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Berufsunfähigkeitsversicherung: So sichern Sie Ihre Arbeitskraft richtig ab

 

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Ihre Arbeitskraft ist ein wertvolles Gut, um Ihr Leben sicher zu gestalten und sich auf einen solide finanzierten Lebensabend zu freuen. Durch Unfälle oder schwere Erkrankungen scheidet circa jede vierte Bundesbürger jedoch frühzeitig aus dem Berufsleben aus.

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Die finanziellen Folgen sind in den meisten Fällen verheerend und sorgen jetzt und im Rentenalter für erhebliche Einschränkungen. Mit einer individuellen Absicherung durch eine Berufs­unfähig­keitsversicherung (BU) schließen Sie als Erwerbstätiger eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt ab.

Inhalt:

Weshalb überhaupt eine BU-Versicherung?

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Das Arbeitsleben ist hart und lang, Ausfälle durch Krankheit lassen sich nicht verhindern. Manchmal sind Erkrankungen oder die Folgen von Unfällen so gravierend, dass keine Rückkehr mehr ins Erwerbsleben möglich ist. Dies kann temporär gelten, in vielen Fällen liegt jedoch ein dauerhaftes Ausscheiden aus dem Berufsleben vor.

Früher war es vor allem der körperliche Verschleiß von Rücken oder Gelenken, der in physisch harten Jobs für ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben sorgte. Über die letzten 20 Jahre haben psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout als Ursache einer BU erheblich aufgeholt. Dies bedeutet, Erwerbstätige aller Branchen sind potenziell vom Risiko bedroht, aus dem Arbeitsleben auszuscheiden – mit allen finanziellen Folgen.

Für wen ist eine Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll?

Eine Berufs­unfähig­keitsversicherung ist für jeden sinnvoll, da es vom Staat keine Ersatzleistungen bei einer Berufs­unfähig­keit gibt, sondern lediglich eine Erwerbsminderungsrente. Diese erreicht maximal circa ein Drittel Ihres bisherigen Monatslohns und wird in diesem Umfang auch nur gewährt, wenn Sie maximal drei Stunden pro Tag am Erwerbsleben teilnehmen könnten. Bei einer Arbeitsfähigkeit von mehr als sechs Stunden gibt es überhaupt keine staatliche Leistung. Hierbei spielt keine Rolle, ob es um Ihren zuletzt ausgeübten Job geht.

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Das Risiko einer Berufs­unfähig­keit abzusichern, ist deshalb für jeden Arbeitnehmer und Selbstständigen in Deutschland anzuraten. Nur hierdurch lassen sich die extremen, finanziellen Folgen vermeiden, die bei einem fehlenden Versicherungsschutz drohen. Bedenken Sie, dass Sie während Ihrer Phase der BU auch keine Rentenbeiträge mehr wie gewohnt einzahlen. Für viele Betroffene ist das Ausscheiden aus dem Erwerbsleben deshalb der direkte Weg in die Altersarmut.

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Was ist der genaue Leistungsumfang einer BU-Versicherung?

Eine Berufs­unfähig­keitsversicherung sichert Ihnen im Leistungsfall eine monatliche BU-Rente zu. Berufsunfähigkeitsversicherung Kempten, Berufsunfähigkeitsversicherung Memmingen, Berufsunfähigkeitsversicherung vergleich, Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll, Berufsunfähigkeitsversicherung richtig beantragenHierbei ist es branchenüblich, bereits ab einem Unfähigkeitsgrad von 50 Prozent die vereinbarte BU-Rente in voller Höhe auszuzahlen. Diese Leistungshöhe lässt sich außerdem individuell festlegen, damit der BU-Schutz tatsächlich Ihrem gewohnten Lebensstandard und Ihren finanziellen Bedürfnissen entspricht.


Unterschiede in den Leistungen stecken bei BU-Tarifen sonst häufig im Detail. Dies gilt für die rückwirkende Gewähr von Leistungen oder eine frühzeitige Leistungsgewähr, beispielsweise falls nur wenige Wochen oder Monate einer Reha-Phase anstehen. Hier ist es wichtig, sich im Vorfeld unabhängig beraten zu lassen und den individuell besten Versicherungstarif zu finden.

