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Milliardenschäden durch Cyberangriffe – wie Unternehmen sich jetzt schützen sollten
Cybercrime verursacht jährlich Milliardenverluste – wir zeigen, wie Sie Ihr Unternehmen effektiv absichern können
Cyberkriminalität hat sich zu einer der größten Bedrohungen für Unternehmen in Deutschland entwickelt – unabhängig von Branche und Betriebsgröße. Vor allem Angriffe mit Ransomware und gezielte IT-Sabotage verursachen jedes Jahr immense wirtschaftliche Schäden. Eine passende Cyberversicherung kann helfen, diese Risiken abzufedern und im Ernstfall schnell und professionell zu reagieren.
Das Wichtigste im Überblick
Über 700 zufriedene Kunden vertrauen uns
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Warum ist eine Cyberversicherung sinnvoll?
Die Digitalisierung bringt immense Vorteile – doch sie birgt auch neue Risiken. Cyberangriffe zählen mittlerweile zu den größten Bedrohungen für Unternehmen jeder Größe. Ob Datenverschlüsselung durch Ransomware, Datendiebstahl oder gezielte IT-Sabotage: Die Folgen sind nicht nur technischer Natur, sondern haben oft existenzbedrohende wirtschaftliche Auswirkungen.
Während sich große Konzerne mit internen IT-Abteilungen und Krisenteams absichern können, sind kleine und mittlere Unternehmen besonders verwundbar. Eine Cyberversicherung schließt genau diese Lücke. Sie bietet nicht nur finanziellen Schutz, sondern vermittelt im Ernstfall auch sofortige Hilfe durch IT-Experten, Juristen und Krisenmanager. So lassen sich Schäden minimieren, Ausfallzeiten verkürzen und der Reputationsverlust begrenzen.
Mit steigender Bedrohungslage – auch durch internationale Akteure und organisierte Cyberkriminalität – wird der Abschluss einer Cyberversicherung zur unternehmerischen Notwendigkeit.
Eigenschäden durch Cyberangriffe (z. B. Datenverlust, Betriebsunterbrechung)
Drittschäden (z. B. Ansprüche von Kunden nach Datenlecks)
Sofortmaßnahmen: IT-Forensik, Krisen-PR, Rechtsberatung
Erstattung von Lösegeldzahlungen (je nach Tarif)
Wiederherstellung von Daten, Software und Systemen
Vorsätzliche oder grob fahrlässige Handlungen
Schäden durch nicht geschlossene bekannte Sicherheitslücken
Schäden durch Stromausfälle oder Hardwaredefekte (sofern nicht eingeschlossen)
Cyberangriffe, die vor Versicherungsbeginn eingetreten sind
Verstöße gegen gesetzliche Meldepflichten, die nicht eingehalten wurden
Cyberangriffe – aktuelle Bedrohungslage für Unternehmen
In den Jahren 2022 und 2023 haben sich die Schäden durch Cyberangriffe auf 223 Milliarden Euro pro Jahr summiert – ein erneuter Anstieg gegenüber den 220 Milliarden Euro in 2020/2021 und mehr als doppelt so viel wie noch 2018/2019 (103 Mrd. Euro).
Ransomware-Angriffe stellen nach wie vor die größte Gefahr dar. Dabei werden IT-Systeme verschlüsselt und Unternehmen zur Zahlung von Lösegeld erpresst. 96 % der Unternehmen halten solche Angriffe für bedrohlich. Weitere Bedrohungen sind:
Datendiebstahl (Kundendaten, geistiges Eigentum, Passwörter)
Social Engineering und Phishing
DDoS- und Spoofing-Attacken
Manipulation durch ehemalige Mitarbeitende
Ein Drittel aller Unternehmen in Deutschland berichtet von konkreten Cybervorfällen – bei vielen mit spürbaren wirtschaftlichen Folgen. Besonders gefährdet sind dabei Unternehmen, die im Homeoffice arbeiten oder cloudbasierte Anwendungen einsetzen. Über 60 % der Sicherheitsvorfälle lassen sich auf menschliche Fehler oder unzureichende Schutzmaßnahmen zurückführen.
Auch der Verfassungsschutz und der Digitalverband Bitkom warnen: Ohne gezielte Gegenmaßnahmen – insbesondere im Mittelstand – drohen massive wirtschaftliche Konsequenzen.
