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Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen | Ratgeber 2021

Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen - Vor- und Nachteile

Die beste Unfall­ver­si­che­rung hilft Ihnen in jeder Lebenssituation weiter. Sobald Sie jedoch unter einer Vorerkrankung leiden oder eine Verletzung erlitten haben, stellt sich die Frage: Gibt es eine Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen?

Die Antwort lautet: Ja. Auf dem Markt finden Sie Anbieter, die auf eine Gesundheitsprüfung bei der Per­sonenversicherung verzichten.

Wichtig für Sie: Das bedeutet nicht, dass Vorerkrankungen vernachlässigt bleiben. Bei der Wahl der gewünschten Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsprüfung sollten Sie deshalb einiges beachten. Trotzdem ist es für einige Per­sonen ratsam, sich für eine solche Versicherung zu entscheiden.

Inhaltsverzeichnis

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Unfall­ver­si­che­rungen ohne Gesundheitsprüfung gibt es tatsächlich

Sobald Sie eine Unfall­ver­si­che­rung abschließen möchten, müssen Sie in der Regel einen umfangreichen Fragekatalog beantworten. Im Fokus stehen vorhandene Erkrankungen, Verletzungen und frühere Leiden.

Haben Sie beispielsweise eine Krankheit, die Unfälle begünstigt, ist die Wahrscheinlichkeit einer Ablehnung groß. Dazu gehört Osteoporose, bei der die Erkrankten ein höheres Risiko für Knochenbrüche oder Stürze haben.

Ohne Gesundheitsfragen - was bedeutet das überhaupt?

Das Ziel der Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen ist es, Menschen mit Vorerkrankungen ebenfalls zu unterstützen. Schließlich benötigen Sie Hilfe, falls Sie einen Unfall außerhalb der Arbeitszeit erleiden - ungeachtet Ihrer gesundheitlichen Vergangenheit.

Das müssen Sie bei einer Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen beachten

Eine Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen erspart Ihnen Zeit. Zusätzlich ermöglicht Sie Ihnen den Abschluss einer Versicherung, sollten Sie an Vorerkrankungen leiden. Obwohl an dieser Stelle die Gesundheitsfragen wegfallen, spielen potenzielle Erkrankungen dennoch eine Rolle. Denn in den meisten Fällen lehnen Versicherer die Tarifbedienung ab, sollten die Vorerkrankungen den Unfall begünstigt haben.

Das heißt: Leiden Sie beispielsweise an Osteoporose und erleiden einen Knochenbruch, erhalten Sie in der Regel keine Leistung oder aber eine geringere. Das bedeutet, dass der Versicherer stets den Mitwirkungsanteil der Vorerkrankung am Unfall berücksichtigt.

Besonderes Augenmerk gilt dem Mitwirkungsanteil von Krank­hei­ten

Versicherer begrenzen den Mitwirkungsanteil oftmals auf einen bestimmten Prozentsatz. Einen guten Tarif erkennen Sie daran, dass er auch dann in volle Leistung geht, sollte der Mitwirkungsanteil 50 Prozent oder mehr betragen.

Häufiger kommt es vor, dass die Leistung entsprechend dem Mitwirkungsanteil gekürzt wird. Deshalb sollten Sie bei einer Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen zwei Aspekte beachten:

  • Den Mitwirkungsanteil bei Krank­hei­ten, speziell bei Vorerkrankungen.
  • Bei Mitwirkung: Wird die Leistung gekürzt?

Wann lohnt sich eine Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen?

Eine Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen lohnt sich dann, wenn Sie an einer chronischen oder schweren Erkrankung leiden. In diesem Fall haben Sie es nicht leicht, eine Versicherung zu finden, die Sie aufnimmt. Ebenfalls schwierig wird dabei der Zugang zur Berufs­unfähig­keitsversicherung oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Das macht die Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen zu einer guten Alternative, mit der Sie im Ernstfall dennoch eine Leistung erhalten.

Diese Per­sonengruppen können keine solche Versicherung abschließen

Eine Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen ist oft nur unter speziellen Voraussetzungen möglich. Das bedeutet, dass Per­sonengruppen mit einem sehr hohen Risiko nicht aufgenommen werden.

In der Regel müssen Sie mit einer Ablehnung rechnen, sollte Ihnen der vorherige Versicherer gekündigt haben. Auch dann, wenn Sie einen permanenten Wohnsitz im Ausland haben oder älter als 65 Jahre sind, können Sie keine Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen abschließen.