Wie hoch sollte die BU-Rente sein?

Um eine angemessene Höhe der Berufs­unfähig­keitsrente zu ermitteln, ist Ihre Versorgungslücke zu bestimmen. Als Experte klären ich für Sie ab, mit welchen Leistungen Sie staatlich oder durch andere Versorgungswerke bei einer BU rechnen dürfen. Dies stellen wir zu Ihrem aktuellen Gehalt und Ihrem Lebensstandard in Relation. Die hierbei entstehende Versorgungslücke ist eine wesentliche Grundlage für die Absicherung Ihrer Berufs­unfähig­keit.

Was die ideale Leistungshöhe anbelangt, gehen die Meinungen auseinander. Wir empfehlen eine Absicherung von mindestens 1000 € im Monat oder im Bereich von 60 bis 75 Prozent Ihres durchschnittlichen Monatsgehalts. Kinder, Studenten und Auszubildenden empfehlen wir, ebenso mindestens 1000 € im Monat als BU-Rente abzusichern (Je nach Gesellschaft wäre eine höhere Absicherung möglich). Schließlich soll die festgelegte BU-Rente in Euro über Jahre und Jahrzehnte hinweg Ihre Existenz sichern, was bei steigenden Lebenshaltungskosten mit jedem Jahr schwieriger wird. Lassen Sie sich beraten, was in Ihrem Fall eine sinnvolle Rentenhöhe ist.

Wie teuer ist die BU-Versicherung? Was kostet eine Berufs­unfähig­keitsversicherung?

Durch den individuellen Versicherungsschutz berechnen sich auch die Beiträge einzigartig. Hierbei fließen eine Fülle an Faktoren ein, die Ihre Lebensumstände auszeichnen. Hierzu gehören:

  • Ihr Alter als Versicherungsnehmer
  • Ihr aktueller Beruf mit seinen Risiken
  • Lebensrisiken wie Rauchen
  • Freizeitrisiken wie waghalsige Sportarten
  • Ihr aktueller Gesundheitszustand


Jede Versicherung gewichtet diese Faktoren jeweils etwas anders, wodurch auch eine sehr vielfältige Beitragsstruktur entsteht. Gerade deshalb ist der Vergleich bei der Berufs­unfähig­keitsversicherung so wichtig, damit Sie Ihre individuell benötigten Leistungen zu einem fair kalkulierten Beitrag erhalten.

Beratung und unabhängige Vergleichssoftware wichtig

So wichtig der Vergleich der BU-Tarife ist, so gut informiert sollen Sie für die Auswahl der Versicherung sein. Hierfür stehe ich Ihnen als erfahrene und unabhängiger Makler zur Seite. Die Absicherung der Berufs­unfähig­keit ist ein komplexes Vorhaben, bei dem sich automatisch viele Fragen ergeben. Hierauf gehe ich ein und zeige, was in Ihrer aktuellen Berufs- und Lebenssituation den besten BU-Schutz darstellt.

Für den rechnerischen Tarifvergleich vertraue ich auf unabhängige Vergleichssoftware namhafter Analysten, beispielsweise Franke & Bornberg. Dies gibt Ihnen die Sicherheit, dass eine neutrale und gewissenhafte Analyse anhand Ihrer Vorgaben stattfindet. Die Datenbanken aller Tarife sind hierbei stets auf dem neusten Stand und umfassen alle BU-Tarife, die wirklich für Sie infrage kommen. Ebenso kann ich hierbei auch bestehende Berufs­unfähig­keitsversicherungen analysieren und Ihnen eventuelle Schwachpunkte in Ihren Bedingungen aufzeigen. 

Risikovoranfrage & Co.: Die BU richtig beantragen!

Was vielen Versicherungslaien nicht bewusst ist: Die Versicherungen untereinander sind zentral vernetzt. Falls Sie selbst den Antrag bei einem Versicherer stellen und mit den Beiträgen nicht zufrieden sind, können Sie Ihren Antrag bei einem zweiten oder dritten Versicherer stellen. Diese wissen jedoch, dass es bereits zu einer ersten Antragsstellung gekommen ist, jedoch ohne Vertrag. Hieraus schließen die Versicherer schnell, dass es besondere Risiken gibt, was den Vertragsabschluss unwahrscheinlich macht.

