Schwe­re-Krank­hei­ten-Ver­si­che­rung (Dread Dise­a­se)

Ein­mal­zah­lung bei defi­nier­ten Dia­gno­sen, wir prü­fen die Tarif­de­tails.

Ein Mann mittleren Alters sitzt auf einem Krankenhausbett und spricht mit einem Arzt – medizinisches Gespräch über eine ernste Diagnose.

Was leis­tet eine Schwe­re-Krank­hei­ten-Ver­si­che­rung (Dread Dise­a­se) wirk­lich?

Eine Dia­gno­se wie Krebs, Herz­in­farkt oder Schlag­an­fall ver­än­dert den All­tag schlag­ar­tig. Neben der Behand­lung ent­ste­hen oft Kos­ten, die so nicht ein­ge­plant waren, etwa Ver­dienst­aus­fäl­le, Umbau­ten oder zusätz­li­che Unter­stüt­zung im All­tag. Genau hier setzt die Schwe­re-Krank­hei­ten-Ver­si­che­rung an, sie soll finan­zi­el­len Spiel­raum schaf­fen, wenn es dar­auf ankommt.

Wich­tig ist der Mecha­nis­mus: Dread Dise­a­se zahlt in der Regel ein­ma­lig, wenn eine ver­trag­lich defi­nier­te Krank­heit mit dem gefor­der­ten Schwe­re­grad fest­ge­stellt wird. Ob Sie danach arbei­ten kön­nen, ist dafür oft nicht der Maß­stab. Gleich­zei­tig ersetzt die Absi­che­rung kei­ne Berufs­un­fä­hig­keits­ren­te, sie schützt nur bei den Krank­hei­ten, die im Kata­log ste­hen. Des­halb lohnt sich ein genau­er Blick in Bedin­gun­gen und Defi­ni­tio­nen, bevor Sie sich ent­schei­den.

Inhalts­ver­zeich­nis
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Das Wich­tigs­te im Über­blick

Sofort­hil­fe bei schwe­ren Krank­hei­ten, wenn es finan­zi­ell eng wird

Leis­tun­gen der Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung im Über­blick

Eine Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung zahlt eine ver­ein­bar­te Ein­mal­zah­lung, wenn eine im Ver­trag defi­nier­te schwe­re Krank­heit dia­gnos­ti­ziert wird. Der gro­ße Unter­schied zur Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung: Es geht nicht dar­um, ob Sie Ihren Beruf noch aus­üben kön­nen, son­dern ob die Dia­gno­se nach den Tarif­be­din­gun­gen als Leis­tungs­aus­lö­ser gilt.

Wich­tig ist genau die­ses „nach Tarif­be­din­gun­gen“: Ent­schei­dend sind Krank­heits­ka­ta­log, Defi­ni­tio­nen, Schwe­re­gra­de und die gefor­der­ten Nach­wei­se. Je nach Anbie­ter gibt es außer­dem War­te­zei­ten oder Ein­schrän­kun­gen zu Beginn. Dar­um lohnt sich ein Ver­gleich, bevor Sie sich für Basis, Kom­fort oder Zusatz­bau­stei­ne ent­schei­den.

Der Basis-Schutz ist der Ein­stieg in die Dread-Dise­a­se-Absi­che­rung. Vie­le Tari­fe kon­zen­trie­ren sich hier auf weni­ge, häu­fig nach­ge­frag­te Dia­gno­sen, zum Bei­spiel Krebs, Herz­in­farkt, Schlag­an­fall oder Mul­ti­ple Skle­ro­se. Wel­che For­men genau ver­si­chert sind, hängt aber immer von der Ver­trags­de­fi­ni­ti­on ab. Nicht jede Dia­gno­se löst auto­ma­tisch eine Leis­tung aus, wenn der Tarif bestimm­te Merk­ma­le oder Schwe­re­gra­de ver­langt.

Wenn Sie vor allem „die gro­ßen Risi­ken“ absi­chern möch­ten und dafür eine kla­re, schlan­ke Lösung suchen, kann Basis sinn­voll sein. Er ist oft güns­ti­ger, deckt aber natur­ge­mäß weni­ger Sze­na­ri­en ab.

Typisch im Basis-Schutz (je nach Tarif):

  • Ein­mal­zah­lung bei defi­nier­ten Dia­gno­sen laut Krank­heits­ka­ta­log

  • Fokus auf weni­ge Krank­heits­bil­der statt brei­ter Kata­log

  • Bei­trag meist nied­ri­ger als bei erwei­ter­ten Vari­an­ten

  • Gren­zen: weni­ger Ereig­nis­se abge­si­chert, Defi­ni­tio­nen sind ent­schei­dend

Im Kom­fort-Schutz wird der Kata­log meist deut­lich brei­ter. Je nach Tarif kön­nen deut­lich mehr schwe­re Erkran­kun­gen und Ereig­nis­se ein­ge­schlos­sen sein. Das kann sinn­voll sein, wenn Sie nicht nur ein­zel­ne Dia­gno­sen abde­cken möch­ten, son­dern einen grö­ße­ren „Dia­gno­se-Bereich“ absi­chern wol­len.

