Die belieb­tes­ten Hun­de­ras­sen in Deutsch­land

Ver­glei­chen Sie Hun­de­ras­sen nicht nur nach Cha­rak­ter und All­tag, son­dern auch nach Gesund­heits­ri­si­ko, Tier­arzt­kos­ten und pas­sen­der Hun­de­ver­si­che­rung. So sehen Sie schnel­ler, wel­che Ras­se lang­fris­tig wirk­lich zu Ihnen passt.

Drei verschiedene Hunderassen sitzen nebeneinander auf einer Wiese – sinnbildlich für Vielfalt und Charakter der beliebtesten Rassen

Wel­che Hun­de­ras­se passt zu Ihrem Leben und zu den spä­te­ren Kos­ten?

Vom klei­nen Begleit­hund bis zum kräf­ti­gen Fami­li­en­hund: Die Welt der Hun­de­ras­sen fas­zi­niert, weil jeder Hund etwas Eige­nes mit­bringt. Man­che Ras­sen sind anhäng­lich und ruhig, ande­re wach, sport­lich oder sehr for­dernd. Genau die­se Viel­falt macht die Ent­schei­dung so per­sön­lich. Wer sich für einen Hund inter­es­siert, denkt zuerst an Cha­rak­ter, Grö­ße, Fell, Erzie­hung und All­tag. Das ist rich­tig, reicht für eine gute Ent­schei­dung aber noch nicht aus. Denn mit der Ras­se wäh­len Sie oft auch ein bestimm­tes Pro­fil bei Bewe­gung, Pfle­ge, Gesund­heits­an­fäl­lig­keit und lau­fen­den Kos­ten. Ein Hund soll zu Ihrem Leben pas­sen, nicht nur auf dem Papier, son­dern auch dann, wenn Tier­arzt­ter­mi­ne, Vor­sor­ge, Behand­lun­gen oder spä­te­re Ope­ra­tio­nen plötz­lich real wer­den.

Die Wahl der Hun­de­ras­se ist des­halb immer auch eine Fra­ge von Ver­ant­wor­tung. Nicht jede Ras­se ist gleich leicht zu ver­si­chern, nicht jeder Tarif passt zu jeder gesund­heit­li­chen Ver­an­la­gung, und ein güns­ti­ger Monats­bei­trag hilft wenig, wenn genau die typi­schen Risi­ken Ihrer Wunsch­ras­se spä­ter nur begrenzt abge­si­chert sind. Die­se Über­sicht hilft Ihnen, frü­her kla­rer zu sehen: Wel­che Ras­sen eher robus­te All­tags­be­glei­ter sind, wo bekann­te Erb­krank­hei­ten und ras­se­ty­pi­sche Pro­ble­me genau­er geprüft wer­den soll­ten und wann eher Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung, Hun­de-OP-Ver­si­che­rung oder eine star­ke Hun­de­hal­ter­haft­pflicht gefragt sind. So tref­fen Sie die Ras­se­ent­schei­dung nicht nur mit Herz, son­dern auch mit einem ehr­li­chen Blick auf Kos­ten, Schutz und lang­fris­ti­ge Plan­bar­keit.

Inhalts­ver­zeich­nis

Ran­kings, Jah­res­ver­glei­che und ech­te Ori­en­tie­rung für Ihre Ras­se­wahl

Beliebt­heits­ran­kings zei­gen mehr als nur Namen auf einer Lis­te. Sie machen sicht­bar, wel­che Hun­de gera­de gefragt sind, wie sich Vor­lie­ben ver­schie­ben und wel­che Ras­sen im All­tag vie­ler Hal­ter wirk­lich ankom­men. Für die Aus­wahl eines Hun­des ist das hilf­reich, weil sich dar­aus oft ablei­ten lässt, wel­che Eigen­schaf­ten, Hal­tungs­for­men und Kos­ten­fra­gen gera­de im Vor­der­grund ste­hen.

Die Rang­lis­ten aus TASSO, VDH und Deut­schem Tier­schutz­bund erzäh­len nicht die­sel­be Geschich­te, genau das macht sie wert­voll. TASSO bil­det den All­tag sehr breit ab, weil dort vie­le bereits gehal­te­ne Hun­de regis­triert sind. Der VDH zeigt stär­ker, wel­che Ras­se­hun­de aus kon­trol­lier­ter Zucht mit Papie­ren nach­ge­fragt wer­den. Der Deut­sche Tier­schutz­bund lie­fert noch ein­mal einen ande­ren Blick, weil dort Ver­mitt­lung, Heim­tier­pra­xis und Begleit­hun­de deut­lich stär­ker durch­schla­gen. Wer die Lis­ten sau­ber liest, erkennt schnell, dass Beliebt­heit immer von der Daten­ba­sis abhängt.

Im Zeit­ver­lauf fällt auf, dass all­tags­taug­li­che Begleit- und Fami­li­en­hun­de stark blei­ben. Labra­dor Retrie­ver, Gol­den Retrie­ver und Deut­scher Schä­fer­hund tau­chen über meh­re­re Jah­re und Quel­len hin­weg immer wie­der weit oben auf. Gleich­zei­tig sieht man eine kla­re Bewe­gung hin zu klei­ne­ren, stadt­freund­li­chen Hun­den wie Chi­hua­hua, Hava­ne­ser, Mal­te­ser und zuletzt Zwerg­pu­del. Dazu kommt das Come­back des Dackels, der im VDH schon 2022 sehr stark war und 2025 auch bei TASSO wie­der in den Top 10 auf­taucht. Die Fran­zö­si­sche Bull­dog­ge bleibt eben­falls gefragt, obwohl sie gesund­heit­lich deut­lich genau­er geprüft wer­den soll­te als vie­le ande­re Ras­sen.

