Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung für Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten

Indi­vi­du­el­le Absi­che­rung für Ihre Genos­sen­schaft

Moderne Wohnanlage einer Wohnungsbaugenossenschaft mit Holzfassade, Balkonen und begrüntem Außenbereich

Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten tra­gen eine beson­de­re Ver­ant­wor­tung für ihre Mit­glie­der und Immo­bi­li­en. Ein maß­ge­schnei­der­ter Ver­si­che­rungs­schutz ist daher uner­läss­lich, um finan­zi­el­le Risi­ken zu mini­mie­ren und lang­fris­ti­ge Sta­bi­li­tät zu gewähr­leis­ten. Die­ser Arti­kel bie­tet einen umfas­sen­den Über­blick über die wich­tigs­ten Aspek­te der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung für Genos­sen­schaf­ten und zeigt auf, wor­auf es bei der Aus­wahl der pas­sen­den Poli­ce ankommt.

Das Wich­tigs­te auf einem Blick

  • Umfas­sen­der Schutz: Absi­che­rung gegen Schä­den durch Feu­er, Lei­tungs­was­ser, Sturm und Hagel.

  • Erwei­ter­ter Ver­si­che­rungs­schutz: Mög­lich­keit zur Ergän­zung durch Ele­men­tar­scha­den- und Glas­ver­si­che­run­gen.

  • Indi­vi­du­el­le Tari­fe: Anpas­sung der Ver­si­che­rung an die spe­zi­fi­schen Bedürf­nis­se Ihrer Genos­sen­schaft.

  • Regel­mä­ßi­ge Über­prü­fung: Emp­feh­lung zur regel­mä­ßi­gen Aktua­li­sie­rung des Ver­si­che­rungs­schut­zes ent­spre­chend der Ent­wick­lung Ihrer Immo­bi­li­en.

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Unver­zicht­ba­rer Schutz für Ihre Genos­sen­schaft

War­um ist eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung für Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten wich­tig?

Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten tra­gen eine beson­de­re Ver­ant­wor­tung für ihre Mit­glie­der und deren Wohn­raum. Ein umfas­sen­der Ver­si­che­rungs­schutz ist daher ent­schei­dend, um finan­zi­el­le Risi­ken zu mini­mie­ren und die lang­fris­ti­ge Sta­bi­li­tät der Genos­sen­schaft zu gewähr­leis­ten. Eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung schützt vor den finan­zi­el­len Fol­gen unvor­her­seh­ba­rer Schä­den und sichert somit die Zukunft der Genos­sen­schaft.

Ein Scha­den am Gebäu­de kann erheb­li­che Kos­ten ver­ur­sa­chen. Die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung über­nimmt die Kos­ten für Repa­ra­tu­ren oder den Wie­der­auf­bau nach Schä­den durch Feu­er, Lei­tungs­was­ser, Sturm oder Hagel. So bleibt die finan­zi­el­le Belas­tung für die Genos­sen­schaft kal­ku­lier­bar.

Die Mit­glie­der einer Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaft ver­las­sen sich auf siche­ren und bezahl­ba­ren Wohn­raum. Ein umfas­sen­der Ver­si­che­rungs­schutz stellt sicher, dass im Scha­dens­fall schnell gehan­delt wer­den kann, um den Wohn­raum instand zu set­zen und die Lebens­qua­li­tät der Mit­glie­der zu erhal­ten.

Erwei­te­run­gen wie die Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung bie­ten zusätz­li­chen Schutz vor Natur­ka­ta­stro­phen wie Über­schwem­mun­gen oder Erd­be­ben. Die­se Zusatz­bau­stei­ne sind beson­ders wich­tig, um die Genos­sen­schaft gegen sel­te­ne, aber poten­zi­ell ver­hee­ren­de Ereig­nis­se abzu­si­chern.

Im Scha­dens­fall kön­nen recht­li­che Aus­ein­an­der­set­zun­gen ent­ste­hen, bei­spiels­wei­se mit Mie­tern oder Dienst­leis­tern. Eine pas­sen­de Ver­si­che­rungs­lö­sung kann auch recht­li­che Unter­stüt­zung bie­ten und somit die Genos­sen­schaft vor wei­te­ren finan­zi­el­len Belas­tun­gen schüt­zen.

Leis­tun­gen ver­ste­hen, Kos­ten kal­ku­lie­ren

Wel­che Leis­tun­gen bie­tet die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung für Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten – und wel­che Kos­ten ent­ste­hen?