Cyberrisiken erkennen – gezielt absichern
Für welche Branchen ist eine Cyberversicherung besonders sinnvoll?
Cyberangriffe treffen nicht nur große Konzerne. Besonders kleine und mittlere Unternehmen unterschätzen oft ihr Risiko – dabei sind gerade sie beliebte Ziele für Hacker, weil IT-Sicherheitsvorkehrungen oft lückenhaft sind.
Wir zeigen Ihnen, in welchen Branchen eine Cyberversicherung besonders sinnvoll ist – und worauf es bei der Absicherung ankommt. Ob sensible Kundendaten, digitale Prozesse oder softwaregesteuerte Abläufe: Wer hier ungeschützt bleibt, riskiert mehr als nur einen finanziellen Schaden.
Hotel
Digitale Buchungssysteme, automatische Zahlungsabwicklungen und sensibler Kundenkontakt machen Hotels zu einem attraktiven Ziel für Cyberkriminelle. Eine Cyberversicherung ist sinnvoll, um Datenverlust, Systemausfälle und Reputationsschäden gezielt abzusichern.
Handwerker-Versicherung
Ob Angebotssoftware, digitale Auftragsabwicklung oder vernetzte Maschinen – das Handwerk arbeitet längst digital. Eine Cyberversicherung ist sinnvoll, um sich vor IT-Ausfällen, Projektstillständen und Datenverlust zu schützen.
Gastronomie
Kassensysteme, Online-Bestellungen, Reservierungstools – Gastronomiebetriebe sind stark digitalisiert und dadurch anfällig für Cyberangriffe. Eine Cyberversicherung ist sinnvoll, um bei Betriebsunterbrechung und Datenverlust finanziell abgesichert zu sein.
IT- & Dienstleistungsunternehmen
Wer mit Kundendaten, Software oder Kommunikationssystemen arbeitet, trägt Verantwortung. Eine Cyberversicherung ist sinnvoll, um sich vor Datenlecks, IT-Ausfällen und Vertrauensverlust zu schützen – damit Systeme und Service stabil bleiben.
Arztpraxen
Patientendaten, Diagnosen, Laborberichte – medizinische Einrichtungen sind besonders schützenswert. Eine Cyberversicherung ist sinnvoll, um sensible Informationen vor Hackerangriffen und IT-Ausfällen zu bewahren.
Unternehmen
Ob Einzelunternehmer oder Mittelständler: Wer digital arbeitet, benötigt Schutz vor Cyberrisiken. Eine Cyberversicherung ist sinnvoll, um E‑Mail-Verkehr, Kundendaten und Geschäftsprozesse zuverlässig abzusichern.
Was kostet eine Cyberversicherung?
Die Kosten für eine Cyberversicherung variieren je nach Unternehmensgröße, Branche und individuellen Risiken. Eine maßgeschneiderte Police kann bereits ab etwa 30 € monatlich beginnen und bietet wichtigen Schutz vor den finanziellen Folgen von Cyberangriffen.
Die Prämienhöhe einer Cyberversicherung wird von mehreren Faktoren beeinflusst:
Branche und Tätigkeitsfeld: Unternehmen in hochdigitalisierten oder datenintensiven Branchen, wie IT-Dienstleister oder Finanzunternehmen, tragen ein erhöhtes Risiko und zahlen daher tendenziell höhere Beiträge.
Unternehmensgröße und Umsatz: Größere Unternehmen mit höherem Umsatz und mehr Mitarbeitern haben in der Regel komplexere IT-Strukturen, was das Risiko für Cybervorfälle erhöht und somit die Prämie beeinflusst.
Sicherheitsmaßnahmen: Firmen mit robusten IT-Sicherheitsvorkehrungen und regelmäßigen Mitarbeiterschulungen können von günstigeren Prämien profitieren, da sie als weniger risikobehaftet gelten.
Versicherungssumme und Selbstbeteiligung: Eine höhere Deckungssumme bietet umfassenderen Schutz, erhöht jedoch die Prämie. Umgekehrt kann eine höhere Selbstbeteiligung die laufenden Kosten senken.
Leistungsumfang: Zusätzliche Bausteine wie Schutz vor Betriebsunterbrechungen, Datenschutzverletzungen oder Cyber-Erpressung erweitern den Schutz, beeinflussen jedoch auch die Beitragshöhe.
