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Alters­vorsorge Selbstständige | Was ist zu beachten

Alters­vorsorge für Selbstständige - die Rentenversicherungspflicht für Freiberufler und Selbstständige (AVP)

“Leute, macht´s langsam, wir haben es eilig!”

Die Bundesregierung hat sich den Kampf gegen die Altersarmut auf die Fahnen geschrieben. Die Umsetzung dessen trifft nun wahrscheinlich auch Freiberufler und Selbstständige. Allerdings muss vor “Schnellschüssen” gewarnt werden. Ohne vernünftige, unabhängige und fundierte Beratung laufen Sie Gefahr jetzt etwas abzuschließen, was Ihnen am Ende nichts nützt und Sie vor allen Dingen nicht wieder entlässt. Bevor Sie sich jetzt fest binden, berate ich Sie gerne kompetent und unabhängig bei Ihnen zu Hause, per Videokonferenz oder am Telefon. 

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Sie als Freiberufler oder Selbstständiger wissen, dass das auch bedeutet sich selbst um seine Alters­vorsorge kümmern zu müssen. Aber man kann nicht auf jedem Gebiet ein Experte sein und darum haben Sie mich. Ich kümmere mich darum Ihre finanzielle Situation im Alter zu sichern und bin für Ihre Fragen jederzeit da. Im Folgenden habe ich Ihnen die wichtigsten Informationen zusammengestellt und die wichtigsten Fragen kurz erläutert. Mehr erfahren Sie auch auf der Seite Alters­vorsorge für Selbstständige.

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Nach dem Beschluss der Grundrente durch das Bundeskabinett im Februar 2020 hat die Bundesregierung einen weiteren Punkt im Koalitionsvertrag erledigt. Laut Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) soll die GrundrenteSelbstständige, Freiberufler, Altersvorsorge, Pflicht zur Altersvorsorge, Rentenversicherungspflicht ab 2021 in die Umsetzung gehen. Als nächster Punkt im Kampf gegen Altersarmut steht nun die Rentenvorsorgepflicht für Selbstständige auf der Agenda. Doch wann wird die Rentenversicherungspflicht für Selbstständige kommen? Gibt es eine Möglichkeit, der Alters­vorsorgepflicht für Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung zu "entkommen"? 

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Warum soll die Alters­vorsorgepflicht für Selbstständige eingeführt werden?

In Deutschland besteht bisher - im Unterschied zu fast allen OECD-Ländern - keine gesetzliche Verpflichtung für selbstständig tätige Per­sonen, für das Alter vorzusorgen. Aus dem Alterssicherungsbericht aus dem Jahr 2016 geht hervor, dass 3,7% der ehemals Selbstständigen eine Grundsicherung erhalten. Das hört sich im ersten Moment gering an, aber dieser Anteil ist fast doppelt so hoch wie bei ehemaligen Arbeitnehmer! Ferner geht das Arbeitsministerium davon aus, dass 3/4 der Selbstständigen (drei von vier Millionen) nicht für die Rente vorgesorgt haben. Ob es tatsächlich 3 Mio. sind oder weniger, lasse ich dahingestellt. Aber es sind in meinen Augen viel zu viele, welche zu wenig für das Alter vorsorgen. Aus vielen Gesprächen liegt es hier nicht daran, dass kein Geld vorhanden ist, um für das Alter vorzusorgen. Sondern es wird eher unterschätzt, welchen monatlichen Beitrag für die Alters­vorsorge auf die Seite gelegt werden müsste, um den aufgebauten Standard im Rentenalter halten zu können. Das Thema Alters­vorsorge wird gerne auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Wann kommt die Rentenversicherungspflicht für Selbstständige?