Regio­na­le Unter­schie­de spie­len bei die­sen Trends eine gro­ße Rol­le. In Städ­ten stei­gen kom­pak­te Hun­de mit gerin­gem Platz­be­darf, guter All­tags­taug­lich­keit und über­schau­ba­rer Bewe­gungs­flä­che oft nach oben. Auf dem Land blei­ben grö­ße­re Hun­de, Hüte­hun­de oder jagd­lich gepräg­te Ras­sen prä­sen­ter. Dazu kom­men ganz prak­ti­sche Fak­to­ren wie Wohn­si­tua­ti­on, Fami­li­en­struk­tur, Arbeits­all­tag, Hit­ze­pe­ri­oden im Som­mer und lan­des­recht­li­che Regeln bei ein­zel­nen Hun­den. Auch das öffent­li­che Bild einer Ras­se wirkt mit. Ein Hund, der als fami­li­en­freund­lich, lern­wil­lig oder unkom­pli­ziert gilt, wird häu­fi­ger gewählt als eine Ras­se, die als anspruchs­voll, teu­er oder gesund­heit­lich hei­kel wahr­ge­nom­men wird.

Für uns sind die­se Trends nicht nur span­nend, son­dern fach­lich rele­vant. Wenn bestimm­te Ras­sen häu­fi­ger gehal­ten wer­den, stei­gen auch Anfra­gen zu genau die­sen Hun­den und damit die Bedeu­tung typi­scher Risi­ken. Bei Labra­dor Retrie­ver, Gol­den Retrie­ver oder Deut­schem Schä­fer­hund geht es oft um Gelen­ke, Bän­der und spä­te­re ortho­pä­di­sche Kos­ten. Bei Fran­zö­si­scher Bull­dog­ge oder Mops ste­hen Atem­we­ge, Zäh­ne und teils auf­wen­di­ge Behand­lun­gen im Raum. Klei­ne Hun­de wie Chi­hua­hua, Mal­te­ser oder Zwerg­pu­del wir­ken auf den ers­ten Blick oft güns­ti­ger, brin­gen aber nicht sel­ten The­men wie Patell­a­lu­xa­ti­on, Zahn­be­hand­lun­gen oder wie­der­keh­ren­de Vor­sor­ge- und Dia­gnos­tik­kos­ten mit. Genau des­halb hel­fen die­se Ran­kings nicht nur bei der Ras­se­wahl, son­dern auch bei der Fra­ge, wel­cher Schutz spä­ter wirk­lich passt.

Die­ses Ran­king zeigt sehr deut­lich die star­ke Stel­lung klas­si­scher Begleit- und Fami­li­en­hun­de in der Zeit nach der Pan­de­mie. Labra­dor Retrie­ver und Gol­den Retrie­ver ste­hen für Ver­läss­lich­keit, Fami­li­en­nä­he und gute All­tags­taug­lich­keit. Auch der Deut­sche Schä­fer­hund bleibt als bekann­ter, viel­sei­ti­ger Hund weit oben. Gleich­zei­tig fällt auf, dass mit Bull­dog­ge, Mops und Chi­hua­hua auch klei­ne bis mit­tel­gro­ße Ras­sen mit hoher öffent­li­cher Sicht­bar­keit stark ver­tre­ten sind.

Für die Ein­ord­nung ist die­se Lis­te span­nend, weil sie nicht nur robus­te Fami­li­en­hun­de abbil­det, son­dern auch Ras­sen, die ver­si­che­rungs­tech­nisch genau­er geprüft wer­den soll­ten. Bei Bull­dog­ge und Mops ste­hen häu­fig Atem­we­ge und teils hohe Fol­ge­kos­ten im Raum. Beim Dackel rückt der Rücken stär­ker in den Fokus. Das Ran­king zeigt also schon früh, dass Beliebt­heit und gesund­heit­li­che Plan­bar­keit nicht auto­ma­tisch das­sel­be sind.

  1. Labra­dor Retrie­ver
  2. Deut­scher Schä­fer­hund
  3. Gol­den Retrie­ver
  4. Bull­dog­ge
  5. Dackel
  6. Boxer
  7. Rott­wei­ler
  8. Mops
  9. Deut­scher Spitz
  10. Chi­hua­hua

Der VDH zeigt eine deut­lich ande­re Struk­tur als TASSO. Hier geht es um kon­trol­lier­te Zucht mit Papie­ren, des­halb tau­chen klas­si­sche Ras­se­hun­de und Gebrauchs­hun­de stär­ker auf. Deutsch Draht­haar, Deut­sche Dog­ge oder Deut­scher Boxer sind im Stra­ßen­bild sel­te­ner als in einer Zucht­sta­tis­tik. Der hohe Platz des Dackels ist trotz­dem ein kla­res Signal. Sei­ne Nach­fra­ge war schon 2022 deut­lich stär­ker, als vie­le ver­mu­tet hät­ten.

