Sloughi – Der nord­afri­ka­ni­sche Wind­hund mit Wür­de und Tem­po

Ein schlan­ker, schnel­ler und sen­si­bler Jagd­hund mit star­kem Cha­rak­ter

Sloughi Windhund mit hellem kurzem Fell steht aufmerksam im grünen Gras einer Wiese

Der Sloughi ist ein ele­gan­ter Wind­hund aus Nord­afri­ka, bekannt für Schnel­lig­keit und Anmut. Ursprüng­lich als Jagd­hund ein­ge­setzt, ist er heu­te ein belieb­ter Beglei­ter. Der Sloughi ist ein sen­si­bler und loya­ler Gefähr­te, der ide­al für sport­li­che Fami­li­en ist, die viel Zeit im Frei­en ver­brin­gen. Die­ser Arti­kel bie­tet umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen zu Her­kunft, Cha­rak­ter und Pfle­ge des Sloughi.

Sloughi Windhund mit hellem kurzem Fell steht auf einer grünen Wiese und blickt zur Seite

Steck­brief Sloughi

Von Jagd­hund zum Fami­li­en­hund – die Geschich­te des Sloughi

Her­kunft und Geschich­te des Sloughi

Der Sloughi hat sei­ne Wur­zeln in den uralten Kul­tu­ren Nord­afri­kas und wur­de bereits auf über 3.000 Jah­re alten Wand­re­li­efs dar­ge­stellt. Die­se wind­hun­de­ähn­li­chen Dar­stel­lun­gen bele­gen, dass der Sloughi eine lan­ge und rei­che Geschich­te hat. Die Vor­fah­ren des Sloughi kom­men aus ver­schie­de­nen Regio­nen. Dazu zäh­len unter ande­rem Marok­ko, Tune­si­en und Alge­ri­en. Es wird ver­mu­tet, dass ara­bi­sche Erobe­rer die­se Hun­de in den Maghreb brach­ten, wo sie sich zu der edlen Ras­se ent­wi­ckel­ten, die wir heu­te ken­nen.

His­to­risch gese­hen wur­de der Sloughi von Bedui­nen und Ber­bern als Jagd­hund genutzt, wobei er oft auf Kame­len oder Dro­me­da­ren trans­por­tiert wur­de. Die­se Men­schen schätz­ten den Sloughi für sei­ne Schnel­lig­keit und Aus­dau­er, die es ihm ermög­lich­ten, bei der Jagd auf Gazel­len und Hasen erfolg­reich zu sein. In sei­ner Hei­mat wird der Sloughi als ‘rein’ ange­se­hen und ist noch heu­te ein geschätz­ter Jäger.

Im 20. Jahr­hun­dert fand der Sloughi außer­halb Nord­afri­kas Aner­ken­nung, und 1974 über­nahm Marok­ko die Ver­ant­wor­tung für die Stan­dard­füh­rung und das Zucht­buch die­ser Wind­hund­ras­se, die als Hun­de­ras­se bekannt ist. Heu­te sind Sloughi-Zuch­ten welt­weit aner­kannt, und die­se majes­tä­ti­schen Hun­de haben sich einen Platz in den Her­zen vie­ler Hun­de­lieb­ha­ber erobert.

Klein, klug, wil­lens­stark – so gelingt die Erzie­hung des Sloughi

Erschei­nungs­bild und Ras­se­stan­dard

Der Sloughi hat eine gra­zi­le, anmu­ti­ge Erschei­nung und einen ath­le­ti­schen, strom­li­ni­en­för­mi­gen sowie sehr schlan­ken Kör­per. Die­se Wind­hun­de zeich­nen sich durch ihre Ele­ganz und Geschmei­dig­keit aus, was sie zu einem wah­ren Traum­hund für vie­le Hun­de­lieb­ha­ber macht. Die Schul­ter­hö­he eines Sloughi beträgt 66 bis 72 cm bei Rüden und 61 bis 68 cm bei Hün­din­nen, was ihnen eine impo­san­te Prä­senz ver­leiht.