Wich­tig: Ein grö­ße­rer Kata­log ist nicht auto­ma­tisch bes­ser. Ent­schei­dend ist, wie die Krank­hei­ten defi­niert sind, wel­che Nach­wei­se gefor­dert wer­den und ob es Leis­tungs­stu­fen gibt. Genau hier unter­schei­den sich Tari­fe in der Pra­xis am stärks­ten.

Typisch im Kom­fort-Schutz (je nach Tarif):

  • Brei­te­rer Krank­heits­ka­ta­log, oft mit kla­ren Defi­ni­tio­nen pro Dia­gno­se

  • Teil- oder Staf­fel-Leis­tun­gen mög­lich, je nach­dem wie der Tarif gebaut ist

  • Höhe­re Ver­si­che­rungs­sum­men und mehr Gestal­tungs­op­tio­nen

  • Bei­trag meist höher, dafür mehr Leis­tungs­aus­lö­ser abge­deckt

Vie­le Tari­fe las­sen sich mit Zusatz­bau­stei­nen erwei­tern, wenn Sie Ihre Absi­che­rung bes­ser an Ihre Lebens­si­tua­ti­on anpas­sen möch­ten. Häu­fig geht es um Hin­ter­blie­be­nen­schutz, fami­li­en­be­zo­ge­ne Optio­nen oder fle­xi­ble Anpas­sun­gen im Lau­fe des Ver­trags.

Gera­de bei Zusatz­leis­tun­gen lohnt sich der genaue Blick ins Klein­ge­druck­te, weil „klingt gut“ nicht auto­ma­tisch „passt gut“ bedeu­tet. Wir prü­fen mit Ihnen, was wirk­lich drin ist und was nur unter Bedin­gun­gen gilt.

Häu­fi­ge Zusatz­leis­tun­gen (je nach Tarif):

  • Todes­fall­leis­tung als Ergän­zung für Ange­hö­ri­ge mög­lich

  • Mit­ver­si­che­rung von Kin­dern mög­lich, teils mit beson­de­ren Rege­lun­gen

  • Nachversicherung/Anpassungen bei bestimm­ten Ereig­nis­sen (z. B. Hei­rat, Geburt)

  • Kom­bi­na­ti­ons­mög­lich­kei­ten mit ande­ren Vor­sor­ge­lö­sun­gen je nach Bedarf

Absi­che­rung für alle, die sich nicht auf den Zufall ver­las­sen wol­len

Wer beson­ders von der Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung pro­fi­tiert

Die Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung ist kei­ne Stan­dard­lö­sung für jeden, son­dern eine geziel­te Absi­che­rung für Situa­tio­nen, in denen eine schwe­re Dia­gno­se schnell finan­zi­el­le Fol­gen hat. Sie kann hel­fen, wenn Sie im Ernst­fall sofort Geld brau­chen, um lau­fen­de Kos­ten zu tra­gen, Behand­lun­gen zu orga­ni­sie­ren oder sich Zeit für die Gene­sung zu neh­men.

Wich­tig ist die Ein­ord­nung: Dread Dise­a­se ersetzt kei­ne Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung. Sie leis­tet nicht wegen Arbeits­un­fä­hig­keit, son­dern wenn eine ver­trag­lich defi­nier­te Krank­heit in der gefor­der­ten Aus­prä­gung dia­gnos­ti­ziert wird. Genau des­halb lohnt sich ein Blick dar­auf, für wen die­se Logik beson­ders gut passt.

Vie­le Men­schen sind über eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung bereits soli­de abge­si­chert. Trotz­dem gibt es Fäl­le, in denen eine zusätz­li­che Ein­mal­zah­lung sinn­voll sein kann, weil nicht jede Erkran­kung auto­ma­tisch zu einer aner­kann­ten Berufs­un­fä­hig­keit führt und weil im All­tag oft sofort Kos­ten ent­ste­hen, bevor ande­re Leis­tun­gen grei­fen.

Für Selbst­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler kann Dread Dise­a­se inter­es­sant sein, wenn ein län­ge­rer Aus­fall schnell die Exis­tenz berührt. Die Ein­mal­zah­lung kann hel­fen, lau­fen­de Fix­kos­ten zu über­brü­cken, eine Aus­zeit zu finan­zie­ren oder Unter­stüt­zung im All­tag zu orga­ni­sie­ren, ohne sofort Rück­la­gen auf­zu­lö­sen.

Für Fami­li­en und Haus­hal­te mit Allein­ver­die­ner kann der Schutz rele­vant sein, wenn eine schwe­re Dia­gno­se die wirt­schaft­li­che Sta­bi­li­tät gefähr­det. In sol­chen Situa­tio­nen geht es häu­fig nicht nur um Behand­lung, son­dern um Haus­halts­kos­ten, Betreu­ung, Fahr­ten oder zusätz­li­che Unter­stüt­zung.

Für Men­schen mit erhöh­tem Sicher­heits­be­dürf­nis kann Dread Dise­a­se eine Ergän­zung sein, wenn Sie bewusst einen finan­zi­el­len Puf­fer für den Fall einer schwe­ren Dia­gno­se auf­bau­en möch­ten. Ent­schei­dend ist dabei, dass die ver­si­cher­ten Krank­hei­ten und die Defi­ni­tio­nen zu den Risi­ken pas­sen, die Sie wirk­lich abde­cken wol­len.