Die rich­ti­ge Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung schützt nicht nur Ihr Immo­bi­li­en­ver­mö­gen, son­dern auch die wirt­schaft­li­che Sta­bi­li­tät Ihrer Genos­sen­schaft. Doch wel­che Leis­tun­gen sind wirk­lich rele­vant – und wie set­zen sich die Kos­ten zusam­men? Wir geben einen trans­pa­ren­ten Über­blick.

Eine leis­tungs­star­ke Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung für Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten deckt nicht nur offen­sicht­li­che Risi­ken wie Brand, Lei­tungs­was­ser­schä­den, Sturm oder Hagel ab, son­dern schützt auch vor den finan­zi­el­len Fol­gen sel­te­ner, aber gra­vie­ren­der Schä­den. Beson­ders in Zei­ten zuneh­men­der Wet­ter­ex­tre­me sind Zusatz­bau­stei­ne wie die Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung nahe­zu unver­zicht­bar, um den lang­fris­ti­gen Wert­erhalt der Immo­bi­li­en sicher­zu­stel­len.

Wich­ti­ge Leis­tun­gen umfas­sen neben der Scha­dens­re­gu­lie­rung auch Kos­ten für Auf­räum- und Abbruch­ar­bei­ten, Dekon­ta­mi­na­ti­ons­maß­nah­men nach Umwelt­schä­den und den Ersatz von beschä­dig­ten Gebäu­de­be­stand­tei­len. Hin­zu kom­men häu­fig optio­nal buch­ba­re Bau­stei­ne wie der Schutz vor Glas­bruch, Van­da­lis­mus oder Miet­aus­fäl­len nach einem ver­si­cher­ten Scha­den­er­eig­nis.

Die Kos­ten für eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung vari­ie­ren stark, da sie indi­vi­du­ell anhand spe­zi­fi­scher Fak­to­ren kal­ku­liert wer­den. Dazu zäh­len unter ande­rem:

  • Lage und Risi­ko­zo­ne der Gebäu­de (z. B. Hoch­was­ser­ge­bie­te, Sturm­zo­nen)

  • Bau­jahr, Bau­art­klas­se und Zustand der Immo­bi­li­en

  • Gesamt­wohn­flä­che und Anzahl der ver­si­cher­ten Ein­hei­ten

  • Höhe der gewünsch­ten Ver­si­che­rungs­sum­me und ver­ein­bar­te Selbst­be­tei­li­gung

  • Umfang der zusätz­lich gewähl­ten Ver­si­che­rungs­bau­stei­ne

Je nach Risi­ko­pro­fil der Genos­sen­schaft kann die Prä­mie deut­lich vari­ie­ren. Wäh­rend klei­ne­re Genos­sen­schaf­ten bereits mit gerin­gen jähr­li­chen Bei­trä­gen rech­nen kön­nen, lie­gen die Bei­trä­ge bei gro­ßen Immo­bi­li­en­be­stän­den und hohem Absi­che­rungs­be­darf deut­lich höher. Ein trans­pa­ren­ter Ver­gleich der Anbie­ter und eine indi­vi­du­el­le Risi­ko­ana­ly­se sind daher ent­schei­dend, um eine wirt­schaft­lich trag­ba­re und gleich­zei­tig umfas­sen­de Absi­che­rung zu gewähr­leis­ten.

Anbie­ter gezielt ver­glei­chen

War­um ein Ver­gleich der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung für Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten unver­zicht­bar ist

Die Ange­bo­te für Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­run­gen unter­schei­den sich nicht nur im Preis, son­dern auch in den ent­hal­te­nen Leis­tun­gen und Bedin­gun­gen. Ein geziel­ter Ver­gleich hilft Ihnen, die opti­ma­le Absi­che­rung zu fin­den und lang­fris­tig Kos­ten zu spa­ren.

Ein Ver­gleich der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­run­gen ist für Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten ein ent­schei­den­der Schritt, um den bes­ten Schutz zu einem fai­ren Preis zu erhal­ten. Stan­dard­ta­ri­fe wer­den der Kom­ple­xi­tät genos­sen­schaft­li­cher Immo­bi­li­en meist nicht gerecht. Nur ein geziel­ter Ver­gleich unter Berück­sich­ti­gung Ihrer spe­zi­fi­schen Anfor­de­run­gen ermög­licht es, die pas­sen­de Poli­ce zu fin­den – sowohl in Hin­blick auf die benö­tig­ten Leis­tun­gen als auch auf die wirt­schaft­li­che Trag­bar­keit.