Für die Ver­si­che­rungs­lo­gik ist die­ses Ran­king wich­tig, weil es Ras­sen sicht­bar macht, die kör­per­lich oder gesund­heit­lich oft eine ande­re Risi­ko­struk­tur haben als typi­sche Stadt­hun­de. Deut­sche Dog­ge und Rott­wei­ler brin­gen ein ande­res Gewicht, ande­re Haf­tungs­fra­gen und ande­re ortho­pä­di­sche Risi­ken mit als ein klei­ner Begleit­hund. Beim Cava­lier King Charles Spa­ni­el soll­te man Herz­the­men mit­den­ken. Der VDH zeigt damit sehr gut, wel­che Ras­sen im Züch­ter­markt stark blei­ben und spä­ter oft einen geziel­te­ren Tarif brau­chen.

  1. Deut­scher Schä­fer­hund
  2. Dackel
  3. Deutsch Draht­haar
  4. Labra­dor Retrie­ver
  5. Gol­den Retrie­ver
  6. Pudel
  7. Rott­wei­ler
  8. Deut­scher Boxer
  9. Deut­sche Dog­ge
  10. Cava­lier King Charles Spa­ni­el

Das TAS­SO-Ran­king 2023 zeigt den rea­len Hun­de­all­tag beson­ders gut. Der Misch­ling steht klar auf Platz 1. Das ist logisch, weil das Regis­ter breit genutzt wird und eben nicht nur Ras­se­hun­de aus kon­trol­lier­ter Zucht erfasst. Direkt dahin­ter fol­gen mit Labra­dor Retrie­ver, Deut­schem Schä­fer­hund und Gol­den Retrie­ver die bekann­ten Dau­er­bren­ner. Gleich­zei­tig rücken mit Chi­hua­hua, York­shire Ter­ri­er und Hava­ne­ser klei­ne Begleit­hun­de deut­lich nach vor­ne.

Auf­fäl­lig ist die star­ke Posi­ti­on der Fran­zö­si­schen Bull­dog­ge auf Platz 4. Die Ras­se bleibt sehr gefragt, obwohl sie aus gesund­heit­li­cher Sicht oft einer der kri­ti­sche­ren Fäl­le ist. Auch der Aus­tra­li­an She­p­herd zeigt, dass akti­ve, optisch mar­kan­te Hun­de wei­ter stark gesucht wer­den. Bei Fran­zö­si­scher Bull­dog­ge geht es oft um Atem­we­ge und spä­te­re Aus­schlüs­se, bei Aus­tra­li­an She­p­herd eher um Akti­vi­tät, Ver­let­zungs­ri­si­ko und lang­fris­ti­ge Belas­tung.

  1. Misch­ling
  2. Labra­dor Retrie­ver
  3. Deut­scher Schä­fer­hund
  4. Fran­zö­si­sche Bull­dog­ge
  5. Chi­hua­hua
  6. Gol­den Retrie­ver
  7. Aus­tra­li­an She­p­herd
  8. Jack Rus­sell Ter­ri­er
  9. York­shire Ter­ri­er
  10. Hava­ne­ser

2024 ver­schiebt sich das Bild leicht, aber klar erkenn­bar. Der Misch­ling bleibt unan­ge­foch­ten vor­ne. Labra­dor Retrie­ver hält sei­ne star­ke Posi­ti­on. Beson­ders inter­es­sant ist der Sprung des Gol­den Retrie­ver auf Platz 3, wäh­rend der Deut­sche Schä­fer­hund etwas nach hin­ten rutscht. Dazu stei­gen mit Mal­te­ser und Hava­ne­ser klei­ne, all­tags­taug­li­che Hun­de wei­ter in den Fokus. Das spricht für einen kla­ren Trend zu woh­nungs­freund­li­chen und fami­li­en­na­hen Beglei­tern.

Die­se Ent­wick­lung passt gut zu ver­än­der­ten Lebens­rea­li­tä­ten. Wer in der Stadt lebt oder einen Hund für einen enge­ren Fami­li­en­all­tag sucht, schaut oft stär­ker auf Grö­ße, Führ­bar­keit und All­tags­tem­po. Für die Ver­si­che­rung heißt das aber nicht auto­ma­tisch Ent­war­nung. Chi­hua­hua, Mal­te­ser und Hava­ne­ser kön­nen in der Hal­tung leicht wir­ken, haben aber häu­fig The­men bei Zäh­nen, Knien oder wie­der­keh­ren­der Behand­lung. Das Ran­king zeigt damit gut, dass klei­ne Hun­de nicht auto­ma­tisch unkom­pli­zier­te Kos­ten­hun­de sind.

  1. Misch­ling
  2. Labra­dor Retrie­ver
  3. Gol­den Retrie­ver
  4. Chi­hua­hua
  5. Deut­scher Schä­fer­hund
  6. Fran­zö­si­sche Bull­dog­ge
  7. Aus­tra­li­an She­p­herd
  8. Jack Rus­sell Ter­ri­er
  9. Mal­te­ser
  10. Hava­ne­ser

Die belieb­tes­ten Hun­de­ras­sen 2025 im gezeig­ten Ran­king sind Misch­ling, Labra­dor Retrie­ver und Gol­den Retrie­ver. Das ist die kla­re Kurz­ant­wort. Dahin­ter wird es span­nend: Der Dackel ist wie­der in den Top 10 ange­kom­men, und der Zwerg­pu­del steigt neu ein. Bei­de Bewe­gun­gen sind aus­sa­ge­kräf­tig. Der Dackel pro­fi­tiert von sei­nem unver­wech­sel­ba­ren Pro­fil und sei­ner wie­der­erstark­ten Beliebt­heit. Der Zwerg­pu­del passt in einen All­tag, in dem Intel­li­genz, klei­ne­re Grö­ße und oft auch das The­ma All­er­gi­ker­freund­lich­keit stär­ker mit­ge­dacht wer­den.

