
häufige Fragen
Wie oft sollte man den Hund entwurmen?
Die Häufigkeit hängt von Haltung und Lebensstil ab. Bei engem Kontakt mit Kindern oder Freigang empfiehlt sich eine monatliche Entwurmung oder regelmäßige Kotuntersuchung. Für reine Wohnungshunde genügt meist ein vierteljährlicher Rhythmus – in Absprache mit dem Tierarzt.
Welche Parasiten sind für Hunde am gefährlichsten?
Herzwürmer (Dirofilarien), Babesien, Ehrlichien und Leishmanien gelten als besonders gefährlich, da sie schwere Organschäden verursachen können. Auch ein starker Wurmbefall oder eine Giardieninfektion kann bei geschwächten Tieren lebensbedrohlich werden.
Können Hund und Mensch sich gegenseitig anstecken?
Einige Parasiten sind zoonotisch, das heißt: sie können auch Menschen infizieren. Dazu zählen etwa Giardien, Spulwürmer oder Hautpilze. Eine gute Hygiene, regelmäßige Entwurmung und konsequente Behandlung schützen sowohl Hund als auch Halter.
Welche Mittel helfen zuverlässig gegen Parasiten?
Gegen Ektoparasiten wie Zecken und Flöhe helfen Spot-ons, Halsbänder oder Tabletten mit repellierender Wirkung. Gegen Endoparasiten wie Würmer sind Breitbandentwurmungen oder spezifische Wirkstoffe nötig. Lassen Sie sich individuell beim Tierarzt beraten.