Beson­ders wich­tig ist dabei, nicht nur die rei­nen Kos­ten zu betrach­ten, son­dern vor allem die ver­si­cher­ten Risi­ken und Deckungs­sum­men kri­tisch zu prü­fen. Vie­le ver­meint­lich güns­ti­ge Tari­fe wei­sen Leis­tungs­lü­cken auf, die im Scha­dens­fall erheb­li­che finan­zi­el­le Fol­gen nach sich zie­hen kön­nen. Ach­ten Sie im Ver­gleich dar­auf, ob Zusatz­bau­stei­ne wie der Schutz gegen Ele­men­tar­schä­den, Glas­bruch, Van­da­lis­mus oder Miet­aus­fall ent­hal­ten oder optio­nal zubuch­bar sind.

Eben­so ent­schei­dend ist die Scha­dens­ab­wick­lung: Wie schnell und zuver­läs­sig regu­liert der Ver­si­che­rer im Ernst­fall? Bewer­tun­gen und Erfah­rungs­be­rich­te ande­rer Genos­sen­schaf­ten bie­ten hier wert­vol­le Ein­bli­cke.

Nut­zen Sie die Mög­lich­keit eines indi­vi­du­el­len Ver­gleichs und for­dern Sie gezielt Ange­bo­te an, die auf die Grö­ße und die Beson­der­hei­ten Ihres Immo­bi­li­en­be­stands zuge­schnit­ten sind. So stel­len Sie sicher, dass Ihre Genos­sen­schaft nicht nur heu­te, son­dern auch in Zukunft opti­mal abge­si­chert ist.

Gebäu­de­ver­si­che­rung ver­glei­chen

Mehr Sicher­heit durch ergän­zen­de Absi­che­run­gen

Wel­che zusätz­li­chen Ver­si­che­run­gen sind für Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten sinn­voll?

Mit einer Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung sichern Sie nur einen Teil Ihrer Risi­ken ab. Um Ihre Genos­sen­schaft ganz­heit­lich zu schüt­zen, soll­ten Sie ergän­zen­de Ver­si­che­run­gen in Betracht zie­hen, die Haf­tungs­ri­si­ken, Rechts­strei­tig­kei­ten und Ver­wal­tungs­auf­ga­ben zuver­läs­sig abde­cken.

Fir­men­rechts­schutz

Bronzefarbene Justitia-Figur mit Waage und verbundenen Augen vor hellem Hintergrund – Symbol für Gerechtigkeit im Rechtswesen

Rechts­strei­tig­kei­ten mit Mie­tern, Hand­werks­be­trie­ben oder Dienst­leis­tern kön­nen schnell teu­er wer­den. Die Fir­men­rechts­schutz­ver­si­che­rung über­nimmt Anwalts- und Gerichts­kos­ten und bie­tet zusätz­lich eine recht­li­che Bera­tung. So blei­ben Ihre finan­zi­el­len Res­sour­cen geschont und Sie kön­nen Kon­flik­te pro­fes­sio­nell klä­ren las­sen.

Haus- und Grund­be­sit­zer­haft­pflicht

Paar steht vor dem Hauseingang eines Stadthauses und blickt sich lächelnd an

Ein Sturz auf ver­eis­tem Geh­weg oder her­ab­fal­len­de Dach­zie­gel – schnell kön­nen Drit­te auf Scha­dens­er­satz kla­gen. Die­se Ver­si­che­rung schützt Ihre Genos­sen­schaft vor hohen Haf­tungs­for­de­run­gen und über­nimmt die Kos­ten bei Per­so­nen- oder Sach­schä­den, die auf Ihrem Grund­stück ent­ste­hen. Ein Muss für jedes Immo­bi­li­en­port­fo­lio.

Haus­ver­wal­ter-Ver­si­che­run­gen

Nachdenklicher Hausverwalter am Schreibtisch vor dem Laptop mit Unterlagen und Kaffeetasse

Ein auf Ihre Haus­ver­wal­tung abge­stimm­tes Ver­si­che­rungs­pa­ket ent­las­tet Sie von auf­wen­di­gen Ein­zel­ver­trä­gen. Die­se Kon­zep­te bie­ten kom­bi­nier­ten Schutz für Ver­wal­tungs­tä­tig­kei­ten, Ver­mö­gens­schä­den und spe­zi­el­le Haf­tungs­ri­si­ken. So sind Sie rund­um abge­si­chert und kön­nen sich voll auf die Ver­wal­tung Ihrer Immo­bi­li­en kon­zen­trie­ren.