Wenn der Dackel wie­der häu­fi­ger gewählt wird, steigt auch die Rele­vanz von Rücken- und Band­schei­ben­the­men. Wenn der Zwerg­pu­del auf­steigt, rücken ande­re Fra­gen nach vorn, etwa Zahn­kos­ten, Gelen­ke im Klein­hund­be­reich oder die Abgren­zung zwi­schen Hun­de OP-Schutz und Voll­schutz. 2025 zeigt damit sehr deut­lich, dass der Markt nicht nur von Klas­si­kern lebt, son­dern dass sich die Nach­fra­ge spür­bar in Rich­tung klei­ne­rer, plan­ba­rer und stadt­freund­li­cher Hun­de wei­ter­ent­wi­ckelt.

  1. Misch­ling
  2. Labra­dor Retrie­ver
  3. Gol­den Retrie­ver
  4. Deut­scher Schä­fer­hund
  5. Chi­hua­hua
  6. Fran­zö­si­sche Bull­dog­ge
  7. Aus­tra­li­an She­p­herd
  8. Dackel
  9. Jack Rus­sell Ter­ri­er
  10. Zwerg­pu­del

Belieb­te Hun­de sind nicht auto­ma­tisch die güns­tigs­ten oder unkom­pli­zier­tes­ten Hun­de. Ent­schei­dend ist, ob die Ras­se zu Ihrem All­tag passt und ob typi­sche Gesund­heits­ri­si­ken bei der Wahl des Schut­zes sau­ber mit­ge­dacht wer­den. Wenn Ihre Wunsch­ras­se in den Ran­kings auf­taucht, lohnt sich der nächs­te Schritt: prü­fen, wel­che Kos­ten­fel­der bei genau die­sem Hund spä­ter wirk­lich rele­vant wer­den.

Von Aki­ta bis Zwerg­schnau­zer – alle Hun­de­ras­sen über­sicht­lich sor­tiert

Unser Hun­de­ras­sen-ABC: Ler­nen Sie die belieb­tes­ten Ras­sen von A bis Z ken­nen

Wer sich einen Hund zule­gen möch­te, steht vor der Qual der Wahl. Vom leb­haf­ten Ter­ri­er bis zum ent­spann­ten Fami­li­en­hund – die Aus­wahl an Hun­de­ras­sen ist groß.

Unser Hun­de­ras­sen-ABC hilft Ihnen dabei, einen ers­ten Über­blick zu gewin­nen. Geord­net nach Anfangs­buch­sta­ben, fin­den Sie hier alle Ras­sen, die wir bereits aus­führ­lich por­trä­tiert haben.

Egal ob Sie nach einem pas­sen­den Beglei­ter für den All­tag suchen oder sich gezielt über eine bestimm­te Ras­se infor­mie­ren möch­ten: In jedem Por­trät erfah­ren Sie mehr über Her­kunft, Cha­rak­ter, Hal­tung, Pfle­ge und mög­li­che gesund­heit­li­che Beson­der­hei­ten. So kön­nen Sie sich bes­ser ori­en­tie­ren und her­aus­fin­den, wel­che Ras­se zu Ihrem Lebens­stil passt – oder wel­che viel­leicht nicht infra­ge kommt.

Das Hun­de­ras­sen-ABC wird lau­fend ergänzt und bie­tet Ihnen damit eine wach­sen­de Aus­wahl geprüf­ter Inhal­te, die bei der Ent­schei­dung für den pas­sen­den Hund hel­fen.

Hun­de­ras­sen pas­send wäh­len, abge­stimmt auf Wohn­si­tua­ti­on, Platz­be­darf und All­tag

Wel­che Hun­de­ras­se passt zu Ihrem Lebens­stil, Ihrem Zuhau­se und Ihren Mög­lich­kei­ten?

Die Wahl der pas­sen­den Hun­de­ras­se beginnt nicht bei der Optik, son­dern bei Ihrem All­tag. Ein Hund lebt nicht neben­her, son­dern mit­ten in Ihrem Tages­ab­lauf, in Ihrer Woh­nung, in Ihrer Frei­zeit und oft über vie­le Jah­re. Genau des­halb ist die Grö­ße mehr als nur eine Fra­ge des Plat­zes. Gro­ße Hun­de brau­chen meist mehr Bewe­gungs­flä­che, mehr Kraft in der Füh­rung und oft auch höhe­re Bud­gets bei Fut­ter, Zube­hör und Tier­arzt. Klei­ne Hun­de wir­ken im ers­ten Moment unkom­pli­zier­ter, brin­gen aber je nach Ras­se eben­falls kla­re Anfor­de­run­gen bei Pfle­ge, Erzie­hung, Zahn­sta­tus oder Gelen­ken mit.