Das Fell des Sloughi sloughi ist kurz und dicht. Es hat eine fei­ne Beschaf­fen­heit. Es gibt ver­schie­de­ne aner­kann­te Far­ben, dar­un­ter sand­far­big, schwarz mit sand­far­be­nen Abzei­chen und gestromt. Die­se Farb­va­ria­tio­nen tra­gen zur ein­zig­ar­ti­gen Erschei­nung die­ser Ras­se bei. Der Kopf des Sloughi ist lang­ge­streckt und ver­jüngt sich zur Nasen­spit­ze, was ihm ein aris­to­kra­ti­sches Aus­se­hen ver­leiht.

Zusam­men mit sei­ner stol­zen Hal­tung und der cha­rak­te­ris­ti­schen, lan­gen Rute erfüllt der Sloughi alle Kri­te­ri­en des Ras­se­stan­dards, die von Hun­de­ver­bän­den wie dem VDH und der FCI fest­ge­legt wur­den. Sei­ne Erschei­nung und sein edles Wesen machen ihn zu einem bevor­zug­ten Hund für vie­le, die die Schön­heit und Ele­ganz von Wind­hun­den schät­zen.

Was den Sloughi aus­macht – sei­ne bes­ten Sei­ten und wor­auf Sie ach­ten soll­ten

Cha­rak­ter und Wesen des Sloughi

Der Sloughi ist ein ruhi­ger und gelas­se­ner Hund, der durch sei­ne Treue und Sen­si­bi­li­tät besticht. Die­se Hun­de bau­en eine enge Bin­dung zu ihren Besit­zern auf und sind bekannt für ihre loya­le und lie­be­vol­le Natur. Sloughis sind emp­find­lich und reagie­ren intui­tiv auf die Stim­mun­gen ihrer Besit­zer, was sie zu ein­fühl­sa­men Beglei­tern macht.

Ein her­aus­ra­gen­des Merk­mal des Sloughi ist sein star­ker Jagd­trieb. Als außer­ge­wöhn­li­cher Läu­fer benö­tigt er täg­lich viel Bewe­gung, um glück­lich und gesund zu blei­ben. Die­ser Jagd­trieb erfor­dert auch eine sorg­fäl­ti­ge Erzie­hung und Sozia­li­sa­ti­on, um sicher­zu­stel­len, dass der Hund gut mit ande­ren Haus­tie­ren und in der Stadt­um­ge­bung zurecht­kommt.

Die Ver­träg­lich­keit des Sloughi mit ande­ren Haus­tie­ren ist stark von der Erzie­hung abhän­gig. Eine gute Sozia­li­sie­rung spielt hier­bei eine ent­schei­den­de Rol­le. Er ist oft zurück­hal­tend gegen­über Frem­den, was ihn zu einem guten Wach­hund macht, der sei­ne Fami­lie beschützt, ohne aggres­siv zu sein. Ins­ge­samt ist der Sloughi ein Hund, der sowohl Sen­si­bi­li­tät als auch Stär­ke in sich ver­eint und daher beson­de­re Auf­merk­sam­keit und Pfle­ge benö­tigt.

 

Hier sind eini­ge der her­aus­ra­gen­den Eigen­schaf­ten die­ser Ras­se:

  • Ihre Wind­hund-Eigen­schaf­ten machen sie zu her­vor­ra­gen­den Läu­fern und sport­li­chen Beglei­tern.

  • Ihre sanf­te und ruhi­ge Natur macht sie zu ange­neh­men Wohn­be­glei­tern.

  • Ihre enge Bin­dung zur Fami­lie macht sie zu treu­en und zuver­läs­si­gen Beglei­tern.

  • Ihre schlan­ke und anmu­ti­ge Erschei­nung macht sie zu majes­tä­ti­schen Beglei­tern.

  • Eigen­sin­nig­keit

    Ihre unab­hän­gi­ge Natur erfor­dert kla­re Regeln und gedul­di­ge Füh­rung.

  • Reser­viert­heit gegen­über Frem­den

    Sie kön­nen gegen­über Frem­den zurück­hal­tend sein und pro­fi­tie­ren von früh­zei­ti­ger Sozia­li­sa­ti­on.

  • Ener­gie

    Sie benö­ti­gen viel Bewe­gung und geis­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen, um aus­ge­gli­chen zu blei­ben.

