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Spulwürmer beim Hund: Anzeichen, Risiken und Prävention

Spulwürmer beim Hund: Ansteckung, Symptome und die wichtigsten Fakten

In diesem Beitrag möchten wir Sie umfassend über Spulwürmer beim Hund informieren. Sie erfahren, warum ein Spulwurmbefall gefährlich sein kann, wie Sie ihn erkennen und was Sie dagegen tun können. Lesen Sie weiter und erfahren Sie die wichtigsten Informationen zu Spulwürmern.

 
 

Was sind Spulwürmer?

 

Spulwürmer sind Parasiten, die zur Gruppe der Fadenwürmer gehören und bei Hunden und Katzen vorkommen. Optisch ähneln diese Würmer Spaghetti. Sie können bis zu 18 cm lang werden. Spulwürmer sind die häufigsten Wurmparasiten, die bei Hunden in Deutschland vorkommen. Welpen und junge Hunde sind doppelt so häufig betroffen wie erwachsene Hunde. Es ist auch möglich, dass sich der Mensch als sogenannter Fehlwirt infiziert.

Zu den häufigsten Symptomen eines Spulwurmbefalls gehören Durchfall, Erbrechen und ein aufgeblähter Bauch. Bei erwachsenen Hunden treten jedoch häufig keine eindeutigen Symptome auf. Die Spulwurmlarven sind äußerst widerstandsfähig und können mehrere Jahre in der Umwelt überleben.

 
 

Wie gefährlich sind Spulwürmer?

 

Neben Giardien gehören Spulwürmer in Deutschland zu den häufigsten Endoparasiten beim Hund. In einer Untersuchung wurden sie bei fast jedem vierten untersuchten Hund nachgewiesen. Obwohl sie auch den Menschen infizieren können, vermehren sie sich nur in ihrem Endwirt.

Das Problematische an Spulwürmern ist, dass ein Hund bei einem starken Befall mehrere tausend Eier pro Tag ausscheiden kann. Zudem sind die Larven äußerst widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen und können sogar Desinfektionsmitteln und kühleren Temperaturen standhalten. Wenn infizierter Hundekot nicht entfernt wird, können sich die Parasiten leicht verbreiten und die Gefahr einer Ansteckung für den Menschen steigt.

Besonders bei Welpen sollten die Risiken einer Spulwurminfektion nicht unterschätzt werden. Ein massiver Befall kann sogar tödlich enden. Doch auch bei erwachsenen Hunden, bei denen eine Infektion in der Regel symptomlos verläuft, kann ein starker Befall zu Mangelerscheinungen, Gewichtsverlust, Husten, Krämpfen und Darmverschluss führen. Die Wanderung der Larven im Körper kann auch zu Blutungen in verschiedenen Organen führen.

Wegen der hohen Verbreitung, der Widerstandskraft gegenüber der Umwelt, den verschiedenen Infektionsmöglichkeiten und den womöglich tödlichen Folgen einer Infektion, sollten Sie sich als Hundehalter mit dem Thema auseinandersetzen und entsprechende Vorkehrungen treffen.

 
 

Spulwürmer beim Hund: Von der Infektion bis zur Entwicklung

 

Eine Spulwurminfektion kann auf verschiedensten Wegen erfolgen. So kann sich ein Hund bereits vor der Geburt über das Muttertier infiziert haben oder die Spulwurmeiern nach der Geburt über die Muttermilch aufgenommen haben. Deshalb ist es besonders wichtig, dass der Züchter die Welpen mehrfach bis zur Abgabe entwurmt.

Aber auch erwachsene Hunde können sich immer wieder mit Spulwürmern infizieren, und zwar über ihre Umgebung. Die infektionsfähigen Larven werden oral aufgenommen, zum Beispiel beim Schnuppern in der Umgebung, beim Belecken des Fells oder beim Fressen von infizierten Nagetieren wie Mäusen.

Die aufgenommenen Larven gelangen über die Darmwand in den Blutkreislauf und können so verschiedene Organe erreichen. Dort entwickeln sie sich schließlich zu adulten Würmern, die täglich tausende Eier legen können. Diese Eier werden vom Hund ausgeschieden. Abhängig vom Alter und dem Immunsystem des Hundes können die Larven auch in die Organe und Muskulatur wandern, sich verkapseln und in ein Ruhestadium begeben. Bei einer Trächtigkeit werden sie dann wieder aktiv, wie oben beschrieben.

