AMBA Versicherung
Gute & beste Unfall­ver­si­che­rung | Ratgeber & Vergleich

Private Unfall­ver­si­che­rung sinnvoll? Wie finde ich die beste Unfall­ver­si­che­rung für mich und meine Kinder?


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Unfall­ver­si­che­rung – die wichtigsten Informationen im Überblick

Ob beim Sport, im Straßenverkehr oder im eigenen Haushalt – Unfälle gehören leider zum Leben dazu. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass die gesetzliche Unfall­ver­si­che­rung in Deutschland ausschließlich für Unfälle am Arbeitsplatz oder auf den Arbeitswegen aufkommt. Ein private Unfall­ver­si­che­rung ist deshalb sinnvoll - auch eine Kinderunfallversicherung -  um private Unfälle mit ihren persönlichen und finanziellen Folgen aufzufangen.

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Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Ihre persönlich beste Unfall­ver­si­che­rung aussehen sollte. Erfahren Sie außerdem, wie der Abschluss des richtigen Vertrags gelingt und welche Vor- und Nachteile Ihnen eine Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen bietet.

Inhalt:

Wie hoch sollte die Grundinvaliditätssumme sein?

Die Grundsumme einer Unfall­ver­si­che­rung wird oftmals nur als Versicherungssumme bezeichnet. Sie ist der wesentliche Maßstab zur Berechnung Ihrer Auszahlungen, wenn es zu einem Unfall gekommen ist. Beispielsweise richtet sich die oben genannte Gliedertaxe nach der Grundinvaliditätssumme und wird von dieser prozentual berechnet. Die Höhe der Grundsumme hängt wesentlich vom Schutzbedürfnis des Versicherungsnehmers ab. Allerdings gibt es Faustformeln, an denen Sie sich bei der Festlegung dieser Berechnungsgrundlage orientieren sollten. Einer der bekanntesten Ansätze lautet:

  • Ihr sechsfacher Bruttolohn pro Jahr im Lebensalter 30
  • Ihr fünffacher Bruttolohn pro Jahr im Lebensalter 40
  • Ihr vierfacher Bruttolohn pro Jahr im Lebensalter 50

Diese Staffelung berücksichtigt zwei Faktoren. Zum einen wird davon ausgegangen, dass ältere Erwerbstätige über ein höheres Gehalt verfügen, weshalb ein geringerer Faktor zur ungefähr gleichen Auszahlungssumme führt. Zum anderen ist zu bedenken, dass eine Invalidität bei jungen Menschen deutlich gravierendere Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit hat. Umso wichtiger ist, durch die Unfall­ver­si­che­rung eine möglichst hohe Ersatzleistung für die Lebensgestaltung zu erhalten.

Sie suchen die persönlich beste Unfall­ver­si­che­rung für sich? Ich helfe Ihnen durch eine Analyse Ihrer eigenen Lebenssituation, welche Bemessungsgrundlage individuell am sinnvollsten für Sie ist. Nehmen Sie jetzt Kontakt mit mir auf und vereinbaren einen Termin.

Unfall­ver­si­che­rung für Kinder

Kinder sind im Alltag und Spiel häufig unbedarft. Sie erkennen noch nicht alle Gefahren, wie es Erwachsene können. Unfälle im Kindesalter sind deshalb keine Seltenheit und laufen in den meisten Fällen sehr glimpflich ab. Leider gibt es auch gravierende Fälle, so dass allen verantwortungsvollen Eltern eine spezielle Unfall­ver­si­che­rung für Kinder anzuraten ist.

Ob Spielplatz oder Sportverein, der spezielle Unfallschutz für Kinder sollte alle typischen Lebenssituation von Jungen und Mädchen in ihrem Leistungsspektrum abdecken. Die Auszahlungssumme sollte so gestaltet sein, dass die gewährte Unfallrente oder eine einmalige Kapitalzahlung die Kindheit und Jugendzeit sicher meistern lässt und die Eltern nicht vor große, finanzielle Probleme stellt.