Kom­pakt, kräf­tig, cha­rak­ter­voll – so sieht der Sloughi aus

Hal­tung und Pfle­ge eines Sloughi

Die Hal­tung und Pfle­ge eines Sloughi erfor­dert Hin­ga­be und Ver­ständ­nis für sei­ne beson­de­ren Bedürf­nis­se. Sei­ne Unab­hän­gig­keit und der hohe Bewe­gungs­be­darf kön­nen für weni­ger erfah­re­ne Hal­ter her­aus­for­dernd sein. Es ist von gro­ßer Bedeu­tung, dass der Sloughi aus­rei­chend Bewe­gung und geis­ti­ge Sti­mu­la­ti­on erhält, um ein aus­ge­gli­che­nes und glück­li­ches Leben zu füh­ren.

Beim Kauf eines Sloughi soll­te man dar­auf ach­ten, ihn nur bei seriö­sen Züch­tern zu erwer­ben, die Mit­glied im VDH oder FCI sind. Dies gewähr­leis­tet, dass der Hund gesund ist und aus einer ver­ant­wor­tungs­vol­len Zucht stammt. Eine sorg­fäl­ti­ge Aus­wahl des Züch­ters ist der ers­te Schritt zu einem lan­gen und gesun­den Leben für Ihren neu­en Beglei­ter.

Hun­de­ver­si­che­rung

Absi­che­rung für Ihren Sloughi

Auch wenn der Sloughi eine robus­te Hun­de­ras­se ist, kön­nen Krank­hei­ten oder Unfäl­le jeder­zeit auf­tre­ten. Eine pas­sen­de Ver­si­che­rung schützt Sie vor hohen Tier­arzt­kos­ten und sorgt dafür, dass Ihr Lieb­ling immer bes­tens ver­sorgt ist.

Ein kleiner Hund liegt auf einem Tisch, ein Stethoskop ist um seinen Hals gelegt

Bes­te Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung

Ein Hund liegt mit einem Verband auf einer blauen Decke und erholt sich nach einer Operation

Hun­de-OP-Ver­si­che­rung

Ein junger Hund springt an der Leine, während sein Halter ihn beim Spaziergang sicher führt

Hun­de­hal­ter­haft­pflicht

Pfle­ge, Ernäh­rung und Bewe­gung – so för­dern Sie die Gesund­heit Ihres Hun­des

Erzie­hung und Sozia­li­sie­rung

Eine sanf­te und kon­se­quen­te Erzie­hung ist ent­schei­dend, um das Ver­trau­en des Sloughis zu gewin­nen. Die­se Hun­de reagie­ren sehr sen­si­bel auf nega­ti­ve Erfah­run­gen, daher ist es wich­tig, Geduld und Ein­füh­lungs­ver­mö­gen bei ihrer Erzie­hung zu zei­gen.

Hier sind eini­ge wich­ti­ge Punk­te, die zu beach­ten sind:

➤ Posi­ti­ves Ver­stär­ken ist ent­schei­dend

➤ Lie­be­vol­le Füh­rung hilft, eine gute Bezie­hung auf­zu­bau­en

➤ Geduld ist not­wen­dig, um das Ver­trau­en des Hun­des zu gewin­nen

Durch die­se Ansät­ze kann man einen gut erzo­ge­nen Sloughi errei­chen.

Auf­grund sei­nes star­ken Jagd­in­stinkts ist eine sorg­fäl­ti­ge Sozia­li­sa­ti­on not­wen­dig, um Pro­ble­me mit Klein­tie­ren zu ver­mei­den. Der Sloughi soll­te früh­zei­tig an ver­schie­de­ne Situa­tio­nen und Tie­re gewöhnt wer­den, um ein har­mo­ni­sches Zusam­men­le­ben zu gewähr­leis­ten.

Eine gute Sozia­li­sie­rung und kon­se­quen­te Erzie­hung sind ent­schei­dend für ein fried­li­ches Mit­ein­an­der in der Fami­lie und der Gemein­schaft.