Auch die Hal­tungs­kos­ten ent­wi­ckeln sich je nach Grö­ße und Kör­per­bau unter­schied­lich. Bei gro­ßen und schwe­ren Ras­sen stei­gen häu­fig die Kos­ten für Ope­ra­tio­nen, Nar­ko­se, Medi­ka­men­te, Dia­gnos­tik und Reha. Bei klei­nen Ras­sen lie­gen die Her­aus­for­de­run­gen oft eher bei Zahn­be­hand­lun­gen, Patell­a­lu­xa­ti­on, Augen­pro­ble­men oder wie­der­keh­ren­der Pfle­ge. Dazu kom­men ras­se­ty­pi­sche The­men, die man vor der Ent­schei­dung ken­nen soll­te. Wer früh ver­steht, wel­che gesund­heit­li­chen und finan­zi­el­len Anfor­de­run­gen zu einer Ras­se gehö­ren, trifft am Ende meist die deut­lich bes­se­re Wahl.

Nicht jede Ras­se passt zu jeder Lebens­pha­se, zu jeder Wohn­form und zu jedem Bud­get. Die­se Über­sicht soll Ihnen ein ehr­li­ches Gefühl dafür geben, wel­che Hun­de­ty­pen eher zu viel Platz und Aus­las­tung brau­chen, wel­che sich bes­ser in einen Stadt­all­tag ein­fü­gen und bei wel­chen Ras­sen Sie das The­ma Ver­si­cher­bar­keit, ras­se­ty­pi­sche Krank­hei­ten und spä­te­re Behand­lungs­kos­ten von Anfang an mit­den­ken soll­ten. So ent­schei­den Sie nicht nur nach Sym­pa­thie, son­dern mit einem kla­ren Blick auf All­tag, Gesund­heit und Ver­ant­wor­tung.

Belieb­te gro­ße Hun­de­ras­sen sind Gol­den Retrie­ver, Deut­scher Schä­fer­hund, Labra­dor Retrie­ver, Ber­ner Sen­nen­hund und Deut­sche Dog­ge. Vie­le die­ser Hun­de wir­ken freund­lich, lern­wil­lig und fami­li­en­nah, brau­chen aber deut­lich mehr Platz, Kraft und kla­re Füh­rung als klei­ne oder kom­pak­te Ras­sen. Gera­de bei schwe­ren Hun­den ist der All­tag kör­per­li­cher, vom Trep­pen­stei­gen bis zum Ein­stei­gen ins Auto.

Gro­ße Hun­de brau­chen regel­mä­ßi­ge Bewe­gung und eine sau­be­re kör­per­li­che Aus­las­tung. Noch wich­ti­ger ist, dass Belas­tung und Wachs­tum zusam­men­pas­sen. Wer bei jun­gen, gro­ßen Ras­sen zu früh zu viel macht, ris­kiert eher Pro­ble­me bei Gelen­ken, Bän­dern oder Rücken. Für die­se Hun­de zählt des­halb nicht nur der Gar­ten, son­dern ein gut struk­tu­rier­ter All­tag mit Trai­ning, Ruhe, plan­ba­rer Bewe­gung und sinn­vol­ler Beschäf­ti­gung.

Tech­ni­sche Daten

  • Grö­ße: meist ab ca. 55 bis 85 cm Schul­ter­hö­he

  • Gewicht: meist ca. 25 bis 70 kg

  • Lebens­er­war­tung: oft etwa 7 bis 13 Jah­re

  • Typi­sche Krank­hei­ten: Hüft­dys­pla­sie, Ellen­bo­gen­dys­pla­sie, Arthro­se, Kreuz­band­pro­ble­me, je nach Ras­se auch Magen­dre­hung oder Herz­the­men

Merk­punk­te

  • Ide­al für Men­schen mit viel Platz, kla­rer Struk­tur und Freu­de an Bewe­gung

  • Gut pas­send für Fami­li­en oder akti­ve Hal­ter, die Zeit für Erzie­hung und Aus­las­tung haben

  • Vor der Ent­schei­dung Gesund­heits­li­ni­en, Wachs­tum und mög­li­che spä­te­re OP-Kos­ten genau prü­fen

Zu den typi­schen mit­tel­gro­ßen Hun­de­ras­sen zäh­len Aus­tra­li­an She­p­herd, Bor­der Col­lie, Bea­gle, Cocker Spa­ni­el, Pudel und je nach Ein­ord­nung auch kom­pak­ter gebau­te Labra­dor Retrie­ver aus leich­te­ren Lini­en. Die­se Hun­de ver­bin­den oft All­tags­taug­lich­keit mit Akti­vi­tät. Vie­le sind sehr lern­fä­hig, men­schen­be­zo­gen und fle­xi­bel, brau­chen aber eine Hal­tung, die zu ihrem Tem­pe­ra­ment passt.

Mit­tel­gro­ße Hun­de wer­den oft gewählt, weil sie weder sehr groß noch sehr klein wir­ken. Genau dar­in liegt aber auch ein häu­fi­ger Denk­feh­ler. Gera­de akti­ve Ras­sen wie Aus­tra­li­an She­p­herd oder Bor­der Col­lie brau­chen nicht nur Bewe­gung, son­dern vor allem geis­ti­ge Beschäf­ti­gung, kla­re Auf­ga­ben und ver­läss­li­che Füh­rung. Ohne Aus­las­tung kippt die Ener­gie schnell in Unru­he, Kon­troll­ver­hal­ten oder Frust. Ruhi­ge­re Ver­tre­ter wie Bea­gle oder Cocker Spa­ni­el haben ande­re Schwer­punk­te, brau­chen aber eben­falls All­tag, Erzie­hung und Beschäf­ti­gung, die zu ihrem Wesen passt.