Da im Extremfall das verunfallte Kind niemals am Erwerbsleben teilnehmen kann, ist eine besonders hohe Versicherungssumme zu empfehlen. Diese sollte in der Lage sein, Umbaumaßnahmen im eigenen Haushalt durchzuführen, um die alltägliche Pflege des Kindes zu erleichtern. Auch wenn viele Eltern ungern an diese Situation denken, ist eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderunfälle ratsam. Auch hier helfe ich Ihnen gerne weiter, um den individuell besten Tarif – für Ihr Kind - zu finden.

Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen

Wie bei allen privaten Versicherungen im gesundheitlichen Bereich sind Antragsteller sogenannte Gesundheitsfragen gewohnt. Mit diesen möchte der Versicherer mehr über Vorerkrankungen und persönliche Risiken herausfinden. Kommt es zu einem Unfall, kann es durch die Antworten auf Gesundheitsfragen zu einem Leistungsausschluss kommen.

Längst bieten viele Versicherungen in Deutschland eine Unfall­ver­si­che­rung ohne Gesundheitsfragen an. Aus vielen gesundheitlichen Fragen lassen sich ohnehin keine Rückschlüsse auf eine höhere Wahrscheinlichkeit von Unfällen ziehen. Auch die Formulierung der Fragen ist häufig schwammig und hält je nach Einzelfall vor Gericht nicht stand.

Sie als Versicherter sollten bei der Suche nach einem Unfallschutz deshalb keinen unnötigen Nachteil erleiden. Es gibt mittlerweile genügend Angebote, bei denen Sie nicht diverse Fragebögen rund um Ihren Gesundheitszustand ausfüllen müssen. Trotzdem erhalten Sie einen starken und fair kalkulierten Versicherungsschutz, mit dem Sie bestens auf drohende Unfälle vorbereitet sind.

Doch Achtung: Auch wenn Sie keine Angaben zu Vorerkrankungen und Risiken machen müssen, können diese nach einem Unfall eine Rolle spielen. Die Versicherungen in Deutschland prüfen vor der Auszahlung von Leistungen genau, ob Vorerkrankungen oder gesundheitliche Risiken den Unfall begünstigt haben. Sie verlieren hierdurch nicht zwingend Ihr Recht auf eine Auszahlung, diese kann jedoch anteilig geringer ausfallen. Die genauen Rahmenwerte liefert der Versicherungsvertrag.

Private Unfall­ver­si­che­rung und Berufs­unfähig­keitsversicherung

Neben der Unfall­ver­si­che­rung schützt auch eine private Berufs­unfähig­keitsversicherung vor den finanziellen Folgen bleibender körperlicher Schäden. 

Unterschiedliche Leistungen 
Beide Versicherungen decken aber unterschiedliche Risiken ab: Die private Unfall­ver­si­che­rung greift schon bei sehr niedrigem Invaliditätsgrad. Sie hilft, die Folgekosten des Unfalls zu tragen und entschädigt für die mit der Invalidität verbundenen finanziellen Verluste.

Nur etwa 10 Prozent aller Fälle dauernder Berufs­unfähig­keit sind allerdings auf Unfälle zurückzuführen. Die Berufs­unfähig­keitsversicherung zahlt deshalb auch bei andauernden Erkrankungen, die nicht durch einen Unfall verursacht wurden - allerdings nur, wenn Sie krankheitsbedingt nicht mehr in der Lage sind, Ihren Beruf auszuüben

Was sollte eine gute Unfall­ver­si­che­rung auszeichnen?

Der Markt an Unfall­ver­si­che­rungen in Deutschland ist groß. Viele Interessenten schauen in erster Linie auf den Beitrag und vergessen hierbei wichtige und sinnvolle Leistungen. Mit der folgenden Auflistung möchten wir Ihnen zeigen, welche Leistungselemente unbedingt in einem modernen Vertrag zu finden sein sollten. Ergänzend können Sie individuell überlegen, ob einzelne Vertragselemente für Sie aufgrund Ihrer Lebensweise verzichtbar sind.