Für Per­so­nen mit Vor­er­kran­kun­gen kann Dread Dise­a­se je nach Situa­ti­on eine Opti­on sein, sie ist aber nicht auto­ma­tisch „ein­fa­cher“ als ande­re Vor­sor­ge­lö­sun­gen. Auch hier gibt es Gesund­heits­fra­gen und je nach Anbie­ter Zuschlä­ge, Aus­schlüs­se oder Ableh­nun­gen. Genau des­halb ist eine sau­be­re Vor­prü­fung sinn­voll.

Als Ergän­zung zu ande­ren Bau­stei­nen kann Dread Dise­a­se dann sinn­voll sein, wenn Sie ver­ste­hen, was sie leis­tet: Sie zahlt nicht wegen Arbeits­un­fä­hig­keit, son­dern wegen Dia­gno­se nach Tarif­de­fi­ni­ti­on. Ob das zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Ein­kom­men, Ihren Fix­kos­ten, bestehen­den Absi­che­run­gen und Ihrer Lebens­pla­nung ab.

Bei­trags­hö­he hängt von Alter, Gesund­heits­an­ga­ben und gewünsch­ter Absi­che­rung ab

Kos­ten, Ein­fluss­fak­to­ren und Bei­trags­lo­gik der Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung

Die Bei­trä­ge für eine Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung sind nicht pau­schal, son­dern wer­den indi­vi­du­ell kal­ku­liert. Ent­schei­dend sind vor allem Alter, Gesund­heits­an­ga­ben, Rau­cher­sta­tus, gewünsch­te Ver­si­che­rungs­sum­me und wie breit der Schutz gewählt wird. Damit Sie rea­lis­tisch ein­schät­zen kön­nen, was mög­lich ist, fin­den Sie hier die wich­tigs­ten Fak­to­ren und typi­sche Stell­schrau­ben.

Der größ­te Ein­fluss­fak­tor ist in der Pra­xis meist das Alter beim Abschluss. Je frü­her Sie star­ten, des­to güns­ti­ger sind die Kon­di­tio­nen in vie­len Tari­fen, weil das Risi­ko aus Sicht des Ver­si­che­rers sta­tis­tisch gerin­ger ist. Gleich­zei­tig gilt: „früh“ ist kein Selbst­zweck. Wich­ti­ger ist, dass die Absi­che­rung zu Ihrer finan­zi­el­len Situa­ti­on passt und lang­fris­tig bezahl­bar bleibt.

Ein zwei­ter zen­tra­ler Punkt ist die Höhe der Ver­si­che­rungs­sum­me. Wer 50.000 € absi­chert, zahlt in der Regel deut­lich weni­ger als bei 150.000 € oder 200.000 €. Sinn­voll ist es, die Sum­me nicht „aus dem Bauch“ zu wäh­len, son­dern an Ihrer Rea­li­tät aus­zu­rich­ten: Wel­che Fix­kos­ten lau­fen wei­ter? Wie lan­ge wür­den Rück­la­gen rei­chen? Und wel­che zusätz­li­chen Kos­ten könn­ten durch eine schwe­re Dia­gno­se ent­ste­hen?

Auch der Leis­tungs­um­fang wirkt sich stark auf den Bei­trag aus. Dabei gilt: Nicht nur die Anzahl der ver­si­cher­ten Krank­hei­ten ist ent­schei­dend, son­dern vor allem wie die Dia­gno­sen defi­niert sind und wann eine Leis­tung aus­ge­löst wird. Man­che Tari­fe wir­ken auf den ers­ten Blick breit, haben aber enge Defi­ni­tio­nen oder hohe Anfor­de­run­gen an den Schwe­re­grad. Genau die­se Details ent­schei­den spä­ter dar­über, ob eine Aus­zah­lung tat­säch­lich erfolgt.

Der Gesund­heits­zu­stand und der Rau­cher­sta­tus flie­ßen eben­falls in die Kal­ku­la­ti­on ein. Je nach Anbie­ter kön­nen Vor­er­kran­kun­gen zu Zuschlä­gen, Aus­schlüs­sen oder einer Ableh­nung füh­ren. Wich­tig ist, dass Gesund­heits­fra­gen voll­stän­dig und kor­rekt beant­wor­tet wer­den, damit es im Leis­tungs­fall kei­ne Dis­kus­sio­nen gibt. Wenn Unsi­cher­heit besteht, lohnt sich eine sau­be­re Vor­prü­fung, bevor ein Antrag gestellt wird.

Zusätz­lich unter­schei­den sich Tari­fe in der Bei­trags­lo­gik über die Jah­re. Eini­ge Model­le star­ten güns­ti­ger und stei­gen spä­ter stär­ker, ande­re sind von Beginn an höher kal­ku­liert und wir­ken dafür plan­ba­rer. Wel­che Vari­an­te für Sie bes­ser ist, hängt davon ab, ob Sie kurz­fris­tig Bei­trag spa­ren möch­ten oder Wert auf lang­fris­ti­ge Kal­ku­lier­bar­keit legen.