Tech­ni­sche Daten

  • Grö­ße: meist ca. 40 bis 59 cm Schul­ter­hö­he

  • Gewicht: meist ca. 10 bis 30 kg

  • Lebens­er­war­tung: oft etwa 10 bis 15 Jah­re

  • Typi­sche Krank­hei­ten: je nach Ras­se Hüft­dys­pla­sie, Epi­lep­sie, Augen­er­kran­kun­gen, Ohren­pro­ble­me, Kreuz­band­ver­let­zun­gen oder Stoff­wech­sel­the­men

Merk­punk­te

  • Gut pas­send für akti­ve Fami­li­en, Paa­re oder Ein­zel­per­so­nen mit Zeit für Trai­ning

  • Sinn­voll für Hal­ter, die einen viel­sei­ti­gen Hund suchen und Erzie­hung ernst neh­men

  • Bei sehr arbeits­freu­di­gen Ras­sen den Beschäf­ti­gungs­be­darf nie unter­schät­zen

Belieb­te klei­ne Hun­de­ras­sen sind Jack Rus­sell Ter­ri­er, York­shire Ter­ri­er, Mal­te­ser, Chi­hua­hua, Hava­ne­ser, Zwerg­pu­del und Fran­zö­si­sche Bull­dog­ge. Klei­ne Hun­de pas­sen oft gut in Woh­nun­gen und wir­ken im All­tag hand­lich. Das heißt aber nicht, dass sie auto­ma­tisch pfle­ge­leicht sind. Vie­le klei­ne Ras­sen sind tem­pe­ra­ment­voll, wach­sam, sen­si­bel oder gesund­heit­lich anspruchs­vol­ler, als ihr For­mat ver­mu­ten lässt.

Klei­ne Hun­de brau­chen genau­so Erzie­hung, Bewe­gung und Beschäf­ti­gung wie grö­ße­re Tie­re, nur in ande­rer Form. Ein Jack Rus­sell Ter­ri­er will arbei­ten und aus­ge­las­tet wer­den. Ein Chi­hua­hua braucht Sicher­heit, kla­re Füh­rung und Schutz vor Über­for­de­rung. Ein Mal­te­ser oder York­shire Ter­ri­er bringt eher mehr Fell­pfle­ge mit, ein Zwerg­pu­del dafür oft viel Intel­li­genz und Lern­freu­de. Bei man­chen klei­nen Ras­sen tre­ten nicht sel­ten Zahn­pro­ble­me, Patell­a­lu­xa­ti­on, Augen­pro­ble­me oder Atem­wegs­the­men auf. Gera­de im Klein­hund­be­reich lohnt sich des­halb ein genau­er Blick auf das gesund­heit­li­che Pro­fil.

Tech­ni­sche Daten

  • Grö­ße: meist bis ca. 40 cm Schul­ter­hö­he, oft deut­lich dar­un­ter

  • Gewicht: meist ca. 2 bis 10 kg

  • Lebens­er­war­tung: oft etwa 12 bis 16 Jah­re

  • Typi­sche Krank­hei­ten: Patell­a­lu­xa­ti­on, Zahn­pro­ble­me, Par­odon­ti­tis, Augen­pro­ble­me, je nach Ras­se Atem­wegs­the­men oder Haut­pro­ble­me

Merk­punk­te

  • Gut pas­send für Woh­nun­gen, Stadt­all­tag und Men­schen mit begrenz­tem Platz

  • Sinn­voll für Hal­ter, die einen klei­nen Hund wol­len, aber Erzie­hung und Pfle­ge nicht unter­schät­zen

  • Trotz gerin­ger Grö­ße kön­nen Behand­lungs­kos­ten durch Zäh­ne, Knie oder wie­der­keh­ren­de Dia­gnos­tik spür­bar wer­den

Zu den sel­te­ne­ren Hun­de­ras­sen zäh­len zum Bei­spiel Aza­wakh, Bar­bet, Ces­ky Ter­ri­er, Thai Rid­ge­back, Kooi­ker­hond­je oder Otter­hound. Sol­che Hun­de sind oft beson­ders für Men­schen inter­es­sant, die bewusst nach einer spe­zi­el­len Ras­se mit eige­nem Pro­fil suchen. Gera­de dar­in liegt der Reiz, aber auch die Ver­ant­wor­tung. Sel­te­ne Ras­sen brin­gen häu­fig eine sehr kla­re Zucht­ge­schich­te, ein aus­ge­präg­tes Wesen und teils beson­de­re Anfor­de­run­gen an Hal­tung, Erzie­hung und Aus­las­tung mit.

Bei sel­te­nen Ras­sen reicht all­ge­mei­nes Hun­de­wis­sen oft nicht aus. Wer sich für einen sol­chen Hund inter­es­siert, soll­te sich inten­siv mit Zucht­li­ni­en, Gesund­heits­tests, Tem­pe­ra­ment und Hal­tungs­an­sprü­chen befas­sen. Man­che sel­te­ne Ras­sen gel­ten als robust, ande­re haben enge Gen­pools oder spe­zi­el­le Anfäl­lig­kei­ten, die man vor dem Kauf ken­nen soll­te. Auch die Suche nach erfah­re­nen Tier­ärz­ten, Züch­tern oder pas­sen­den Ver­si­che­rern kann hier eine grö­ße­re Rol­le spie­len als bei sehr ver­brei­te­ten Ras­sen.