Daher Empfehle ich Ihnen meine Arbeitsweise. Um für Sie die richtige Berufs­unfähig­keitsversicherung zu finden, benötige ich neben Ihren persönliche Angaben und Ab­si­che­rungs­wunsch, auch Ihre Krankenakte (Diese können Sie komplett sicher in Ihren digitalen Kundenordner - SIMPLR hochladen). Häufig werden sogenannte "Kleinigkeiten" bei der Antragsstellung vergessen anzugeben und dadurch hat der Versicherer im Leistungsfall die Möglichkeit, Ihren Vertrag aufgrund vorvertraglicher Anzeigepflichtsverletzung anzufechten.

Wenn Sie bereits eine Vorerkrankung haben, sei es durch einen Unfall, Allergie oder doch schwerwiegendere Erkrankungen wie Angina Pectoris, so ist eine anonymisierte Risikovoranfrage der beste Weg um die Versicherbarkeit zu prüfen. Hierbei werden alle Vota der angeschriebenen Gesellschaften von mir ausgewertet um Ihnen den besten Berufs­unfähig­keitsschutz zu besorgen. Vertrauen Sie daher auf eine anonyme Risikovoranfrage, die ich als unabhängiger Makler für Sie durchführe.

Nachversicherung Berufs­unfähig­keit

Wer seine berufliche Tätigkeit nicht mehr ausüben kann, steht häufig vor großen Problemen. In Familien ist der Ausfall eines Geldverdieners oft schon störend, - wenn es der Hauptverdiener ist, kann es existenziell werden, da es eine gesetzliche Berufs­unfähig­keitsversicherung nicht mehr gibt. Wer sich nicht privat gegen Berufs­unfähig­keit absichert, fällt oft schnell in Hartz4 und wird zum Sozialfall.

In der Familie trifft die Berufs­unfähig­keit nicht mehr einen nur selbst, sondern auch den Partner und die Kinder, die dann ebenfalls unter der Berufs­unfähig­keit leiden.

Wer eine Berufs­unfähig­keitsversicherung mit einer Nachversicherungsgarantie hat, kann bei Gründung einer Familie ggf. die monatliche BU-Rente aufstocken – ohne erneute Gesundheitsfragen zu beantworten. Häufig setzen Versicherungsgesellschaften dafür aber enge Fristen, hier sollte man genau in den Vertrag schauen, sich beraten lassen.

Wer bei Gründung einer Familie noch keine Berufs­unfähig­keitsversicherung hat, sollte spätestens dann eine abschließen, um die finanzielle Versorgung der Familie sicherzustellen, auch wenn ein Verdiener seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Oft kommt das schneller als man denkt. Mehr als ein Fünftel aller Deutschen arbeitet z.B. nicht bis zum Renteneintrittsalter, sondern muss krankheitsbedingt vorher aufhören. Psychische Erkranken machen einen Großteil der Krankheitsfälle aus. Auch bei denen, die lange geglaubt haben, das kann sie nie betreffen.

Burnout und Depression kommt häufig unverhofft oder durch neue Lebenssituationen/Schicksalsschläge, die man nicht planen kann. Wer sich dann in der Sicherheit des Bezugs einer Berufs­unfähig­keitsrente in Ruhe der Genesung widmen kann, ist auf der sicheren Seite.

Arbeitslosengeld und Krankengeld hören nach 1 bis 1,5 Jahren häufig auf und Berufsunfähige fallen dann in ein tiefes Loch, werden zum Sozialfall. Und damit oft die ganze Familie. Wer mit einer Berufs­unfähig­keitsversicherung vorsorgt, ist davor geschützt.

Berufs­unfähig­keitsversicherung – wer sich früh mit der Nachversicherung auseinandersetzt, kann Geld sparen

Wer noch jung ist, sollte genug Zeit für einen Blick in den Vertrag der eigenen Berufs­unfähig­keitsversicherung aufwenden. Wenn Sie noch Berufseinsteiger oder Azubi sind, werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit in naher oder ferner Zukunft mit einer Nachversicherungsoption aufstocken wollen.