 

Bergungskosten

Im Urlaub oder bei Sportarten kann ein Unfall dafür sorgen, dass Sie als verunfallte Person geborgen werden müssen. Ob in Berglandschaften oder auf hoher See, die Kosten hierfür sollten Sie an Ihren Versicherer abgeben können.

 kosmetische Operationen

Ein Unfall kann sich wesentlich auf Ihr Erscheinungsbild auswirken. Gerade bei Verletzungen im Gesicht wün­schen sich Betroffene eine kosmetische Herrichtung. Diese sollte übernommen werden, selbst wenn Sie nicht medizinisch notwendig ist.

 Infektionskrankheiten

Ein langfristiger Ausfall aus gesundheitlichen Gründen kann neben einem akuten Unfall aufgrund schwerer Erkrankungen entstehen. Ein guter Vertrag übernimmt Infektionsrisiken wie Malaria, Zeckenbisse, Tetanus oder Impfschäden.

 Herzinfarkt & Schlaganfall

Diese beiden schweren Krankheitsbilder können in direkter Folge eines Unfalls eintreten. Eine gute Unfall­ver­si­che­rung übernimmt alle zugehörigen Kosten, sofern Schlaganfall oder Herzinfarkt eindeutig auf einen Unfall zurückzuführen sind.

 Bewusstseinsstörungen

Auch die umgekehrte Situation sollte abgesichert sein. Ein Herzinfarkt oder Schlaganfall kann einem Unfall vorausgehen und sollte nicht zu Ihren Lasten ausgelegt werden. Gleiches gilt auch für die Beeinträchtigung durch Alkohol oder Medikamente.

 psychische Folgen

Ein Unfall ist ein gravierendes und nicht selten traumatisierendes Ereignis. Viele Unfallopfer zeigen in der Folgezeit psychische Störungen, die eine Behandlung nahelegen. Ihre Unfall­ver­si­che­rung sollte hierfür die Kosten übernehmen.

 Eigenbewegung & erhöhte Kraftanstrengung

Ein Unfall entsteht nicht zwingend durch eine Einwirkung von außen. Knicken Sie beispielsweise beim Sport einfach so beim Laufen um, decken viele Unfall­ver­si­che­rungen dies nicht ab. Die sogenannte Eigenbewegung und erhöhte Kraftanstrengung gehört deshalb in jeden starken Vertrag.

 Mitwirkungsanteil

Abhängig von Ihrer Gesundheit ist das Eintreten mancher Unfallarten durch einen Vorschaden wahrscheinlicher. Im Schadensfall kann es aufgrund zu niedrigem Mitwirkungsanteil zu erheblichen Leistungsminderungen kommen.  Dieser sogenannte Mitwirkungsanteil sollte bei einem starken Tarif gar nicht berücksichtig werden oder bei 100 % sein - bei guten Unfall­ver­si­che­rungen sollte dieser mindesten bei 50 % liegen. Daher ist eine Überprüfung Ihres bestehenden Unfallvertrages ratsam, wie hoch die Anrechnung von Mitwirkungen aufgrund Krank­hei­ten oder Gebrechen – in Ihrem Vertrag -  vorgesehen ist.

 Sonne

Wie unangenehm und gesundheitsschädlich die Auswirkungen der Sonne sein können, kennt jeder aus eigener Erfahrung. Eine gute Unfall­ver­si­che­rung definiert einen erlittenen Sonnenstich oder Sonnenbrand ebenfalls als Unfall. 

 Erfrierungen

Auch das Gegenstück zu Unfällen durch Sonneneinwirkung sollte über Ihren Tarif abgesichert sein. Gemeint ist jede Art von Gesundheitsschäden durch Erfrierungen.

 Nahrungsmittel

Vergiftungen durch Nahrungsmittel drohen zu Hause sowie in exotischen Reiseländern. Die Folgen dieser Vergiftungen sind vielfältig und im Vorfeld kaum abschätzbar. Ihre Unfall­ver­si­che­rung sollte diese unbedingt als Unfall werten.

 Gliedertaxe

Je nach Unfall kann es zum Verlust von Körperteilen oder ihrer Funktionalität kommen. Dies gilt für einen verlorenen Finger, genauso wie das Einbüßen eines ganzen Beins oder des Augenlichts. Eine Unfall­ver­si­che­rung entschädigt Sie hierfür durch die sogenannte Gliedertaxe, die so hoch wie möglich ausfallen sollte.