Tech­ni­sche Daten

  • Grö­ße: je nach Ras­se sehr unter­schied­lich, von klein bis groß

  • Gewicht: stark ras­se­ab­hän­gig

  • Lebens­er­war­tung: meist etwa 10 bis 15 Jah­re, je nach Ras­se abwei­chend

  • Typi­sche Krank­hei­ten: ras­se­spe­zi­fisch sehr unter­schied­lich, teils Erb­krank­hei­ten, ortho­pä­di­sche The­men, Augen- oder Haut­er­kran­kun­gen

Merk­punk­te

  • Gut pas­send für Men­schen, die sich inten­siv mit einer Ras­se beschäf­ti­gen möch­ten

  • Sinn­voll für Hal­ter, die Zucht­stan­dards, Gesund­heits­tests und Wesen sehr genau prü­fen

  • Vor dem Ein­zug immer klä­ren, wie gut die Ras­se medi­zi­nisch und ver­si­che­rungs­tech­nisch plan­bar ist

Die pas­sen­de Hun­de­ras­se ent­schei­det sich nicht nur über Grö­ße oder Aus­se­hen. Ent­schei­dend ist, wel­che Anfor­de­run­gen im All­tag wirk­lich zu Ihnen pas­sen und wel­che gesund­heit­li­chen The­men spä­ter rea­lis­tisch wer­den kön­nen. Prü­fen Sie des­halb vor der Ent­schei­dung immer das Klein­ge­druck­te der jewei­li­gen Ras­se­ge­sund­heit. Dazu gehö­ren Erb­krank­hei­ten, bekann­te Schwach­stel­len bei Gelen­ken, Zäh­nen, Atem­we­gen oder Rücken sowie die Fra­ge, wie plan­bar die lau­fen­den und grö­ße­ren Tier­arzt­kos­ten sind. Wer die­se Punk­te früh sau­ber ein­ord­net, spart sich spä­ter teu­re Fehl­ent­schei­dun­gen.

Für Ein­stei­ger, Fami­li­en oder All­er­gi­ker – die­se Ras­sen pas­sen beson­ders gut

Fin­den Sie die pas­sen­de Hun­de­ras­se für Ihren All­tag und Ihre Lebens­um­stän­de

Nicht jeder Hund passt zu jedem Men­schen. Wer erst­mals einen Hund hält, ein fami­li­en­freund­li­ches Tier sucht oder mit All­er­gien zu tun hat, soll­te gezielt auf cha­rak­ter­li­che und kör­per­li­che Eigen­schaf­ten ach­ten. Die fol­gen­de Aus­wahl führt Sie zu den pas­sen­den Hun­de­ras­sen – nach All­tags­taug­lich­keit, Erzieh­bar­keit und gesund­heit­li­cher Ver­träg­lich­keit sor­tiert.

Junge Frau überlegt, welcher Hund zu ihr passt – umgeben von verschiedenen Hunderassen und Fragezeichen, Symbolbild für Anfängerwahl.
Hun­de­ras­sen für Anfän­ger

Aus­ge­gli­chen, lern­freu­dig, unkom­pli­ziert
Die­se Ras­sen gel­ten als beson­ders anfän­ger­taug­lich: Sie las­sen sich gut erzie­hen, sind meist gedul­dig und anpas­sungs­fä­hig. Ide­al für Men­schen ohne Vor­er­fah­rung in der Hun­de­hal­tung.

Fröhliche Familie mit Kind streichelt einen freundlichen, großen Hund im Wohnzimmer und lacht gemeinsam
Fami­li­en­hun­de

Kin­der­taug­lich, freund­lich, ner­ven­stark
Hier fin­den Sie Ras­sen, die beson­ders gut mit Kin­dern umge­hen kön­nen – ob im Spiel, beim Spa­zier­gang oder im tur­bu­len­ten All­tag. Sozi­al, sanft und zuver­läs­sig.

Frau sitzt mit Taschentuch auf dem Sofa, neben ihr ein kleiner Hund mit langem Fell, beide schauen sich an
Hun­de­ras­sen für All­er­gi­ker

Kaum Haar­ver­lust, redu­zier­te All­er­ge­ne
Die­se Hun­de ver­lie­ren wenig Fell und Schup­pen – und sind des­halb oft bes­ser ver­träg­lich für All­er­gi­ker. Wich­tig: immer indi­vi­du­el­le Ver­träg­lich­keit vor­ab tes­ten.

Pas­sen­der Schutz für Ihren Hund, abge­stimmt auf Risi­ko, All­tag und ras­se­ty­pi­sche Kos­ten

Wel­che Hun­de­ver­si­che­rung zu Ihrer Hun­de­ras­se passt

Wer sich mit Hun­de­ras­sen beschäf­tigt, lan­det frü­her oder spä­ter bei der Fra­ge nach der rich­ti­gen Hun­de­ver­si­che­rung. Das ist sinn­voll, weil sich mit der Ras­se oft auch das Kos­ten­pro­fil ver­än­dert. Zwi­schen einem güns­ti­ger ein­ge­stuf­ten Hund und einer Ras­se mit höhe­rem Gesund­heits­ri­si­ko kön­nen Bei­trag, Leis­tungs­um­fang und spä­te­re Eigen­kos­ten spür­bar aus­ein­an­der­ge­hen.