Risi­ken erken­nen, Schutz opti­mie­ren

War­um regel­mä­ßi­ges Risi­ko­ma­nage­ment für Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten ent­schei­dend ist

Ein ein­mal abge­schlos­se­ner Ver­si­che­rungs­ver­trag bie­tet kei­ne dau­er­haf­te Sicher­heit. Ver­än­der­te Rah­men­be­din­gun­gen, neue gesetz­li­che Vor­ga­ben oder bau­li­che Anpas­sun­gen kön­nen den Ver­si­che­rungs­schutz lücken­haft machen. Regel­mä­ßi­ges Risi­ko­ma­nage­ment ist daher uner­läss­lich, um den Schutz Ihrer Genos­sen­schaft stets aktu­ell zu hal­ten.

Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten unter­lie­gen einem stän­di­gen Wan­del: Sanie­run­gen, Erwei­te­run­gen des Immo­bi­li­en­be­stands oder Ver­än­de­run­gen in der Mit­glie­der­struk­tur sind kei­ne Sel­ten­heit. Die­se Dyna­mik beein­flusst direkt das Risi­ko­pro­fil Ihrer Genos­sen­schaft. Ein ver­al­te­ter Ver­si­che­rungs­ver­trag kann im Scha­dens­fall zu erheb­li­chen finan­zi­el­len Belas­tun­gen füh­ren, wenn neue Risi­ken nicht abge­deckt sind oder die Ver­si­che­rungs­sum­me nicht mehr dem aktu­el­len Wert ent­spricht.

Ein effek­ti­ves Risi­ko­ma­nage­ment umfasst daher:

  • Regel­mä­ßi­ge Über­prü­fung der Ver­si­che­rungs­po­li­cen: Min­des­tens ein­mal jähr­lich soll­ten alle Ver­trä­ge auf Aktua­li­tät und Voll­stän­dig­keit geprüft wer­den.

  • Anpas­sung an gesetz­li­che Ände­run­gen: Neue Vor­schrif­ten kön­nen zusätz­li­che Absi­che­run­gen erfor­der­lich machen.

  • Berück­sich­ti­gung bau­li­cher Ver­än­de­run­gen: Umbau­ten oder Erwei­te­run­gen müs­sen in den Ver­si­che­rungs­schutz inte­griert wer­den.

Durch pro­ak­ti­ves Risi­ko­ma­nage­ment stel­len Sie sicher, dass Ihre Genos­sen­schaft jeder­zeit opti­mal abge­si­chert ist und ver­mei­den unan­ge­neh­me Über­ra­schun­gen im Scha­dens­fall.

Aus der Pra­xis ler­nen

Typi­sche Scha­den­fäl­le bei Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten und deren Aus­wir­kun­gen

Scha­den­fäl­le sind nicht nur theo­re­ti­sche Risi­ken – sie pas­sie­ren täg­lich und kön­nen erheb­li­che finan­zi­el­le Fol­gen haben. Anhand rea­ler Bei­spie­le zei­gen wir, wel­che Schä­den auf­tre­ten kön­nen und wie eine pas­sen­de Ver­si­che­rungs­lö­sung Ihre Genos­sen­schaft schützt.

Die Pra­xis zeigt, dass Scha­den­fäl­le viel­fäl­tig und oft uner­war­tet auf­tre­ten:

  • Was­ser­schä­den: Ein geplatz­tes Rohr in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus führ­te zu einem Scha­den von über 25.000 €. Die schnel­le Regu­lie­rung durch die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung ver­hin­der­te grö­ße­re finan­zi­el­le Belas­tun­gen für die Genos­sen­schaft.

  • Sturm­schä­den: Ein hef­ti­ger Sturm deck­te das Dach eines Gebäu­des ab. Die Repa­ra­tur­kos­ten belie­fen sich auf 18.000 €. Dank einer umfas­sen­den Ver­si­che­rungs­po­li­ce wur­den die Kos­ten voll­stän­dig über­nom­men.