Spulwürmer können eine ernsthafte Gesundheitsgefahr für Ihren Hund darstellen. Deshalb sollten Sie regelmäßige Entwurmungen durchführen und hygienische Maßnahmen treffen, um eine erneute Infektion zu vermeiden.

 
 

Symptome bei Spulwürmern

 

Spulwürmer können bei Ihrem Schützling verschiedene Beschwerden auslösen. Je nach Alter, Immunstatus und Schwe­regrad des Befalls können folgende Symptome auftreten:

 
 (blutiger -) Durchfall, aber auch Verstopfung
 Erbrechen
 Aufgeblähter Bauch (Wurmbauch), schmerzhafter Bauch
 Husten
 Mangelerscheinungen wie Wachstumsstörungen, stumpfes Fell, Gewichts- und  Appetitlosigkeit
 Blutarmut
 Schlechtes Allgemeinbefinden
 Krämpfe und Lähmungen
 Darmverschluss oder Darmwandriss

 

In einigen Fällen können die Würmer schon mit bloßem Auge im Kot oder Erbrochenen zu sehen sein. Doch insbesondere bei älteren Hunden bleibt eine Infektion symptomlos und daher lange unerkannt. Welpen dagegen können die Blut- und Nährstoffverluste durch einen Wurmbefall weniger gut ausgleichen. Ein starker Befall kann sogar bis zum Tod führen.

 
 

Diagnose von Spulwurm beim Hund: Was Sie wissen sollten

 

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr vierbeiniger Begleiter von einem Wurmbefall betroffen ist, sollten Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen. Durch die Untersuchung einer Kotprobe kann festgestellt werden, ob Ihr Hund tatsächlich von Spulwürmern befallen ist und welche Art von Würmern es sind.

Inzwischen bieten verschiedene Hersteller Kits an, mit denen Hundehalter selbst eine Kotprobe über drei Tage sammeln und zur Untersuchung einschicken können. Die Untersuchung von Kotproben hat Vor- und Nachteile im Vergleich zur direkten Verabreichung von Wurmkuren. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem umfangreichen Beitrag zum Thema "Wurmkur beim Hund".

 
 

Behandlung von Spulwürmern beim Hund

 

Um eine Spulwurminfektion effektiv zu behandeln, ist es wichtig, dass Hunde mit dem richtigen Wirkstoff und der korrekten Dosierung behandelt werden. Geeignete Präparate erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt. Natürliche Wurmmittel, die in den letzten Jahren verstärkt beworben wurden, haben keine wissenschaftlich nachgewiesene Wirksamkeit. Um das Infektionsrisiko für andere Lebewesen und auch den Menschen so gering wie möglich zu halten, ist es ratsam, den vom Tierarzt empfohlenen Mitteln zu vertrauen.

Es gibt jedoch noch weitere Punkte zu beachten, wenn es um die Entwurmung geht. So sollten Züchter sowohl das Muttertier als auch die Welpen entwurmen, um gegenseitige Infektionen zu vermeiden.

Wenn in einem Haushalt mehrere Hunde leben und bei einem Tier ein Befall festgestellt wurde, sollten auch die anderen Hunde behandelt werden.

Neben der regelmäßigen Entwurmung ist es wichtig, auf die Hygiene zu achten. Dazu gehört unter anderem das Einsammeln von Hundekot und die gründliche Reinigung der Liegeflächen des Hundes.

 

Können Spulwürmer auf den Menschen übertragen werden?

Ja, der Hundespulwurm kann auch auf den Menschen übertragen werden und eine Erkrankung namens Toxocarose verursachen. Obwohl sich die Larven im menschlichen Körper nicht zu adulten Würmern entwickeln, können sie über die Darmschleimhaut in verschiedene Organe gelangen. Dies kann Entzündungen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Fieber, Atemwegserkrankungen und Sehstörungen verursachen.

Die Übertragung von Spulwurmeiern kann auf verschiedene Weise erfolgen. So können Spulwurmeiern aus der Umgebung aufgenommen werden, wie zum Beispiel bei der Gartenarbeit oder beim Spielen im Sandkasten. Nicht nur über den Hundekot ist eine Infektion möglich, sondern auch beim Streicheln eines infizierten Tieres oder dem Kontakt mit der kontaminierten Umgebung. Nicht zuletzt kann eine Übertragung durch den Verzehr von ungewaschenem Obst oder Gemüse aus dem Garten stattfinden.

Daher ist es ratsam den Hund wie oben beschrieben regelmäßig zu entwurmen und auf ein regelmäßiges und gründliches Händewaschen zu achten, insbesondere vor dem Essen.


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