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Krankentagegeld Ratgeber | Vergleich & Rechner

Krankentagegeld - der Schutz vor Einkommensausfall

Wenn Sie länger als sechs Wochen krank sind, zahlt Ihr Arbeitgeber kein Gehalt mehr. Danach gibt es nur noch Geld von der Krankenkasse - 70 Prozent des Bruttogehalts, aber höchstens 90 Prozent vom letzten Nettolohn und maximal 109,38 Euro (Wert 2020) je Krankheitstag. Bei längerer Erkrankung können Sie deshalb finanziell ins Schwimmen kommen.

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Unternehmer dagegen haben keinen Anspruch auf dieses Krankengeld. Sind sie krank, fällt ihr Einkommen weg. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger an, kann das schnell existenzbedrohend werden. Insbesondere da die Fixkosten weiterhin anfallen und dem kein Einkommen gegenübersteht. Um dem vorzubeugen, können sie eine Krankentagegeldversicherung bei einem privaten Versicherer abschließen. In der Regel nach sechs Wochen bekommen sie dann den versicherten Betrag ausgezahlt.

Die Höhe Ihres Krankentagegeldes 

Das Krankentagegeld schützt Sie vor Einkommensausfall bei Krankheit. Das ist besonders wichtig, wenn Sie eine Familie versorgen oder Kredite abtragen müssen. Die Höhe Ihres Krankengeldanspruchs vereinbaren Sie individuell. Der Versicherer springt ein, sobald die Lohnzahlung Ihres Arbeitgebers endet, also ab der siebten Krankheitswoche. Besonders günstige Beiträge sichern Sie sich mit einer längeren Karenzzeit - das ist der Zeitraum nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, in dem noch kein Anspruch auf Krankentagegeld besteht.

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Unterschied Krankengeld, Krankentagegeld und Krankenhaustagegeld 

Oftmals herrscht bei Selbstständigen und Angestellten Unkenntnis darüber, welche Unterschiede sich hinter den Begriffen Krankengeld, Krankentagegeld oder Krankenhaustagegeld verbergen.

Krankengeld und Krankentagegeld gleichen einen Verdienstausfall im Krankheitsfall aus. Im Unterschied zum Krankengeld jedoch, das nur Mitglieder der gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung bei einer Krankheit erhalten, die länger als sechs Wochen andauert, muss jeder selbst über einen privaten Versicherer eine Krankentagegeldversicherung abschließen. Diese springt ein, sobald die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, oder im Fall von Selbstständigen in der Regel ebenfalls nach sechs Wochen, ausläuft. Der Arzt muss eine Bestätigung über die Arbeitsunfähigkeit ausstellen und diese muss dem Versicherer vorgelegt werden.

Das Krankenhaustagegeld dagegen leistet je nach Tarif mit unterschiedlichen Erstattungen für die Unterbringung im Krankenhaus. 

Für Fragen stehe ich Ihnen als unabhängiger Ver­sicherungs­makler gerne zur Verfügung. 

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Krankengeld berechnen - wie hoch ist Ihre Lücke bei Krankheit?

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FAQ Krankentagegeld

Wie lange erhalte ich Krankengeld?

Die Zahlung von Krankengeld erfolgt maximal über 72 Wochen hinweg, hiernach sind Sie auf andere Ersatzleistungen angewiesen. Zusammen mit den sechs Wochen Lohnfortzahlung des Arbeitgebers erhalten Sie 78 Wochen Leistungen während Ihrer Krankheit.

Der Gesetzgeber begrenzt die Leistungen innerhalb der 78 Wochen allerdings auf drei Jahre. Bei einer schwerwiegenden Erkrankung ist es möglich, dass bereits nach einem guten Kalenderjahr der komplette Anspruch auf gesetzliches Krankengeld für mehr als eineinhalb Jahre erlischt. Mit dem Abschluss einer privaten Versicherung über Krankentagegeld lassen sich Höhe des Geldes und Laufzeit des Vertrags flexibel gestalten.

Ab wann gibt es Krankengeld?

Krankengeld als gesetzliche Leistung erhalten Sie frühstens ab der siebten Woche einer Erkrankung. Bis zu diesem Zeitpunkt übernimmt der Arbeitgeber Ihre Lohnfortzahlung. Für den Anspruch ist wichtig, dass Sie durchgängig krankgeschrieben waren. Sie können nicht mit der gleichen Erkrankung die sechs Wochen Lohnfortzahlung des Arbeitgebers „sammeln”, falls sich diese über einige Monate hinweg erstreckt.

Wie hoch ist Krankengeld?

Seitens des Gesetzgebers wird Krankengeld auf 70 Prozent Ihres Bruttoeinkommens angesetzt. Maximal darf die Auszahlung bei 90 Prozent Ihres letzten Nettolohns liegen. Der Betrag wird außerdem noch um Ihren Arbeitnehmeranteil der gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung gekürzt.