Dabei besteht ein auf den ersten Blick kleiner, aber wichtiger Unterschied, welche Bedingungen es dazu in Ihrem Vertrag gibt. Wird auf Risikoprüfung oder Gesundheitsprüfung verzichtet? Diese Klauseln können eines Tages darüber Ausschlaggebend sein, ob Sie überhaupt nachver­sichern können und wenn ja, zu welchem Preis.

Wenn Sie schon über vierzig sind, oder die BU bereits von Anfang an über 2500 Euro abgeschlossen haben, sind die folgenden Details nicht mehr von großer Bedeutung für Sie.

Das liegt daran, dass ab Beträgen von 2500 Euro die meisten Gesellschaften keine Nachversicherungsgarantie mehr anbieten, wobei Ausnahmen wie immer die Regel bestätigen, aber darauf wollen wir hier nicht weiter eingehen. Außerdem sind die Gesundheitschecks bei Versicherungsbeträgen über 2500 Euro sehr tiefgehend und können durchaus als unangenehm empfunden werden. Wenn Sie zu den Gutverdienern gehören, kann es demnach langfristig sinnvoll sein, die BU bei zwei Anbietern zu je 1250 Euro abzuschließen, um später von den Nachversicherungsoptionen Gebrach machen zu können.

Wer früh beginnt, kann durch die Nachversicherungsoption profitieren

Der indiskutable Vorteil der Nachversicherungsoption ist, dass Ihr Gesundheitszustand nicht neu eingeschätzt wird, wenn Sie davon Gebrauch machen.

Wenn Sie noch jung und voller Energie sind und fast nicht wissen, dass Sie überhaupt einen Körper besitzen, mag das vielleicht seltsam klingen. Tatsache ist, dass mit zunehmendem Alter auch die Wehwehchen kommen. Es zwickt öfters mal hier, mal da und natürlich besteht auch eine größere Wahrscheinlichkeit mit zunehmendem Alter chronische Krank­hei­ten zu entwickeln.

Schließen Sie die Versicherung in jungen Jahren ab, können Sie von Ihrem exzellenten Gesundheitszustand durch geringere Kosten profitieren und später von der Nachversicherungsoption Gebrauch machen, ohne dafür tiefer in die Tasche greifen zu müssen.

Dabei sollten Sie achtgeben, ob nicht nur eine Gesundheitsprüfung bei der Nachversicherung ausgeschlossen ist, sondern auch eine Risikoprüfung. Bei einer Risikoprüfung kann der Anbieter sich über die folgenden Aspekte informieren:

        • berufliche Aktivität
        • Freizeit und Hobbys
        • Größe und Gewicht
        • Rauchverhalten

Heutzutage verläuft das Berufsleben der Menschen in den seltensten Fällen geradlinig. Deshalb sollten Sie sich über die Risikoprüfung bei Nachversicherung genauso informieren, wie über die eventuelle Gesundheitsprüfung.

Achten Sie darauf, dass die Risikoprüfung gegebenenfalls nicht zu Ihren Ungunsten ausfällt, wenn Sie schon heute planen, später in einen Beruf mit höherem Risiko zu wechseln oder mit dem Gedanken spielen, Extremsportler zu werden.

Einige wenige Versicherungen können Sie zu späterem Zeitpunkt in eine bessere Risikogruppe anpassen, wenn Sie zu einem weniger risikoreichen Beruf gewechselt haben, aber hier handelt es sich um Ausnahmefälle.

Viel häufiger kommt es vor, dass Sie „gefährliche“ Hobbys wie Tauchen, Trecking in den Bergen oder Fallschirmspringen bei einer Risikoprüfung teuer zu stehen kommen. Es kann sogar so weit gehen, dass diese Aktivitäten explizit nicht mehr versichert werden.

Wenn Sie Raucher sind, sollten Sie damit am besten in jedem Fall schnellstmöglich aufhören. Nicht zuletzt, weil bei einer Nachversicherung dieses Laster noch einmal extra kosten kann: Viele Versicherungen verlangen einen Aufschlag von zehn Prozent für Kunden, die qualmen.