Bewe­gungs­be­darf und Akti­vi­tä­ten

Der Sloughi benö­tigt viel Bewe­gung und ist ein aus­ge­zeich­ne­ter Lauf­part­ner für sport­li­che Akti­vi­tä­ten. Die­se Hun­de sind außer­ge­wöhn­li­che Läu­fer und benö­ti­gen regel­mä­ßig inten­si­ve Bewe­gungs­mög­lich­kei­ten, um aus­ge­gli­chen zu blei­ben.

Hier sind eini­ge Akti­vi­tä­ten, die für einen Sloughi geeig­net sind:

➤ Lan­ge Spa­zier­gän­ge

➤ Jog­ging

➤ Fahr­rad­aus­flü­ge

➤ Cour­sing

➤ Agi­li­ty

Es ist wich­tig, dass der Sloughi in gesi­cher­ten Berei­chen Aus­lauf erhält, da sein star­ker Jagd­trieb ihn dazu ver­lei­ten könn­te, Beu­te zu jagen. Für die Aus­las­tung eines Sloughis sind meh­re­re lan­ge Spa­zier­gän­ge und art­ge­rech­ter Hun­de­sport not­wen­dig.

Ein Sloughi ist kein Hund für Bewe­gungs­muf­fel. Er benö­tigt akti­ve Hal­ter, die ihm genü­gend Gele­gen­heit zur Bewe­gung bie­ten kön­nen. Nur dann kann er sei­ne Ruhe und Aus­ge­gli­chen­heit im Haus bewah­ren.

Fell- und Kör­per­pfle­ge

Der Sloughi hat einen aus­ge­präg­ten Sinn für Sau­ber­keit und benö­tigt wenig Pfle­ge, da er kaum haart. Ein­mal pro Woche Bürs­ten reicht meist aus, um sein kur­zes, dich­tes Fell in gutem Zustand zu hal­ten. In der Zeit des Fell­wech­sels kann häu­fi­ge­res Bürs­ten not­wen­dig sein, um lose Haa­re zu ent­fer­nen.

Neben der Fell­pfle­ge soll­ten die Ohren des Sloughi regel­mä­ßig gerei­nigt und auf Rötun­gen oder Ent­zün­dun­gen über­prüft wer­den.

Auch die Kral­len­pfle­ge ist wich­tig, beson­ders bei älte­ren Hun­den, um schmerz­haf­te Ver­let­zun­gen zu ver­mei­den. Der Sloughi soll­te nur bei Bedarf mit mil­dem Hun­de­sham­poo gewa­schen wer­den, um sei­ne Haut nicht zu rei­zen.

Früh erkannt, gut behan­delt

Die 5 häu­figs­ten Gesund­heits­pro­ble­me beim Sloughi

Trotz sei­ner sen­si­blen Natur ist der Sloughi ein robus­ter Hund, der anpas­sungs­fä­hig ist und sich in ver­schie­de­nen kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen wohl­fühlt. Den­noch gibt es eini­ge gesund­heit­li­che Aspek­te, die bei die­ser Ras­se beach­tet wer­den soll­ten. Eine der bekann­tes­ten erb­lich beding­ten Erkran­kun­gen ist die Pro­gres­si­ve Reti­nal Atro­phy (PRA), die zu Seh­stö­run­gen füh­ren kann. Die Lebens­er­war­tung des Sloughi liegt im Durch­schnitt bei 12 bis 14 Jah­ren.

Regel­mä­ßi­ge Tier­arzt­be­su­che sind ent­schei­dend, um früh­zei­tig Anzei­chen gene­ti­scher Erkran­kun­gen zu erken­nen und ent­spre­chen­de Maß­nah­men zu ergrei­fen.

Hier sind die fünf häu­figs­ten Gesund­heits­pro­ble­me beim Sloughi:

Bloat (Magen­dre­hung)

Eine erns­te, lebens­be­droh­li­che Erkran­kung, die schnel­le tier­ärzt­li­che Behand­lung erfor­dert.

Emp­find­lich

Zusätz­lich ist der Sloughi emp­find­lich gegen­über Anäs­the­ti­ka und bestimm­ten Medi­ka­men­ten, was bei tier­ärzt­li­chen Ein­grif­fen eine sorg­fäl­ti­ge Dosie­rung erfor­der­lich macht.