Sie haben somit auf jeden Fall eine Finanzierungslücke im Alltag, wenn Sie über einen längeren Zeitraum krankgeschrieben sind. Durch den privaten Abschluss einer Versicherung können Sie diese Lücke gezielt schließen. Sie können sich auch bewusst für eine höhere Auszahlung entscheiden, um Zusatzkosten für Behandlungen und Medikamente abzudecken.

Wie berechnet man das Krankengeld?

Ihren Anspruch auf gesetzliches Krankengeld können Sie selbst berechnen. Hierfür müssen Sie lediglich wissen, welche Abzüge Sie von Ihrem Bruttolohn haben, damit Sie die oben genannten Vorgaben einhalten.

Ein Rechenbeispiel hierzu: Falls Sie 2.800 Euro monatlich brutto verdienen, wären 70 Prozent hiervon 1.960 Euro. Je nach Zusatzbeiträgen Ihrer gesetzlichen Krankenkasse reduziert sich der Betrag durch die Abzüge des Arbeitnehmeranteils noch einmal erheblich, so dass circa 1.800 Euro übrig bleiben. Je nach Steuerklasse, der Zahlung von Kirchensteuer und dürften die monatlichen Nettobezüge bei 1.900 Euro liegen. Hiervon 90 Prozent wäre ein Betrag von 1.710 Euro. Sie bekommen stets den niedrigeren der beiden berechneten Werte als Krankengeld ausgezahlt, im konkreten Fall also 1.710 Euro.

Was ist Krankentagegeld?

Mit dem Krankentagegeld einer Versicherungen in Deutschland wählen Sie einen sinnvollen Zusatzschutz für die Absicherung einer Krankheit aus. Wie der Name es sagt, wird die finanzielle Leistung täglich erbracht. Sobald die siebte Woche Ihrer Krankheit beginnt und die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers aussetzt, erhalten Sie täglich den festgelegten Eurobetrag durch die Krankentagegeldversicherung Ihres Versicherers.Die Höhe für das Krankentagegeld legen Sie selbst durch den abgeschlossenen Tarif fest. Es gibt lediglich eine Obergrenze, die alle Versicherungen befolgen. Bezogen auf Ihr Nettoeinkommen der letzten zwölf Monate darf das Krankentagegeld nicht höher sein als der Tagessatz, den Sie als Nettoeinkommen verdient hätten. Ein großer Vorteil: Aktuell wird Krankentagegeld in Deutschland steuerfrei ausgezahlt.

Wie lange wird Krankentagegeld bezahlt?

Im Unterschied zum gesetzlichen System ist keine Frist vorgesehen, bis wann Krankentagegeld gezahlt wird. Die Regelung der 78 Wochen innerhalb von drei Jahren des gesetzlichen Systems ist nicht gegeben. Dies ist ein wesentlicher Vorteil, der Versicherten bei einer sehr langen Erkrankung große finanzielle Sicherheit gibt.Wichtig ist alleine, dass die zu Beginn festgestellte Erkrankung über den gesamten Zeitraum hinweg vorliegt. Wie lange dies ist und wann eine Genesung erfolgt, hat Ihr behandelnder Arzt festzulegen. Beachten Sie, dass es einen Unterschied zu Krankenhaustagegeld gibt. Dieses wird täglich alleine während eines stationären Aufenthaltes gezahlt.

Ist eine Krankentagegeldversicherung sinnvoll?

Die Absicherung von Krankentagegeld ist in den meisten Erwerbstätigen in Deutschland zu empfehlen. Dies gilt ganz besonders für Selbstständige und Freiberufler, die im Krankheitsfall nicht mit einer Fortzahlung vom Arbeitgeber oder hohen Leistungen aus dem gesetzlichen System rechnen dürfen.Auch für Arbeitnehmer lohnt der Abschluss. Leider kann niemand ausschließen, dass im Laufe des Lebens eine schwerwiegende Erkrankung die eigene Arbeitsfähigkeit erheblich einschränkt. Die zeitliche Einschränkung des Gesetzgebers kann zu einem existenziellen Problem werden. Durch die freie Ausgestaltung von Tarifen über ein Krankentagegeld sind Sie bestens auf diese Situation vorbereitet.

Auf was muss ich beim Abschluss einer Krankentagegeldversicherung achten?

Eine angemessene Leistungshöhe pro Tag ist der wichtigste Aspekt, den Sie beim Vertragsabschluss bedenken sollten. Auch Rahmenwerte wie eine möglichst kurze Wartezeit zu Vertragsbeginn und wenige Vorerkrankungen sind für einen guten Vertragsabschluss relevant. Wenn es um die Absicherung Ihrer Gesundheit geht, sollten Sie kein Risiko bei der falschen Vertragswahl eingehen. Hier stehe ich Ihnen als unabhängiger Makler zur Seite. Gerne prüfe ich den individuelle Bedarf und führe die genannten Berechnungen durch, um zu zeigen, was Sie vom gesetzlichen System im Krankheitsfall erwarten dürfen.


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