Wenn Sie möch­ten, prü­fen wir gemein­sam, wel­che Ver­si­che­rungs­sum­me rea­lis­tisch ist, wel­che Tari­fe inhalt­lich sau­ber leis­ten und wel­che Bei­trags­lo­gik zu Ihrer Lebens­pla­nung passt. Ziel ist eine Lösung, die nicht nur heu­te gut aus­sieht, son­dern im Ernst­fall wirk­lich trägt.

Sinn­vol­le Ergän­zun­gen zur Absi­che­rung bei Krank­heit und Lebens­ri­si­ken

Wei­te­re Ver­si­che­run­gen für Ihre per­sön­li­che Vor­sor­ge­stra­te­gie

Die Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung kann bei schwe­rer Dia­gno­se eine Ein­mal­zah­lung leis­ten. Für eine stim­mi­ge Vor­sor­ge­stra­te­gie lohnt sich aber der Blick auf wei­te­re Risi­ken, vor allem Ein­kom­mens­aus­fall und Todes­fall. Die­se Bau­stei­ne kön­nen sich sinn­voll ergän­zen, je nach­dem, wie Ihre Lebens­si­tua­ti­on aus­sieht.

Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung
Gestresste Frau hält sich am Schreibtisch den Kopf, während ihr mehrere Aufgaben gleichzeitig zugeschoben werden

Die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung zahlt eine monat­li­che Ren­te, wenn Sie Ihren Beruf aus gesund­heit­li­chen Grün­den dau­er­haft nicht mehr aus­üben kön­nen. Das ergänzt Dread Dise­a­se sinn­voll: hier die Ein­mal­zah­lung bei Dia­gno­se, dort die lau­fen­de Absi­che­rung Ihrer Ein­nah­men.

Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung
Lächelnde Familie mit Mutter, Vater und Tochter liegt auf dem Teppich und streckt lachend die Hände in Richtung Kamera – Symbol für Geborgenheit.

Die Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung zahlt eine ver­ein­bar­te Sum­me an Hin­ter­blie­be­ne, wenn die ver­si­cher­te Per­son ver­stirbt. Gera­de für Fami­li­en, Allein­ver­die­ner und Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­run­gen ist das oft der wich­tigs­te Basis­bau­stein, unab­hän­gig von Dread Dise­a­se.

Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung
Frau sitzt entspannt auf einer Yogamatte und hält einen grünen Smoothie – Symbol für Gesundheit und private Vorsorge

Eine pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung ersetzt die gesetz­li­che Absi­che­rung und bie­tet je nach Tarif ein ande­res Leis­tungs­ni­veau, etwa bei Arzt­wahl, Behand­lungs­me­tho­den oder Erstat­tungs­hö­hen. Ob das zu Ihnen passt, hängt von Ein­kom­men, Lebens­pla­nung und dem gewünsch­ten Leis­tungs­um­fang ab.

Kon­di­tio­nen, Gesund­heits­prü­fung und Leis­tungs­um­fang genau prü­fen

Die­se Punk­te soll­ten Sie vor Abschluss der Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung ken­nen

Nicht jeder Tarif leis­tet gleich und nicht jede Dia­gno­se führt auto­ma­tisch zur Aus­zah­lung. Ent­schei­dend sind die Gesund­heits­prü­fung, mög­li­che War­te­zei­ten, die Karenz­zeit und vor allem die Defi­ni­tio­nen der ver­si­cher­ten Erkran­kun­gen im Ver­trag.

Bevor Sie eine Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung abschlie­ßen, soll­ten Sie nicht nur Bei­trag und Ver­si­che­rungs­sum­me ver­glei­chen, son­dern die Bedin­gun­gen im Detail prü­fen. Beson­ders rele­vant sind vier Punk­te: Gesund­heits­prü­fung, War­te­zeit, Karenz­zeit und der Leis­tungs­ka­ta­log. Genau hier unter­schei­den sich Tari­fe am stärks­ten und genau hier ent­ste­hen spä­ter Miss­ver­ständ­nis­se.

Gesund­heits­prü­fung:
Die Gesund­heits­fra­gen müs­sen voll­stän­dig und wahr­heits­ge­mäß beant­wor­tet wer­den. Je nach Tarif kön­nen die Fra­gen eher knapp oder sehr detail­liert aus­fal­len, oft inklu­si­ve Behand­lun­gen, Dia­gno­sen, Medi­ka­men­te und Arzt­be­su­che inner­halb bestimm­ter Zeit­räu­me. Wich­tig ist auch, dass Anga­ben zu Rau­cher­sta­tus oder Risi­kom­erk­ma­len kor­rekt sind, weil die­se die Bei­trags­hö­he und die Annah­me beein­flus­sen kön­nen. Fal­sche oder unvoll­stän­di­ge Anga­ben kön­nen im Leis­tungs­fall zu Pro­ble­men füh­ren, selbst wenn der Ver­trag schon län­ger läuft.