Zahn­pro­ble­me

Obwohl spe­zi­fi­sche Zahn­pro­ble­me in den ver­füg­ba­ren Quel­len nicht detail­liert erwähnt wer­den, ist bei Hun­de­ras­sen gene­rell eine regel­mä­ßi­ge Zahn­pfle­ge wich­tig, um Zahn­stein­bil­dung und Zahn­fleisch­erkran­kun­gen vor­zu­beu­gen.

 

Augen­er­kran­kung

Pro­gres­si­ve Reti­na-Atro­phie (PRA) kann auf­tre­ten, wodurch regel­mä­ßi­ge Augen­un­ter­su­chun­gen ent­schei­dend wer­den.

HD

Hüft­dys­pla­sie: Eine Fehl­ent­wick­lung der Hüf­te, die zu Schmer­zen und Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen füh­ren kann.

Ernäh­rung des Sloughi

Die Ernäh­rung des Sloughi spielt eine ent­schei­den­de Rol­le für sei­ne Gesund­heit und sein Wohl­be­fin­den. Hoch­wer­ti­ges Fut­ter, mage­res Fleisch und kom­ple­xe Koh­len­hy­dra­te sind die Haupt­be­stand­tei­le einer aus­ge­wo­ge­nen Nah­rung für einen Sloughi. Geeig­ne­te Pro­te­in­quel­len umfas­sen mage­res Fleisch wie Huhn oder Trut­hahn. Auch Fisch zählt zu die­sen Quel­len.

Der Sloughi hat kei­ne beson­de­ren Ansprü­che an sei­ne Ernäh­rung, doch es ist wich­tig, qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges Fut­ter ohne Kon­ser­vie­rungs­stof­fe, Zucker und Getrei­de zu wäh­len. Die Por­ti­ons­grö­ßen soll­ten ange­passt wer­den, um ein gesun­des Gewicht zu erhal­ten. Lecker­lis kön­nen in Maßen gege­ben wer­den und soll­ten von der täg­li­chen Fut­ter­men­ge abge­zo­gen wer­den.

Für einen gesun­den Sloughi sind zwei Mahl­zei­ten pro Tag emp­foh­len, idea­ler­wei­se nach dem Aus­lauf. Fri­sches Was­ser soll­te jeder­zeit zur Ver­fü­gung ste­hen, um eine aus­rei­chen­de Hydra­ti­on sicher­zu­stel­len. Zusätz­lich kön­nen Gemü­se wie Karot­ten oder grü­ne Boh­nen zur Ernäh­rung hin­zu­ge­fügt wer­den, um für Abwechs­lung zu sor­gen.

Für einen gesun­den Sloughi sind fol­gen­de Emp­feh­lun­gen zu beach­ten:

➤ Zwei Mahl­zei­ten pro Tag, idea­ler­wei­se nach dem Aus­lauf

➤ Fri­sches Was­ser soll­te jeder­zeit zur Ver­fü­gung ste­hen, um eine aus­rei­chen­de Hydra­ti­on sicher­zu­stel­len

➤ Gemü­se wie Karot­ten oder grü­ne Boh­nen kön­nen zur Ernäh­rung hin­zu­ge­fügt wer­den, um für Abwechs­lung zu sor­gen
 

Sloughi als Fami­li­en­hund

Der Sloughi kann ein wun­der­ba­rer Fami­li­en­hund sein, solan­ge er genü­gend Bewe­gung und Auf­merk­sam­keit erhält. Erfah­re­ne Hal­ter mit gro­ßem Ein­füh­lungs­ver­mö­gen und Geduld sind not­wen­dig, um den Bedürf­nis­sen des Sloughis gerecht zu wer­den. Der Sloughi kommt gut mit Kin­dern zurecht, soll­te jedoch auf­grund sei­ner Grö­ße und Ener­gie beauf­sich­tigt wer­den. Er zeigt Zärt­lich­keit und Anhäng­lich­keit, wäh­rend er gleich­zei­tig eine unab­hän­gi­ge Per­sön­lich­keit bewahrt.
 

