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Berufsunfähigkeitsversicherung mit Vorerkrankung – Tipps

Berufsunfähigkeitsversicherung mit Vorerkrankung: Wie klappt der Abschluss?

Eine Vorerkrankung kann den Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung erschweren, doch sie ist kein automatisches Ausschlusskriterium. Wir klären auf, wie Versicherer mit der Berufs­unfähig­keitsversicherung Vorerkrankung umgehen und geben Ihnen praktische Tipps, um trotz gesundheitlicher Vorbelastung einen guten Versicherungsschutz zu bekommen.
 
 

Das Wichtigste auf einen Blick

 

 Vorerkrankungen können zu höheren Beiträgen oder Ablehnung führen, doch mit offener Kommunikation, ärztlichen Attesten und Risikovoranfragen kann der Abschluss dennoch gelingen.

 Es ist wichtig, Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß zu beantworten und ärztliche Atteste einzuholen, um die Versicherbarkeit trotz Vorerkrankungen zu verbessern.

 Anonyme Risikovoranfragen, vereinfachte Gesundheitsprüfungen und unabhängige Versicherungsberatung können helfen, eine Berufs­unfähig­keitsversicherung auch mit Vorerkrankungen abzuschließen.

 

Vorerkrankungen und Berufs­unfähig­keitsversicherung: Was Sie wissen müssen

 
Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Vorerkrankungen
 

Eine Vorerkrankung kann bei der Beantragung einer Berufs­unfähig­keitsversicherung ein Hindernis sein. Dies liegt daran, dass Versicherer Vorerkrankungen als Risikofaktoren betrachten. Das bedeutet für den Versicherer ein höheres Risiko, dass der Versicherungsnehmer berufsunfähig wird und somit Leistungen in Anspruch nehmen muss.

Doch kein Fall ist gleich. Versicherungsgesellschaften gehen unterschiedlich mit Vorerkrankungen um. Einige erheben einen Risikozuschlag, was dazu führt, dass Sie höhere Beiträge zahlen müssen. Andere haben Bedenken gegen bestimmte Vorerkrankungen und können den Antrag ablehnen. Doch es gibt Möglichkeiten und Strategien, um trotz Vorerkrankungen eine Berufs­unfähig­keitsversicherung abzuschließen.
 

Die Rolle von Gesundheitsfragen

Gesundheitsfragen spielen eine entscheidende Rolle bei der Beurteilung des Risikos. Es handelt sich um Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand, die dazu dienen, das Risiko einer Berufs­unfähig­keit abzuschätzen. Dazu gehört die Abfrage zu früheren und aktuellen Krank­hei­ten, Arztbesuchen und Behandlungen.

Die Angaben müssen präzise und wahrheitsgemäß sein. Falsche Antworten können dazu führen, dass der Vertrag angefochten wird oder der Versicherungsschutz verloren geht. Daher ist es von größter Bedeutung, bei der Beantwortung dieser Fragen offen und ehrlich zu sein.
 

Häufige Vorerkrankungen und ihre Auswirkungen

Es gibt eine Reihe von Vorerkrankungen, die Ihre Chancen auf eine Berufs­unfähig­keitsversicherung beeinflussen können. Dazu gehören:

 Allergien

 Asthma

 Depressionen

 Bandscheibenvorfall

 psychische Erkrankungen

 Multiple Sklerose

 Morbus Crohn

 Diabetes mellitus

 schwere Herzerkrankungen

Diese können zu einem Risikozuschlag oder zu einer Ablehnung des Antrags führen. Doch es gibt auch viele Erkrankungen, die als unkritisch angesehen werden und keine Probleme beim Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung verursachen.

Eine milde Migräne zum Beispiel wird oft als nicht kritisch angesehen. Geben Sie bei der Antragstellung alle Vorerkrankungen an, damit der Versicherer Ihr Risiko korrekt einschätzen kann.
 
 

Strategien zur Sicherung einer Berufs­unfähig­keitsversicherung trotz Vorerkrankungen

 
Anonyme Risikovoranfrage nutzen für Berufsunfähigkeitsversicherung
 

Es gibt verschiedene Strategien, um den Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung trotz Vorerkrankungen zu ermöglichen. Diese Strategien umfassen anonyme Risikovoranfragen, das Einholen ärztlicher Atteste und die Inanspruchnahme vereinfachter Gesundheitsprüfungen bei verschiedenen Versicherungen.