War­te­zeit:
Vie­le Tari­fe arbei­ten mit einer War­te­zeit für bestimm­te Erkran­kun­gen. Das bedeu­tet: Der Ver­trag läuft bereits, aber Dia­gno­sen, die in den ers­ten Mona­ten nach Abschluss gestellt wer­den, kön­nen vom Ver­si­che­rungs­schutz aus­ge­nom­men sein. Je nach Anbie­ter und Krank­heits­bild sind sol­che War­te­zei­ten unter­schied­lich gere­gelt und soll­ten vor Abschluss klar sein.

Karenz­zeit (oft auch Über­le­bens­zeit genannt):
Zusätz­lich kann es eine Karenz­zeit geben. Damit ist meist die Frist nach der Dia­gno­se gemeint, die die ver­si­cher­te Per­son über­le­ben muss, bevor ein Leis­tungs­an­spruch ent­steht. Häu­fig sind das 14 oder 28 Tage, bei ein­zel­nen Erkran­kun­gen kann die Frist auch län­ger sein, weil die end­gül­ti­ge medi­zi­ni­sche Ein­ord­nung oft erst spä­ter mög­lich ist. Die Aus­zah­lung erfolgt dann nach Prü­fung der Unter­la­gen, nicht „auto­ma­tisch“ am Dia­gno­se­tag.

Ver­si­cher­te Krank­hei­ten und Defi­ni­tio­nen:
Der wich­tigs­te Punkt ist der Leis­tungs­ka­ta­log: Wel­che Krank­hei­ten sind ver­si­chert und wie genau sind sie defi­niert? Bei Dread-Dise­a­se-Tari­fen zählt nicht nur der Name einer Erkran­kung, son­dern oft der im Ver­trag fest­ge­leg­te Schwe­re­grad, bestimm­te Befun­de oder ein kon­kre­tes Sta­di­um. Je nach Tarif kann eine Leis­tung bereits bei Erst­dia­gno­se mög­lich sein oder erst, wenn fest­ge­leg­te Kri­te­ri­en erfüllt sind. Prü­fen Sie des­halb auch mög­li­che Aus­schlüs­se und Ein­schrän­kun­gen sehr genau, vor allem, wenn es in Ihrer Fami­lie bestimm­te Risi­ken gibt oder bereits Vor­be­las­tun­gen bekannt sind.

Ergän­zend lohnt sich der Blick auf optio­na­le Bau­stei­ne, etwa eine Todes­fall­leis­tung, die Mit­ver­si­che­rung von Kin­dern oder Nach­ver­si­che­rungs­mög­lich­kei­ten. Die­se kön­nen den Schutz sinn­voll erwei­tern, müs­sen aber zu Ihrer Lebens­si­tua­ti­on und Ihrem Bud­get pas­sen.

Qua­li­täts­un­ter­schie­de erken­nen und Tari­fe sau­ber ver­glei­chen

Wel­che Anbie­ter es gibt und wor­auf Sie beim Ver­gleich ach­ten soll­ten

Die Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung wird in Deutsch­land nur von weni­gen Gesell­schaf­ten ange­bo­ten. Genau des­halb lohnt sich ein genau­er Ver­gleich, denn Leis­tun­gen und Bedin­gun­gen unter­schei­den sich je nach Tarif teils deut­lich.

Wenn Sie nach „Ver­si­che­rung bei schwe­ren Krank­hei­ten“ suchen, sto­ßen Sie meist auf den­sel­ben Markt: Häu­fig genannt wer­den zum Bei­spiel Cana­da Life, Pris­ma­Li­fe, die Baye­ri­sche, Zurich und die Nürn­ber­ger. Das ist kei­ne Emp­feh­lung, son­dern eine Ori­en­tie­rung, wel­che Gesell­schaf­ten die­sen Schutz in Deutsch­land über­haupt anbie­ten.

Wich­tig ist weni­ger der Name, son­dern das Klein­ge­druck­te. Denn es gibt kei­nen ein­heit­li­chen Stan­dard, wel­che Krank­hei­ten ver­si­chert sind und wann genau eine Dia­gno­se als Leis­tungs­fall zählt. Je nach Tarif geht es um weni­ge Kern­krank­hei­ten oder um deut­lich umfang­rei­che­re Lis­ten, oft mit sehr kon­kre­ten medi­zi­ni­schen Defi­ni­tio­nen.

Check­lis­te für Ihren Ver­gleich:

  • Wel­che Krank­hei­ten sind ver­si­chert und ab wel­chem Sta­di­um gilt die Dia­gno­se als Leis­tungs­fall?

  • Wie schnell wird aus­ge­zahlt und wel­che Nach­wei­se sind dafür erfor­der­lich?

  • Gibt es War­te­zei­ten und was pas­siert bei Erkran­kung inner­halb die­ser Zeit?

  • Sind Zusatz­bau­stei­ne mög­lich (z. B. Todes­fall­leis­tung, Kin­der-Mit­ver­si­che­rung, Nach­ver­si­che­rung) und unter wel­chen Bedin­gun­gen?

  • Wie ent­wi­ckelt sich der Bei­trag über die Lauf­zeit (Kal­ku­la­ti­on, Anpas­sun­gen, Lauf­zeit­lo­gik)?

  • Wie passt der Schutz zu Ihrer bestehen­den Absi­che­rung, z. B. BU oder Risi­ko­le­ben (Dop­pel­de­ckun­gen ver­mei­den, Lücken schlie­ßen)?