Dies ist leider nicht so einfach zu beantworten. Durch den Beschluss der Grundrente kann es nicht mehr allzu lange dauern. Es ist anzunehmen, dass die nächste Rentenbaustelle im Koalitionsvertrag "Alters­vorsorgepflicht für Selbstständige" noch im Jahr 2020 auf den Weg gebracht werden soll. (Durch die aktuelle Corona Pandemie wird sich dies auf 2021 verschieben, die Umsetzung und die daraus resultierende Pflicht wird sich noch wahrscheinlich bis 2023 / 2024 verzögern). Warten Sie aber nicht zulange, fordern Sie jetzt eine Beratung an.

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Wer fällt unter den vorsorgepflichtigen Per­sonenkreis?

Stand jetzt sollen alle Selbstständigen und Freiberufler verpflichtet sein, für das Alter vorzusorgen. Ausgenommen hiervon sind z.B. Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten u.a., welche in den berufsständischen Versorgungswerke versichert sind. Ebenso alle RV pflichtversicherten Künstler und Publizisten über das Künstlersozialversicherungsgesetz. 

Wie hoch werden voraussichtlich die Beiträge für die Rentenversicherungspflicht sein? 

Nach aktuellem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass dieser sich auf 18,6% vom Einkommen (Gewinn) aus selbstständiger Tätigkeit bemessen wird. Dies wäre dann analog zum Beitrag für die gesetzliche Rentenversicherung als Arbeitnehmer (inkl. AG-Anteil). Wenn dies so entschieden werden sollte, wäre meiner Meinung nach auch sinnvoll, hier die Beitragsbemessungsgrenze der GRV zugrunde zu legen. 

Sobald die allgemeine Rentenversicherungspflicht für Selbstständige - wie bereits im Koalitionsvertrag festgehalten - eingeführt wird, müssen Sie als Selbstständiger oder Freiberufler nachweisen, dass Sie einen dem Gesetz entsprechenden Alters­vorsorgevertrag haben. Somit können Sie die "Opt-out"-Option nutzen und müssen nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlen. 

Welche Merkmale muss der Alters­vorsorgevertrag haben?

Stand der Dinge ist aktuell, das Selbständige selbst entscheiden sollen, wie genau die Alters­vorsorge betrieben wird. Sie haben weiterhin die Möglichkeit, nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen zu müssen, wenn Sie einen privaten Vertrag für Ihre Rente nachweisen können. Dieser soll aber gewisse Voraussetzungen erfüllen: 

  • nicht vererbbar
  • nicht übertragbar
  • nicht beleihbar
  • nicht veräußerbar
  • nicht kapitalisierbar

Somit ist diese Absicherung rein auf Rentenleistung gerichtet. Dies erfüllt zum heutigen Tag die Rürup - Rente oder auch Basisrente. Dies würde auch noch Sinn ergeben, da neben der Rürup Rente auch die gesetzliche Rentenversicherung und verschiedene Versorgungswerke die Basisversorgung (1. Schicht) im deutschen Alters­vorsorgesystem darstellen. Die Beiträge zu Ihrer Rürup-Rente können Sie steuerlich absetzen - im Jahr 2020 zu 90 Prozent und danach jährlich in Zwei-Prozent-Schritten steigend. Ab 2025 können die Beiträge dann voll geltend gemacht werden.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, inwiefern Sie von der Rentenversicherungspflicht als Selbstständiger oder Freiberufler betroffen sind oder Sie jetzt handeln wollen, so nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Als Ver­sicherungs­makler in Ihrer Nähe stehe ich Ihnen mit Rat und Tat zum Thema Alters­vorsorge für Selbstständige zur Verfügung. 

Denn eines ist sicher: die Rentenversicherungspflicht für Selbstständige wird eingeführt und dann gibt es 2 Möglichkeiten zu wählen um nicht in die GRV einzahlen zu müssen. Entweder Sie haben bereits eine private Alters­vorsorge als Selbstständiger abgeschlossen (und hier dürfte auch eine Basisrente laufen), somit können Sie die "Opt-out" nutzen oder Sie haben noch nichts für die private Alters­vorsorge gemacht, dann können Sie noch eine abschließen und somit der gesetzlichen Rentenversicherung entfliehen. 

(Stand 02/2020)

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