  • Brand­schä­den: Ein tech­ni­scher Defekt ver­ur­sach­te einen Brand in einer Küche, der das gesam­te Gebäu­de unbe­wohn­bar mach­te. Die Sanie­rungs­kos­ten betru­gen 150.000 €. Die Ver­si­che­rung trug die Kos­ten, wodurch die Genos­sen­schaft vor einem finan­zi­el­len Desas­ter bewahrt wur­de.

Die­se Bei­spie­le ver­deut­li­chen die Not­wen­dig­keit eines umfas­sen­den Ver­si­che­rungs­schut­zes. Nur so kön­nen Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten sicher­stel­len, dass sie im Scha­dens­fall nicht allein auf den Kos­ten sit­zen blei­ben und die Wohn­qua­li­tät ihrer Mit­glie­der erhal­ten bleibt.

Häu­fi­ge Fra­gen ver­ständ­lich erklärt

Was Sie schon immer über die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung für Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten wis­sen woll­ten

Die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung für Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten wirft vie­le Fra­gen auf. Hier fin­den Sie Ant­wor­ten auf häu­fig gestell­te Fra­gen, die Ihnen hel­fen, den pas­sen­den Ver­si­che­rungs­schutz für Ihre Genos­sen­schaft zu fin­den.

Eine ver­bun­de­ne Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung kom­bi­niert meh­re­re Gefah­ren in einem Ver­trag, typi­scher­wei­se Feu­er, Lei­tungs­was­ser, Sturm und Hagel. Zusätz­li­che Risi­ken wie Ele­men­tar­schä­den kön­nen durch Erwei­te­run­gen abge­deckt wer­den.

In der Regel sind Gara­gen, Car­ports und Gar­ten­häu­ser bis zu einer bestimm­ten Grö­ße auto­ma­tisch mit­ver­si­chert. Bei grö­ße­ren oder spe­zi­el­len Neben­ge­bäu­den soll­te eine indi­vi­du­el­le Prü­fung erfol­gen.

Unter­ver­si­che­rung liegt vor, wenn die Ver­si­che­rungs­sum­me nied­ri­ger ist als der tat­säch­li­che Wert des Gebäu­des. Im Scha­dens­fall kann dies zu einer antei­li­gen Kür­zung der Ent­schä­di­gung füh­ren. Eine regel­mä­ßi­ge Über­prü­fung und Anpas­sung der Ver­si­che­rungs­sum­me hilft, Unter­ver­si­che­rung zu ver­mei­den.

Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen sind nicht immer auto­ma­tisch im Ver­si­che­rungs­schutz ent­hal­ten. Es emp­fiehlt sich, die­se expli­zit in den Ver­trag auf­zu­neh­men oder eine sepa­ra­te Elek­tro­nik­ver­si­che­rung abzu­schlie­ßen.

Bei einem Eigen­tü­mer­wech­sel geht die bestehen­de Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung auf den neu­en Eigen­tü­mer über. Der neue Eigen­tü­mer hat jedoch das Recht, den Ver­trag inner­halb eines Monats nach Ein­tra­gung im Grund­buch zu kün­di­gen.

Schä­den durch Van­da­lis­mus sind nicht stan­dard­mä­ßig abge­deckt. Eini­ge Ver­si­che­rer bie­ten jedoch Zusatz­bau­stei­ne an, die Van­da­lis­mus­schä­den ein­schlie­ßen. Eine indi­vi­du­el­le Bera­tung ist hier emp­feh­lens­wert.

Ja, vie­le Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­run­gen bie­ten einen Miet­aus­fall-Schutz an, der greift, wenn Woh­nun­gen auf­grund eines ver­si­cher­ten Scha­dens vor­über­ge­hend nicht ver­mie­tet wer­den kön­nen.

Die Bau­art­klas­se beein­flusst das Risi­ko und somit die Prä­mi­en­hö­he. Mas­siv gebau­te Häu­ser mit har­ter Beda­chung gel­ten als risi­ko­är­mer und füh­ren zu nied­ri­ge­ren Prä­mi­en im Ver­gleich zu Fach­werk­häu­sern oder Gebäu­den mit wei­cher Beda­chung.

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Ele­men­tar­ver­si­che­rung

Stark­re­gen, Über­schwem­mung, Erd­rutsch – Natur­ka­ta­stro­phen neh­men zu und kön­nen hohe Schä­den ver­ur­sa­chen. Eine Ele­men­tar­ver­si­che­rung schützt Ihre Immo­bi­li­en vor den finan­zi­el­len Fol­gen sol­cher Ereig­nis­se. Beson­ders für gefähr­de­te Lagen ist die­ser Schutz heu­te wich­ti­ger denn je.