Ein Ver­gleich bringt nur dann wirk­lich Klar­heit, wenn man nicht nur Bei­trag und Ver­si­che­rungs­sum­me gegen­über­stellt, son­dern die Leis­tungs­de­fi­ni­tio­nen im Detail prüft. Genau dabei unter­stüt­zen wir Sie als Mak­ler: Wir fil­tern Tari­fe vor, klä­ren Stol­per­stel­len und sagen Ihnen offen, wo die Gren­zen lie­gen.

Sinn­vol­le Ergän­zun­gen, damit aus einer Dia­gno­se kein finan­zi­el­ler Aus­nah­me­zu­stand wird

Wel­che Absi­che­run­gen als Ergän­zung zur Dread-Dise­a­se-Poli­ce sinn­voll sein kön­nen

Die Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung kann im Ernst­fall schnell Geld bereit­stel­len. Je nach Lebens­si­tua­ti­on reicht das allein aber nicht immer, zum Bei­spiel wenn Pfle­ge­be­dürf­tig­keit ent­steht oder ein Unfall lang­fris­ti­ge Fol­gen hat. Mit den fol­gen­den Bau­stei­nen schlie­ßen Sie typi­sche Lücken und stel­len Ihre Vor­sor­ge brei­ter auf.

Vater spielt bei Sonnenuntergang mit seinen zwei Kindern Fußball auf einer Wiese
Pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung

Ein Unfall kann von heu­te auf mor­gen zu Ein­schrän­kun­gen füh­ren, pri­vat und beruf­lich. Die Unfall­ver­si­che­rung zahlt je nach Tarif eine Inva­li­di­täts­leis­tung und kann zusätz­li­che Bau­stei­ne ent­hal­ten, etwa Unfall­ren­te oder Reha-Leis­tun­gen. Sie ist kein Ersatz für die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung, kann aber eine sinn­vol­le Ergän­zung sein, wenn Sie finan­zi­el­le Spiel­räu­me für Umbau­ten, Hilfs­mit­tel oder Aus­fäl­le brau­chen.

Seniorengruppe sitzt lachend an einem Gartentisch, eine Pflegekraft macht ein gemeinsames Selfie mit dem Smartphone
Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung

Pfle­ge trifft vie­le Fami­li­en uner­war­tet und wird schnell teu­er, vor allem bei län­ge­rer Betreu­ung zu Hau­se oder im Heim. Eine Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung kann je nach Tarif als Pfle­ge­ta­ge­geld oder Pfle­ger­en­te zah­len, meist gestaf­felt nach Pfle­ge­grad. Wich­tig sind die Bedin­gun­gen zur Leis­tungs­aus­lö­sung, die Bei­trags­hö­he im Alter und ob es Gesund­heits­fra­gen gibt. So schaf­fen Sie plan­ba­re finan­zi­el­le Sicher­heit, ohne dass Ihre Fami­lie alles auf­fan­gen muss.

Kla­re Ant­wor­ten, bevor Sie sich ent­schei­den

Was Sie schon immer über schwe­re Krank­hei­ten Ver­si­che­rung wis­sen woll­ten

Das ist eine pri­vat abge­schlos­se­ne Risi­ko­ab­si­che­rung, die bei der Dia­gno­se einer ver­trag­lich defi­nier­ten schwe­ren Krank­heit eine ein­ma­li­ge Geld­sum­me aus­zahlt. Das Geld ist nicht zweck­ge­bun­den, Sie kön­nen es zum Bei­spiel für lau­fen­de Kos­ten, Umbau­ten, Betreu­ung oder eine finan­zi­el­le Aus­zeit nut­zen. Ent­schei­dend ist nicht, ob Sie berufs­un­fä­hig sind, son­dern ob die Dia­gno­se die Bedin­gun­gen erfüllt.

Fast immer geht es um die gro­ßen Risi­ken wie Krebs, Herz­in­farkt und Schlag­an­fall. Je nach Tarif reicht die Lis­te von weni­gen Kern­krank­hei­ten bis zu umfang­rei­chen Kata­lo­gen mit meh­re­ren Dut­zend Erkran­kun­gen. Man­che Anbie­ter nen­nen in ihren Unter­la­gen Lis­ten bis in den Bereich 40 bis 50 Krank­hei­ten, ent­schei­dend ist aber immer die exak­te Defi­ni­ti­on in den Bedin­gun­gen, teils inklu­si­ve Schwe­re­grad oder Dia­gno­se­kri­te­ri­en.

Gezahlt wird, wenn eine ver­si­cher­te Krank­heit nach den ver­trag­li­chen Kri­te­ri­en dia­gnos­ti­ziert wird und Sie die erfor­der­li­chen Nach­wei­se ein­rei­chen. Vie­le Tari­fe arbei­ten mit kla­ren Vor­ga­ben, wel­che Befun­de und Arzt­un­ter­la­gen nötig sind. Wich­tig: Ob und wann gezahlt wird, hängt nicht am Bauch­ge­fühl, son­dern an der Wort­laut­prü­fung der Bedin­gun­gen.