Angesichts der steigenden Bedrohungslage durch Cyberkriminalität ist eine Cyberversicherung für Unternehmen jeder Größe eine sinnvolle Investition. Sie schützt nicht nur vor finanziellen Verlusten, sondern stellt im Ernstfall auch Experten für IT-Forensik, Krisenmanagement und Rechtsberatung bereit.
Beispielhafte Beiträge verschiedener Anbieter:
Anbieter | Jährlicher Beitrag |
---|---|
VHV (CYBERPROTECT 3.0) | ab 360 € |
Hiscox (CyberClear) | ab 400 € |
HDI (Cyberversicherung) | ab 380 € |
Allianz (CyberSchutz) | ab 420 € |
Zurich (Cyber and Data Protect) | ab 450 € |
Hinweis: Die genannten Beiträge sind Richtwerte für kleine bis mittelständische Unternehmen und können je nach individuellen Faktoren variieren.
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Zusammenfassung
Cyberangriffe verursachen Jahr für Jahr immense Schäden in der deutschen Wirtschaft – Tendenz steigend. Während der jährliche Gesamtschaden durch Ransomware, Phishing und Datendiebstahl im Jahr 2018/2019 noch bei rund 103 Milliarden Euro lag, hat sich dieser Wert laut Bitkom auf 220 Milliarden Euro pro Jahr verdoppelt. Besonders betroffen sind kleine und mittelständische Unternehmen, die oft über keine ausreichenden Schutzmaßnahmen verfügen.
Die Folgen reichen von Datenverlust über Produktionsausfälle bis hin zu ernsthaften Reputationsschäden und wirtschaftlicher Existenzbedrohung. Gleichzeitig nehmen die Angriffsarten an Raffinesse zu – Social Engineering, Spoofing und gezielte Ransomware-Attacken setzen auf menschliche Schwächen und technische Sicherheitslücken.
Eine Cyberversicherung ist daher kein „Kann“, sondern ein entscheidender Baustein einer zukunftssicheren Unternehmensstrategie. Sie schützt nicht nur vor finanziellen Verlusten, sondern bietet auch direkte Unterstützung durch IT-Experten, Notfalldienste, Rechtsberatung und PR-Maßnahmen im Krisenfall. In Kombination mit technischen Sicherheitsvorkehrungen schafft sie ein belastbares Sicherheitsnetz für Unternehmen jeder Größe und Branche.
häufige Fragen
Was kostet eine Cyberversicherung im Jahr 2025?
Die Kosten einer Cyberversicherung hängen von Faktoren wie Unternehmensgröße, Branche, IT-Sicherheitsniveau, Jahresumsatz und gewünschter Versicherungssumme ab. Für ein mittelständisches Unternehmen im Einzelhandel mit einem Jahresumsatz zwischen 4 und 5 Millionen Euro beginnen die Jahresbeiträge bei rund 1.500 Euro – Spitzenwerte liegen bei über 3.000 Euro. Die genaue Prämie ergibt sich aus einem individuellen Risikoprofil und der Tarifauswahl.
Welche Schäden übernimmt eine Cyberversicherung?
Abgedeckt sind in der Regel Eigenschäden wie IT-Wiederherstellung, Ertragsausfall, PR-Krisenmanagement, Datenwiederherstellung sowie Drittschäden durch Datenschutzverletzungen. Auch präventive Maßnahmen wie IT-Forensik, Schulungen und Notfalldienste sind häufig enthalten – je nach Tarif und Anbieter.
Ist eine Cyberversicherung auch für kleine Unternehmen sinnvoll?
Ja, absolut. Gerade kleine Unternehmen sind für Hacker besonders attraktiv, weil Sicherheitsstrukturen oft fehlen. Eine Cyberversicherung bietet hier nicht nur finanziellen Schutz, sondern auch sofortige Hilfe im Ernstfall – inklusive Expertennetzwerk, technischer Unterstützung und Krisenintervention.
Gibt es eine Wartezeit oder Einschränkungen bei Vertragsabschluss?
Viele Anbieter prüfen vor Vertragsbeginn bestehende IT-Sicherheitsmaßnahmen. In der Regel besteht keine Wartezeit, jedoch werden bereits bekannte Schäden oder laufende Vorfälle nicht übernommen. Wichtig ist daher eine rechtzeitige Absicherung, bevor ein Schadensfall eintritt.