Achten Sie auch darauf, ob Sie der Versicherer ohne Gesundheitsprüfung nach Ihrem Gewicht fragen kann. Sollte das erlaubt sein und Sie wiegen bei der Nachversicherung zu viel oder zu wenig, kann Sie das teuer zu stehen kommen.

Auch hier kann es sich bezahlt machen, den Vertrag im Vorfeld genau durchzulesen.

Beim Abschluss der Berufs­unfähig­keitsversicherung gibt es also einiges zu beachten und oft muss man sich schlichtweg für das geringste Übel entscheiden. Es gilt immer abzuwägen, ob der Anbieter verhältnismäßig gute Produkte hat, die zu Ihren eigenen Bedürfnissen passen.

Um die Auswahl etwas zu erleichtern, haben wir eine kurze Übersicht zu den BU-Anbietern zusammengestellt, die aktuell die Nachversicherung ohne erneute Risikoprüfung anbieten:

  • Die LV 1871 verzichtet bei der Nachversicherung auf die Risikoprüfung
  • Die Alte Leipziger verlangt keine erneute Risikoprüfung
  • Die große Allianz verzichtet ebenfalls auf erneute Risikoprüfung, dafür ist die Nachversicherung auf insgesamt 1.000 Euro maximiert.
  • Die Continentale macht ebenfalls keine weitere Risikoprüfung bei Nachversicherung.

Natürlich hat diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit, bietet jedoch einen guten Überblick zu den, unserer Meinung nach, besten Versicherungsanbietern ohne erneute Risikoprüfung bei Nachversicherung.

Zu den Versicherern, die aktuell lediglich auf eine erneute Gesundheitsprüfung verzichten, gehören:

  • Volkswohl Bund
  • HDI Versicherung
  • Basler
  • die Bayerische

Risikoprüfungen und Gesundheitsprüfungen bei Nachversicherung sind nur ein wichtiger Aspekt, bei der Auswahl der richtigen Berufs­unfähig­keitsversicherung. Wenn Sie allerdings noch jung sind und in Zukunft wahrscheinlich aufstocken möchten, sollten Sie diesen gut im Auge behalten.

Aussteuerung Krankenkasse

Was die wenigsten wissen: Wer 78 Wochen wegen derselben Krankheit krank und arbeitsunfähig ist, wird von der Krankenkasse „ausgesteuert“, das bedeutet, er bekommt einfach keine Leistungen mehr: Die Krankengeldzahlung wird dann eingestellt, auch wenn man noch weiter krank und arbeitsunfähig ist. Mit einer Berufs­unfähig­keitsversicherung kann man in solchen Fällen vorbeugen. Die private Berufs­unfähig­keitsversicherung springt auch bei längerer Berufs­unfähig­keit für die Versicherungsdauer, die man selbst festlegt, ein. So ist die ganze Familie vor den Folgen eines Einnahmeausfalls geschützt.

Alternativen zur Berufs­unfähig­keit

Es muss nicht immer der Schutz vor Berufs­unfähig­keit sein, wenn Sie Ihre Gesundheit als Erwerbstätiger schützen möchten. Für etwas günstigere Beiträge ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung eine Alternative. Eine moderne Ergänzung stellen sogenannte Dread-Diseases-Versicherungen dar. Bei diesen erhalten Sie Leistungen im Falle schwerer Erkrankungen wie Krebs oder eines Herzanfalls. Diese wirken sich wesentlich auf Ihre Lebensgestaltung aus, auch wenn Ihre Berufsfähigkeit nicht beeinflusst ist.

Eine recht neue Form der Absicherung Ihres Einkommens ist die Grundfähigkeitsversicherung. Bei Verlust bestimmter körperlichen oder geistigen Fähigkeiten kann hier eine monatliche Rente vereinbart werden. Hier zeige ich Ihnen gerne auf, wie Sie aus verschiedenen Tarifarten den persönlich besten Schutz zusammenstellen.

Fragen zur Berufs­unfähig­keit? Jetzt Kontakt aufnehmen!