Eine anonyme Risikovoranfrage ermöglicht es Ihnen, die Chancen auf eine Versicherung zu prüfen, ohne dass dies einen negativen Eintrag zur Folge hat. Ärztliche Atteste und Stellungnahmen können ein präziseres Bild Ihres Gesundheitszustandes vermitteln und die Erfolgsaussichten des Versicherungsantrags verbessern.

Eine vereinfachte Gesundheitsprüfung ermöglicht unter Umständen, den Erhalt eines Versicherungsschutzes, auch wenn dies Einschränkungen in der Rentenhöhe und im Versicherungsschutz mit sich bringen kann.
 

Anonyme Risikovoranfrage nutzen

Durch die anonyme Risikovoranfrage bei einer Berufs­unfähig­keitsversicherung können wir als Ver­sicherungs­makler die Chancen auf eine Versicherung auszuloten, ohne Ihnen einen negativen Vermerk zu hinterlassen. Wir können also eine Risikovoranfrage an die Versicherung senden, ohne Ihren Namen und Ihre Adresse zu nennen. Das bietet Ihnen eine Einschätzung Ihrer Versicherbarkeit, ohne Ihre Privatsphäre zu gefährden oder Ihre Chancen bei anderen Versicherern zu beeinträchtigen.

zur anonymen Risikovoranfrage

Dies ist besonders nützlich, wenn Sie Bedenken wegen einer Vorerkrankung haben. Alle relevanten Informationen, wie Angaben zu Vorerkrankungen, aktuellen medizinischen Behandlungen und eventuellen Arbeitsunfähigkeiten, sollten bereitgestellt werden.
 

Ärztliche Atteste und Stellungnahmen einholen

Ärztliche Atteste und Stellungnahmen für Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Vorerkrankungen
 

Ärztliche Atteste und Stellungnahmen spielen eine wesentliche Rolle bei der Beantragung einer Berufs­unfähig­keitsversicherung mit Vorerkrankungen. Sie dienen dazu, ein präziseres Bild Ihres Gesundheitszustandes zu vermitteln und die Erfolgsaussichten Ihres Versicherungsantrags zu verbessern.

Konsultieren Sie Ihren behandelnden Arzt um nach einer entsprechenden Bescheinigung zu fragen.
 

Vereinfachte Gesundheitsprüfung in Betracht ziehen

Auch die vereinfachte Gesundheitsprüfung kann eine Option für Menschen mit Vorerkrankungen sein, um eine Berufs­unfähig­keitsversicherung abzuschließen. Bei dieser Art der Prüfung werden lediglich grundlegende Gesundheitsfragen gestellt, was den Abschluss erleichtert. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass eine vereinfachte Gesundheitsprüfung oft Einschränkungen in der Rentenhöhe und im Versicherungsschutz mit sich bringt.

So könnte beispielsweise eine geringere BU-Rente angeboten oder bestimmte Vorerkrankungen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.
 
 

Beispiele erfolgreicher Berufs­unfähig­keitsversicherungsabschlüsse trotz Vorerkrankungen

 

Es gibt zahlreiche Beispiele von Menschen, die trotz Vorerkrankungen erfolgreich eine Berufs­unfähig­keitsversicherung abgeschlossen haben. Diese Beispiele zeigen, dass eine Vorerkrankung kein Hindernis sein muss, um sich gegen das Risiko der Berufs­unfähig­keit abzusichern.

 Fall 1: Die 32-jährige Spezialistin für Produktionsplanung stellte einen Antrag auf eine monatliche Berufs­unfähig­keitsrente von 2.400 Euro bis zum 67. Lebensjahr. Ein Baustein für Arbeitsunfähigkeit (AU) war vorgesehen, und die Dynamik der Leistung sollte jährlich 1 Prozent betragen. Die Antragstellerin hat einige ungewöhnliche Freizeitaktivitäten, darunter Westernreiten, Bergsport, Klettersteigen und Bergwandern. In ihrer medizinischen Vorgeschichte finden sich eine Knieprellung durch einen Reitunfall sowie Hüftdysplasie, Skoliose und Sehnentzündung an der rechten Hand. Mit unserer Unterstützung konnte ein normaler Versicherungsabschluss erreicht werden.