 Invaliditätsansprüche

Langfristig kann ein Unfall für eine Invalidität mit extremen Auswirkungen auf Berufs- und Privatleben haben. Bei einer guten Unfall­ver­si­che­rung können Sie nicht nur Ihre Invaliditätsansprüche geltend machen, auch die Fristen hierfür sollten so lange wie möglich angesetzt werden. 

 Progression

Hier gibt es verschiedenen Progressionen, welche Sie zusätzlich zur Grundsumme vereinbaren können. Sie haben bspw. die Möglichkeit 225%, 350 %, 500 % oder eine höhere Progression in Ihrem Vertrag einzuschließen. Durch Einschluss dieser Progression erhalten Sie, je nach Invalidität, eine erhöhte Leistung im Schadensfall.  

 Grundsumme

Was Sie von Ihrer Versicherung finanziell bei einer eingetretenen Invalidität erwarten dürften, hängt von der Grundinvaliditätssumme ab. Diese sollte so hoch wie möglich ausfallen, hierzu im Folgenden noch weitere Überlegungen. 


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Häufigsten Fragen zur privaten Unfall­ver­si­che­rung

Was ist überhaupt ein Unfall?

Ein Unfall im Sinne der Versicherungen in Deutschland ist ein plötzlich eingetretenes und unbeabsichtigtes Ereignis, das für Schäden an Per­sonen verantwortlich ist. Der Schaden muss unfreiwillig erlitten worden sein, eine absichtlich herbeigeführte Verletzung fällt somit nicht unter den Begriff eines Unfalls.

Im Jargon der Versicherung hat sich die Abkürzung „PAUKE” etabliert. Die Buchstaben des Akronyms stehen für „plötzlich, von außen, unfreiwillig, auf den Körper, einwirkendes Ereignis”. Hiervon sind beispielsweise Schadensfälle an anderen Per­sonen und Sachen abzugrenzen, die eher in den Bereich der Haft­pflichtversicherung fallen. In diesem Fall sind Sie der anderen Seite zu einem Schadenersatz verpflichtet, während die Folgen eines Unfalls Sie persönlich betreffen.

Was deckt die private Unfall­ver­si­che­rung ab?

Die Unfall­ver­si­che­rung deckt alle körperlichen und geistigen Schäden ab, die Sie in Folge eines Unfalls erleiden. Für die Kostenübernahme von Behandlungen, Operationen und mehr ist der private Charakter des Unfalls wichtig. In der Praxis tritt dieser oft im Haushalt, beim Sport oder einer aktiven Freizeitgestaltung ein.

Ist eine private Unfall­ver­si­che­rung sinnvoll?

Der private Unfallschutz ist nicht mit der gesetzlichen Unfall­ver­si­che­rung zu verwechseln. Von dieser profitieren alle Arbeitnehmer in Deutschland, allerdings gilt der Schutz nur am Arbeitsplatz sowie auf Arbeitswegen. Für Unfälle im privaten Bereich kommt der Gesetzgeber nicht auf. Die private Unfall­ver­si­che­rung deckt in den Top Tarifen 24/7 ab, dies bedeutet, sie leistet rund um die Uhr - egal ob bei Urlaubsunfall, Arbeitsunfall oder Freitzeitunfall. Ebenso sind die Leistungen einer privaten Unfall­ver­si­che­rung höher als die der gesetzl. Unfall­ver­si­che­rung. Von daher kann eine private Unfall­ver­si­che­rung sinnvoll sein - auch für Kinder.

Was leistet die private Unfall­ver­si­che­rung?