Ob BU-Schutz, private Kranken­ver­si­che­rung oder das große Spektrum an Sachversicherungen – mit mir als Ver­sicherungs­makler in Ihrer Nähe (ob Umkreis Memmingen, Kempten, Sonthofen, Füssen) sind Sie umfassend zu allen Themen beraten. Nehmen Sie einfach per Telefon oder E-Mail Kontakt auf, um mehr über den richtigen und zeitgemäßen Versicherungsschutz zu erfahren. Mit einer persönlichen Beratung und einem unabhängigen Blick auf den Versicherungsmarkt sind Sie zukünftig nicht nur im Berufsleben bestens abgesichert! 

 

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Häufigste Fragen zur Berufs­unfähig­keitsversicherung

Warum eine Berufs­unfähig­keitsversicherung?

Circa jeder vierte Erwerbstätige in Deutschland scheidet aus dem Berufsleben aus, bevor das gesetzliche Rentenalter erreicht ist. In diesem Fall sind erhebliche Einbußen zu erwarten, nicht nur was die Höhe der Altersrente angeht. Mit einer Berufs­unfähig­keitsversicherung leisten Sie einen wertvollen Beitrag, die Kosten Ihrer Lebenshaltung nach Ausscheiden aus dem Berufsleben zu decken.

Was sind die Ursachen für Berufs­unfähig­keit?

Die häufigsten Ursachen sind schwere Erkrankungen oder die Invalidität in Folge eines Unfalls, die keine Teilnahme am Arbeitsleben mehr möglich macht. Längst sind es nicht nur körperlich anstrengende Berufe wie das Handwerk und die Baubranche, in denen mit einer Berufs­unfähig­keit im Laufe des Lebens zu rechnen ist.In den letzten 20 Jahren ist der Anteil an psychischen Erkrankungen als Ursache für eine BU erheblich gestiegen. Selbst bei einer Bürotätigkeit sind schwere Depressionen oder ein Burnout nicht ausgeschlossen. Diese sorgen für eine temporäre oder dauerhafte Berufs­unfähig­keit, die ohne einen bestehenden BU-Schutz erhebliche finanzielle Folgen nach sich ziehen.

Wie ist man staatlich abgesichert, wenn man nicht mehr arbeiten kann?

Eine BU-Rente vom Staat gibt es nicht mehr. Stattdessen wird eine sogenannte Erwerbsminderungsrente gezahlt. Die Höhe dieser Rente hängt von der Anzahl der Stunden ab, die Sie nach Ansichten behandelnder Ärzte täglich noch arbeiten können. Sofern dies mehr als sechs Stunden sind, erhalten Sie gar keine Leistungen vom Staat.Selbst bei einer vollen Erwerbsminderungsrente mit weniger als drei Stunden Arbeitsfähigkeit pro Tag erhalten Sie eine Leistung, die ungefähr einem Drittel Ihres letzten Einkommens entspricht. Dies reicht kaum aus, um Ihre bisherige Lebensweise zu sichern und führt in vielen Fällen direkt in die Sozialhilfe und in die Altersarmut. Der Abschluss einer privaten Berufs­unfähig­keitsversicherung ist deshalb allen Erwerbstätigen dringend anzuraten.

Wann ist man erwerbsunfähig?

Die Erwerbsunfähigkeit geht über die Berufs­unfähig­keit hinaus. Hierbei geht es nicht alleine um den zuletzt ausgeübten Beruf oder den Beruf, der im Versicherungsvertrag genannt wurde. Stattdessen muss der Erwerbstätige generell nicht mehr für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Der Begriff bezieht sich somit auf das gesamte Erwerbsleben, so dass dem Erkrankten selbst einfachste Berufe gesundheitlich nicht mehr zuzumuten sind.

Wann ist man berufsunfähig?