 Fall 2: Ein Gesellschafter-Geschäftsführer strebte den Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung an, mit dem Ziel, eine monatliche Rente von 3.000 Euro bis zum 67. Lebensjahr zu sichern. Im Versicherungspaket war ebenfalls der Baustein für Arbeitsunfähigkeit (AU) enthalten. Als begeisterter Gleitschirmflieger verbrachte der Kunde jährlich 50 bis 100 Stunden in der Luft. Seine gesundheitlichen Herausforderungen umfassten einen wiederkehrenden abendlichen Husten (Bronchitis) sowie Beschwerden im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule, die zu Kopf- und Rückenschmerzen führten. Trotz dieser Gesundheitsprobleme wurde der Versicherungsantrag mit einem Risikozuschlag von 20 Prozent angenommen.

 Fall 3: Ein 36-jähriger Bankkaufmann stellte einen Antrag auf eine Berufs­unfähig­keitsrente von monatlich 1.500 Euro, die bis zum Alter von 67 Jahren gezahlt werden soll. Die Versicherung beinhaltet einen Baustein für Arbeitsunfähigkeit (AU) sowie eine jährliche Leistungssteigerung von 2 Prozent. In seiner medizinischen Historie sind Schmerzen im rechten Knie ohne Befund in der MRT, ein erhöhter Bilirubin-Wert aufgrund von Morbus Meulengracht und Prinzmetal-Angina verzeichnet. Der Versicherungsantrag wurde letztendlich mit einem Risikoaufschlag von 25 Prozent genehmigt.

 Fall 4: Eine junge Studentin war in einen unverschuldeten Verkehrsunfall verwickelt, der eine dreijährige medizinische Behandlung und einen ausgedehnten Krankenhausaufenthalt nach sich zog. Die Diagnosen umfassten ein Polytrauma, ein Thoraxtrauma, ein Wirbelsäulentrauma und Traumata der Extremitäten. Nach einer sorgfältigen Prüfung der umfangreichen 45-seitigen Krankheitsgeschichte und einer anonymen Risikovoranfrage wurde ein Angebot für eine Berufs­unfähig­keitsversicherung mit dem Ausschluss von "Erkrankungen und Funktionsstörungen infolge des Unfalls/der Verletzung sowie alle daraus resultierenden Folgen und Komplikationen, die auch bei der Bestimmung des Berufs­unfähig­keitsgrades aus anderen gesundheitlichen Gründen nicht berücksichtigt werden", erfolgreich vermittelt und von der Kundin akzeptiert.
 
 
 

Tipps zur Verbesserung Ihrer Chancen auf eine Berufs­unfähig­keitsversicherung

 

Es gibt verschiedene Wege, um Ihre Chancen auf eine Berufs­unfähig­keitsversicherung trotz Vorerkrankungen zu verbessern. Hier sind einige Tipps, die Ihnen dabei helfen können.

 Erstens, sprechen Sie offen und ehrlich über Ihren Gesundheitszustand. Stellen Sie sicher, dass Sie alle relevanten Informationen über Ihre Vorerkrankungen im Gesundheitsfragebogen angeben.

 Zweitens, konsultieren Sie Ihre behandelnden Ärzte. Sie können Atteste ausstellen, die die Auswirkungen Ihrer gesundheitlichen Einschränkungen dokumentieren. Dies kann dem Versicherer dabei helfen, Ihren Gesundheitszustand korrekt einzuschätzen.

 Und schließlich, nehmen Sie unsere Beratung in Anspruch. Als Ver­sicherungs­makler können wir Ihnen dabei helfen, das beste Angebot für Ihre Situation zu finden und Sie während des gesamten Antragsprozesses zu begleiten.
 

Offen und ehrlich über Ihre Gesundheit sprechen

Offenheit und Ehrlichkeit sind von größter Bedeutung, wenn es um Ihre Gesundheit geht. Es ist wichtig, die Gesundheitsfragen im Antrag wahrheitsgemäß und ausführlich zu beantworten. Dies ermöglicht dem Versicherer, Ihr individuelles Berufs­unfähig­keitsrisiko angemessen einzuschätzen. Wenn Sie bewusst falsche Angaben machen oder wichtige Informationen verschweigen, kann dies schwerwiegende Konsequenzen für Ihren Versicherungsvertrag haben. Die Versicherung hat das Recht, den Vertrag anzufechten und die Leistungen zu verweigern.

Daher ist es von größter Bedeutung, bei der Beantwortung dieser Fragen offen und ehrlich zu sein.
 