Kos­ten und Anschaf­fung eines Sloughi

Die Anschaf­fungs­kos­ten für einen Sloughi-Wel­pen lie­gen zwi­schen 1.000 und 2.500 Euro. Seriö­se Züch­ter, die in Gesund­heits­prü­fun­gen und art­ge­rech­te Auf­zucht inves­tie­ren, ver­lan­gen oft höhe­re Prei­se für ihre Wel­pen. Es ist wich­tig, nur bei aner­kann­ten Züch­tern zu kau­fen, die dem VDH oder FCI ange­schlos­sen sind, um sicher­zu­stel­len, dass der Hund gesund ist und aus einer ver­ant­wor­tungs­vol­len Zucht stammt.

Neben den Anschaf­fungs­kos­ten soll­ten auch lau­fen­de Aus­ga­ben für Fut­ter, Pfle­ge, Tier­arzt­be­su­che und Aus­rüs­tung ein­ge­plant wer­den. Ein Sloughi benö­tigt hoch­wer­ti­ges Fut­ter, regel­mä­ßi­ge medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung und spe­zi­el­le Pfle­ge­pro­duk­te, was ins­ge­samt ein hohes Maß an finan­zi­el­ler und zeit­li­cher Inves­ti­ti­on erfor­dert.

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Der Sloughi ist eine bemer­kens­wer­te Hun­de­ras­se, die durch ihre Ele­ganz, Sen­si­bi­li­tät und Treue besticht. Mit einer rei­chen Geschich­te, die über Jahr­tau­sen­de zurück­reicht, und einer star­ken Bin­dung zu ihren Besit­zern, sind Sloughis nicht nur her­vor­ra­gen­de Jagd­hun­de, son­dern auch wun­der­ba­re Fami­li­en­hun­de. Ihre Pfle­ge und Hal­tung erfor­dern Hin­ga­be und Ver­ständ­nis für ihre beson­de­ren Bedürf­nis­se, doch die Beloh­nung ist ein treu­er und lie­be­vol­ler Beglei­ter.

Wer sich für einen Sloughi ent­schei­det, soll­te sich der Ver­ant­wor­tung bewusst sein, die mit der Hal­tung eines so edlen Hun­des ein­her­geht. Mit der rich­ti­gen Pfle­ge, Ernäh­rung und Erzie­hung kann ein Sloughi ein glück­li­ches und gesun­des Leben füh­ren und sei­ner Fami­lie viel Freu­de berei­ten.

häu­fi­ge Fra­gen

Der Sloughi ist eine gro­ße Hun­de­ras­se aus Nord­afri­ka mit einer Schul­ter­hö­he von 66 bis 72 cm bei Rüden und 61 bis 68 cm bei Hün­din­nen. Er hat ein kur­zes, dich­tes Fell in ver­schie­de­nen Far­ben und ist bekannt für sei­nen sen­si­blen, unab­hän­gi­gen und loya­len Cha­rak­ter.

Sloughis haben einen hohen Bewe­gungs­be­darf und pro­fi­tie­ren von regel­mä­ßi­gen, aus­ge­dehn­ten Spa­zier­gän­gen und frei lau­fen­den Akti­vi­tä­ten in siche­ren Umge­bun­gen. Ihre Wind­hund-Eigen­schaf­ten machen sie ide­al für Men­schen, die ihnen viel Bewe­gung bie­ten kön­nen.

Sloughis kön­nen anfäl­lig für bestimm­te gesund­heit­li­che Pro­ble­me sein, dar­un­ter Bloat, Augen­pro­ble­me und Hüft­dys­pla­sie. Regel­mä­ßi­ge tier­ärzt­li­che Unter­su­chun­gen und eine ange­pass­te Pfle­ge sind wich­tig, um die­se Risi­ken zu mini­mie­ren.

Ja, der Sloughi kann ein guter Fami­li­en­hund sein, beson­ders für Men­schen, die sei­ne loya­len und sanf­ten Eigen­schaf­ten zu schät­zen wis­sen und bereit sind, sei­nen Bewe­gungs­be­darf zu erfül­len. Mit sei­nem ruhi­gen und sen­si­blen Wesen passt er gut in Haus­hal­te, die ihm eine sta­bi­le und lie­be­vol­le Umge­bung bie­ten.