Das exakte Leistungsspektrum einer privaten Unfall­ver­si­che­rung legen Sie im Rahmen Ihres abgeschlossenen Tarifs fest. Hier bieten Ihnen die Versicherer in Deutschland ein großes Feld vom absoluten Basis-Schutz bis zu starken Premium-Leistungen. Zu den typischen Leistungen, die ein privater Unfallschutz leistet, gehören:

  • Sofortleistungen bei schweren Verletzungen
  • Leistungen bei Invalidität gemäß Gliedertaxe
  • Krankentagegeld und Krankenhaustagegeld
  • Zahlungen an Hinterbliebene bei Tod durch Unfall
  • Beihilfe zu Reha-Maßnahmen
  • Kostenübernahme medizinisch notwendiger, kosmetischer Behandlungen

Weitere Leistungen vom Genesungsgeld bis zur Übernahme von Bergungskosten können ebenfalls Teil des Versicherungsvertrags sein. Hier ist genau zu überlegen, welche Leistungen dem eigenen Schutzbedürfnis entsprechen.

Wann zahlt eine private Unfall­ver­si­che­rung?

Selbst bei starken Tarifen sind nicht alle Folgen eines Unfalls vollständig durch die private Unfall­ver­si­che­rung abgedeckt. Damit die Leistungspflicht eintritt, muss eine dauerhafte Einschränkung Ihrer Gesundheit nach einem Unfall gegeben sein. Falls Sie beispielsweise auf dem Gehweg ausgerutscht sind und ein Beinbruch erlitten wird, ist dies eine körperliche Einschränkung von wenigen Wochen. In dieser Situation erhalten Sie keine Leistungen Ihrer privaten Unfall­ver­si­che­rung.

Der wichtigste Maßstab für eine Leistungsgewähr ist die sogenannte Invalidität. Die Versicherung überprüft, in welchem Grad eine Invalidität vorliegt und zu welchen Leistungen dieser Grad gemäß Tarif berechtigt. Außerdem wird geprüft, ob tatsächlich ein Unfall langfristig für die dauerhaften Einschränkungen verantwortlich sind. Häufig sorgen schwere Erkrankungen für einen permanenten Einfluss auf die Gesundheit. Hier sind die Dread-Disease-Versicherung oder Berufs­unfähig­keitsversicherung wichtige Alternativen.

Was bedeutet Invalidität?

Die Invalidität ist als dauerhafte Einschränkung der körperlichen oder geistigen Gesundheit nach einem Unfall definiert. Je nach Unfallfolgen ist nicht eindeutig abschätzbar, wie lang genau eine Einschränkung zu erwarten ist. In der Versicherungsbranche hat sich ein Maßstab von drei Jahren durchgesetzt. Wenn innerhalb dieses Zeitraums zukünftig keine Verbesserung der Beeinträchtigung zu erwarten ist, gehen die Versicherer von einer Invalidität aus.

Für die Einschätzung ist die Beurteilung des behandelnden Arztes als Maßstab ausschlaggebend. Dieser berichtet der Versicherung ausführlich, wann und in welcher Form die Invalidität eingetreten ist. Üblich ist hierbei die Berücksichtigung der sogenannten 15-Monats-Frist. Diese besagt, dass die Invalidität spätestens zwölf Monate nach dem Unfall eingetreten sein muss. Hiernach hat der Versicherte noch drei weitere Monate Zeit, um diese seiner Unfall­ver­si­che­rung anzuzeigen.

Was kostet eine Unfall­ver­si­che­rung?

Die Kosten einer privaten Unfall­ver­si­che­rung hängen wesentlich von der festgelegten Grundsumme ab. Diese stellt das Maximum an Leistungen dar, die Sie bei Unfallfolgen von der Versicherung erhalten. Die Grundsumme ist außerdem der Betrag, von dem anteilig ein Schadenersatz bei Verlust von Gließmaßen oder dem Augenlicht berechnet wird.

Bei einer Grundsumme von 100.000 Euro sollten Sie für einen Basis-Schutz mit monatlichen Beiträgen zwischen 5 und 15 Euro rechnen. Bei einer Grundsumme von 250.000 Euro und stärkeren Leistungen sind auch 20, 30 oder mehr Euro nicht unüblich. Wichtig ist, vor dem Tarifabschluss eine fundierte und unabhängige Beratung zu nutzen. Es bringt nichts, nur für einige Euro Ersparnis im Monat auf Leistungen zu verzichten, die bei Eintritt eines Unfalls Gold wert sind.


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