Behandelnde Ärzte konsultieren

Ihre behandelnden Ärzte können eine wertvolle Ressource sein, wenn Sie eine Berufs­unfähig­keitsversicherung beantragen möchten. Sie können Atteste ausstellen, die die Auswirkungen Ihrer gesundheitlichen Einschränkungen dokumentieren. Diese Atteste sind entscheidend für den Versicherer, um Ihren Gesundheitszustand korrekt einschätzen zu können. Es ist wichtig, Ihre Ärzte über Ihre Pläne zu informieren und sie um Unterstützung zu bitten. Sie können auch von der Schweigepflicht entbunden werden, um direkte Nachfragen des Versicherers zu beantworten.
 

Unsere Beratung in Anspruch nehmen

Unsere Beratung kann von größtem Nutzen für Sie sein. Wir als erfahrener Ver­sicherungs­makler helfen Ihnen dabei, das beste Angebot für Ihre Situation zu finden. Außerdem begleiten wir Sie während des gesamten Antragsprozesseses und darüber hinaus. Wir bieten professionelle Unterstützung bei der anonymen Risikovoranfrage und wissen genau, welche Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men in Frage kommen.

Unsere Beratung zur Berufs­unfähig­keitsversicherung ist nicht nur hilfreich, wenn Sie Vorerkrankungen haben, sondern generell, wenn Sie einen BU-Abschluss planen. Darüber hinaus können wir Sie bei der Zusammenstellung aller notwendigen Unterlagen unterstützen und beraten Sie hinsichtlich möglicher Zusatzoptionen, die Ihren Schutz optimieren. Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen die Versicherungsbedingungen und helfen Ihnen, die Klauseln zu verstehen, die für Ihre persönliche Situation relevant sind. Unsere Expertise ermöglicht es uns, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Vorerkrankungen abgestimmt sind. Unser Ziel ist es, Ihnen einen umfassenden und fairen Versicherungsschutz zu ermöglichen, der Sie im Falle einer Berufs­unfähig­keit absichert.

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Zusammenfassung

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Vorerkrankung kein Hindernis sein muss, um eine Berufs­unfähig­keitsversicherung abzuschließen. Es gibt verschiedene Strategien, die Sie nutzen können, um Ihre Chancen zu verbessern. Dazu gehören die Nutzung anonymer Risikovoranfragen, das Einholen ärztlicher Atteste und die Inanspruchnahme vereinfachter Gesundheitsprüfungen.

Wichtig ist, dass Sie nicht aufgeben. Es gibt viele Menschen, die trotz Vorerkrankungen erfolgreich eine Berufs­unfähig­keitsversicherung abgeschlossen haben. Ihre Geschichte kann eine Inspiration für andere sein, die sich in ähnlichen Situationen befinden. Vergessen Sie nicht, dass Sie nicht alleine sind und dass es Unterstützung gibt. Seien Sie offen und ehrlich über Ihre Gesundheit, konsultieren Sie Ihre behandelnden Ärzte und nehmen Sie unabhängige Versicherungsberatung in Anspruch. Mit der richtigen Strategie und Unterstützung können Sie Ihre Chancen auf eine Berufs­unfähig­keitsversicherung trotz Vorerkrankung verbessern.


Häufig gestellte Fragen

Welche Krank­hei­ten müssen bei BU angegeben werden?

Bei Berufs­unfähig­keitsversicherungen müssen Krank­hei­ten wie Allergien, Asthma, Bandscheibenvorfall, Gicht und andere Vorerkrankungen angegeben werden. Dies ist wichtig, da sie zu Risikozuschlägen oder Ausschlüssen führen können.

Wann bekommt man keine BU-Versicherung?

In der Regel bekommt man keine BU-Versicherung, wenn man falsche Angaben macht, Vorerkrankungen verschweigt or bestimmte schwere Krank­hei­ten wie HIV und Multiple Sklerose hat. Daher ist es wichtig, ehrlich zu sein und sich über die genauen Ausschlüsse zu informieren.

Kann man eine Berufs­unfähig­keitsversicherung abschließen wenn man schon krank ist?

Ja, es ist möglich, trotz Vorerkrankungen eine Berufs­unfähig­keitsversicherung abzuschließen. Die Zulassung hängt von der Art, Schwe­re und dem Umfang der Krankheit sowie dem Betrachtungszeitraum des Versicherers ab.

Was zählt zu einer Vorerkrankung?

Zu den Vorerkrankungen zählen sämtliche Beschwerden und Erkrankungen, die vor der Antragstellung bestanden. Dies kann sowohl körperliche als auch psychische Erkrankungen umfassen. Es ist wichtig, dass chronische Erkrankungen transparent angegeben werden, um ein genaues Risiko zu kalkulieren.


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