Zusätzlich sind verschiedene Berufsfelder und Hobbybereiche ausgeschlossen - beispielsweise: Profisportler, Drachenflieger, Sprengpersonal, Taucher oder Tierbändiger.

Vorteile einer Versicherung ohne Gesundheitsprüfung

Obwohl Sie grundsätzlich von einer Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen profitieren, gilt es gewisse Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen.

  • Sie genießen den Versicherungsschutz, sollten Sie einen Unfall in Ihrer Freizeit haben.
  • Sie können sich selbst bei bestehenden Leiden oder Erkrankungen absichern.
  • Sie sparen Zeit beim Abschluss der Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen, da Sie keinen Fragenkatalog ausfüllen müssen.

Nachteile einer Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen

  • Es kann passieren, dass ein Anbieter Sie bei bestimmten Vorerkrankungen trotzdem ablehnt.
  • Sie müssen angeben, ob Sie einen Grad der Behinderung haben oder bereits pflegebedürftig sind. Beides resultiert mit großer Wahrscheinlichkeit in einer Ablehnung.
  • Der Mitwirkungsanteil ist oft niedriger, als wenn eine Gesundheitsprüfung erfolgt.
  • Längere Wartezeiten sind möglich.
  • Wegen dem höheren Risiko ist die Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsprüfung teurer.

Die passende Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen finden

Damit die Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen zu Ihren Ansprüchen passt, müssen Sie einiges beachten. Vor allem hinsichtlich der Tarifbedingungen der Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen gilt es, Vorsicht walten zu lassen. Sollten Sie unter Vorerkrankungen leiden, befassen Sie sich unbedingt näher mit dem Abschnitt hinsichtlich der Leistungen.

Ein Vergleichsrechner hilft Ihnen dabei, die einzelnen Anbieter miteinander zu ver­gleichen. Ebenfalls hilfreich ist es, wenn Sie sich von einem Ver­sicherungs­makler beraten lassen.

Diese Versicherungsanbieter verzichten auf die Gesundheitsprüfung

Derzeit gibt es drei gute Anbieter, bei denen Sie eine Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen abschließen können:

VHV Versicherung

Die aktuell wohl beste Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen ist die VHV Unfall­ver­si­che­rung mit dem Tarif Exklusiv (2021). Natürlich finden Sie diesen Tarif bei uns im Vergleichsrechner.

Der Anbieter verzichtet bei dieser Unfall­ver­si­che­rung auf Gesundheitsfragen und – für alle Verbraucher ein Pluspunkt – hat seine Versicherungsbedingungen sauber formuliert. Die VHV Unfall­ver­si­che­rung verzichtet beim Tarif Exklusiv auf die Anrechnung der meisten Vorerkrankungen. Ausgenommen sind nur Multiple Sklerose, Parkinson und Glasknochenkrankheit. Bei diesen Krank­hei­ten gilt der Mitwirkungsanteil von 75 Prozent.

Askuma

Die Askuma bietet mit dem Tarif SorgenFrei Plus ebenfalls eine Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen an und bietet mit guten Bedingungen ein gelungenes Versicherungspaket.

Auch die Askuma verzichtet auf den Mitwirkungsanteil – aber die Versicherung hat einen großen Nachteil. Beim Tarif SorgenFrei Plus sind Eigenbewegungen, also eine Schädigung an Gliedmaßen und Wirbelsäule, nicht abgedeckt. Vor allem Menschen, die körperlich arbeiten, oder Sportler sollten das Risiko abwägen.

Basler Versicherung

Eine günstige Unfall­ver­si­che­rung ist die Basler Gold Unfall­ver­si­che­rung. Auch die Basler hat ein sehr gutes Bedingungswerk formuliert und bietet die Möglichkeit, die Gliedertaxe aufzubessern. Um hier bessere Bedingungen zu erhalten, können Kunden sich für den Tarif Gold Taxe 100 entscheiden. Der Nachteil dieser Versicherung: Der Mitwirkungsanteil liegt bei 75 Prozent.

Den Tarife Gold von der Basler finden Sie ebenso in unserem Vergleichsrechner

Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, sollten Sie die Angebote und Tarife unbedingt ver­gleichen.

Vergleichsrechner Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsprüfung

Damit Sie die passenden Tarife im Bereich Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsprüfung angezeigt bekommen, müssen Sie im Vergleichsrechner den Regler bei "Verzicht auf Gesundheitsprüfung", wie im Bild dargestellt, stellen.

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