Reihen moderner Wohnhäuser bei Nacht mit beleuchteten Fenstern in ruhiger Siedlung

Unbe­nann­te Gefah­ren

Man­che Risi­ken las­sen sich nicht kon­kret vor­her­sa­gen – genau dafür bie­tet die Absi­che­rung gegen unbe­nann­te Gefah­ren zusätz­li­chen Schutz. Die­se Poli­ce greift bei plötz­lich ein­tre­ten­den Schä­den, die nicht aus­drück­lich in der Grund­de­ckung benannt sind, etwa durch Van­da­lis­mus, Mate­ri­al­feh­ler oder unvor­her­ge­se­he­ne Betriebs­stö­run­gen.

Zusam­men­fas­sung

Die pas­sen­de Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung ist ein ent­schei­den­der Bau­stein, um die finan­zi­el­le Sta­bi­li­tät und den Wert­erhalt Ihrer Genos­sen­schaft zu sichern. Mit maß­ge­schnei­der­ten Lösun­gen schüt­zen Sie nicht nur Ihre Immo­bi­li­en, son­dern auch die Inter­es­sen Ihrer Mit­glie­der nach­hal­tig.

Eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung schützt vor den finan­zi­el­len Fol­gen von Schä­den durch Feu­er, Lei­tungs­was­ser, Sturm, Hagel und vie­le wei­te­re Risi­ken. Ergän­zen­de Bau­stei­ne wie die Ele­men­tar­ver­si­che­rung oder der Schutz vor unbe­nann­ten Gefah­ren sind heu­te wich­ti­ger denn je, um auch gegen zuneh­men­de Natur­ka­ta­stro­phen und unvor­her­seh­ba­re Schä­den gewapp­net zu sein.

Die Kos­ten einer sol­chen Absi­che­rung rich­ten sich nach den indi­vi­du­el­len Gege­ben­hei­ten Ihrer Genos­sen­schaft, der Grö­ße und dem Wert der Immo­bi­li­en sowie dem gewähl­ten Leis­tungs­um­fang. Ein indi­vi­du­el­ler Ver­gleich meh­re­rer Ange­bo­te hilft, die opti­ma­le Balan­ce zwi­schen Kos­ten und Ver­si­che­rungs­schutz zu fin­den.

Nut­zen Sie unse­re per­sön­li­che Bera­tung, um den bes­ten Schutz für Ihre Genos­sen­schaft zu erhal­ten – umfas­send, bedarfs­ge­recht und zukunfts­si­cher.

häu­fi­ge Fra­gen

Nein, eine gesetz­li­che Pflicht besteht nicht. Den­noch ver­lan­gen Ban­ken bei finan­zier­ten Immo­bi­li­en meist eine ent­spre­chen­de Absi­che­rung. Zudem ist sie drin­gend zu emp­feh­len, um Haf­tungs­ri­si­ken und finan­zi­el­le Schä­den im Scha­dens­fall zu ver­mei­den.

Eine gesetz­li­che Ver­si­che­rungs­pflicht gibt es nur in weni­gen Fäl­len, zum Bei­spiel bei bestimm­ten öffent­lich geför­der­ten Immo­bi­li­en­pro­jek­ten. Häu­fig wird jedoch durch Kre­dit­in­sti­tu­te im Rah­men der Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung der Abschluss einer Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung vor­ge­schrie­ben.

Für pri­va­te Eigen­tü­mer kann das sinn­voll sein. Bei Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaf­ten ist dies jedoch meist nicht rele­vant, da die Genos­sen­schaft nur für das Gebäu­de, nicht aber für den Haus­rat der Mit­glie­der ver­ant­wort­lich ist. Hier soll­te der Fokus auf einem leis­tungs­star­ken Gebäu­de­schutz lie­gen.

Die Kos­ten vari­ie­ren je nach Lage, Bau­jahr, Bau­art, Grö­ße des Gebäu­des und gewähl­tem Leis­tungs­um­fang. Für ein durch­schnitt­li­ches Mehr­fa­mi­li­en­haus lie­gen die jähr­li­chen Bei­trä­ge meist zwi­schen 1.500 € und 5.000 €. Eine genaue Kal­ku­la­ti­on erfor­dert eine indi­vi­du­el­le Risi­ko­ana­ly­se.