Oft gibt es War­te­zei­ten ab Ver­trags­be­ginn, in denen bestimm­te Dia­gno­sen noch nicht ver­si­chert sind. Zusätz­lich kann es eine Karenz­zeit geben, also eine kur­ze Frist zwi­schen Dia­gno­se und Aus­zah­lung, je nach Tarif auch als fes­te Zahl an Tagen gere­gelt. Bei­spiel­haft wird in Anbie­ter­un­ter­la­gen teils eine Karenz­zeit von 14 Tagen genannt.

In der Regel ja. Vor­er­kran­kun­gen kön­nen dazu füh­ren, dass der Antrag abge­lehnt wird, Zuschlä­ge fäl­lig wer­den oder ein­zel­ne Dia­gno­sen aus­ge­schlos­sen sind. Für die Pra­xis zählt vor allem: Gesund­heits­an­ga­ben müs­sen voll­stän­dig und kor­rekt sein, weil es sonst im Leis­tungs­fall schwie­rig wer­den kann. Wenn Ihre His­to­rie kom­plex ist, ist eine anony­me Risi­ko­vor­anfra­ge oft der sau­bers­te Weg.

Sie kann eine Ergän­zung sein, ersetzt eine BU aber meist nicht. Grund: Die Dread Dise­a­se Ver­si­che­rung zahlt in der Regel ein­ma­lig bei bestimm­ten Dia­gno­sen, wäh­rend eine BU leis­tet, wenn Sie Ihren Beruf aus gesund­heit­li­chen Grün­den län­ger nicht mehr aus­üben kön­nen, auch ohne Dia­gno­se aus dem Dread Dise­a­se Kata­log.

Ori­en­tie­ren Sie sich an Ihrem ech­ten Finanz­be­darf. Typisch ist, dass man einen Puf­fer für lau­fen­de Fix­kos­ten, Kre­dit­ra­ten, Kin­der­be­treu­ung und mög­li­che Umstel­lun­gen im All­tag auf­baut. Sinn­voll ist oft eine Sum­me, die min­des­tens 12 bis 24 Mona­te finan­zi­el­le Luft schafft, je nach­dem wie stark Ihr Haus­halt von Ihrem Ein­kom­men abhängt. Die pas­sen­de Höhe ist immer eine Rechen­auf­ga­be, kei­ne Bauch­ent­schei­dung.

Der Bei­trag hängt stark von Alter, Gesund­heits­zu­stand, Rauch­sta­tus, Ver­si­che­rungs­sum­me und Leis­tungs­ka­ta­log ab. In Ver­brau­cher­ar­ti­keln wer­den Ein­stie­ge im Bereich um 20 Euro monat­lich genannt, bei hohen Sum­men oder brei­ten Leis­tungs­ka­ta­lo­gen kann es deut­lich teu­rer wer­den. Als Bei­spiel wer­den für hohe Absi­che­run­gen teils Jah­res­bei­trä­ge im vier­stel­li­gen Bereich genannt.

Vie­le Anbie­ter wer­ben mit einer steu­er­frei­en Ein­mal­zah­lung. Grund­sätz­lich gilt bei pri­vat finan­zier­ten Risi­ko­ab­si­che­run­gen oft, dass Aus­zah­lun­gen nicht als Ein­kom­men ver­steu­ert wer­den. Trotz­dem gibt es Kon­stel­la­tio­nen, in denen Details wich­tig wer­den, etwa bei beson­de­ren Ver­trags­ge­stal­tun­gen. Wenn das bei Ihnen rele­vant ist, lohnt sich eine kur­ze steu­er­li­che Ein­ord­nung.

Kün­di­gung ist grund­sätz­lich mög­lich, die Fris­ten ste­hen im Ver­trag. Ein Wech­sel soll­te gut geplant sein, weil ein neu­er Ver­trag wie­der eine Gesund­heits­prü­fung haben kann und Ihr Gesund­heits­zu­stand sich seit Abschluss ver­än­dert haben könn­te. Pra­xis­re­gel: Erst neu­en Schutz ver­bind­lich bestä­ti­gen las­sen, dann den alten Ver­trag been­den.

Zusam­men­fas­sung

Eine Ver­si­che­rung bei schwe­ren Krank­hei­ten kann im Ernst­fall schnell finan­zi­el­le Luft schaf­fen, weil sie bei einer ver­si­cher­ten Dia­gno­se eine ver­trag­lich defi­nier­te Ein­mal­zah­lung leis­ten kann. Genau dafür wird sie häu­fig genutzt: Fix­kos­ten wei­ter­zah­len, Zeit für Behand­lung und Orga­ni­sa­ti­on gewin­nen, Umbau­ten oder Betreu­ung finan­zie­ren. Ob und wann gezahlt wird, hängt jedoch immer an den exak­ten Krank­heits­de­fi­ni­tio­nen im Ver­trag, mög­li­chen War­te­zei­ten sowie einer sau­be­ren Gesund­heits­prü­fung.