Eine Hun­de­ver­si­che­rung ist kein ein­zel­ner Ver­trag, son­dern ein Sam­mel­be­griff für ver­schie­de­ne Bau­stei­ne. Im Kern geht es um drei The­men: Schä­den, die Ihr Hund ande­ren zufügt, teu­re Ope­ra­tio­nen und lau­fen­de Tier­arzt­kos­ten bei Krank­hei­ten oder Ver­let­zun­gen. Wel­che Lösung passt, hängt vor allem von Ras­se, Alter, Selbst­be­tei­li­gung, gewünsch­ter Kos­ten­si­cher­heit und dem Blick ins Klein­ge­druck­te ab.

Die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht schützt Sie vor den finan­zi­el­len Fol­gen, wenn Ihr Hund einen Personen‑, Sach- oder dar­aus ent­ste­hen­den Scha­den ver­ur­sacht. Das The­ma ist grö­ßer, als vie­le den­ken, weil Tier­hal­ter nach § 833 BGB grund­sätz­lich für Schä­den durch ihr Tier haf­ten, auch ohne eige­nes Ver­schul­den. Dazu kommt, dass die Ver­si­che­rungs­pflicht in Deutsch­land je nach Bun­des­land unter­schied­lich gere­gelt ist. In man­chen Län­dern gilt sie für alle Hun­de, in ande­ren nur für bestimm­te Ras­sen, gro­ße Hun­de oder auf­fäl­li­ge Tie­re. Genau des­halb gehört die Hun­de­hal­ter­haft­pflicht bei jeder Ras­se früh auf den Tisch.

Die Hun­de-OP-Ver­si­che­rung ist der pas­sen­de Bau­stein, wenn Sie vor allem teu­re Ein­grif­fe absi­chern möch­ten. Sie über­nimmt in der Regel die Kos­ten für medi­zi­nisch not­wen­di­ge Ope­ra­tio­nen, häu­fig zusam­men mit OP-Vor­be­rei­tung und Nach­sor­ge in den ers­ten Tagen. Das ist für vie­le Hal­ter der prag­ma­ti­sche Ein­stieg, weil ein­zel­ne OPs schnell meh­re­re Tau­send Euro kos­ten kön­nen. Wich­tig sind hier vor allem War­te­zei­ten, Aus­schlüs­se, das Höchst­ein­tritts­al­ter und die Fra­ge, bis zu wel­chem GOT-Satz Ihr Tarif wirk­lich leis­tet. Bei vie­len Tari­fen gilt für Krank­hei­ten eine War­te­zeit von ein bis drei Mona­ten, nach einem Unfall leis­ten vie­le Poli­cen deut­lich schnel­ler oder sofort.

Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung geht einen Schritt wei­ter. Sie deckt nicht nur Ope­ra­tio­nen ab, son­dern je nach Tarif auch ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Behand­lun­gen ohne OP, Medi­ka­men­te und teil­wei­se Vor­sor­ge­leis­tun­gen. Für Hun­de mit höhe­rem Behand­lungs­be­darf ist das oft die run­de­re Lösung, weil nicht jede teu­re Erkran­kung mit einem Ein­griff endet. Genau dort trennt sich der Markt. Eine rei­ne OP-Ver­si­che­rung ist güns­ti­ger, eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung bie­tet mehr Schutz, kos­tet dafür aber spür­bar mehr. Ent­schei­dend ist nicht die Wer­be­aus­sa­ge auf der Start­sei­te, son­dern ob der Tarif bei ras­se­ty­pi­schen Erkran­kun­gen, Behand­lun­gen ohne OP und lau­fen­der Dia­gnos­tik sau­ber mit­geht.

Für die Aus­wahl zählt am Ende nicht nur der Monats­bei­trag. Prü­fen Sie immer, wie der Tarif bei GOT, Not­dienst, Selbst­be­tei­li­gung, War­te­zeit und Aus­schlüs­sen arbei­tet. Die Bun­des­tier­ärz­te­kam­mer weist für nor­ma­le Behand­lun­gen auf den Gebüh­ren­rah­men vom ein­fa­chen bis zum drei­fa­chen Satz hin. Im tier­ärzt­li­chen Not­dienst kom­men min­des­tens der zwei­fa­che Satz, eine pau­scha­le Not­dienst­ge­bühr von 50 Euro net­to und je nach Fall sogar Abrech­nung bis zum vier­fa­chen Satz hin­zu. Genau des­halb sind gute Hun­de­kran­ken­ver­si­che­run­gen stark, die nicht nur “100 Pro­zent” ver­spre­chen, son­dern auch beim GOT-Rah­men und bei Not­dienst­kos­ten sau­ber auf­ge­stellt sind. Für die Pra­xis heißt das: Hun­de­hal­ter­haft­pflicht sichert Ihr Haf­tungs­ri­si­ko, Hun­de-OP-Ver­si­che­rung federt gro­ße Ein­grif­fe ab, Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung deckt den brei­te­ren medi­zi­ni­schen All­tag.

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