Im Sinne der Versicherungen gilt ein Versicherter als berufsunfähig, wenn ein Arzt eine Berufs­unfähig­keit von wenigstens 50 Prozent feststellt. Der Arzt hat hierbei zu prüfen, welche Tätigkeiten üblicherweise im Beruf des Patienten anfallen und ob diese unter den gesundheitlichen Umständen noch ausführbar sind. Hierbei kommt es sowohl auf die Art der Tätigkeit als auch die hierfür notwendige Arbeitszeit an.Der Gesetzgeber formuliert die Berufs­unfähig­keit etwas anders. Diese ist gegeben, wenn ein Erwerbstätiger seinen zuletzt ausgeübten Beruf generell nicht mehr ausüben kann. Eine wichtige Voraussetzung ist in beiden Fällen der Zeitraum, für den diese Unfähigkeit gilt. Ein üblicher Maßstab sind sechs Monate. Dies zeigt, dass eine Berufs­unfähig­keit nicht bis zum Ende des Arbeitslebens vorliegen muss.

Was bedeutet 50 Prozent berufsunfähig?

In vielen Versicherungsverträgen finden Sie die Vorgabe, dass Sie für eine Leistung 50 Prozent berufsunfähig sein müssen. Dies kann sich entweder auf die Arbeitszeit beziehen, beispielsweise dass Sie nur noch vier Stunden statt bislang acht Stunden arbeiten können. Oder es geht um die Arbeitsprozesse selbst, von denen Sie aufgrund Ihrer gesundheitlichen Einschränkungen höchstens noch die Hälfte ausführen können.Beachten Sie, dass bei allen guten BU-Tarifen die volle BU-Rente ausgezahlt wird, selbst wenn „nur” 50 Prozent Berufs­unfähig­keit vorliegen. Dies unterscheidet sich von der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente, bei der die Höhe von Ihrer tatsächlichen Arbeitsfähigkeit pro Tag abhängt.

Wann wird Berufs­unfähig­keitsrente bezahlt?

Zu einer Auszahlung der vollen BU-Rente kommt es, sobald ein Arzt Ihre Berufs­unfähig­keit im ausreichenden Grad bestätigt hat. Achten Sie hierbei auf eine freie Arztwahl, der mit seinem unabhängigen Urteil Ihre weitere Berufsfähigkeit feststellen wird. Eine unseriöse Lösung ist das Verweisen auf bestimmte Ärzte, die seitens der Versicherung vorgeschlagen werden. Da diese der Versicherung nahestehen, besteht das Risiko, dass diese zu Gunsten des Versicherers entscheiden. Ebenso ist das hinzuziehen von Fachleuten, bsp. ein Fachanwalt für Leistungsfälle Berufs­unfähig­keit sinnvoll. Meinen Kunden steht hierzu, aus meinem Netzwerk ein Spezialist inkl. einer kostenfreie Ersteinschätzung zur Verfügung.

Wie lange sollte die Berufs­unfähig­keitsversicherung laufen? Welches Endalter wäre ratsam?

Grundsätzlich empfiehlt es sich, einen BU-Vertrag bis zum Eintritt ins gesetzliche Rentenalter laufen zu lassen, also aktuell bis Endalter 67. Eine längere Laufzeit ist nicht möglich, schließlich nehmen Sie hiernach nicht mehr aktiv am Berufsleben teil. In der Praxis enden viele Verträge bereits einige Jahre früher. Durch Altersteilzeit oder eine Frühverrentung spielt bei vielen Versicherten der Schutz nicht mehr bis zum exakten Erreichen des gesetzlichen Rentenalters eine Rolle. Ebenso ist bei manchen Berufsgruppen das Endalter seitens der Versicherungen maximiert, dies reicht von Endalter 55, 60, 63 bis 65.  

Wie hoch sollte die Berufs­unfähig­keitsrente sein?

Es ist empfehlenswert, wenigstens 60 bis 70 Prozent Ihres letzten Nettoeinkommens als Höhe der BU-Rente festzulegen. Die mindest BU-Rente sollte 1000 € im Monat betragen, da es sich hierbei um eine Brutto-Rente handelt. Ein weiterer Ansatz wäre die kostendeckende BU-Rente, also wie hoch muss die BU-Rente sein, um alle Ihre Kosten zu decken. Zum einen sorgen inflationäre Effekte für ein schleichendes Sinken des Rentenwertes. Zum anderen sind bislang nicht zu zahlende Lebenskosten durch Behandlungen und Medikamente einzuplanen.



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