Wich­tig für die Erwar­tung: Die­se Absi­che­rung ist kein Ersatz für eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung. Eine Dread-Dise­a­se-Poli­ce zahlt typi­scher­wei­se bei bestimm­ten Dia­gno­sen, eine BU leis­tet, wenn Sie Ihren Beruf aus gesund­heit­li­chen Grün­den nicht mehr aus­üben kön­nen, auch ohne „pas­sen­de“ Dia­gno­se aus einer Lis­te. In der Pra­xis ist die Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung des­halb eher ein zusätz­li­cher Bau­stein in der Vor­sor­ge, nicht die allei­ni­ge Lösung.

Wenn Sie Ihre Vor­sor­ge ganz­heit­lich auf­stel­len möch­ten, lohnt sich der Blick auf ergän­zen­de Absi­che­run­gen: Arbeits­kraft­ab­si­che­rung (BU oder pas­sen­de Alter­na­ti­ven je nach Berufs­bild), Kran­ken­ta­ge­geld für län­ge­re Aus­fäl­le und eine pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung als Ergän­zung für unfall­be­ding­te Fol­gen. Je nach Lebens­si­tua­ti­on kann auch eine Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung für die Fami­lie oder eine Pfle­ge­ab­si­che­rung sinn­voll sein. Ent­schei­dend ist, dass die Bau­stei­ne zusam­men­pas­sen und kei­ne Lücken blei­ben.

Das soll­ten Sie mit­neh­men:

  • Dread Dise­a­se kann bei Dia­gno­se schnell Geld bereit­stel­len, unab­hän­gig davon, ob eine Berufs­un­fä­hig­keit vor­liegt.

  • Gezahlt wird nur, wenn die Dia­gno­se die Ver­trags­de­fi­ni­ti­on erfüllt. Der Wort­laut ent­schei­det.

  • Gesund­heits­an­ga­ben müs­sen voll­stän­dig stim­men, sonst ris­kie­ren Sie Pro­ble­me im Leis­tungs­fall.

  • Als Ein­kom­mens­schutz taugt die Ein­mal­zah­lung meist nur begrenzt, daher Arbeits­kraft­ab­si­che­rung mit­den­ken.

  • Unfall­ver­si­che­rung kann ergän­zen, ersetzt aber weder BU noch Dread Dise­a­se.

  • Wer ver­glei­chen lässt, ver­mei­det teu­re „blin­de Fle­cken“ in Bedin­gun­gen und Leis­tungs­aus­lö­sern.

Wenn Sie möch­ten, prü­fen wir mit Ihnen, ob und wie eine Absi­che­rung bei schwe­ren Krank­hei­ten in Ihrer Situa­ti­on sinn­voll ist, und wel­che Kom­bi­na­ti­on aus Arbeits­kraft­ab­si­che­rung und Unfall­ver­si­che­rung dazu passt. Ziel ist ein Kon­zept, das im Ernst­fall wirk­lich trägt, nicht nur gut klingt.

Häu­fi­ge Fra­gen

Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung oder Schwe­re Krank­hei­ten Ver­si­che­rung, was passt bes­ser?

Das sind zwei ver­schie­de­ne Risi­ken. Die Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung sichert vor allem den Todes­fall ab und schützt Hin­ter­blie­be­ne finan­zi­ell. Die Schwe­re Krank­hei­ten Ver­si­che­rung zahlt bei bestimm­ten Dia­gno­sen zu Leb­zei­ten. In vie­len Haus­hal­ten ist die bes­te Lösung nicht ent­we­der oder, son­dern eine sau­be­re Auf­ga­ben­tei­lung nach Risi­ko.

Eine Ein­mal­zah­lung kann kurz­fris­tig Sta­bi­li­tät geben, sie ersetzt aber kein dau­er­haf­tes Ein­kom­men. Wenn Ihre Fix­kos­ten wei­ter­lau­fen, ist die Kom­bi­na­ti­on mit einer Ein­kom­mens­ab­si­che­rung wie Kran­ken­ta­ge­geld oder BU oft der Punkt, der den Plan trag­fä­hig macht. Die Dread Dise­a­se Poli­ce ist dann eher Liqui­di­täts­puf­fer als allei­ni­ger Ein­kom­mens­er­satz.

Eine Schwe­re Krank­hei­ten Ver­si­che­rung ist nicht auto­ma­tisch eine Pfle­ge­ab­si­che­rung. Wenn die Sor­ge eher Rich­tung dau­er­haf­te Ein­schrän­kun­gen und Pfle­ge­kos­ten geht, ist eine Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung das pas­sen­de­re Werk­zeug. Die Ein­mal­zah­lung aus der Dread Dise­a­se Poli­ce kann hel­fen, sie löst das Pfle­ge­ri­si­ko aber nicht dau­er­haft.

Am wich­tigs­ten sind sau­be­re Gesund­heits­an­ga­ben und eine kla­re Doku­men­ta­ti­on. Hal­ten Sie Dia­gno­sen, Behand­lun­gen, Medi­ka­men­te und Arzt­kon­tak­te der letz­ten Jah­re struk­tu­riert fest, bevor Sie den Antrag aus­fül­len. Im Leis­tungs­fall zählt dann, dass Ihre Unter­la­gen zu den ver­trag­li­chen Defi­ni­tio­nen pas­sen und voll­stän­dig ein­ge­reicht wer­den.

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